Sir Christopher Lee

Er war der Erzschurke Scaramanga in dem James Bond Film „Der Mann mit dem Goldenen Colt“, verkörperte den Sith-Lord in „Star Wars“ – Episode II und brillierte als Saruman in „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“. Zuletzt war er in dem Finale der Triologie „Der Hobbit“ auf der Leinwand zu sehen.

Der britische Schauspieler CHRISTOPHER Frank Carandini LEE erreichte mit der Rolle des „Dracula“ ein weltweites Publikum – und erlangte Weltruhm. Man sagt, dass keiner so schön die Eckzähne blitzen lassen konnte wie er. So spielte er in insgesamt sieben Vampir-Filmen mit.

Der vielseitige Schauspieler ließ sich jedoch nicht auf dieses Genre festlegen. Christopher Lee war auch in Krimis, Western, hier meist in der Rolle des Bösewichts und Schurken zu sehen, aber auch in Komödien. Christopher Lee wirkte in über 280 Filmen mit, von denen viele davon internationale Anerkennung fanden. Auch ist er im Guiness-Buch der Rekorde zu finden: Als Schauspieler mit den meisten Credits. D.h.,  sein Name wurde im Vor- oder Abspann eines Films erwähnt.

Aber er spielte auch klassisches Theater. Auf Grund seiner Ausbildung als Opernsänger war er vor seiner Zeit als Filmschauspieler Gast in vielen Opernhäusern – und kehrt nun mit Rhapsody Lee wieder zu seinen Wurzeln zurück.

Christopher Lee sprach u.a. neben Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Portugiesisch und Swahili.

Am 13. Juni 2009 erhob ihn Königin Elisabeth II in den Rang eines Knight Bachelor und so durfte er sich damit „SIR CHRISTOPHER LEE nennen. Den Ritterschlag zu seiner Adelung erhielt er am 30. Oktober 2009 im Buckingham Palast.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 03. März 2005.

Der Fernwehpark trauert um Sir Christopher Lee, der am 7. Juni 2015 in London im Alter von 93 Jahren verstarb. Der „Fernweh-Park“ wird ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Sir Christopher Lee im Rahmen einer Fernsehsehndung in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SIR CHRISTOPHER LEE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Im Rahmen der ZDF Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ zeigte der international bekannte Filmschauspieler Sir Christopher Lee auch sein gesangliches Können. Gemeinsam mit der italienischen Metal-Band „RHAPSODY“ begeisterte und überzeugte der Schauspieler und ausgebildete Opernsänger als Star des Abends auch mit seinen stimmlichen Qualitäten das Publikum.

21.20 Uhr. Noch während Christopher Lee vor den TV-Kameras steht, verlassen Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die „Signs of Fame“ Fotografin ihre Plätze und begeben sich zur Garderobe von „Rhapsody Lee“, wo nach Absprache mit Christopher Lee die Ehrung stattfinden soll.

Rhapsody Lee und Christopher Lee – Ehrung für Musik und Film

Bereits am Nachmittag traf die Fernwehpark Crew Christopher Lee, dem Klaus Beer anhand des Fernwehpark Prospekts nocheinmal persönlich die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts Projekts vorstellte. Mr. Lee, der sich auch für UNICEF engagiert, war sofort begeistert. Schilder und Ton standen bereit. Doch wegen der PR-Bilder sollte die Star-Schild Signierung nicht im Freizeitlook, sondern im Outfit seines Fernsehauftritts stattfinden.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Die Garderobe der Band ist zwar klein, doch nach Umstellen des Mobilars kann die Ehrung vor einer weißen Wandfläche stattfinden.

Kaum ist sein Auftritt vorüber, erscheint Sir Christopher Lee in der Garderobe. Da man sich ja bereits am Nachmittag kennengelernt hat, kann es jetzt gleich losgehen. Der Weltstar ergreift den Stift und signiert sein Star-Schild. Ganz klein und zierlich. Auf Grund seiner internationalen Filmerfolge hätte sein Autogramm noch viel, viel größer ausfallen dürfen, doch seine Bescheidenheit ehrt.

Klaus kann keinen Blick von ihm lassen. Unverkennbar sein Gesicht. Maskenhaft, geheimnisvoll, ein Schrecken auf der Filmleinwand – in Wirklichkeit aber Freundlichkeit und blitzender Schalk unter mystischer Maske. Wie aus einem Guß präsentiert sich der Filmstar mit Grußschild und Person – trägt er doch den gleichen Anzug und Hemd wie auf dem PR-Foto des Schildes. Zufall natürlich, aber passender könnte das wohl nicht sein.

Rhapsodie Lee

Natürlich darf nach Christopher Lee auch die Band, die sich in Verbindung mit dem großen Filmstar „Rhapsody Lee“ nennt, einen eigenen Schildergruß signieren und setzt damit ebenfalls ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt.

Die Jungs sind begeistert und signieren mit Freude ihr Grußschild, dass zwar mit dem gleichen Foto, jedoch in einem etwas anderen Layout aufbereitet wurde. Auch Christopher Lee ergreift noch einmal den Stift und signiert ein zweites Mal. „Rhapsody Lee“ – wie der Name schon sagt, darf natürlich auch Christopher Lee dort nicht fehlen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte so eine Stellage damals noch. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Was folgt, ist Pflichtprogramm. Damals schon. Für jede Bilderstory müssen beim Fotografieren mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Damals begnügte man sich jedoch mit weit weniger Bildern.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er in späteren Jahren schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch bei dem geadelten Weltstar traute sich das Klaus damals noch nicht so recht und ließ den Filmschauspieler selbst „machen“, egal, wie letztendlich die Prints ausfallen werden. Auch die Bandmitglieder sind neugierig auf die Abdrücke. Da Mr. Lee jedoch etwas Schwierigkeiten hat, die gesamte Handfläche und Finger plan aufzulegen, zeichnen sich nur die Fingerkuppen im Ton ab. Kein Problem, eben mal was anderes, denn „Dr. Fu Man Chu“, „Sith-Lord“, „Saruman“, „Mr. Scaramanga“ und „Graf Dracula“ sind ja auch keine alltäglichen Personen. Ein Unikat eben.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Sir Christopher Lee sicher gerne mitmachen, wenn ihn Klaus darum gebeten hätte. Doch dieser hat, als er sah, dass der große Filmstar Schwierigkeiten hatte, die Hände plan einzudrücken, ihn nicht überfordern wollen und in diesem Fall darauf verzichtet. Klaus Beer: „Man muß bei solchen Startreffs mit Fingerspitzengefühl vorgehen. Wenn man merkt, dass es reicht, möchten wir die Künstler nicht überfordern. Dann lieber etwas bleiben lassen – und damit in guter Erinnerung bleiben. Beim Management und natürlich bei dem Star selbst.“

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Christopher Lee seinen Namenszug in die graue Masse. Ohne „Sir“, denn geadelt wurde er erst 4 Jahre später, 2009.

Nervenkrieg vom Allerfeinsten

Doch fast wäre die Aufnahme von Christopher Lee in die „Signs of Fame“ nicht zustande gekommen, wenn sich Klaus Beer auf das Versprechen der Star-Betreuerin vom ZDF verlassen hätte. Denn Klaus hatte insgesamt die Zusage für zwei Künstler erhalten. Für Paul Anka und für Christopher Lee. Beide sollten im Laufe des Nachmittags, vor oder nach der Generalprobe, mit der Ehrung bedacht werden. Dazu war Klaus bereits um 13.00 Uhr in der Halle erschienen.

Als Klaus die Freiheitshalle betrat, lief ihm die Dame vom ZDF über den Weg, die alles vom Zeitplan her arrangieren sollte. Sie winkte von weitem und rief: „Wir kommen gleich“. Das war um 13.00 Uhr.

Klaus bereitete im Gang zwischen Künstlergarderobe und Bühne alles blitzschnell vor. Denn die Dame könnte mit Paul Anka jeden Augenblick erscheinen, wie sie ja mitteilte. Doch nichts geschah. Klaus und die Fernwehpark Fotografin warteten. Eine Stunde, zwei Stunden… Plötzlich kam die Dame mit Paul Anka. Doch sie lief mit dem Sänger einfach an Klaus vorbei und sagte, dass Paul Anka zur Probe müsse. Na gut, sicher kann dann die Ehrung, die ja fest zugesagt und eingeplant war, danach stattfinden, dachte Klaus. Und so wartete die Fernwehpark Crew weiter geduldig. Doch die Dame kam nicht. Die Probe war längst zu Ende – doch Ankas persönliche Betreuerin und er selbst wurden nicht mehr gesehen. Zwischenzeitlich wartete Klaus schon über vier Stunden. Auch telefonisch war die Dame nicht mehr zu erreichen.

Klaus geriet nicht nur in Aufregung, sondern langsam in Panik. Doch lassen wir ihn selbst berichten. Klaus Beer: „Ich musste handeln. Und was tun, was ich sonst nie mache. Da ich von der Dame nicht nur die Uhrzeit für das Treffen mit Paul Anka, sondern auch für Christopher Lee genannt bekommen sollte, konnte ich mich auch bei ihm nicht mehr darauf verlassen, ob das klappen würde. Deshalb beschloss ich, die Sache mit „Graf Dracula“ selbst in die Hand zu nehmen. Ich suchte die Garderobe von Christopher Lee, klopfte an und stellte dem Weltstar persönlich das Projekt vor. Er wusste Bescheid, wartete aber wie ich auf die Dame, die alles arrangieren sollte. Da er die Ehrung aber gerne im Anzug und nicht in Pulli machen wollte, wurde vereinbart, diese nach seinem Auftritt am Abend durchzuführen. Ich verabschiedete mich – und nun hieß es weiter warten. Weitere 4 lange Stunden…

Doch was war mit Paul Anka? Es wurde 18.00 Uhr. Ich rief die ZDF Dame an, die sich seitdem nie mehr blicken ließ. Jetzt war sie endlich am Telefon und fragte mich, „ob ich die Aktion auch im Hotel machen würde“. „NATÜRLICH“, entgegnete ich freudig. „Überall wo sie wollen“. Wir warten ja schließlich schon seit jetzt fünf Stunden darauf…

Doch nach diesem Gespräch hörte ich wieder nichts von ihr. Das Publikum strömte bereits in die Halle. Von der ZDF-Dame und Paul Anka keine Spur. Kein Rückruf. Nichts. Ich war am Verzweifeln. Ich rief sie wieder an und fragte, wo wir uns denn jetzt im Hotel treffen wollen. In der Lobby, auf dem Zimmer?“. Doch sie entgegnete: „Ich rufe Sie zurück“. Doch wieder geschah – NICHTS. Ich glaubte, im falschen Film zu sein.

Mittlerweile war es 20.15 Uhr. Die Fernsehsendung begann. Irgendwann sang Paul Anka. Ich wartete hoffungsvoll seinen Auftritt ab. Und rief danach die Dame wieder an. Ich sagte, dass wir in dem Gang alles vorbereitet hätten. „Da meint sie lapidar: „Mr. Anka ist müde, wir können das heute nicht mehr machen…“

Die volle Verlade: 9 Stunden Warten – für Nichts

Ich brauche wohl nicht weiter zu schildern, dass ich stocksauer war. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich hatte die Zusage und wurde von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr laufend vertröstet –und schließlich wurde alles abgeblasen. 9 Stunden Warten backstage für nichts. Wir sind zwar in der Bittstellung, aber so geht das auch nicht. Kein Wort der Aufklärung. Wir sind uns klar, dass bei Stars immer was dazwischen kommen kann. Aber uns so hängenlassen, in Ungewissheit lassen, finden wir echt fies und gemein. Wir hätten für alles Verständnis gehabt, wenn man uns den Grund für das nicht zustande gekommene Treffen verständlich geschildert hätte. So kann man mit Leuten einfach nicht umspringen. Ein Beispiel, wie ein „Star-Treffen“ und vorallem die Behandlung von Leuten, auf dessen Goodwill man angewiesen und ausgeliefert ist, auch ablaufen kann. Wie damals bei einem bekannten Comedian in Chemnitz, wo uns der Tourbegleiter trotz Zusage und Akkreditierung des Managements einfach das Treffen verweigerte. Das war gleich zu Anfang, im Jahre 2001. Seitdem ist meine Frau bei Star-Treffen nie mehr dabei.

Gott sei Dank sind das Ausnahmen. Aber wenn es um Stimmungsberichte rund um die Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ geht, darf, ja muss so etwas auch einmal geschildert werden.

Und CHRISTOPHER LEE? Wie bei Paul Anka hörte ich von der Dame auch nie etwas von einem offiziellen Termin mit ihm. Wenn ich das am Nachmittag nicht selbst in die Hand genommen hätte, wäre ein 2. Star-Schild und die Tonschale umsonst angefertigt worden. Alles Geld, die der gemeinnützige Fernweh-Park Verein, der nur durch Spenden und Sponsoring existieren kann, aufbringen muss. Hätte ich mich auf die Dame von ZDF verlassen, wäre ich verlassen gewesen. So ging zumindest nur ein Star-Schild und eine Tonschale flöten.“

Wie bereits berichtet, hielt CHRISTOPHER LEE sein Wort und kam nach seinem Auftritt gegen 22.30 Uhr in die Garderobe, wo er sein Star-Schild signierte und seine Hände in den Ton drückte… Es gibt eben auch Menschen, auf die Verlass ist.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit CHRISTOPHER LEE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Bleibt nachzutragen, dass der „Fernweh-Park“ mit den Redaktionen von so manchen TV-Sendungen zusammenarbeitet und dies immer ein wunderschönes Miteinander ist, begleitet von großer, oft sogar beschämender Freundlichkeit. Klaus Beer: „Ich erinnere mich da an die ARD-Sendung „Frag doch mal die Maus“. Die 1. Aufnahmeleiterin las uns fast jeden Wunsch von der Nase ab und das, obwohl sie ja in erster Linie für den reibungslosen Ablauf der Sendung zuständig wart… Es gibt halt solche und solche Menschen, die überall zu finden sind.“

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von CHRISTOPHER LEE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Stargast bei „Willkommen bei Carmen Nebel“

CHRISTOPHER LEE und RHAPSODY LEE sind bei der ZDF-Show mit Carmen Nebel die Stargäste der Sendung. Mit dabei sind auch Roland Kaiser, Marianne und Michael, Karat, Mary Roos, Patrick Lindner, Die Flippers u.v.m. Übrigens: Vor gut einem Jahr nahm Fernwehpark Initiator Klaus Beer die beliebte Moderatorin selbst in die „Signs of Fame“ auf.

Hier einige Impressionen der großen Samstag Abend Show. Carmen Nebel begrüßt, umrahmt vom ZDF-Fernsehballett, ihr Publikum in der Hofer Freiheitshalle und zuhause an den Bildschirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wiedersehen mit Stars aus dem „Signs of Fame“

Backstage laufen Klaus Beer gute Bekannte über den Weg. Darunter PATRICK LINDNER, der ebenfalls schon im „Signs of Fame“ verewigt ist. Mit Freude begrüßen sich der Volksmusikstar und Klaus, der in den letzten Monaten des öfteren backstage von TV-Sendungen ihm zusammentraf. Und auch der „Kaiser“ der Schlagermusik, Roland Kaiser, tritt in der Sendung auf – und ist natürlich auch schon im „Signs of Fame“ verewigt.

Wen Klaus jedoch das 1. Mal heute traf, waren die Flippers. Sie sagten, dass sie ein schönes Schild bereits hätten, das sie einmal geschenkt bekommen haben. Dieses wollten sie nun dem Fernwehpark vermachen. Was sie auch taten. Sie schickten Klaus Beer ein schnuckeliges kleines, buntes Schild mit ihrem Namen – und backstage einer anderen Fernsehsendung entstand dann dieses Bild.

Jahre später drückten sie dann auch ihre Hände in feuchten Ton. Wie man sieht, Aufregung, diesmal aber in positiver Weise, rund um so eine Fernsehsendung.

Fotos: Peter Schulze / Christine Ströhlein

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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