Bernd Stelter

BERND STELTER zählt zu den bekanntesten Gesichtern der Kabarett- und Comedy Szene und ist zugleich Karnevalist, Schauspieler und Fernsehmoderator.

Bereits in den 80iger Jahren veröffentlichte er Songs mit lustigen Chansons und teils kritischen Liedern zum Thema „Politik“. Er war Moderator bei WDR 4 und RPR, zudem die „Station Voice“ bei Antenne Bayern.

1990 wurde er in der Sendung „Glücksrad“ das erste Mal einem Fernsehpublikum bekannt. Er war Mitglied der Stammbesetzung der Comedy-Show „7 Tage, 7 Köpfe“, was ihn deutschlandweit zum Durchbruch verhalf. Zudem spielte er die Hauptrolle in der Sitcom „Bernds Hexe“. Es folgten Moderation für die ARD Show „Deutschland lacht“ und der Quiz-Sendung „Das NRW-Duell im WDR. 2007 moderierte er für den verstorbenen Rudi Carell die Gala „Danke Rudi – eine Hommage…“.

Mit seinen Comedyprogrammen „Geschichten aus der Vorstadt“, „Papa ist ’ne Knackwurst,“ „Pubertät ist mehr als Pickel“, „Mittendrin“, „Mundwinkekl hoch“ und „Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“ begeisterte auf Tourneen das Publikum. Zudem ist er ein immer gern gesehener Gast in TV-Shows, TV-Quizsendungen und Talkshows.

Seit 1988 ist Bernd Stelter auch im Kölner Karneval nicht mehr wegzudenken. Dort machte ihn die Figur des „Werbefachmanns“ im Kölner Sitzungskarneval populär. Dauerbrenner sind seine Lieder wie z.B. „Ober, Zack ein Helles“, „Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, „Im nächsten Leben werd’ ich lieber ein Kaninchen“ oder „Ma-hat-ma„.

Weiter ist Bernd Stelter Mitbegründer der Bornheimer Bürgerstiftung „Unsere Kinder unsere Zukunft “, für die er in Quizshows gewonnene Gelder spendet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18 Oktober 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen BERND STELTER im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in Zwickau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BERND STELTER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Da fast alle großen Comedians und Kabarettisten bereits im „Signs of Fame“ vetreten sind, z.B. Hape Kerkeling – OTTO Waalkes – Anke Engelke – Dieter Hallervorden – Bastian Pastewka – Oliver Kalkove – Bernhard Hoecker – Bülent Ceylan – Ina Müller – Carolin Kebekus – Mirja Boes – Ottfried Fischer – Ingo Appelt – Frank-Markus Barwasser – Dirk Bach – Atze Schröder – Günter Grünwald – Oli Dietrich – Helge Schneider – Heißmann & Rassau – Michael Mittermeier – Cuido Cantz – Markus Maria Profitlich – Jürgen von der Lippe – Dr. Eckart von Hirschhausen – Michl Müller – Olaf Schubert – Hans Joachim Heist – Richard Rogler – Oliver Pocher – Bruno Jonas – Django Asül – Helmut Schleich – Rüdiger Hofmann – Wili Astor – Wolfgang Krebs – Ralf Schmitz – Luise Kinseher…

… durfte BERND STELTER in dieser illustren Reihe natürlich nicht fehlen.

Und so setzte sich Klaus Beer mit seinem Management in Verbindung, um einen entsprechenden Termin zur Durchführung der Ehrung zu finden. Begeistert von dem völkerverbindenden Friedensprojekt erhielt er zur Anfertigung seines Star-Schildes ein entsprechendes PR-Foto – und kurze Zeit später klingelte das Telefon bei Klaus Beer. Bernd Stelter war selbst am Apparat und so konnte man gleich den Ort des Treffens besprechen. Er wäre auch gerne persönlich in den Fernweh-Park nach Oberkotzau gekekommen, doch da er aus dem Norden kam, wäre die Strecke Zwickau-Hof einfach zu weit gewesen. So vereinbarte man, sich in dem wunderschönen Ballsaal „Neue Welt“ in Zwickau zu treffen.

Auf der Suche nach der besten Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff vorher auf der Suche nach der richtigen Location Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Als die Fernweh-Park Crew den Ballsaal „Neue Welt“ betritt, bleibt ihr erstmal die Spucke weg. Bernd Stelter hatte Klaus am Telefon von dem tollen Saal erzählt, aber das was man da sieht, übertrifft alle Erwartungen. Große, weiße Atlanten stützen anstelle von einfachen  Pfeilern die Empore, ein großer Lüster an der Decke und viele weitere Lampen und Figürchen geben dem mit weißem Stuck und Holz ausgestatten Saal ein ganz besonderes Ambiente.

Das wäre natürlich ein passender Hintergrund, doch da gerade noch die Bühnenkulisse aufgebaut wird und dann der Soundcheck stattfindet, muss nach einem anderen Raum Ausschau gehalten werden. Diesen findet man im Obergeschoß, gleich über den Künstlergarderoben. Passend: eine einfarbige Wandfläche. Klaus ist glücklich. Schnell wird alles für die Ehrung vorbereitet und die Kameras schußfertig gemacht, damit bei Eintreffen des Künstlers sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Die STAR-SCHILD Signierung

Da Klaus Beer wegen der Unsicherheit auf den Straßen und dem Termindruck im Nacken immer gerne früher am Veranstaltungsort eintrifft, um in Ruhe alles vorbereiten zu können und demzufolge mit seiner Fernwehpark Crew schon mittags „on the road“ war, hat man nach dem Aufbau noch gut eineinhalb Stunden Zeit bis zum vereinbarten Termin um 16.30 Uhr. So fährt man, nach kurzem Anruf bei seinem Tourbegleiter, dass man bereits vor Ort sei, noch kurz in die Stadt, um sich die Zwickauer Stadtgallerie anzuschauen. Als Klaus Beer wieder in der „Neuen Welt“ eintrifft, steigt gerade Bernd Stelter mit seinem Tourbegleiter aus dem Auto. Nach einer herzlichen Begrüßung und kurzem Bühnencheck – der Soundcheck erfolgt später – meint Bernd Stelter, das man eigentlich schon loslegen könnte. „Wo geht`s hin“ fragt er und Klaus führt den Künstler eine Treppe höher in den Raum, wo Schild und Tonschale bereits auf ihn warten. Nur gut, dass Klaus vorhin auch die Kameras schon eingetestet hat, denn das Shooting beginnt: sofort.

Ein „Bärchen“ zu seiner Unterschrift

Bernd Stelter ergreift den Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild und beginnt nach der Unterschrift noch etwas zu malen. „Ob`s ein Gesichtchen, ein Smily wird?“ denkt Klaus. Doch Bernd Stelter beginnt nach einem Kreis, diesen mit Querstrichen zu unterteilen und malt dann einige davon aus. In der Mitte bleibt ein kleiner weißer Punkt. „Was das ist?“ – Eine Nase. Die Nase eines Bären. Dazu noch zwei Punkte für die Augen und ein Strich für die Schnute – und fertig ist das „Bärchen“ über seiner Unterschrift – passend zu seinem Kultsong: „Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, den er bei seinem Auftritt dann gleich zuerst zum Besten gibt. Er sagt dann dazu: „Um den komm ich sowieso nicht rum, also sing ich ihn gleich zu Anfang, dann bin ich ihn los…“

Die HANDABDRUCK Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ELKE SOMMER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei! – Und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Fotos von seinem Bühnenauftritt.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der kräftig gebaute Bernd Stelter kommt natürlich mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber auch Bernd Stelter liefert ein Super Actionbild ab.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bernd Stelter die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Bernd Stelter natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bernd Stelter seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von BERND STELTER mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage stellt Klaus immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Bernd Stelter auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BERND STELTER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BERND STELTER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Bernd Stelter on stage

Und hier noch einige Bilder vom Auftritt Bernd Stelters im Konzert-und Ballsaal „Neue Welt“ in Zwickau, wo er im vollbesetzen Saal das Publikum mit seinem Programm: „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ begeisterte.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

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