Barry Ryan „Mr. Eloise“

BARRY RYAN wurde 1948 in Leeds, Yorkshire, England als Barry Sapherson geboren und trat in den 60-iger Jahren zusammen mit seinen Zwillingsbruder Paul auf. Ab 1968 wechselte er zum Solokünstler. Weltweiten Erfolg feierte er mit dem von seinem Bruder geschriebenen Song „Eloise“.

Den Künstlernamen Ryan übernahmen die Zwillinge von ihrer Mutter, der in den 1950-iger Jahren ebenfalls recht erfolgreichen Sängerin Marion Ryan, und konnten als „The Ryan Twins“ beachtliche Erfolge feiern, darunter „Don’t Bring Me Your Heartaches (1965), Have Pity On The Boy (1966) und „I Love Her (1966). Da Paul der Presse- und Fanrummel um seine Person zuviel wurde, verlegte er sich aufs Schreiben, während Barry seine Songs als Interpret vortrug.

Der reich orchestrierte Hit von 1968, „Eloise“, belegte in sechs Ländern wochenlang die Nummer 1 in den Charts. Sie verkaufte sich insgesamt über 3 Millionen Mal. Es folgten weitere Hits, die Paul für seinen Bruder schrieb, z.B. u.a. „Love is Love“. arry sang aber auch in Deutsch, z.B. „Zeit macht nur vor dem Teufel Halt“.

Barry Ryans Porträt zierte oft die Jugendzeitschrift BRAVO, er avancierte zum Teenieidol und erhielt den Bronzenen und Silbernen Bravo-Otto.

Nach diesen weltweiten Erfolg verlegte er sich auf sein Hobby, die Fotogafie. Hier konnte er sich einen Ruf als angesehener Fotograf erarbeiten. Seine Bilder hängen u.a. in der National Porträt Gallery in London und im Museum of Modern Art in New York.

2014 nahm Barry Ryan zusammen mit dem australischen Opern-Bariton Barry Ryan und dem Sydney Lyric Orchestra eine neue Version seines Songs „Eloise“ auf, zudem erschien in Frankreich ein Album mit dem Titel „This is now“, das 2018 auch in England und Deutschland veröffentlicht werden soll.

Bis heute ist Barry Ryan bei Oldie-Festivals zu hören und wird als Weltstar in einschlägigen Musik Fernsehshows angekündigt, wie z.B. 2018 in der großen deutschen TV-Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ zur besten Prime Time.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 05. Mai 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Barry Ryan in Riesa.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BARRY RYAN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew haben heute gleich zwei Termine in Riesa. Mit Beatrice Egli und DJ Bobo. Beide werden backstage der großen Fernseh-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ in der Sachsenarena Riesa in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Doch das ist nicht ganz richtig. DJ Bobo signierte bereits im Jahre 2001 ein Grußschild für den Fernweh-Park. Doch damals gab es die Handabdrücke noch nicht. So sollen diese heute nachgeholt werden. Doch Beatrice Egli wird das heute zum ersten Mal tun und ihre zierlichen Hände in feuchten Ton drücken. Oft schon waren Beatrice und Klaus backstage der Carmen-Nebel Show voneinander entfernt, doch heute endlich wird es offiziell mit ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts Fernweh-Park.

Beim Betreten der Stadthalle in Riesa steht die Fernweh-Park Crew bereits auf der Security Liste. Denn Klaus Beer hat sich natürlich bei der Produktionsgesellschaft der Show, TeeVee, angekündigt und ist dort seit der Aktion mit den längsten Ortsschild bestens bekannt. So wird ihm und den beiden „Signs of Fame“ Fotografinnen Tür und Tor geöffnet und es gibt backstage – während des Wartens auf Beatrice zu dem vom Management ausgemachten Termin, freudige Wiedersehen mit z.B. Gitte Haenning, Heinz Rudolf Kunze, Bernhard Brink, Mary Roos und DJ Bobo, er wie gesagt bereits vor vielen Jahren in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde-

Auch konnte man viele neue Kontakte knüpfen mit z.B. Matze Knob und VoXXclub, die, begeistert von dem Projekt, am 9. Juni bei der Florian Silbereisen-Show „Schlager des Sommers“ im Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz ihre Hände in Ton drückten.

Hoffnung auf Barry Rayn

In jeder Show mit Carmen Nebel gibt es immer einen Weltstar. Diese waren u.a. die letzten Male Albert Hammond und David Hasselhoff, der wenige Wochen vorher in der Freiheitshalle Hof im Rahmen dieser Fernsehsendung seine Hände in feuchten Ton drückte. Heut nun ist Weltstar Barry Ryan angekündigt.

Als Klaus Beer davon erfuhr, reagierte er sofort. Denn Barry Ryan hat 1967 ein Lied gesungen, dass für Klaus bis heute zu seinen absoluten Lieblingssongs gehört: „ELOISE“. So setzte er alles daran, mit dem Management des Künstlers in Kontakt zu kommen. Doch dieses sitzt in London. Und so ist Klaus auf das good will von Leuten angewiesen, die er bat, seine Mail dorthin weiterzuleiten. Ob das klappt und ob ein Feedback kommt, weiß man nicht. Man kann nur warten. Leider kam  – nichts.

So rechnet Klaus in Riesa nicht mehr damit, Barry Ryan ehren zu dürfen, hat aber die leise Hoffnung, dass ihn Barry backstage über den Weg läuft und er ihn vor Ort fragen kann, ob er nicht spontan mitmachen wolle. Auf jeden Fall hat Klaus eine weitere Tonform in Reserve dabei.

Auf der Suche nach der richtigen Location

So konzentriert er sich natürlich zu erst einmal auf seine beiden offiziellen Termine mit Beatrice Egli und DJ Bobo.

Um diese beim Shooting ins beste Licht zu setzen, ist Klaus wie bei jedem Startreff zuerst einmal auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch das ist heute in Riesa nicht so einfach. Überall Kisten und Koffer, Kabel und Technik und im Catering wuselt es nur so von Künstlern und Mitarbeitern. Endlich findet Klaus Beer in der sich dem Arreal anschließenden Sporthalle eine unverstellte  Ziegelsteinwand, die als rustikaler Hintergrund recht gut geeignet scheint. Dort wird alles für das Shooting vorbereitet. Doch auch hier gibt es ein Manko. Da hier dort Tanzeinlagen geprobt werden –  Sarah Lombardy zum Beispiel übt nur wenige Meter von Klaus ihre  Choreographie – geht es recht laut zu. Das wäre für die Fotoaufnahmen zwar egal, doch die Hintergrundgeräusche sind nicht so wirklich gut für das Video, das parallel zum Shooting von der Handprint-Aktion für die Fernweh-Park Homepage aufgenommen wird. Wie auch immer – es geht heute eben nicht anders. Klaus muss aus den örtlichen Gegebenheiten und der Situation das Beste machen.

So ist alles vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann. Nachdem dann Beatrice Egli und DJ Bobo ihre Hände in Ton gedrückt haben, ist Klaus erstmal erleichtert. Das wäre geschafft. Jetzt erstmal durchatmen und zurückfahren. Denn Klaus ist bei Star-Treffs immer in höchster Anspannung da die Erfahrung bei bislang über 400 Stars gezeigt hat, dass im letzten Augenblick immer noch alles schief gehen kann…

„Sind Sie der Manager von Barry Ryan?“

Während des Wartens auf den Termin mit Beatrice Egli hat Klaus noch gut zwei Stunden Zeit und kann sich Dank des Backstageausweises frei im Catering und in dem Fernsehstudio bewegen. Er trifft viele bekannte Künstler, macht mit Ihnen eine kleine Videogrußbotschaft zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks am 18. Mai in Oberkotzau. Das Wiedersehen mit allen, auch seinem Liebling, Gitte Haenning, in die Klaus in seiner Jugendzeit total verschossen war, ist herzlich. Doch Barry Ryan kann er nirgends entdecken. „Wahrscheinlich ist als Weltstar totel abgeschirmt und kommt erst in letzter Minute“, denkt Klaus.

Als Klaus dann zum x-ten Male vom Catering und bei der Maske vorbei kommt, hört er dort jemand englisch reden. Klaus stoppt. Ob das jemand von der Crew von Barry Ryan ist? Schon will er weitergehen, da kommt ein Mann heraus und eilt Richtung Künstlergarderoben. Klaus kann sein Gesicht nicht recht erkennen, eilt ihm nach und sagt“ „Excuse me Sir, I am looking for Barry Ryan. Are you a lot of his manager?“

Der mittelgroße Mann mit den kurzen, weißen Haaren bleibt stehen, schaut Klaus Beer an und sagt. „No, I am not the manager, I am Barry Ryan…“

Klaus: “Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Ich habe ihn nicht erkannt. Gut, ich habe auch sein Gesicht kaum gesehen und habe ihn immer noch mit seinem Bildnis von seinem damaligen Plattencover oder von den Fotos in der BRAVO vor Augen. Und jetzt stand er direkt vor mir. Wahnsinn.“

Barry Ryan lächelt und sagt: „You are the man with the handprints“  „Wow, also muss er meine Anfrage zu seiner Aufnahme in die „Signs doch gelesen und sich auf der Fernwehpark Homepage umgesehen haben, sonst hätte er mich ja nicht erkannt“, denkt Klaus und entgegenet: „Yes, this I am“. Und sofort sind beide in ein Gespräch vertieft. Klaus erklärt Barry Ryan anhand des Fernwehpark Prospekts nochmal kurz die Ideologie des Friedensprojekts und Barry sagt. „I´ll do that. I´ll be up in a few minutes…”

Nicht mehr aus den Augen gelassen…

Denn Barry muss jetzt erst zur Probe seines Auftritts. Klaus informiert seine Fotografin und Filmerin, bereits ddabei sind, das Equipment abzubauen. „Stop, ich habe Barry Ryan“, ruft er. „Er macht mit. Bitte wartet da auf mich und bereitet schon mal die Ersatztonform vor…“

Über einen Monitor im Catering sieht er, wer im TV-Studio gerade  auf der Bühne steht. Es ist Barry Ryan, der soeben „Eloise“anstimmt. Und hat hat Klaus die spontane Idee. „Ich muss mir Barry sofort nach seinem Auftritt „schnappen“. Wer weiß, was sonst noch alles dazwischen kommt.“ So eilt Klaus durchs Catering hinüber ins Fernsehstudio. Dort erklingen gerade die letzten Takte von „Eloise“. Klaus läuft es eiskalt über den Rücken. SEIN Song, DER Song, der ihn durch sein ganzes Leben begleitet hat. Und jetzt hautnah zu erleben mit ARRY RYAN.

Dann wird Barry von Carmen Nebel zum Schlußbild aller Künstler auf die Bühne gebeten. Die Scheinwerfer erlöschen. Die Generalprobe ist zu Ende. In einer Stunde beginnt die Sendung. In Kürze wird das Publikum eingelassen…

Als Barry Ryan sich aus dem Gruppenbild löst, geht Klaus auf ihn zu, hebt die Hände und deutet die Handabdrücke an. Barry Ryan erkennt Klaus, geht auf ihn zu und meint, dass er es nun machen will. Und so gehen Klaus und Barry, sich angeregt unterhaltend, vom Fernsehstudio durch die weite Halle, durch die Kulissen Richtung Catering. Vor ihm läuft Heinz Rudolf Kunze, der das angeregte Gespräch hinter ihm mitbekommt. Klaus hat ihn vorher schon begrüßt und so geht man miteinander Richtung Künstlergarderoben.

„Ich mache mich nur noch kurz frisch“, sagt Barry, sucht aber dann seinen Sohn, der den Schlüssel zu seiner Garderobe hat. Als er ihn im Catering gefunden hat, stellt er ihn Klaus vor. Klaus: „Sein Sohn Jack ist noch sehr jung, sieht toll aus, ein richtiger Mädchenschwarm wahrscheinlich wie früher sein Vater und sehr sehr nett und sympathisch. Schon beim Händegeben und dem ersten Kontakt ist mir klar. Barry Ryan und Jack sind zwei wunderbare Menschen. Völlig ohne Starallüren und einfach super nett.“

Während Klaus nun auf Barry wartet, kommt ihn eine weitere, spontane Idee. Dort, wo man vorher das Shooting mit Beatrice Egli und DJ Bobo durchgeführt hat, auch Matze Knob und VoXXclub die Grußbotschaft für die Neueröffnung des Fernweh-Parks einsprachen, übt jetzt eine Gruppe von Kids – und das sehr laut. Wie gesagt, für Bilder kein Problem, aber wenn man Videoaufnahmen machen will, geht der Ton im Geschrei der Kids total flöten.

Klaus ist am Verzweifeln. Er muss sich etwas einfallen lassen. Und das recht schnell. Denn jeden Augenblick kann Barry Ryan aus der Garderobe kommen und die Handprints machen wollen…

Notsituation – die verzweifelte Suche nach einem neuen Hintergrund.

Aufgeregt ruf er Sylvia und Jolanta zu: „Wir müssen umziehen“.  „Am jetzigen Standort könne wir nicht bleiben. Der laute Geschrei hier versaut uns das ganze Video“. Aber wohin? Klaus wüsste nicht wo, hat er doch schon für Beatrice Egli alles für den passenden Hintergrund gescheckt. Jetzt muss er sich nach dem Ton richten – und da ist die einzige Möglichkeit, der Gang zwischen den Künstlergarderoben. Aber dort gibt es keine freie Wandfläche. Und das Bild mit dem Veranstaltungsplakat mit Ina Müller an der Wand kann er nicht kurzfristig abhängen. Ist fest installiert. Aber es bleibt ihm jetzt keine andere Wahl, zumal er unter Zeitdruck steht.

Uns so werden die Tonschale, der kleine rote Teppich und die Kameras zu der jetzigen Location geschleppt. Alles durch durch das Tohuwabou der Nitwirkenden, Tänzer, Sänger und Musiker, manche mit einem Teller duftendes Schnitzel mit Bratkartoffeln in der Hand. Sie kommen aus dem übervollen Catereing und wollen das in ihrer Garderobe essen… in der Turnahalle. Denn diese wurde mit transportablen Wänden zu weiteren Garderoben umfunktiert. Jeder Künstler hat ja seine eigene Band und Backgroundsängerinnen, und die müssen ja irgendwo untergebracht werden. Eine Wahnsinnslogistik, so eine Veranstaltung zu stemmen. Allein am Eingang der Halle wurde ein Container aufgebaut, wo Veranstwortliche von VeeTee an Bildschirmen sitzen und dort über alles „herrschen“.

Blitzschnell ist der kleine rote Teppich ausgerollt. Klaus walzt mit dem immer sehr wichtigen Nudelholz noch einmal die Tonoberfläche von den hässlichen Abdrücken der Abdeckfolie glatt, checkt nochmals die Kameras, macht Probeschüsse wegen der jetzt herrschenden neuen Lichtsituation und hofft, dass während der Aktion niemand durchs Bild läuft.  In diesem Fall wäre es nicht so schlimm. Denn linke im Gang bei Barry Ryan liegen die Künstlergarderoben von Barry Ryan und DJ Bobo, rechts die von Beatrice Egli. Und der Rahmen mit Ina Müller geht immer noch nicht von der Wand. Obwohl Kaus Ina sehr verehrt und natürlich auch schon im „Signs of Fame“ vertreten ist, hat sie heute im Hintergrund von Barry Ryan nichts zu suchen. „Na ja, dann muss halt wieder mal der Photoshop her, um den Bilderrahmen herauszuretuschieren…“

Kaum ist das letzte Detail gecheckt, kommt auch schon Barry Ryan. „Now, le´ts go“, sagt er und sein Sohn steht mit dem Handy parat, um alles zu filmen. Doch Klaus möchte Barry ihn für das Video besonders begrüßen und läßt seiner überschwenglichen Freude, dem Star, dessen Song er seit über 40 Jahren im Ohr hat, freien Lauf. Und stimmt kurz „Eloise“ an, bricht aber sofort wieder ab, da er absolut nicht singen kann.

Klaus: „Eloise“, „Lady in Black“ von Uriah Heep (ebenfalls schon im „Signs of Fame“, „San Franciso von Scott Mc Kenzie“ und „L.A. International Airport“ von Susan Raye sind neben vielen anderen Hits der damligen Zeit meine absoluten Lieblingssongs. Gerade die Abwechslung von ruhigen Passagen von Eloise, dem Streichorchester im Hintergrund, dann harter Rock bis hin zum fulminaten Showdown des Songs, in dem Barry Rayn regelrecht den Namen Eloise in das Mikro schreit, ist für mich die Faszination dieses Songs. Und jetzt meinen Lieblingssänger seine Hände in Ton drücken zu dürfen – nicht zu fassen. Kann nur noch getoppt werden von Agnetha von ABBA. Aber da werde ich wohl lange darauf warten können…“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Ein Star-Schild, das immer als erstes signiert werden soll, gibt es heute nicht. Denn es konnte ja keines vorbereitet werden, da Klaus keine offizieller Antwort vom Management erhielt und sich Barry Ryan für die Aktion ganz spontan entschied. Es wird, wie schon öfters praktiziert, wenn eben keine Zeit mehr war, neben der Tonschale ein Star-Schild zu produzieren, einfach nachträglich mit einem Bild von der Handabdruck-Aktion angefertigt.

Deshalb geht es nun gleich zu den Handprints. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BARRY RYAN und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Und so legt Barry Ryan seine beiden Hände erst einmal ganz leicht auf den Ton mit Blick in die Kamera, für die ersten Fotos. Und Jack filmt das Ganze von der Seite aus mit seinem Mobilphone.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Und da Barry Ryan doch sehen will, welcher Druck nögig ist, um gute Prints zu hinterlassen, drückt Klaus einmal kurz und kräftig aus dessen Finger.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Barry die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine beiden Hände im Ton ab.  Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Barry Ryan mit Freude und aus voller Herzensüberzeugung mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Barry Ryan seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wiedereinmal Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von BARRY RYAN mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BARRY RYAN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Barry Ryan und Beer – Liebe für Motive 

Leider war nicht mehr die Zeit, sich ganz privat übers „Fotografieren“ zu unterhalten. Denn auch Klaus fotografiert semiprofessionell, bzw. versucht als Filmemacher seine Motive auch in Filmszenenen so zu komponieren, dass sie wie eine Fotografie wirken. Der Blick eben für den Augenblick, die Umsetzung des Motivs in künstlerischer Form, das ist das wahre Leben von Klaus Beer. Der Fernweh-Park ist eigentlich nur ein „Nebenprodukt“, entstanden von Dreharbeiten 1999 in Kanada.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BARRY RYAN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Video: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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