Gracia (DSDS) „Deutschland sucht den Superstar“

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory und vielen tollen BILDERN über die Aufnahme des DSDS-Star („Deutschland sucht den Superstar“) GRACIA in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie:

GRACIA Arabella Baur wurde durch ihre Teilnahme an der ersten Staffel der Castinshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt, deren Finalisten ebenfalls – heute KULT – in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ aufgenommen wurden, so auch ALEXANDER KLAWS, JULIETTE SCHOPPMANN und DANIEL KÜBLBÖCK. Und natürlich auch  GRACIA, die heute dazu persönlich den Fernweh-Park besucht.

Nach dem Ausscheiden aus DSDS erhielt GRACIA einen Plattenvertrag bei BMG, aus dem das Album „Intoxicated“ hervorging. Nach dem Wechsel zu ProMusic erschien der Song „Run & Hide“, mit dem sie beim Eurovision Song Contest 2005 teilnahm, aus dem Sie als Erstplazierte hervorging – und war damit vor 150 Millionen Zuschauern aus ganz Europa beim Eurovision Song Contesst zu sehen.

Es folgte ein Neuanfang mit Marvin Broadie und dem Song „Cos I believe“ sowie die Teilnahme in der TV-Sendung „Promi-Dinner“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 01.März 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen GRACIA im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von GRACIA in die „Signs of Fame“ mit vielen BILDERSTRECKEN. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf GRACIA mehrmals:

01.01.2003: Aufnhme in die „Signs of Fame“ im Fernweh-Park mit Star-Schild Signierung und Handabdrücken

 

2003: Empfang beim Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber

 

25. 05. 2003: Treffen der Finalisten von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) in München

 

13.06.2003: 2. Besuch des Fernweh-Parks

 

02.08.2005: Auftritt in Nürnberg bei Charity Veranstaltung mit Karlheinz Böhm

Bei GRACIA privat zu Haus: RTL, Shooting und Tummeln im Schnee

Es war ein Presserummel, wie ihn der Fernweh-Park bislang so wohl noch nicht erlebt hat. Zig TV-Teams, voran natürlich RTL, SAT1, BR und TVO sowie Hörfunk- und Printmedienvertreter verfolgten „Superstar“ Gracia Baur, als sie dem Auto von Klaus Beer entstieg, der sie von ihrem Heim in Wölbattendorf zum Fernweh-Park fuhr.

Doch schon im Elternhaus waren die Medienleute anwesend und filmten Gracias Einsteigen in die „Fernwehpark-Limousine“ mit den Star-Unterschriften auf der Kühlerhaube, wo Gracia natürlich auch nicht fehlen darf. Doch das war erst später an der Reihe. Klaus Beer: „RTL filmte aus allen Posen, mir schoß Schamesröte ins Gesicht, hatte ich doch glatt vergessen, das Auto vorher durch die Waschstraße zu fahren.“

Doch drehen wir den Zeiger der Uhr noch weiter zurück: 10.00 Uhr bei Familie Baur. Klaus Beer und Fernweh-Park Vize André Puchta sind etwas zeitiger gekommen, um Gracia vorab über den Fernweh-Park zu informieren, da das letzte Mal Frank Elstner vor den Fernsehkameras noch nicht so wirklich über die Funktion und Ideologie des Projekts mit seinem Friedenssymbol Bescheid zu wissen schien. Gracia sollte vor den Mikros voll im Bilde sein.

Doch weit gefehlt. Kaum haben Klaus und André das Haus der Familie Baur betreten und ein Duplikat ihres Star-Schildes, das sich Gracia für ihr Zimmer wünschte im Wohnzimmer abgestellt, klingelt es an der Tür. Ein Kamerateam von RTL ist da, das vor ihrer Fahrt zum Fernweh-Park noch einige Aufnahmen für die Reihe „Deutschland sucht den Superstar“ drehen will. Eine Nachbetrachtung über Gracia für die Sendung „Explosiv“. Obwohl sie aus der Staffel ausgeschieden ist, ist sie neben Daniel & Co weiterhin ein gefragter Medienstar.

Tummeln im Schnee – für RTL

Gracia begrüßte Klaus in grünbeigen Safarihosen mit großen Seitentaschen (für die Autogrammkarten) und kurzem rosa Sonnentop. Bauchnabelfrei. Und so geht es dann für RTL auch hinaus in den Schnee. Denn das TV-Team hat sich dort besondere Bilder ausgedacht.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

 

„Küss mal die Kamera“ sagt der Mann von RTL „und schubse das Ding dann von dir“. Gracia, inzwischen Medienprofi, macht das perfekt. Sie wirft mit Schneebällen, erzählt von Daniel und von ihrer heutigen Aufnahme in die „Signs of Fame“. Sie strahlt wie die Sonne selbst, die vom tiefblauen Himmel lacht. Ein herrlicher Tag. Gleissender Schnee im Garten der Familie Baur, mitten drin Gracia, die viel Haut wie ein Baywatch-Girl zeigt.

Jetzt aber los, zum Fernweh-Park. Gracia, zwischenzeitlich noch mal geschminkt, begutachtet noch schnell ihr Schild, das ab sofort ihr Zimmer zieren wird. In Zusammenarbeit mit Vater Roman wurde Gracias Bild von ihrem letzten Auftritt vor einen Sternenhimmel gesetzt. Und natürlich auch Gracias Wunschspruch darauf geschrieben.

Der Kameramann von RTL steigt mit ins Auto von Klaus Beer. Auf der Fahrt erzählt Klaus nochmal von der Entstehung des Parks. Letzter Versuch Gracia zu briefen, denn vorher war wegen des TV-Teams keine Zeit dazu. Damit sie fit ist für die Interviews. RTL dreht mit. Klaus, der Filmemacher, berichtet von seinen Dreharbeiten in Amerika und von seiner Lieblingsstadt L.A. Will Gracia dort die tollsten Locations zeigen, sollte sie in den USA mal tolle Locations brauchen. Gracia ist begeistert und singt spontan „Get your kicks – on Route 66“.

Medienspektakel im Fernweh-Park

Das Star-Mobil nähert sich dem Fernweh-Park. Die ersten Schilder tauchen auf. Gracia: „Das darf doch nicht wahr sein – die vielen Leute“. Sie ist völlig aus dem Häuschen. Von der Michaelisbrücke zum Ende des „Schilderwalds“ wartet eine dichte Menschenmenge auf sie.

Fast wie in Hollywood. Beers weißer Combi mit den dunklen Scheiben, getrimmt auf eine Stretch-Limo aus L.A. (er lacht: „leider fehlen dazu noch etliche Zentimeter...) fährt vor. Hinter den schwarzen Fenstern, für die Fans noch unsichtbar: GRACIA.

Als das „Superstar-Girl“ dem Auto entsteigt, wird sie sofort von Kameras und Mikrofonen umringt. Applaus brandet auf. „Gracia“ „Gracia“ Rufe erschallen. Sechs Bodyguards haben alle Hände voll zu tun, um den „Superstar“ und Klaus Beer den Weg durch die Menge zu bahnen.

Gracia hält sich dicht an Klaus, der beim Laufen schon mal auf so einige Schilder der Promis zeigt und sagt: „Hier siehst Du links, Thommy Gottschalk mit Kulmbach und seinen ‚Wetten dass… Spruch‘, dann der Boris Becker, darüber Udo Jürgens. Bro’Sis hängen weiter vorne, da kommen wir jetzt nicht durch.“ Gracia: „Bin zwar schon mal da vorbeigefahren, aber jetzt selbst zwischen all den vielen Promis verewigt sein zu dürfen, ist einfach super“.

Gracia und Klaus können sich kaum zu dem Standort durchkämpfen, wo die Schildsignierung und dei Handabdrücke stattfinden sollen. Immer wieder wird sie von den Medien festgenagelt und mit Fragen bestürmt.

Endlich: Zwischen „New York“ und „Los Angeles“ und direkt unter der Weltkugel mit dem Spruch des Fernweh-Parks „Give peace a chance“, begrüßt Klaus vor den Kameras nun offiziell den „Superstar“. Gracia hat IHR Schild fest an sich gepresst. Sie ist darauf ganz Dame, im schwarzem Abendkleid, bei ihrem Auftritt des Superstar-Bigband-Abends. „Damit bin ich rausgeflogen“, scherzt sie und spricht sich mit ihrem Schild selbst Mut zu. „Jede Niederlage bringt Dich auch um einen Schritt voran“. Ihr Wunschspruch.

Gracia und Klaus sind von Kameras und Objektiven umringt, ja regelrecht eingekeilt. Klaus Beer, nun offiziell: „Obwohl Gracia aus der RTL-Kandidatenstaffel ausgeschieden ist, ist sie für uns, zumal sie ja aus der Region stammt, aus einem Vorort von Hof stammt, nach wie vor DER Superstar und es gebührt ihr die Ehre, mit Grußschild und ihren Handabdrücken in Ton in der bislang über 80 Promis aufgenommen zu werden.“ (Anmerkung: Soviel Stars waren es im Jahre 2003, 2019 sind es über 400). Klaus zeigt auf das Schild. „Gracia, UNSER ‚Superstar der Herzen‘. Die Fans applaudieren wie wild.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Wenn aber die Aufnahme eines Stars direkt im Fernweh-Park stattfindet, dann muß man nicht lange suchen. Die Kulisse mit den exotischen Schildern aus aller Welt ist die beste Location, die es geben kann. Doch heute muss Klaus alles Arrangieren der Bilder vor der Panorma Weltkulisse vergessen. Die Fotografen drängen, drücken, auch die Fans versuchen, zwischen all den Kameras einen Blick auf den DSDS Superstar zu erhaschen. Von wegen Schilder. Ausser Kameras und Köpfen sieht man von diesen nichts…

Als Gracia den Stift zückt, rücken die Kameras ihr noch näher auf den Leib. Kein Wunder. Denn bei strahlendem Sonnenschein zeigt sie im Sonnentop viel Haut. „Viele Küsse für den Hofer Fernweh-Park“ schreibt Gracia mit weißem Lackstift auf ihr Schild. Dazu drei XXX. „Das bedeutet Küsse“, erklärt sie Klaus. Dieser fühlt sich animiert und haucht ihr als Dankeschön für den tollen Spruch einen zarten Kuß auf die Wange. Klar, dass das später im Fernsehen kommt, allerdings versehen mit dem Kommentar: „… jetzt muß sich Gracia schon von einem Initiator küssen lassen, der etwas anders aussieht wie Carsten Spengemann.“ Klar, der Klaus ist ja auch Weltenbummler und muß für sein Image immer schön „wild“ aussehen…

„Ich bin im Signs of Fame“. Gracia streckt die Arme aus, jubelt„. „Komm doch mal vor das Schild, Ja, ja, so“ ruft ein Pressefotograf. Und die Dame von BILD dirigiert Gracia gleich noch in eine andere Position.

HOLLYWOOD läßt grüßen – Gracias Hände in Ton

Doch die richtige Action erfolgt noch. Denn jetzt sind die Handabdrücke an der Reihe. Der Spezialton wartet darauf, das Gracia ihre Finger in ihn drückt. Klaus gibt auf die Schnelle Informationen: „Pass auf, du mußt zuerst die Hände anlegen, und dann jeden Finger einzeln fest mit der anderen Hand eindrücken“. Die Medien wollen erste Bilder. Gracia strahlt. Sie drückt, lächelt, wirft ihre blonde Mähne zurück und lacht profilike in die Kameras der Fernsehleute, die jetzt kein Halten mehr kennen. „Das ist ja fast wie Hollywood“, sagte sie immer wieder in die Objektive und Mikrofone, die den „Superstar der Herzen“, wie auf ihrem Schild zu lesen ist, in allen Posen ablichten und immer wieder O-Töne von ihr einfangen.

Ein Meer aus Kameras…

Der Medienansturm ist der blanke Wahnsinn. Die Objektive rücken Gracia hautnah auf den Leib. „Ob die Fotografen da gute Bilder kriegen?“ Klaus meint hinterher, das man das nächste Mal unbedingt mit einer Kordel absperren muß, einen Freiraum schaffen muß zwischen dem Star und den Kameraleuten, denn bei diesem Abstand ist es unmöglich, alle Medienvertreter mit guten Aufnahmen zu bedienen. Eigentlich müssten die Profis das wissen, sie behindern sich ja gegenseitig selbst. Aber klar, jeder will die besten Bilder haben und der Showbiz ist hart, kennt keine Rücksicht.

Da Gracia wissen möchte, welche Kraft sie aufwenden muss, damit sich die Konturen ihrer Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf ihre Hand. Graca schreit auf wie vor Schmerz. Lacht. Die Kameras halten drauf. Tolle Bilder!

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder  mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Gracia gibt ihr Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird. Besonders heute, wenn es kalt ist. Dann muss der Ton erst die Körperwärme annehmen, um richtig geschmeidig zu werden.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Gracia die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die beiden Hände von Gracia im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS viele Jahre später überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Gracia natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und -ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Gracia ihren Namenszug in die graue Masse.

Ihre Aufnahme in den „Signs of Fame“ ist perfekt. Gracia freut sich aus vollem Herzen, sagt in die Kameras, dass es für sie eine Ehre ist zwischen all denen zu hängen, die es schon geschafft haben.

Die Sonne lacht vom dunkelblauem Himmel, Gracia noch immer im bauchnabelfreiem Shirt. Ihre Schlabberhosen sind feucht vom Hinknieen vor der Tonschale, denn es liegen noch Reste von Schnee im Fernweh-Park. Doch Gracia scheint das alles nicht zu stören. Sie ist aus vollstem Herzen happy.

„Bitte ein Autogramm“, „Für mich auch, ich war von Anfang an da“, schallt es hinter den Reportern aus den Reihen der Fans. Klaus will die Fans auf ein Später vertrösten, da erst noch ein Rundgang durch die Schilderreihen erfolgen soll, für die Medien. Denn Gracia will unbedingt die Schilder von  Bro`Sis, Natural, O-Town und Siegfried & Roy sehen. „Ich schwärme so für Tigerbabies“, sagt sie und freut sich riesig, als Klaus Beer ihr anbietet, bei einem Las Vegas Aufenthalt ein Zusammentreffen mit den beiden Weltstars versuchen zu arrangieren.

Doch die Fans zurück zu halten ist unmöglich. Zwischen immer wieder Interviews in diese und jene Kamera signiert sie zwischendurch Autogrammkarten. Wäre ihre Aufnahme 15 Jahre später erfolgt, hätte sich kein Mensch für Autogramme auf Papier interessiert. Denn da will man nur Selfies, mit dem eigenen Smartphone, das man damals noch nicht kannte.

Die Star-Mobil Signierung

Gracia ist nach dem Rundgang durch die Schilderreihen nun wieder beim „Fernweh-Park-Auto“ angekommen. Auch darauf soll sie sich noch verewigen. Dieses ist ein Blickfang. Im Jahre 2003 prangen auf dem Fahrzeug schon einige Unterschriften. Doch es ist noch viel Platz und Gracia kann sich eine freie Fläche Mitte de Kühlerhaube aussuchen. Klaus wischt mit seinem Schal schnell noch mal über den Lack. Gracia erhält diesmal einen blauen Stift. Sie schreibt: „Ein herzliches Dankeschön und 1000 Küsse an den Fernweh-Park“.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Dann gibt es noch ein paar private Fotos mit den Fernweh-Park-Vereins Mitgliedern. Auch die Bodyguards bitten „schüchtern“ um ein Bild mit ihr. Sie schenkt allen ein bezauberndes Lächeln. Gracia ist Profi geworden und fit für Hollywood. Klaus Beer: „Wenn Du es mal bis Hollywood schaffst, dann hast Du mit Deinen Handabdrücken in Hof schon mal geübt.“ „Yeah“, strahlt Gracia, „jetzt weiß ich ja wie das geht“.

Die Fernweh-Frage

Und wenn sie mal Ruhe vom Showbiz haben will und einfach mal ausspannen möchte von all der Hektik der Promotionentouren, wohin würde Gracia da gerne einmal verreisen? Gibt es da vielleicht ein Lieblingsland oder Lieblingsstadt, das ihr bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan in den Sinn kommt?

„Wenn wir schon bei Amerika sind, natürlich Amerika. Danke auch für Dein Angebot, mir dort tolle Locations zu zeigen. Aber weist Du, ich liebe Tigerbabies. Mein großer Traum wäre es, einmal ein solches weißes Tigerbaby, natürlich mit Siegfried & Roy, im Arm zu halten. Das wäre zu schön. Ja, und dann würde ich gerne einmal nach Norwegen reisen…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tollen Begegnungen mit GRACIA zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von GRACIA, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Singen für den Ministerpräsidenten

Und eines Tages sang Gracia dann auch für den Ministerpräsidenten – was man im Showbiz so alles erlebt… Nach Blumen und einem Bayerischen Plüschlöwen von Stoiber für Gracias Kuscheltiersammlung bekam der Ministerpräsident von Klaus Beer auch gleich ein neues Schild, da sein erster Schildergruß vor gut zwei Jahren zwar aus einer schönen Emailleplakette des Freistaates Bayern bestand, jedoch darauf sein Name nicht ersichtlich war. Zudem war seine Unterschrift schon arg verblaßt.

Als Gracia wiedereinmal kurz zuhause war und ihre Aufnahme im „Signs of Fame“ online sah, bedankte sie sich herzlich mit dieser ganz besonderen Autogrammkarte. „Davon gibt es nur wenige Exemplare, eine davon hat auch der bayerische Ministerpräsident erhalten“, verät Gracias Vater. Die Karte zeigt Gracia bei ihrem letzten offiziellem Auftritt (das Bild auf ihrem Grußschild übrigens), umgeben von einem zarten bayerischen Rautenmuster. Klaus Beer: „Danke Gracia für den lieben Gruß“.

25. 05. 2003: Treffen der Finalisten von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) in München

GRACIA war die Erste der Finalisten von DSDS, die mit einem Grußschild un ihren Handabdrücken Einzug hielt in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks. Acht Wochen später wurde Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew eingeladen nach München, um alle Finalisten der 1. Staffel zu treffen, darunter auch ALEXANDER KLAWS, JULIETTE SCHOPPMANN, GRACIA BAUR natürlich und DANIEL KÜBLBÖCK, um den sich vor Ort eine besonders spannende Geschichte entwickeln wird…

Hier die ausführliche BILDERSTORY dazu. Aber vorab schon mal ein paar Bilder:

 

GRACIA besucht ihr Grußschild und die DSDS-SUPERSTAR-Schilder

Die Schildergrüsse der Superstars hängen. Gracias erstes Star-Schild, schon immer Anlaufstelle der Fans, hat Verstärkung bekommen. Es vergeht kein Tag, wo sich nicht Kids, aber auch Erwachsene, bewaffnet mit Fotoapparat und Videokamera, um die Superstar-Schilder scharen. Und eines Tages, ist dort auch eine ganz besondere Besucherin anzutreffen…

Gracia ist mal wieder zuhause. Die Superstar-Tournee ist zu Ende. Doch Zeit für Superstar Gracia? Weit gefehlt. Zwischen TV, Fotoshooting und diversen Gigs jettet sie schnell mal nach Hof, ist Stargast bei der „Schaumparty“ und muß in der Nacht noch weiter nach München, denn dort wartet am nächsten Tag ein Flugzeug nach Luxemburg. Ein Benefizveranstaltung für kranke Kinder. Trotz allem aber findet sie Zeit, die Nummer von Fernweh-Park Initiator Klaus Beer zu wählen: „Hi, hier ist Gracia, ich möchte mal unsere Schilder besuchen. Holst Du mich ab?“ Klaus Beer: „Wann?“ Gracia „Jetzt“, Klaus „OK, ich komme“. So schnell geht das. Doch „schnell“ ist relativ…

Als Klaus vor Gracias Elternhaus in Wölbattendorf ankommt, laufen gerade zwei kleine Mädchen freudestrahlend die Straße entlang. In der Hand schwenken sie eine Autogrammkarte. Gracia ist „at home“. Als Gracia aus ihrem Zimmer im ersten Stock in die Diele kommt, ist das nicht wie früher. Ein paar Sprünge – Irrwisch Gracia war da. Doch jetzt hört man ein langsames Humpeln. Gracia kommt auf Krücken die Treppe hinunter. Vor vierzehn Tagen war sie bei der Tournee in Köln auf der Bühne gestürzt und hat sich den Fuß gebrochen. Operation noch am gleichen Tag. Die Nachricht von Gracias Unfall ging durch die Medien.

Jetzt muß sich die Welt um Gracia etwas langsamer drehen. Aber Trübsaal blasen? Weit gefehlt. Gracia ist weiterhin mitten drin im Geschehen, gestärkt durch Tausende von Genesungswünschen der Fans. Am Fernweh-Park angekommen, steigt sie aus dem Auto. Trotz allem Übel schaut sie einfach süss aus. Hawaii-Blütenkränze verzieren die Krücken und dazwischen baumeln einige Plüschtiere von ihren Fans.

WIEDERSEHEN mit GRACIA bei Karlheinz Böhm

Zwischenzeitlich hat Klaus Beer GRACIA noch öfters getroffen, so bei ihrem Auftritt in Nürnberg, wo an diesem Tag auch KARLHEINZ BÖHM in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.

Und bei einer weiteren Begegnung überreicht ihr Klaus Beer dann auch das neue Fernwehpark Prospekt, in dem sie zwischen vielen anderen Stars im „Signs of Fame“ mit abgebildet ist. Gracia freut sich sehr darüber.

Fotos: Christiana Hornfeck, Peter Kosa, Stefan Zaruba

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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