Larry Schuba und „Western Union“

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory mit Bildern über die Aufnahme von LARRY SCHUBA in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf den Countrysäger, zuerst eine kleine Biografie:

Sie spielten mit den „Highwaymen“, mit Johnny Cash, Kris Kristofferson, Willie Nelson und Waylon Jennings. Das war 1992, bei einem Konzert in Berlin. Doch seine Band WESTERN UNION gibt es schon seit 1977 – und LARRY SCHUBA konnte mit ihr 2003 sein 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

LARRY SCHUBA und WESTERN UNION sind untrennbar miteinander verbunden und genießen den Ruf, die meistgebuchteste Countryband Deutschlands zu sein. Kein Wunder, daß Larry Schuba auch in der deutschen „Country Music Hall of Fame“ vertreten ist. In den 80er Jahren gründete Schuba zudem die Western-Swing-Formation „Country Music Circus“.

Während seiner Karriere hatte Schuba Hits wie „ Auf der Autobahn“, „Ich möcht so gerne mal nach Nashville“, „Bärenstark“ oder „Transit Cowboy“. 1992 schrieb er den Titel „Danke“. Dieser wurde von der GACMF zum „Countrysong des Jahres“ gewählt .Von 1997 bis April 2011 moderierte Schuba seine eigene wöchentliche Country-Show bei Radio Berlin 88,8. Zudem ist Schuba, Sänger, Songschreiber und Produzent, Inhaber des Plattenlabels UNDO Records, eines Tonstudios und des Musikverlags „Cup Of Coffee“.

Im Jahre 2010 wurde die Pop-Countryband WESTERN UNION aufgelöst.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Juni 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Group deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst aben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Die Fernweh-Park Crew traf LARRY SCHUBA in Zossen bei Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von LARRY SCHUBA in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Ihnen gefällt dieser Stimmungsbericht und Sie möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen…

Fernwehpark Initiator Klaus Beer, Fernwehpark Star Agent Peter Schulze und Waltraud Raubold, Fernwehpark Staragentin der Neuen Bundesländer, trafen Larry Schuba in seinem Haus in Zossen bei Berlin. Waltraud, zudem rühriges Fernwehpark Vereinsmitglied und selbst jahrelanger Countryfan, hatte dieses Treffen mit dem Countrysänger arrangiert.

Ein nettes, schmuckes Häuschen in Zossen. Holpert man die mit dicken Kopfsteinpflaster belegte Straße entlang, ist man irgendwie eingestimmt auf den „Wilden Westen“, der diesmal im ehemaligen Osten liegt. Dann, vor seinem Haus, heller, glitzernder Sand bis zum Gatter. Utah, Arizona, Western Dreams. Geleckter Asphalt hätte nicht gepasst.

Larrys Mitarbeiterin empfängt uns mit zwei großen Hunden. Wir freuen uns, das Reich von Larry Schuba kennenlernen zu dürfen. Urbanes bietet sich uns. Blumentöpfe mit den unterschiedlichsten Pflanzen – „Irgendwo stecke ich immer ein Samenkorn hinein“ sagt Larry, ein Bild, das aus abgesägten Aststückchen der unterschiedlichsten Größen zusammengesetzt ist („habe ich mal gebastelt“) und einem Garten, in dem immer gewerkelt wird. Ein Haufen Bruchsteine und auch Ziegel lassen auf ein größeres Bauvorhaben schließen. Larry verwirklicht sich hier einen Traum. Einen Teich mit Wasserlauf, der sich über Kaskaden ergießen soll. Larry beim späteren Rundgang: „Hier war mal nur Wiese, alles flach.“ Den Hügel zwischen Bäumen hat er auch selbst aufgeschüttet. „Hier meditiere ich, hier kommen bei besten Gedanken, hier entstehen viele Texte meiner Songs.“

Wir werden eine steile Holztreppe hochgebeten und begegnen Larry Schuba inmitten von Platten, Büchern, Schriftstücken, Presseordnern, Fotos und was noch alles. Hier machte Larry gerade noch Pressearbeit. „Setzt Euch“, sagt er, „Wollt ihr was trinken – und wehe, wenn Du nochmal ‚Sie‘ zu mir sagst“, meint er augenzwinkernd zu Klaus.

Wir unterhalten uns fast eine Stunde in Larrys Büro. Die Themen springen vom Hundertsten ins Tausende, natürlich steht im Mittelpunkt immer die Countrymusik. Und Klaus erzählt natürlich vom Fernweh-Park, über dessen Entstehung und Ideologie, über die Larry natürlich aus erster Hand gerne mehr wissen will. Dann ist die Signierung seines Star-Schildes an der Reihe…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch wenn das Treffen ganz privat stattfindet wie heute bei Larry Schuba muss Klaus mit den hier vorzufindenden Gegebenheiten klar kommen. Larry schlägt den Garten für die Aufnahmen vor. Klaus hat sofort das hölzerne Eingangstor im Visier, dessen mit rustikalen Eisenbändern beschlagne Rückseite Westernfeeling aufkommen lässt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann geht es los. Mit Schwung signiert Larry Schuba sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Leider muß die Fernwehpark Crew am Abend wieder in Hof sein. So kann leider das Konzert in Berlin nicht besucht und und die Bandmitglieder nicht kennengelernt werden. Doch einer von der Band ist da. Jiri Zima, der stellvertretend für die anderen Bandmitglieder das Schild signiert.

Mit der Signierung dieses Grußschildes ist Larry Schuba mit seiner Band „Western Union“ nun in  die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks der Rubrik „Countrystars“ aufgenommen, in der bereits  Countrygrößen wie der weltbekannte Coutrystar Johnny Cash in memoriam, John Carter Cash, Willie Nelson, Tom Astor, Truck Stop und Jahre später auch die Bellamy Brothers sowie weitere Countrystars vereweigt sind.

Was wäre der Fernweh-Park ohne die rührige Waltraud. Wie man schon an ihrem Outfit sieht, ist sie wie Klaus Countryfan und freut sich sehr über die Begegnung mit Larry, den sie schon viele Jahre kennt und immer wieder neu von seiner Musik begeistert ist.

In der Hofeinfahrt steht Larry Schubas Auto mit einem Bandaufkleber. Gleich startet Larry Richtung Berlin, wo wie bereits erwähnt WESTERN UNION heute Abend ein Konzert gibt.

„Ich gebe Euch noch meine neue CD mit“, sagt Larry, und alle strahlen. Bei der Signierung guckt Waltraud „ihrem Larry“ liebevoll über die Schulter. Liebevoll ist auch die CD gestaltet, Cover und Booklet. Alles von Larry selbst entworfen. Larry Schuba ist Perfektionist – sonst hätte er sich und seine Band nicht schon 40 Jahre in der Countryszene gehalten und vor allem, dort an oberster Stelle etabliert.

Wiedersehen nach fünf Jahren

Im Januar 2010 treffen sich Larry Schuba und Klaus Beer wieder, backstage einer Veranstaltung in Wernesgrün, wo Klaus Chris Roberts trifft, allerdings nicht um diesen zu ehren, sondern um sich einfach mit ihm zu unterhalten. Denn seit dessen Aufnahme in die „Signs of Fame“ freuen sich beide über jede Gelegenheit, sich einfach einmal wiedersehen zu können.

Und plötzlich steht Klaus im Catering Larry Schuba gegenüber, der im anderen Saal einen eigenen Auftritt hat.

Das Wiedersehen ist herzlich und Larry erinnert sich noch zu gut an seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ vor fünf Jahren in seinem hauseigenen Garten.

Fotos: Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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