Jonny Hill

Als er seinen berühmten Hit „Ruf Teddybär eins vier“, die Geschichte von dem kleinen gelähmten Jungen und dem LKW-Fahrer aufnahm, wurde es ganz still im Studio. Man erzählt, dass sich weder Jonny noch seine Musiker ihrer feuchten Augen schämten. Die meisten seiner Lieder berichten von wahren Geschichten, Erlebnissen, die das Leben schrieb, die aus dem Herzen kommen – das ist seine Welt. Die Welt des JONNY HILL.

Vor mehr als zwanzig Jahren schon bekannte sich JONNY HILL zur deutschsprachigen Country-Musik, der er bis heute treu geblieben ist. Eine Musik, in der immer ein bischen Sehnsucht und Fernweh mitschwingt. Seine Lieder, fast wie geschrieben für den Fernweh-Park, wenn es diesen damals schon gegeben hätte.

Im Laufe seiner langen Karriere kann Johnny Hill jedes Jahr über 50 Gala-Veranstaltungen im In- und Ausland verzeichnen, die bis nach Kanada und in die USA führen. Seit 1969 verging kein Jahr, wo er nicht eine neue Platte oder CD veröffentlichte. Doch auch im Fernsehen war Johnny Hill Publikumsmagnet. Zu seinen großen Erfolgen gehörte seine eigene TV- Sendereihe „KM 330“ mit insgesamt über 60 Sendungen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 28. Februar 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Linda Feller im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JONNY HILL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Doc Schulze, Radiomoderator der beliebten Country Sendung „Country Time“, ausgestrahlt vom Hofer Lokalsender „Radio Euroherz“, hatte JONNY HILL und LINDA FELLER für ein Interview in das Studio gebeten. Als beide die Treppe zum Medienhaus hinaufsteigen, in der sie in ca. 30 Minuten mit Doc Schulze auf Sendung sein werden, ahnen sie noch nicht, was auf sie einstürmen wird. Fernwehpark Initiator Klaus Beer empfängt sie in Vertretung seines Freundes Doc Schulze mit den Worten: „Doc ist gleich da. Ich bin das Vorkommando. Ich darf Sie schnell noch entführen zu einem Fototermin, keine 3 Minuten von hier. Wir sind auf jeden Fall rechtzeitig zur Sendung zurück…“

Normalerweise wird eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ vorher immer mit dem Management abgeklärt, doch dazu war diesmal keine Zeit. Bei dem Besuch von John Carter Cash am Sonntag erwähnte Doc Schulze, dass bereits am Dienstag weitere Live-Gäste in seiner Country-Sendung zu erwarten wären: Linda Feller und Jonny Hill. „Klaus, komm doch mit vorbei…“ Und Klaus Beer reagierte – blitzschnell. Er ließ auf die Schnelle zwei Schilder entwerfen – und steht nun vor den beiden Künstlern. Mit der ehrenvollen Aufgabe, sie in wenigen Sätzen von der Wertigkeit des Projekts Fernweh-Park zu überzeugen, sie in das bereit stehende Fernwehpark-Star-Auto zu bitten und mit ihnen zum Fernweh-Park und zurück zu fahren – und im Park die Star-Schildsignering mit Fotos zu machen… Und das alles in 25 Minuten.

Und es funktioniert. Linda Fellers Einwand: „ich bin doch gar nicht geschminkt“ tut der Sache keinen Abbruch und schon sitzen die beiden Künstler im Auto Richtung Fernweh-Park.

Die STAR-SCHILD Signierung

Als sie den Park erreichen, sind sie erstmal sprachlos. „Das ist ja gewaltig“, sagen beide wie aus einem Mund und staunen als nächstes über ihre Star-Schilder, die Klaus Beer aus dem Kofferraum zaubert. Linda Feller freut sich über den Cowboyhut auf dem Schild und Jonny Hill über sein Portrait mit Teddybär und Truck, auf dem natürlich „KM 330“ steht. Wie erwähnt, läuft normalerweise alles über das Managements des Stars, von dem Klaus Beer auch ein PR-Foto für den Entwurf des Grußschildes erhält. Da diesmal jedoch die Zeit fehlte, entwarf die Layoutfirma einfach etwas passendes – und es gefällt den Beiden.

Da es erst Ende Februar ist, wird es um diese Zeit schon dämmrig. So heißt es sich beeilen, was Sinn macht, da die beiden Künstler in 20 Minuten auf Sendung sein müssen. So wird nicht mehr viel erklärt. Das Projekt selbst vorzustellen, kann Klaus später im Studio machen. Jetzt gilt es zu allererst die Schilder zu signieren und die gerade noch ausreichenden Lichtverhältnisse auszunutzen. Denn Blitzen geht nicht, da die Schilder reflektieren.

„Wo soll ich unterschreiben?“ fragt Jonny den Klaus – denn er und Linda sind von der Schilderkulisse so begeistert, dass man sich sofort auf ein „Du“ einigt.

Ein Februartag geht zu Ende. Das Tageslicht schwindet. Feierabendverkehr am Fernweh-Park an der Michaelisbrücke. Rush Hour. Und es wird  kalt. Doch Energiebündel Linda heizt richtig ein. „Danke Klaus für die gelungene Überraschung, also so was noch mal…“ sagt sie „da ist ja ganz schön was los bei Euch in Hof.“

16.45 Uhr. Nun aber rasch. Schnell präsentieren die beiden Countrystars ihre signierten Star-Schilder vor der Frontkulisse des Fernweh-Parks, der im Jahre 2004 noch ganz anders aussah wie 2016 und dann nochmal seinen Höhepunkt erfuhr, als er im Jahre 2017 im nur 9 Kilomter von Hof entfernten Markt Oberkotzau völlig neu installilert wurde.

Schnell noch eine Runde durch die Schilderreihen, damit sich beide zumindest einen kleinen Eindruck von dem Projekt machen können – und dann aber ab ins Auto Richtung Radio Euroherz. Pünktlich zur Sendung treffen Jonny Hill und Linda Feller wieder im Medienhaus ein.

Die FERNWEH-FRAGE

Auf dem Weg dorthin, stellt Klaus Jonny natürlich noch die obligatorische „Fernweh-Frage“: „Was fällt Dir spontan bei dem Wort FERNWEH ein? Hast Du ein Lieblingsland oder gibt es eine Stadt, in der Du gerne mal hin möchtest? Was ist Dein absoluter Fernweh-Traum?“

Jonny Hill muß nicht lange nachdenken, sondern sagt spontan „Arizona, Kalifornien“ und fügt im gleichen Atemzug an: „aber ich muß gleich auch begründen, warum.“

Natürlich möchten wir das wissen und bitten ihn auf „Aufklärung“. Johnny Hills Augen leuchten und man merkt sofort, dass hinter dem, was da jetzt kommt, eine große persönliche Leidenschaft stecken muß. Was es wohl sein wird? Johnny Hill sagt schmunzelnd: „Golf“. „Ich kenne die Golfplätze in Südafrika, Thailand und in vielen anderen schönen Orten auf dieser Welt, aber in Kalifornien und Arizona war ich noch nicht. Dort will ich einfach mal hin, wegen den Golfplätzen.“ Auch die Augen von Klaus leuchten, aber nicht wegen Golf, sondern wegen den Traumlandschaften dort, die er seit über 30 Jahren mit der Film- und Fotokamera dokumentiert.

Und nach der Sendung „Country Time“ bei Doc Schulze erfährt Klaus noch ein weiteres Interessengebiet des Sängers. „So, jetzt muß ich aber zurück“, meinte dieser nach dem letzten gespielten Song. „Ich möchte rechtzeitig zuhause sein um das Spiel zu sehen.“ „Was für ein Spiel?“ fragt Klaus. „Na FC Bayern München gegen Real Madrid. Heute ist doch die UEFA Champions League Übertragung aus dem Münchner Olympiastadion…“ Als Jonny Hill die erstaunten Augen von Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Country Circle Reporter Peter Wyrostek sieht kann er gar nicht begreifen, dass sich die beiden absolut nicht für Fußball interessieren – „Schlimm, wenn alle Menschen gleich wären, dann würden alle mit der Kamera durch Dschungel, Wüsten und durch Amerika düsen“, meint Klaus schmunzelnd, denn das sind die Dinge, die den ‚Fernweh-Macher‘ am meisten interessieren…

Die Star-Mobil Signierung

Im Medienhaus angekommen sagt Klaus: „Wir haben noch 3 Minuten, genügend Zeit, um auch auf dem Fernwehpark-Starmobil schnell noch zu unterschreiben.“ Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. „Na denn los“, meint Linda und visiert sofort eine freie Stelle auf der Kühlerhaube an. Danach signiert auch Jonny Hill gerne noch den weißen Lack.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

On Air bei Doc Schulze

Dienstag, 18.00 Uhr: Countryfans fiebern jede Woche dieser Sendung entgegen: Der beliebte Radiomoderator von Radio EUROHERZ und frischgepackener Country-Award Preisträger, Doc (Siegfried) Schulze, bittet zur legendären COUNTRY-TIME.

Auch im Studio geht es rund. Temperamentbündel Linda zieht alle in ihren Bann. Während Doc die quirlige Sängerin und den ebenfalls beliebten Country- und Schlagersänger Jonny Hill ankündigt, macht Klaus Fotos von den Beiden. Und Linda gibt sich so, wie man sie kennt, auf der Bühne und auch backstage – als absolute Powerfrau.

„Komm Klaus, Du mußt mit Deiner tollen Weste in unsere Mitte“, sagt Linda, „die muß man auch sehen, und natürlich auch den Gürtel ROUTE 66“ Und zwischen den Titeln erzählt Klaus von seinen Reisen mit der Filmkamera und von den Drehabeiten zu seinem Film über die Kultstraße Amerikas, „the Motherroad“, der legendären Route 66.

Und da Linda und Jonny auf Sendung unbedingt von Ihren aktuellen Eindrücken im Fernweh-Park mit ihrer Aufnahme in den „Signs of Fame“ berichten wollen, studieren sie dazu gleich mal das Fernwehpark-Prospekt und Klaus informiert auf die Schnelle über die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts.

ON AIR: Linda Feller legt los, und informiert natürlich auch über die am 10. April in der Freiheitshalle Hof stattfindende Gala, wo beide auftreten und mit ihren Songs das Publikum verzaubern werden. Deswegen wurden sie, um diese Veranstaltung zu promoten, ja auch von Doc Schulze eingeladen. Derweilen „dichtet“ Jonny Hill im Hintergrund an einem Abschlußsong, den beide am Schluß der Sendung unplugged zum Besten geben wollen.

Die Star-Handabdrücke

Da die Handabdrücke der Stars in den Anfängen des Fernweh-Park gerade am Entstehen waren, gab es diese im Jahre 2004 erstmal nur sporatisch. Und da dies sowieso eine Hauruck-Aktion war, standen für Jonny Hill und Linda Feller an diesem Tag leider keine Tonformen zur Verfügung. Die Starprints sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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