Hans Werner Olm

HANS WERNER OLM, Kabarettist, Schauspieler und Sänger zählt mit über 40-jähriger Bühnenerfahrung zweifelsohne zu den Urgesteinen der Kabarett- und Comedyszene.

Bereits 1976 gründete er zusammen mit Jürgen von der Lippe und anderen die „Gebrüder Blattschuss“. Danach war als freier Stand-up-Comedian unterwegs und machte sich in zahlreichen Fernsehauftritten und Kinofilmen einen Namen. U.a. war er mit Mike Krüger und  Thomas Gottschalk  in der Kömödie „Zwei Nasen tanken Super“ zu sehen. Auch war er u.a. in Filmen wie „Der Sommer des Falken“, „Schrott – Die Atzenposse“, „Familie Heinz Becker“, und in zwei „7 Zwerge-Filmen“ mit Otto Waalkes zu sehen.

Von 1983 bis 1986 war er als Redakteur und Moderator der Sendung „Guten Morgen Deutschland“ bei Radio Luxemburg tätig, danach folgten Soloprogramme, Fernsehautritte und eigene TV-Shows, wie z.B. 2002 „OLM!“. Bei RTL erhielt er diese eigene wöchentliche Personality Show und begeisterte damit Milliionen von Fernsehzuschauer. Er entwickelte dabei eigene Charaktere wie z.B. die von „Paul Schrader“ und der Oberbrüller, die derbe, oft bis zur Schmerzgrenze gehende „Luise Koschinsky“. 2006 war er auf Pro7 mit „OLM unterwegs“ zu sehen. Hier verkörperte er weitere Fantasyfiguren.

Auf Grund der stetig steigenden Popularität erhielt er mehre Gastrollen, wie z.B. in „Alarm für Cobra 11“ „Adleheid und ihre Mörder“, „Die Comedy Falle“, „Genial daneben“ oder u.a. in „Veronas Welt“ und in „Dittsche“.

Aber auch als Musiker begeisterte er 2006 als Sänger und Parodist von Pop- und Rocksongs. Zum 20-jährigen Mauerfall coverte er den Song „Berlin-Berlin – Dein Herz kennt keine Mauern“.

Hans Werner Olm wurde zweimal mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet, er erhielt weiter den „Zeck-Kabarettpreis“ und den „Berlin-Preis des Großen Kleinkunstfestivals“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 28. Juli 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen HANS WERNER OLM in Bad Elster

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HANS WERNER OLM in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

HANS WERNER OLM trat am Samstag, den 28. Juli 2018 im König Albert Theater in Bad Elster auf und begeisterte dort mit seinem Programm „Mach fertig“ Die Ekstase des Versagens“ das Publikum.

Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer von diesem Gastspiel erfuhr, setzte er sich sofort mit dem Management des Künstlers in Verbindung, das kurze Zeit später das Treffen mit Hans Werner Olm bestätigte – und das schon über 400 mal praktizierte Prodzedere zur Aufnahme eines Stars wurde in Gang gesetzt: Das Star-Schild wurde mit einem PR-Foto, das Beer vom Management erhielt, angefertigt, die Tonform für die Handabdrücke bestellt, die Fotografin Sylvia informiert. Da Werner und Jolanta vom Fernwehpark Verein, die sonst immer die Videokamera bedienen, in Urlaub waren, erhielt ebenfalls Vereinsmitglied Jan einen Crashkurs im Videofilmen…

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und wenn die Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ im König Albert Theater stattfinden, atmet Klaus schon mal auf. Denn dort gibt es im 1. Stock eine Wandfläche, die sich wunderbar für das Shooting eignet. Klaus darf mit Genehmigung des Theaters dort immer ein großes Bild abhängen und eine Sitzbank verschieben, denn er hat in dem schönen Theater diese Ehrung schon mit vielen dort aufttretenden Künstlern durchgeführt, wie z.B. Sky DuMont, Gudrun Landgrebe, Wolfgang Stumph, Vicky Leandros, Tom Beck und erst vor kurzem mit Reiner Schöne und Andrea Sawatzki.

Nachdem alles bestens vorbereitet und die Kameras gecheckt sind, begibt sich Klaus in die Künstlergarderobe und signalisiert, dass der „Fernwehpark“ da ist. Hans-Werner Olm ist dort gerade nach dem Soundcheck dort eingetroffen und sagt. „Ah, der Chef persönlich.“ Das Kennenlernen ist sehr herzlich und Klaus erkennt sofort, dass Hans Werner Olm ganz anders ist wie auf der Bühne. Einfach super nett und gar nicht so „grob“, wie er sich oftmals im Fernsehen präsentiert. Während Hans-Werner – man ist gleich per Du – sich schnell noch etwas frisch macht, kommt Klaus auch mit seinem Tourbegleiter Thommy ins Gespräch. Klaus: „Ebenfalls super super nett. Was ich da sonst schon für Tourbegleiter erlebt habe. Aber schwarze Schafe, die sich einbilden, sie wären der Star persönlich, sind eher selten. Aber die gibt es. Leider. Doch Thommy, der übr 40 Jahre im Geschäft ist und Stars rund um die Welt begleitet, hat auch dieses sprichwörtliche Fernweh in sich – und schon fachsimpet Weltenbummer und Filmemacher Klaus Beer mit ihm über die schönsten Flecke auf unserer Erde…

Dann kommt Hans Werner Olm und Klaus führt in und Thommy in den obersten Stock des Theaters, wo schon alles zur Aufnahme in die „Signs of Fame“ angerichtet ist.

Klaus erklärt in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des Fernweh-Park Prospekts. Hans-Werner ist begeistert und greift mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HANS WERNER OLM und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Hans Werner Olm, der übrigens sehr große Hände hat, kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Und da schenkt sich auch Hans Werner Olm nichts und schenkt der Fernwehpark Fotografin tolle Posen…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Hans Werner die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Hans Werner Olm gerne mit – aber auf seine ganz spezielle Weise. Er stellt nicht wie die anderen Stars seine Hände brav hinter den Abdrücken auf  nein, er posiert sie ganz toll in Action. Denn „Olm“ wäre nicht er selbst, wenn er auch da nicht etwas Besonderes zu bieten hätte…

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Hans Werner Olm seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

„Dieser Preis ist für mich einer meiner wertvollsten…“

Nachdem Hans Werner Olm seine Hände in Ton gedrückt hat und die fertigen Prints vor der Kamera präsentiert, sagt er: „Ich habe im Laufe meiner Karriere schon viele Preise eingeheimst die Berliner Wühlmäuse oder den Comedypreis,  aber dieser hier ist für mich einer meiner wertvollsten…“

Initiator Klaus Beer ist baff und freut sich natürlich sehr. Denn Hans Werner Olm bestätigt damit die Ideologie des völkferverbindenden Friedensprojekt, die er auch auf einer großen Tafel im Fernweh-Park geprintet hat. Es ist zugleich auch die wichtigste Aussage aus seiner Rede zur Eröffnung des NEUEN Fernweh-Parks am 18. Mai 2018.

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute Jan hinter der Filmkamera. Da die beiden anderen Filmer in Urlaub sind, hat er von Klaus in einem Crashkurs schnell die Funktionen und vor allem die Kameraführung erklärt bekommen. Klaus hat ein mulmiges Gefühl, wenn jemand noch nie gefilmt hat und keine Beziehung dazu hat – und dann bei so einem wichtigen Ereignis gute Bilder liefern soll…. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von HANS WERNER OLM mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage stellt Klaus immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Hans Werner Olm  auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Hobby Fotografen unter sich

Und in dem Interview erzählt Hans Werner Olm auch über sein Faible zur Fotografie. Streetfotografie in New York hat er schon gemacht und Klaus sagt, dass er ebenfalls bereits einen Bildband für terra magica über New York City aufgelegt hat – so haben sich zwei passionierte Fotografen getroffen. Und Klaus Beer würde Hans Werner Olm demzufolge gerne einmal mitnehmen zu den Traumlandschaften im Südwesten Nordamerikas. „Diese Landschaften und Felsformationen gibt es nirgendwo anders auf der Welt“, sagt Klaus, hat er doch mit TERRA FILM insgesamt 8 abendfüllende Reisefilme darüber gedreht. Nach seinen 16-mm Produktionen heißt sein neuester, digital gedrehter: „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier der Kamera“…

Aber noch passender für ihn wäre sicher die legendäre „Route 66“. Da kann man so schön in Nostalgie und Mythos schwelgen. Alte verfallene Orte, Ghosttowns, auch in Schwarzweiß fotografiert, dass würde Hans Werner Olm als Streetfotografen sicher begeistern. „Und dann natürlich die urigen Typen, teils noch Zeitzeugen an der Kultstraße Amerikas vor die Linse zu bekommen, das ist es…“ schwärmt Klaus, der ja von der Fotografie her zum Filmemachen gekommen ist und sich mit der Fotokamera am liebsten in den „Hinterhöfen“ der Städte herumtreibt. Und für die Motherroad der USA, der Old 66, kann Klaus Beer sich schon als Experte bezeichnen, hat er doch über diese Straße von Chicago nach Los Angeles einen Bildband-Reiseführer geschrieben und einen Film darüber gedreht…

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil schon wieder mit Autogrammen voll belegt ist, hat Klaus z.Z. ein Schwarzes dabei, auf dem die Unterschriften der Gäste der Einweihung des NEUEN Fernweh-Parks am 18. Mai 2018 prangen, darunter auch die der Hollywood Legende Elke Sommer, die beim Grand Opening der Star-Gast war.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit HANS WERNER OLM zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an sas freundliche Managment und den ebenfalls supernetten Tourbegleiter für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die mittlerweile über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HANS WERNER OLM,  erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jan Grünzner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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