Christusgrün

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – und vielleicht sind demnächst auch SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß und Bilderstory dabei, so wie diese hier:

07.10.2018: CHRISTUSGRÜN 

Schon am alten Standort spielte Sabine Eberlein mit dem Gedanken, das Ortsschild von CHRISTUSGRÜN im Fernweh-Park anzubringen. Nachdem nun dieser im Herbst 2017 von Hof in den Markt Oberkotzau umgezogen ist und noch viel größer und schöner völlig neu installiert wurde –  Neueröffnung mit vielen Stars und Medienspektakel am 18. Mai 2018 – war es nun ein Muss, dort mit diesem Ortsschild vertreten zu sein.

So besuchte nun am Sonntagnachmittag der Vorstand des Frankenwaldvereins Christusgrün/Dürrnberg, Reimund Kaske (1. Vorstand) und Daniela Völkel-Beyer (2. Vorstand) mit einer Delegation von 28 Personen den neuen Fernweh-Park und übergab ein ebenso funkelnagelneues Ortschild an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer. Dieser freute sich sehr über diesen Schildergruß, den Sabine Eberlein extra anfertigen ließ.

Was folgte war ein Fotoshooting alá Hollywood. Bevor es jedoch losgehen konnte, mussten alle Vereinsmitglieder mit Ihrer Unterschrift eine Einverständniserklärung zur neuen EU-Datenschutzverordnung unterschreiben. Klaus Beer: „Jeder, aber auch jeder, langt sich hier an den Kopf… Geknechtet werden Amateurfotografen und Vereine. Weitere Gedanken dazu, auch von Betroffenen, die sich keinen Datenschutzbeauftragten leisten können und Vereine, die sich deshalb lieber auflösen, als abgemahnt zu werden, erspare ich mir… Deshalb ließ ich erst letzthin eine ganze Bustouristengruppe, die sich gerne für ein Erinnerungsfoto vor der Schilderkulisse fotografieren lassen wollten und begeistert in die Kamera winkten, dies mit  dem Rücken zum Objektiv tun. Sollen in Zukunft so die Gruppenfotos, Erinnerungsfotos für eine schöne Ausflugsfahrt aussehen? – wenn die Leute nicht vorher unterschreiben da sie sagen: So einen Blödsinn machen wir nicht mit…“

Das Dreierbild in unserer Bilderstrecke zeigt Sabine Eberlein (Mitte) mit Schwester Daniela (mit Hund) und den 1. Vorstand Reimund Kaske. 

Führung durch den Fernweh-Park: Hintergründe und die pure, nackte, reine Wahrheit..

Nach dem Fotoshooting erfolgte eine Führung durch den Fernweh-Park, bei der Klaus Beer mit viel Herzblut die Besucher des Frankenwaldvereins über die Idee, Entstehung und Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts informierte. Gespannt hingen die Gäste an den Lippen des Fernwehpark Initiators, der viele Hintergründe aufzeigte, manche Anekdote zu den Stars und Sternchen im „Signs of Fame“ zu erzählen wusste und sich auch kein Blatt vor den Mund nahm, wer von den bisher über 400 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport sehr sehr nett, sehr nett aber auch weniger nett ist. „99,9 Prozent aller bisher persönlich erlebten Promis sind menschlich und wirklich unglaublich nett. Aber es gibt so drei bis vier Kandidaten, bei denen ich sofort wegzappe, wenn die im Fernsehen auftauchen. Das sind oft solche, bei denen man es nicht glaubt, die sich vor der Kamera sehr volksnah geben, aber, sobald diese weg ist, äusserst arrogant und überheblich sind. Darunter fallen aber auch vor allem sogenannte Shootingstars, die noch vor kurzem völlig unbekannt waren und dann die Bodenhaftung verloren haben. Ganz schlimm sind aber oft Tourbegleiter, also der Dunstkreis um die Stars herum. Diese Leute bilden sich oft ein, sie wären der Star persönlich. Aber das sind schwarze Schafe und Gott sei Dank die Minderheit. Stars und Managements, die sich mit der Ideologie des Fernwehpark wirklich beschäftigt haben, sind immer sofort begeistert und machen deshalb sehr gerne mit.“

Interessant, auch dieses mal zu hören und auch so manche Hintergründe über Dinge rund um den Fernweh-Park und alles, was mit ihm zusammenhing, zu erfahren. Darüber sind sich die begeistert lauschenden Zuhörer einig. Beer: „Das soll heute in unserem Stimmungsbericht über so eine, immer begeistert aufgenomme Führung, auch mal zum Ausdruck kommen. Denn was man da in früheren Zeiten in der Zeitung las, waren oft nur einseitige Darstellungen mit verdrehten Tatsachen und konkrete Falschmeldungen. Und die Leser haben diesen Bullshit dann auch noch geglaubt…“ Beer: „Und da ich ein Wahrheitsfanatiker bin kläre ich auf und nutze dazu jede dazu mir bietende Gelegenheit. Denn ich wäre nicht der Initiator des Fernweh-Parks, der gegen Ungerechtigkeiten in der Welt ankämpft, wenn ich falsche Dinge einfach so stehen lassen, abnicken würde… Und neben dem Anprangern von Rassismus, Rechtsextemismus, Antisemitismus und mein Bemühen, die Augen zu öffnen für Umwelt- und Klimaschutz und für eine atomfreie Welt, schnappe ich mir oft auch so manche Facebookschreiberlinge, die ohne Sinn und Verstand posten und rede mit denen persönlich. Sage ihnen nur die Wahrheit über alles. Da saßen wir zum Beispiel zwei Stunden in einem Cafe und ich stand ihnen Rede und Antwort. Danach haben wir uns – als Freunde verabschiedet (!!!). Und jetzt sind meine stärksten Gegner, die regelrechte Hassdiraden im Internet verbreiteten die Ersten, die meine Posts liken. Denn die wissen jetzt über alles die WAHRHEIT und sehen alles mit ganz anderen Augen… Deshalb werde ich nie aufhören, aufzuklären und falsche Dinge richtig zu stellen – im Kleinen wie im Großen. Gegen die Ungerechtigkeiten in der Welt ankämpfen. Ich werde also immer polarisieren.“

Da haben sich welche gefunden – begeistert von der ROUTE 66

Dann weist Klaus Beer bei der Führung auch auf die beiden neuen „Route 66“ Pfähle hin, die er mit tollen Schildern von der Kultstraße Amerikas bestückt hat. Als Anne Brunner und Reimund Kaske diesen sehen sind sie sofort begeistert, denn sie haben dazu eine ganz besondere Beziehung. Sie sind die Motherroad of America nämlich selbst schon gefahren. „Die ganze Strecke oder nur Teile davon? will Klaus Beer wissen. „Die ganze Strecke. Von Chicago nach Los Angeles“, sagt Reimund. Und Sabine Eberlein und ihr Mann waren ebenfalls schon dort, allerdings haben sie nur einen kleinen Teil davon unter die Räder genommen. Aber alle kennen dieses einmalige Feeling, über die Kultstraße der USA gefahren zu sein: „Get your kicks – on Route 66“, wie Chuck Barry oder die Rolling Stones diese Straße schon besungen haben.

Als Klaus das hört, bekommt er glänzende Augen, denn er kennt nicht viele, die die legendäre Kultstraße in der gesamten Länge bewältigt haben. Kennt er doch die Strecke durch Illinois, Missouri, Kansas, Olkahoma, Texas, New Mexico, Arizona bis Kalifornien selbst sehr gut, da er vor Jahren einen Bildband, ja einen richtigen Reiseführer, für den schweizerischen Verlag terra magica geschrieben und zudem einen Film über die Route 66 gedreht hat. „Da müssen wir uns unbedingt mal zusammensetzen und unsere Erlebnisse dazu austauschen“, schlägt Klaus Beer vor. „Denn auf der 66 bin ich regelrecht zuhause, ich liebe Rost und Nostalgie…“

CHRISTUSGRÜN – ein aussergewöhlicher Name nimmt Einzug in einen speziellen Themenpark

Beim anschließenden Bummel durch den Fernweh-Park führte Klaus Beer die Gäste vom Frankenwaldverein natürlich auch zu der Abteilung der aussergewöhnlichen, kuriosen und lustigen Ortsnamen. Beer: „Ich werde mir etwas einfallen lassen, um Christusgrün dort präsentieren zu können, denn der Name muss einfach in Verbindung zu den anderen Ortsnamen stehen wie Bethlehem, Heilige Land, Gelobtland, Gabe Gottes, Himmelsthür, Himmelgarten, Fegefeuer und Hölle…“

Deshalb ist diese Geschichte auch nochmal eingestellt in der Rubrik der „Aussergewöhnlichen Ortsnamen“ und dort entsprechend dieser BILDERSTORIES etwas anders aufbereitet zu sehen.

Noch am Abend erhielt Klaus Beer von Sabine Eberlein eine Dankesmail mit den Worten: „Vielen Dank für die Ausführungen und interessanten Informationen heute und die schöne Übergabe des Schildes. Wir haben ihnen gebannt gelauscht!“

Wie CHRISTUSGRÜN zu seinem Namen kam

Da wir wie erwähnt nicht bei allen aussergewöhnlichen Ortsnamen den geschichtlichen Hintergrund recherchieren können, wie der Ort zu seinem Namen kam bitten wir Sie, dies, wenn Sie es wissen, uns mitzuteilen…

Wissenswertes über den Ort Christusgrün

CHRISTUSGRÜN liegt im Landkreis Hof und ist ein Ortsteil des bayerischen Staatsbades Bad Steben im Regierungsbezirk Oberfranken im Nordosten von Bayern. Der kleine Ort Christusgrün mit über 30 Einwohnern liegt inmiten des Naturparks Frankenwald, einem beliebten Urlaubsgebiet, dass bald auch durch die Höllental-Hängebrücke bekannt sein wird. Diese soll den Tourismus weiter ankurbeln. Es liegt zudem im Froschbachtal, umgeben von idyllischen Wäldern am Fuße des Spitzberges.

Aus der Nachbargemeinde  „Froschgrün“ erhielt Klaus Beer übrigens vor kurzem deren Hinweistafel durch den Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf . So sind nun „Christusgrün“ und „Froschgrün“ im Themenbereich der aussergewöhnlichen Ortsnamen verewigt.

HISTORISCHER HINTERGRUND

Wir haben das Schild von „Christusgrün“ in die Reihe der „aussergewöhnlichen, kuriosen und lustigen Ortsnamen“ integriert. Sehen Sie hier  ALLE LUSTIGEN ORTSNAMEN und deren bislang gefundenen Erklärungen, wie der Ort zu seinem Namen kam, „auf einen Blick“:

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