Lustige Ortsnamen +++ alle auf einen Blick +++ mit historischem Hintergrund +++ längster Ortsname Europas – 18 Meter lang +++ einmalige Sammlung in Deutschland

Zwischen den Ortsschildern aus aller Welt gibt es im Fernweh-Park auch den Themenpark „LUSTIGE UND KURIOSE ORTSNAMEN“. In dieser einmaligen Sammlung von aussergewöhnlichen Ortsschildern bieten wir unseren Besuchern etwas zum Schmunzeln.

Diese konzentrierte Zusammenstellung gibt es nirgendwo anders in Deutschland – diese erleben Sie nur bei einem Besuch des Fernweh-Parks.

Wir wollen aber auch aufzeigen, wie die Orte zu ihren sonderbaren Namen kamen. Denn diese haben, wenn man sie zu ihren Wurzeln zurück verfolgt, oft überhaupt nichts mit dem zu tun, worüber man im ersten Eindruck schmunzeln oder sogar manchmal lauthals lachen oder sich sogar vor Lachen am Boden kringeln kann…

Leider ist es uns nicht immer möglich, dies zu recherchieren. Wir sind deshalb auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte teilen Sie uns deshalb, wenn Sie es wissen, den geschichtlichen Hintergrund des Ortes mit. Wir bedanken uns dafür herzlich und nennen Sie auch gerne als „Finder des geschichtlichen Namens“. Und wenn Bilder von der Schildübergabe vorliegen, ziehen wir diese Geschichte aus der Auflistung der lustigen Namen heraus und präsentieren sie in einer eigenen Bilderstory.

Mailen Sie Ihren „historischen Hintergrund“, wie z.B der Ort ……. (Orte siehe Auflistung) zu seinem Namen kam, an: k.beer@signsoffame.de.

Folgende Ortstafeln sind bis dato in der Sammlung dieses Themenparks enthalten: (willkürliche Reihenfolge):

Abentheuer

Historischer Hintergrund…

Welt

Historischer Hintergrund…

Weite Welt

Historischer Hintergrund…

Amerika

Historischer Hintergrund…

Hier die ausführliche BILDERSTORY dazu.

Texas

Historischer Hintergrund…

Kalifornien

Historischer Hintergrund: Ein Fischer vom Selenter See im Hinterland hat der Legende nach Mitte des 18. Jahrhunderts begonnen, an diesem noch menschenleeren Küstenabschnitt auf Fangfahrt zu gehen. Er baute sich eine Hütte am Strand und nagelte, so die Sage, eine Planke mit dem Namen eines gestrandeten spanischen Schiffs über die Tür. „California“.
Der Bruder dieses Ur-Kaliforniers wollte dahinter nicht zurückstecken und ebenso exotisch hausen: Er pinselte „BRASILIEN“ über die Tür seiner Fischerhütte. Erstmals auf Landkarten tauchte der Name „Kalifornien“ 1872 auf, „Brasilien“ zog ein Jahr später nach.

Brasilien

Historischer Hintergrund: siehe Kalifornien…

Kanada

Historischer Hintergrund…

England

Historischer Hintergrund…

Grönland

Historischer Hintergrund…

Russland

Historischer Hintergrund: Bürgermeistern Sylvia Green-Meschke sandte dieses Ortshinweisschild an Fernwehpark Initiator Klaus Beer und man erhielt dazu gleich die Erklärung des Namens, der aus dem Zarenreich Estland stammte.

Ursprünglich waren die Ländereien adliges Gutsland, das aber schon kurz nach der Aufhebung der Leibeigenschaft im 18. Jahrhunderts verkauft wurde. Mit dem dritten Eigentümer, dem Tischler Johann Niclas Nippart, bekam das Fleckchen im Jahre 1815 den noch heute geltenden Namen: „Russland“. Nippart nämlich kam, wahrscheinlich im Zuge der napoleonischen Kriege, aus dem fernen Ösel, einer Ostseeinsel, die westllich vor dem damals zum russischen Zarenreich gehörenden Estland gehörte.

Troja

Historischer Hintergrund…

Rom

Historischer Hintergrund…

Gelobtland

Historischer Hintergrund…

Bethlehem

Historischer Hintergrund…

Gabe Gottes

Historischer Hintergrund…

Erzengel

Historischer Hintergrund…

Himmelgarten

Historischer Hintergrund…

Himmelsthür

Historischer Hintergrund…

Fegefeuer

Historischer Hintergrund: Wenn man den Wegweiser in Schönwohld folgt, wird man „ins Fegefeuer“ geführt. „Nur keine Angst vor dem Abbiegen, wer hier rechts reinfährt, muß deswegen nicht in der Hölle schmoren“, schrieb bereits am 22.4.1988 die „Landeszeitung Rendsburg“, zu finden auf der Homepage der Gemeinde Melsdorf, Amt Achterwehr in Schleswig-Holstein. Das war`s dann aber auch schon mit Aussagen über diesen ungewöhnlichen Namen. Mehr weiß man nicht.

Hier die ausführlich BILDERSTORY.

Hölle

Historischer Hintergrund…

Wassersuppe

Historischer Hintergrund…

Katzenhirn

Historischer Hintergrund…

Ostereistedt

Historischer Hintergrund…

Nikolausdorf

Historischer Hintergrund: Bevor man für die neue Siedlung einen Namen festgelegt hatte, wurde in den Akten die Bezeichnung „die Garreler Tertia“ verwendet, weiter die „Getheilte Garreler Restmark westwärts Beverbruch“ oder auch „das Beverbrucher Heidegebiet.“

Als am 26. Januar 1900 der Heidebegang zu Ende war, saßen viele Teilnehmer noch bei Meyer – Beverbruch am Herdfeuer. Eine neue Kolonie mußte entstehen, das stand fest. Doch wie sollte das neue Dorf heißen? Nach einer Anekdote entstand der Name so:

Meyer: „Sie muß Bernhardsdorf (nach Pastor Kock) heißen.“ Kock: „Nein, Heinrichsdorf (nach Meyer) muß sie heißen.“ Düffenbur: „In Garrel heißen die Patrone Peter und Paul.“ N.: „Ein Petersdorf haben wir bereits.“ P.: „Dann lieber Nikolausdorf nach unserem Großherzog.“ Dabei ist es dann geblieben.

In der Kabinettssitzung vom 05.08.1902 wurde vom Großherzog die neue Bezeichnung dann offiziell. Die amtliche Bekanntmachung vom 20.08.1902 trug den Wortlaut: „Der neuen Koloniein der Gemeine Garrel belegen westlich von Beverbruch und nördlich vom Garrel-Oldenburger Hauptwege. Mit Höchster Genehmigung ist der Name „NIKOLAUSDORF“ beigelegt worden.“

Regenmantel

Historischer Hintergrund…

Lederhose

Historischer Hintergrund: Das Dorf „Lederhose“ wird erstmals in einer lateinischen Urkunde am 18. Oktober 1287 erwähnt. Darin  ist die Verleihung von Zinsen aus dem Dorfe Lederhosen durch Voigt Heinrich den Älteren an den St. Katharinen-Altar der Peterskirche in Weida verbrieft.

Auf einer alten Karte um 1190 n. Chr. wird „Lederhose“ als Lidoraz, oder Ledoraz, auch Ludoraz oder Ledeoratz bezeichnet. Man vermutet, dass der Name von einem sorbischen Fürsten stammt.

In dem Ort gab es eine Schnellgerichtsbarkeitsstätte, in der ein Mann names Ledoraz das Sagen hatte. Dieser hatte die Macht, unter freiem Himmel Urteile zu sprechen. Als Symbol oder Wappen trug das Gericht wegen der „Schnelligkeit des gesprochenen Urteils“ einen dreibeinigen Hasen.

Im Laufe der Jahrhunderte entstand durch den Volksmund aus dem sorbischen Namen Ledoraz wahrscheinlich „Lede oder Leder“. Und aus dem dreibeinigen Hasen wurde durch den ostthüringischem Dialekt „Hose“. So entwickelte sich aus diesen beiden Bezeichnungen der Name LEDERHOSE, in dem heute knapp über 200 Einwohner leben.

Llanfairpwll­gwyngyllgogery­chwyrndrobwll­llantysilio­gogogoch

Historischer Hintergrund: Beim Lesen dieses Ortsnamens glaubt man, dass jemand nur wahllos auf der Tastatur herumgedrückt hat. Doch dem ist nicht so. Das Schild stammt aus einer Gemeinde im Süden der Insel Anglesey im Nordwesten von Wales, der gleichnamigen Grafschaft, und ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Man sagt, dass die Idee angeblich 1860 entstanden sei, als man dem Bahnhof den längsten Ortsnamen Großbrittaniens geben wollte – um aufzufallen. Zudem heißt es, dass der Name es Ortes auf den genialen Einfall eines Schuhmachers zurück gehen soll.

Aus dem Walischen heisst der Ortsname übersetzt „Marienkirche in einer Mulde der weißen Hasel in der Nähe eines schnellen Strudels und der Thysiliokirche bei der roten Höhle“. 

Hier die ausführliche BILDERSTORY

Schabernack

Historischer Hintergrund…

Jux

Historischer Hintergrund…

Kuhschnappel

Historischer Hintergrund…

Kuhfraß

Historischer Hintergrund…

Mausdorf

Historischer Hintergrund…

Vogelgesang

Historischer Hintergrund…

Kukuk

Historischer Hintergrund…

Hühnergeschrei

Historischer Hintergrund: Laut Wikipedia ist die Herkunft des Namens nicht wirklich bekannt. Erklärungsversuche berichten, daß z.B. eine Ableitung von „Hunnen-Geschrei“ oder vom „Herren zu Stein“ der Ursprung gewesen sein könnte. Eine andere Geschichte erzählt von der Abstammung vom Geschrei der Wildhühner in der dort waldreichen Gegend.

In einem Wörterbuch findet man den Begriff „Hünenschrein“ (Grab eines Riesen) als  Beispiel für Anpassung von Begriffen an die Volkssprache.

Hier die ausführliche BILDERSTORY dazu.

Hundeluft

Historischer Hintergrund…

Schwarzer Kater

Historischer Hintergrund…

Froschgrün:

Historischer Hintergrund:

Dazu hat Bürgermeister Stumpf einen Ausdruck aus der Chronik „600 Jahre Froschgrün“ mitgebracht, den 1998 Willi Schmeißer ausgearbeitet hat. Darin heißt es (Quelle: 600 Jahre Froschgrün, Auszug): Mit der ersten urkundlichen Erwähnung wird auch die Schreibweise des Ortsnamens FROSCHGRÜN überliefert. Es gibt zwei Namensdeutungen, die mit den Wortteilen „Frosch“ und „Grün“ zum Namenssinn hinführen.

Die „Grün“ ist ein dem Wald durch Rodung abgerungener freier Platz, der zum Kulturgut, zur „Grün“ geworden ist. Oder „Grün“, auf der es viele Frösche gibt. „Froschteichgrün“: Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Ort bei einem großen Teich liegt. So wird der Name mit Siedlung auf der Grün beim Froschteich kurz zu „Froschteichgrün“, woraus durch Weglassen des Wortsteils dann „Froschgrün“ wurde.

1510 wurde ein „Küchenteichlein“ angeführt und angeblich hat es den den Froschgrüner Teich nicht gegeben. „Grenzgrün“: Eine weitere Namenserklärung aus neuerer Zeit ist: „Frosch“ wird von „Fraisch“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Grenze“. Solche hat es in der näheren Umgebung sicher gegeben – und ein „Froschbach“ hat seinen Namen aus seinem Grenzcharakter.

Für die erste urkundliche Erwähnung gibt es keine Besitzerurkunde oder Lehenbrief. Lediglich die Eintragung in einem Lehenbuch beweist die Existenz von „Froschgrün“ erstmals am 25. März 1398. Im Hofer Landbuch von 1502 wird erstmals Name offiziell erwähnt: „Froschgrün“.

Am 1. Oktober 1920 ist die damalige selbständige Gemeinde Froschgrün mit den Ortsteilen Froschgrün, Mittelklingensporn und Schneckengrün in die Stadt Naila eingegliedert worden. Seitdem ist Froschgrün Ortsteil von Naila.

Benzin

Historischer Hintergrund…

Batterie

Historischer Hintergrund…

Blauer Lappen

Historischer Hintergrund…

Großheirath

Historischer Hintergrund: Der Name entstand aus „Hourith“ und setzt sich zusammen aus „hou“, was „hauen“ bedeutet und „rith“, „Riedgras“. Also ein Ort also, an dem einmal Riedgras gehauen wurde. Irgendwann wurde dann „Heyraht“ daraus. Doch man sagte nicht „Heyrath“ sondern „Herreth“ und das brachte laufend Verwechslungen mit sich, zumal in der Nähe das richtige „Herreth“ liegt. So kam man auf die Idee, daraus den Namen „Großheirath“ zu machen. Das gefiel dem „Volk“, das den Namen nicht mehr ändern konnte, aber nicht wirklich und so sagen die Leute dort zu ihrem Ort lieber nach wie vor „HERRETH“. Ein Beispiel also, daß auch das Volk seine eigene Meinung haben und daran festhalten kann.

Herbert Pachsteffl aus Hof sandte uns die Erklärung, wie der Name „Großheirath“ zu seinem Namen kam. Vielen herzlichen Dank dafür.

Antwort

Historischer Hintergrund: Der kleine Ort „ANTWORT“ liegt im Landschaftsschutzgebiet einer Seenplatte und grenzt an den dortigen Simsee. Zum Übersetzen wurden „Furten“ gebildet. Das althochdeutsche Wort „vart“ heißt „FURT“ und „ant“ bedeutet „GEGENÜBER“ . Mit „Antvart“ bezeichnete man also eine Ansiedlung, die gegenüber einer Übergangsmöglichkeit an einer seichten Stelle liegt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus „Antvar“ „ANTWORT“. Also keine Antwort auf eine eventuell einmal gestellte Frage.

Feierabend

Historischer Hintergrund…

Affendorf

Historischer Hintergrund…

Blödesheim

Historischer Hintergrund: Der Name des Ortes wurde erstmals im Urkundenbuch des Klosters Lorsch am Rhein erwähnt. Demzufolge wurden dem Kloster am 23. April 782 durch Theo und Anthilde von Blatmarsheim 15 Morgen Ackkerland und eine Wiese zum Geschenk vermacht. Diese Schenkung wurde  am 9. Oktober 788 von dieselben „Donatoren“ vermehrt, als sie dem Kloster weitere Güter übertrugen, die sie in der Blatmarisheimer Gemarkung besaßen. Der Name soll auf den Namen der Sippe eines Franken namens Blatmar oder Blitter zurückzuführen sein. Diese hatten sich das Dorf als Wohnsitz erwählt. Der Ortssname erlebte viele Veränderungen. Nach aufgefundenen Urkunden sind folgende Wandlungen des Ortsnamens verbürgt.

782 Blatmarsheim, 788 Blatmarisheim, 789 Blittersheim, 1070 Blettenesheim, 1261 Bleidinsheim, 1341 Bledinsheim, 1348 Bledensheim, 1427 Plödesheim, 1602 Blödeßheim, 1613 Blödesheim, 1971 Hochborn, Zweifelhafte Berühmtheit erlangte der Ort durch den TV-Moderator Stefan Raab und seiner Sendung „TV Total“.

Deppenhausen

Historischer Hintergrund…

Kirchschlag in der Buckligen Welt

Historischer Hintergrund…

Feierabend

Historischer Hintergrund…

Büchsenschinken

Historischer Hintergrund…

Ochsenschenkel

Historischer Hintergrund…

Sorgenlos

Historischer Hintergrund…

Oberkolzklau

Historischer Hintergrund…

Oberhäslich

Historischer Hintergrund…

Witzigmann

Historischer Hintergrund…

Wüstenbrand

Historischer Hintergrund…

Sommerloch

Historischer Hintergrund: Der Alptraum jeder Zeitungsredaktion: „Sommerloch“ – und laut Medien das „Mestgeklauteste“ neben „Tittenkofen“ in Südbayern und „Fucking“ in Österreich. Doch wie der Ort zu seinem Namen kam, wissen wir immer noch nicht…

Bierkeller

Historischer Hintergrund…

Koblauch

Historischer Hintergrund…

Tanzfleck

Hier die ausführliche BILDERSTORY mit dem historischen Hintergrund.

Rothaar

Hier die ausführliche BILDERSTORY mit dem historischen Hintergrund.

Alf

Historischer Hintergrund: Günter Frank aus Hof, der seinen Urlaub oft in dem netten Städtchen verbringt, war sich mit Klaus Beer einig: ALF muß in den Reigen der aussergewöhnlichen und originellen Ortsnamen aufgenommen werden.

Das Knautschgesicht mit dem Zottelfell, Liebling Millionen von Kids und TV-Kultfigur, ist an der Mosel zuhause? Könnte man meinen, denn es gibt wohl kein Ortsschild, das so oft geklaut wurde wie dieses – und so manche Teenagerzimmer schmückt. Doch wie der Ort zu seinem Namen kam, das wollen wir gerne von den Leserinnen und Lesern unserer Homepage wissen… denn wir wissen es nicht.

Straße

Historischer Hintergrund…

Umweg

Historischer Hintergrund…

Siehdichfür

Historischer Hintergrund…

Siedichum

Historischer Hintergrund…

Elend

Historischer Hintergrund…

Aha

Historischer Hintergrund…

Niesgrau

Historischer Hintergrund:  Klaus Lorbeer hat folgende Erklärung dafür:

Der Ort wird 1460 Nisegro, 1466 Nygswra und 1483 Nisewra genannt. Deutung: Dänisch Vraa = Ecke Winkel des Nis. Die heutige Gemeinde entstand vor 30 Jahren nach der Gebietsreform aus 4 kleinen Landgemeinden und hat ca. 600 Einwohner. Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich strukturiert , hat aber auch 14 Gewerbebetriebe. Den älteren Teil des Dorfes bildet eine Reihe Höfe. An der Geltinger Bucht liegt der Gemeindeteil Ohrfeldhaff. Ein Rad- und Wanderweg führt auf dem Deich zum Yachthafen Geltingmole. Freunde und Bekannte aus Hof haben in der Vergangenheit wiederholt das „Niesgrausen“ über sich ergehen lassen.“

Regen

Historischer Hintergrund…

Pappenheim

Historischer Hintergrund: „Ich kenn doch meine Pappenheimer“ –  wer hat nicht schon diese Redewendung gebraucht, wenn er zum Ausdruck bringen wollte, dass er das nicht ganz korrekte Verhalten seines Gegenübers samt dessen Absichten durchschaut hat – und mit diesem Wort die Stadt „Pappenheim“ immer in aller Munde ist.

Stefan Eberle von der Stadtverwaltung Pappenheim erkannte sofort den hohen Werbeeffekt für seine Stadt und brachte ein funkelnagelneues Ortsschild für die Abteilung der besonderen Ortsnamen im Fernweh-Park mit.

Und wenn die Pappenheimer von ihrem malerischen Ort an der Altmühl, zwischen Weißenburg und Ingolstadt und zwischen Treuchtlingen und Eichstätt gelegen, in andere Städte kommen wissen sie ganz genau, wie die Menschen ihnen gegenüber reagieren wenn sie sagen, dass sie ein „Pappenheimer“ sind. Meist sind Schmunzeln und Sprüche aller Art an der Tagesordnung.

Die Ursache dafür ist beim Dichterfürsten Friedrich Schiller zu suchen. In diesem Punkt ergeht es den Pappenheimern ähnlich wie den Schweizern mit „ihrem“ Wilhelm Tell.

In „Wallensteins Tod“ sind folgende Redewendungen zu lesen, wovon Wallensteins Satz „Daran erkenn ich meine Pappenheimer“ bis heute als geflügeltes Wort fast überall bekannt ist. So wird in diesem Fall nicht der Ortsname erklärt, sondern eher die dazu bekannte Redewendung belegt. (Quelle „Wallensteins Tod“)

Dritter Aufzug, Fünfzehnter Aufzug:

Regieanweisung: Zehn Kürassiere, von einem Gefreiten geführt, marschieren auf und stellen sich … in einem Glied vor den Herzog. (Gemeint ist Wallenstein. der Schauplatz Eger. Wallenstein wird verdächtigt, mit dem Anführer der Gegner, König Gustav Adolf, heimlich Verbindungen aufgenommen zu haben.)

Gefreiter:

Wir aber glauben’s nicht, daß du ein Feind
und Landesverräter bist, wir halten’s bloß
für Lug und Trug und spanische Erfindung.

Treuherzig:

Du selber sollst uns sagen, was du vorhast,
denn du bist immer wahr mit uns gewesen,
das höchste Zutraun haben wir zu dir,
kein fremder Mund soll zwischen uns sich schieben,
den guten Feldherrn und die guten Truppen.

WALLENSTEIN`s Antwort

„Daran erkenn‘ ich meine Pappenheimer…“

Buxtehude

Historischer Hintergrund: BUXTEHUDE liegt in der Metropolregion Hamburg im Landkreis Stade (Niedersachsen) und zählt ca. 40.000 Einwohner.

Orte mit der Endung „…hude“ sind Ortsnamen mit einigen Hundert Präfixen und Suffixen. (präfix ist der Beginn, suffix das Ende eines mehrteiligen Begriffs). Im Jahre 959 wurde der Ort in seiner ersten Erwähnung noch „Buochstadon“ = Stade, genannt. Erst 1135 wurde er in „Buchstadihude“ umgewandelt. Später „verschliff“ sich dieser Name in Buxtehude.

Heringsdorf

Historischer Hintergrund…

Hotzenplotz

Historischer Hintergrund…

Zuckerfabrik

Historischer Hintergrund…

Altenteil

Historischer Hintergrund…

Todendorf

Historischer Hintergrund…

Elend

Historischer Hintergrund…

Langweiler

Historischer Hintergrund…

Oberbillig

Historischer Hintergrund…

Lieblos

Historischer Hintergrund…

Und

Historischer Hintergrund…

Frankenstein

Historischer Hintergrund…

Killer

Historischer Hintergrund…

Unterneger

Historischer Hintergrund…

Oberanschissing

Historischer Hintergrund…

Thomasgeschieß

Historischer Hintergrund…

Ursulapoppengericht

Historischer Hintergrund…

Sexau

Historischer Hintergrund: Das kleine Örtchen SEXAU mit knapp 3.200 Einwohnern liegt in der Nähe von Freiburg (Baden-Württemberg). Der Namens-Ursprung ist alles andere als mit „Sex“ in Verbindung zu bringen. Die Gemeinde war früher in „sechs Auen“ gegliedert.

Busenberg

Historischer Hintergrund…

Tittenkofen

Historischer Hintergrund…

Petting

Historischer Hintergrund…

Busendorf

Historischer Hintergrund…

Fickmühlen

Historischer Hintergrund…

Poppendorf

Historischer Hintergrund…

Fucking

Historischer Hintergrund: FUCKING ist ein kleiner Ort in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn – FUCKING selbst ist ein Teil der Gemeinde Tarsdorf. Im Jahre 2001 zählte Fucking 91 Einwohner.

Der Name Fucking existiert seit dem Jahre 1070 und geht auf einen Mann namens „Focko“ zurück der nach Überlieferungen im 6. Jahrhundert lebte. Die Endung –„ing“ heißt soviel wie „Leute“ oder „Menschen“. FUCKING bedeutet also tatsächlich nur: „Ort von Fockos Leuten“.

Im Englischen hat „fucking“ allerdings eine ganz andere Bedeutung. Wer’s nicht weiss findet sicher jemanden, der ihm das erklärt 🙂 Durch diese Doppeldeutigkeit steigerte sich der Bekanntheitsgrad des Ortes dermaßen, dass Touristen mit Bussen zur Ortschaft anreisen, um sich vor der Ortstafel, falls diese nicht gerade, wie so oft schon geschehen, gestohlen worden ist, fotografieren zu lassen. Im August 2005 hatte der Ort „die Faxen dicke“ und die Ortsschilder wurden an den vier Ortseinfahrten durch Einbetonieren, Anschweißen und Vernieten gegen Diebstahl gesichert.

Ottosau

Historischer Hintergrund: Wie man es liest, regt der Name zum Schmunzeln an. Auf die Betonung kommt es an. Entweder war einmal OTTO in den grünen AUEN rund um Neumarkt unterwegs und machte durch vielleicht Aussergewöhnliches von sich reden – oder ein Mann namens OTTO wurde als S… bezeichnet. Ein Schelm, der schlimmes denkt… Oder, es war ganz, ganz anders, früher, vor vielen hundert Jahren…

Strullendorf

Historischer Hintergrund: Die Gründung Strullendorfs ghet auf das Jahr 700 zurück, als eine fränkische Sippe unter Führung ihres Edelfreien „Strollo“ den heutigen Ortskern am Hochufer des Zeegenbaches in Besitz nahm. Wie zu lesen ist, blieb es dann ein paar Jahrhunderte recht still um „Strolndorf“, bevor es im Jahre 1007 als Morgengabe Heinrichs II an das Hochstift „bambergisch“ wurde. Die erste urkundliche Erwähnung verdankte man der damaligen „Geldnoth“ des Bamberger Bischofs Heinrich von Bilversheim. Dieser verpfändete seinen Gläubigern „sein Dorf Strullendorf mit allem Zubehör“.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde dann aus „Strolndorf“ Strullendorf, das heute, ca. 8 Kilometer von Bamberg entfernt, etwa 8000 Einwohner zählt.

Pissen

Historischer Hintergrund: „Ein Schelm ist, wer schlimmes dabei denkt“, könnte man beim Lesen dieses Ortsnamens sagen, denn das Wort erinnert nur verbal an ein allzu menschliches Bedürfnis, hat aber lt. geschichtlicher Entwicklung absolut nichts damit zu tun.

Pissen (Kirchdorf) liegt südöstlich von Merseburg und nordwestlich von Markranstädt. Es ist ein Ortsteil von Rodden. Um 1900 zählte Pisssen 90 Einwohner. Im Urkundenbuch Merseburg wurde Pissen als Piscini erstmals urkundlich erwähnt. Weitere Eintragungen belegten den Namen 1206 als Piscene und 1285 als Pizzene sowie 1372 als Bizsin im Domarchiv von Merseburg.

Die Grundform des Ortsnamens könnte bedeuten – „wo gestampft wurde“ – dies gilt auch als Bezeichnung von Bereitstellen von Getreide.

Darmstadt-Wixhausen

Historischer Hintergrund…

Großmuss

Historischer Hintergrund…

Diese „hübsche“ Name wirkt aber noch besser, wenn er in der folgender Reihenfolge der beiden anderen Ortsnamen gelesen wird: „Großmuss“ – „Meinkot“ – „Unterkaka“… 🙂

Meinkot

Historischer Hintergrund…

Unterkaka

Historischer Hintergrund…

Ende

Historischer Hintergrund…

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