Auswanderer von Kirchenlamitz

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – und vielleicht sind demnächst auch SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß und Bilderstory dabei…

DIESE GESCHICHTE ist jedoch noch nicht vollständig. Es ist der Beginn zur Gestaltung einer wunderschönen Idee, die mit dem Anbringen einer GEDENKTAFEL, mit der an die AUSWANDERER VON KIRCHENLAMITZ in die USA und in die ganze Welt gedenkt werden soll – und: damit verbunden in Fortführung das Anbringen von ORTSSCHILDERN, in denen die Auswanderer heute leben…

Das Auswandererdenkmal

Die Stadt Kirchenlamitz hat am 20. September 2025 ein Auswandererdenkmal am Stadtteich eingeweiht. Es erinnert an rund 400 Kirchenlamitzer Auswanderer, die zwischen 1839 und 1938 ihre Heimat verließen und vor allem nach Nordamerika gingen.

  • Der Kirchenlamitzer Auswandererforscher Karl Horn hat eine Dokumentation „Die Kirchenlamitzer Auswanderer nach Amerika“ erstellt und Beispiele in der Schriftenreihe des Stadtarchivs Kirchenlamitz „Die Krebsbacker“, Heft 18, auf den Seiten 33-92 veröffentlicht.
  • Das bedeutet, dass dort Familienschicksale dokumentiert sind – nicht nur allgemeine Angaben.
  • Eine Auswandererfamilie war die Familie Bergmann, die 1839 nach Pittsburgh ging. Der heutige Nachfahre Donald Kunz aus Seattle stiftete das Auswandererdenkmal.
  • Das Stadtarchiv Kirchenlamitz besitzt außerdem umfangreiche Familiennachlässe, Einwohnerkarteien, Standesamtsbücher, Häuserforschung und historische Zeitungen, was für die Suche nach einzelnen Auswanderern sehr wertvoll ist.

Das spontane Treffen

Im Rahmen eines Events trafen Klaus und Erika Beer zufällig auf Besucher, die Klaus ansprachen: Maria Magdalena Dütz und Werner Bergmann aus Kirchenlamitz. Mit dabei war Mr. Donald Kunz aus Seattle/Washington, USA, ein Freund der Familie, Nachkomme der Familie Christian Bergmann, die im Jahr 1839 nach Pittsburgh/Pennsylvania auswanderte. Donald Kunz betreibt Familenforschung, reist jedes Jahr nach Deutschland, Kirchenlamitz und stiftete 2025 dieses Auswandererdenkmal. Werner Bergmann war und ist immer noch, trotz Pensionär, im Kirchenlamitzer Stadtarchiv tätig. Karl Horn und er haben in jahrelanger Nachforschung die Namen von bislang etwa 400 Auswanderern von Kirchenlamitz ausfindig gemacht.

Kunz war von dem völkerverbindenden Friedensprojekt so begeistert, dass er beschloss, es in die weltweiten Projekte, die es zum Thema Völkerverbindung gibt, mit aufzunehmen. Dazu kam die Idee auf, im Fernweh-Park mit einem Schild an die Auswanderer von Kirchenlamitz nach Nordamerika und in die ganze Welt zu gedenken. Fernwehpark Initiator Klaus Beer war begeistert, da hier die Verbindung Deutschland zu Menschen in der ganzen Welt erfüllt war.

Das 2. Treffen – Besichtigung des Auswandererdenkmals

Da nun ein Schild im Fernweh-Park beschlossene Sache war, wollten Klaus und Erika Beer im nächsten Schritt natürlich auch das Auswandererdenkmal in Natura sehen. So lud Maria Dütz und Werner Bergmann Erika und Klaus nach Kirchenlamitz ein. In einer Führung zeigten sie ihnen zuerst die „Blumröderhöhe“ und dann das Denkmal. Mit dabei war Lukas Purucker, Architekt und Künstler, der u.a. auch eine Skulptur schuf, die die Stadt personifiziert. Diese war zu diesem Zeitpunkt im Infozentrum Epprechtstein am Granitlabyrinth ausgestellt. Sehen Sie dazu die Informationsschrift in unserer Bilderstrecke, in der die Symbolik ihres Ausdrucks, Gesten und Gegenstände die Stadt Kirchenlamitz darstellen sollen.

Hier unsere Bilderstecke mit Auswandererdenkmal und Personifaktion der Stadt

Eigene Stelen für Ortstafeln der Kirchenlamitzer Auwanderer

Bei diesem Treffen wurde die Idee von Klaus Beer aufgegriffen, nicht nur ein Schild von den Kirchenlamitzer Auswanderern im Fernweh-Park anzubringen, sondern auch Schilder der Orte und Städte, in denen diese Menschen heute leben. Klaus: „Dazu stelle ich gerne einige Pfosten zur Verfügung. Da ja jedes Jahr mehrere Familien aus den USA und aus der ganzen Welt Kirchenlamitz besuchen, können diese ein Ortsschild mit dem Namen ihrer jetzigen Heimatstadt mitbringen. Dieses wird dann in einer offiziellen Schilderübergabe mit Fotoshooting im Fernweh-Park übergeben. Die Schilderspender erhalten darüber Fotos, eine BILDERSTORY auf der Fernwehpark Homepage www.fernweh-park.de und einen PRESSEBERICHT für die Zeitung jener Stadt, aus der das Schild stammt. Die Erfahrung zeigt, dass Zeitungsredaktionen solche Geschichten gerne veröffentlichen. Das funktioniert überall auf der Welt. Siehe unsere Rubrik PRESSE/TV.

Und wo erhält man so ein Ortschild? Einfach in die City Hall gehen, am besten direkt zum Bürgermeister, diese schöne Geschichte vorstellen und auf den hohen Werbeeffekt verweisen, den Namen des Ortes in Germany präsentieren zu können – und der dann gesehen und gefilmt wird von Besuchern aus nah und fern von Medien, Fernsehen, Presse und Stars, die immer wieder den Fernweh-Park besuchen.

Die Gäste aus den USA, oder aus welchen Teilen der Welt auch immer, können das Schild dann im Koffer mitbringen oder einfach als Sondergebäck aufgeben. Oder schon vorher mit der Post an Werner Bergmann oder Frau Dütz oder gleich an Klaus Beer senden. Hier schon mal seine Postanschrift: Organisationsbüro Fernweh-Park „Signs of Fame“, Klaus Beer, Ernst-Reuter-Str. 54, 95032 Hof /GERMANY

Hinweis zu dem Erinnerungschild, das im Fernweh-Park an die Kirchenlamitzer Auswanderer erinnert

Dieses Schild wird gerade entworfen. Sobald es fertig ist, wird es von Maria Dütz, Werner Bergmann und Lukus Purucker im Fernweh-Park an Klaus und Erika Beer übergeben. Dies wird hier in Bildern dokumentiert. Sobald Ortsschilder aus den USA vorliegen, werden diese ebenfalls in einer Bildergeschichte hier veröffentlicht. 

Offizielle INFORMATION an alle Auswanderer von Kirchenlamitz in der Welt /DEUTSCH / ENGLISCH

Hallo liebe Kirchenlamitzer Auswanderer, wir möchten zur Erinnerung an die 400 Auswanderer von Kirchenlamitz in die USA und in die ganze Welt mit einer Gedenktafel im Fernweh-Park erinnern. Das ist ein völkerverbindendes Friedensprojekt mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt und steht gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Über 600 Prominenten Persönlichkeiten aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport stehen bereits mit ihrem bekannten Namen hinter der Ideologie und Botschaft unseres Projekts.

Besucher aus nah und fern, Stars und Medien von Presse und Fernsehen besuchen laufend den Fernweh-Park und es werden die Schildergrüße aus aller Welt gefilmt und fotografiert. Sehen Sie alle Informationen darüber unter www.fernweh-park.de

Wir haben deshalb folgende Idee: Initiator Klaus Beer stellt der Stadt Kirchenlamitz 5 Pfähle kostenlos zur Verfügung, an denen o.g. Erinnerungsschild an die Auswanderer und die Ortsschilder der dort jetzt lebenden Familien angebracht werden können.

Wir bitten Sie also bei Ihrem Besuch in Kirchenlamitz ein Ortsschild (meist grüner Untergrund, weiße Schrift) mitzubringen, gerne auch dazu Straßenschilder aus Ihrer Stadt.

Diese Schilder werden dann um o.g. Erinnerungstafel gruppiert. Entweder Sie übergeben ihr Schild bei Ihrem Besuch in Kirchenlamitz Herrn Werner Bergmann und Frau Maria Dütz – oder Sie machen mit den Beiden einen Ausflug direkt in den Fernweh-Park in Oberkotzau, und übergeben es uns persönlich vor dem Hintergrund der Schilderkulisse.

Sie erhalten dann kostenlos:

  • Bilder von der Schilderübergabe
  • Bilderstory auf der Fernweh-Park Homepage www.fernweh-park.de
  • Pressebericht für die Zeitung ihrer Heimatstadt.

Um ein Ortsschild zu erhalten, gehen Sie einfach in das Rathaus ihrer Stadt und fragen ihren Bürgermeister. Verweisen Sie dabei auf unsere Fernweh-Park Homepage im Internet. Wenn man dann den hohen Werbeeffekt für die Stadt erkennt, sich im Fernweh-Park in Germany an ihren eigenen Pfählen präsentieren zu können, erhält man erfahrungsgemäß schnell und unbürokratisch und natürlich kostenlos Schilder.

Sollten Sie in nächster Zeit nicht nach Deutschland kommen, um uns Ihr Ortsschild persönlich zu übergeben, können Sie dieses auch senden an:

Klaus Beer

Initiator Fernweh-Park „Signs of Fame“

Ernst-Reuter-Str. 54

95032 Hof

Germany

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie dabei wären, zusammen mit der Kirchenlamitzer Auswanderungstafel Ihr persönliches Ortsschild aus Ihrer neuen Heimat zu präsentieren und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Klaus Beer

Initiator

 

ENGLISH VERSION

Dear emigrants from Kirchenlamitz,

We would like to commemorate the 400 people who emigrated from Kirchenlamitz to the USA and across the globe by installing a memorial plaque at the *Fernweh-Park* (Wanderlust Park). This is a peace project that fosters international connection—featuring sign-based greetings from all over the world—and stands against racism while advocating for a more peaceful world. Over 600 prominent figures from music, film, TV, theater, and sports have already lent their names in support of our project’s philosophy and message.

Visitors from near and far, along with celebrities and media representatives from the press and television, frequently visit the *Fernweh-Park* to film and photograph the greetings displayed on the signs.

You can find full details at www.fernweh-park.de.

We have therefore come up with the following idea: Project initiator Klaus Beer is providing the town of Kirchenlamitz with five posts free of charge. These will serve as mounts for the aforementioned memorial plaque honoring the emigrants, as well as for the town signs of the families currently living abroad.

We would therefore like to ask you to bring a town sign (typically green background with white lettering) with you when you visit Kirchenlamitz; you are also welcome to bring street signs from your city.

These signs will be arranged around the memorial plaque mentioned above. You can either hand your sign over to Mr. Werner Bergmann and Ms. Maria Dütz during your visit to Kirchenlamitz, or—even better—take a trip with them directly to the *Fernweh-Park* in Oberkotzau and hand it to us personally against the backdrop of the sign display.

You will then receive the following free of charge:

  • Photos of the sign handover
  • A photo story on the *Fernweh-Park* website (www.fernweh-park.de)
  • A press release for your hometown newspaper.

To obtain a town sign, simply go to your city hall and ask your mayor. Please refer them to our *Fernweh-Park* website when doing so. Once the significant promotional value for the city—gained by being represented on its own posts at the „Fernweh-Park“ in Germany—is recognized, experience shows that signs are provided quickly, without red tape, and, of course, free of charge.

If you are unable to travel to Germany in the near future to present your town sign to us in person, you may also send it to:

Klaus Beer

Founder, Fernweh-Park „Signs of Fame“

Ernst-Reuter-Str. 54

95032 Hof

Germany

We would be delighted if you could join us to present your personal town sign from your new home alongside the emigration plaque from Kirchenlamitz.

 

Warm regards,

Klaus Beer

Founder

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