Frank-Markus Barwasser (Erwin Pelzig)

FRANK-MARKUS BARWASSER ist einem breiten Publikum besser bekannt unter dem Namen der Kunstfigur „ERWIN PELZIG“. Dieser verkörpert einen fränkisch nörgelnden Spießbürger mit rotem Carohemd, „Cordhüdle“ und „Lederriemen-Herrendäschle“. Dazu trägt er einen bayerischen Janker. Mit spitzer und gewitzter Zunge beleuchtet er den sprichwörtlichen Alltag, die Schlagzeilen der Woche und das politische Geschehen. Der Zuschauer ist gefesselt von den Parodien, findet er sich doch selbst oft in der Figur des „Erwin Pelzig“ wieder.

Begonnen als Radioreporter 1990 beim Bayerischen Rundfunk, stand er 1993 erstmals als „Erwin Pelzig“ auf der Bühne“, zusammen mit weiteren von ihm erfunden Figuren. „Dr. Böbel“ und „Hartmut“, in dessen Rollen er ebenfalls schlüpft. 2007 spielte er die Hauptrolle in dem Kinofilm „Vorne ist verdammt weit weg“.

„Pelzig unterhält sich“: Von 1998 bis 2010 strahlte der Bayerische Rundfunk diese satirisch-kabarettistische Talksendung, die zum Kult wurde, aus dem Theater im Schlachthof aus München aus, in der er sich als ERWIN PELZIG mit seinen prominenten Gästen aus Politik und Showgeschäft unterhielt. Zudem war er in dem Theaterstück “Alkaid – Pelzig hat den Staat im Bett“ zu sehen.

2010 übernahm Barwasser drei Jahre lang die Rolle des Georg Schramm in der Kabarett-Sendung „Neues aus der Anstalt“. Ab 2011 war er Gastgeber der Nachfolgesendung „Pezig hält sich“ im ZDF, die bis 2015 ausgestrahlt wurde. 2017 ist er wieder auf Tournee mit seinem neuen Bühnenprogramm „Weg von hier“.

Frank-Markus Barwasser erhielt viele Auszeichnungen, darunter Deutscher Kabarettpreis, Bayerischer Kabarettpreis, Bayerischer Fernsehpreis, Sigi-Sommer-Taler, Prix Pantheon, Deutscher Comedypreis, Kulturpreis Bayern.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 04. Januar 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Frank-Markus Barwasser zweimal in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FRANK-MARKUS BARWASSER in die „Signs of Fame“ am 4. Januar 2008 und seinem Besuch im Fernweh-Park am 21. November 2012 mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Warten und STAR-MOBIL Signierung

Im Rahmen des bundesweiten Starts seines Kinofilms „Vorne ist verdammt weit weg“ am 20. Dezember 2007, tourt Frank-Markus Barwasser von Kino zu Kino, um im Rahmen einer Promotiontour seinen neuen Film vorzustellen. Dabei macht er auch Station in Hof.

Informiert von der Geschäftsleitung des SCALA-Kinos reagiert Fernwehpark Initiator Klaus Beer sofort, setzt sich mit der Verleihfirma und Management in Verbindung und informiert diese und Frank-Markus Barwasser über das völkerverbindende Friedensprojekt. Begeistert von der Idee, erhält Beer sofort ein hochauflösendes PR-Foto des Künstlers. Das Star-Schild wird entworfen, gedruckt, der Ton für die Handabdrücke bestellt. Innerhalb von drei Tagen ist alles unter Dach und Fach. An dieser Stelle schon mal herzlicher Dank für die kooperative und freundliche Zusammenarbeit mit dem Management und dem SCALA-Kino.

Freitag, 4. Januar 2008, 17.00 Uhr. Vor dem Besuch in Hof hat „Erwin Pelzig“ noch in einem Kino in Bayreuth einen Auftritt. Klaus Beer steht in telefonischen Kontakt mit seinem persönlichen Betreuer. Begeistert von der zu erwartenden Ehrung wird die dortige Pressekonferenz vorverlegt, um eher wegzukommen und genügend Zeit für die Aktion in Hof zu haben. Da ist schon mal Aufatmen angesagt, denn der Rückreise-Pendlerverkehr in die Neuen Bundesländer ist am Freitag erfahrungsgemäß heftig, Stau auf der A9 um diese Zeit vorprogrammiert.

Das Foyer des Kinos füllt sich. Eine telefonische Nachfrage um 18.15 Uhr über den Streckenzustand: „Herr Beer, wir sind gut vorangekommen. In 7 Minuten sind wir da“. OK. Kameras bereitmachen, das Powerpack der externen Stromzufuhr des Blitzes aktivieren. Lackstift zum Signieren bereit halten. Adrenalinausschüttung. Bei über 200 Starbegegnungen könnte Klaus Beer ein Buch schreiben über das, was da schon alles so passiert ist beim Treffen mit den Künstlern backstage. Denn jedes Startreffen ist anders… In letzter Minute können immer noch nicht eingeplante Dinge passieren. Deshalb ist Klaus immer heilfroh, wenn die Künstler rechtzeitig am Veranstaltungsort eintreffen und die Aufnahme in die „Signs of Fame“ schon mal gut über die Bühne gebracht ist… 

Die Star-Schild Signierung

Kurze Zeit später trifft Frank-Markus Barwasser am Kino ein. Klaus hat das STAR-MOBIL direkt vor die Eingangstüre gefahren und bittet nach einer herzlichen Begrüßung, dieses schon mal zu signieren. Die Erfahrung zeigt – „was im Kasten ist, kann nicht mehr versäumt werden.“

Das Auto ist ein Blickfang. Es ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Fahrzeugs aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs bereits mit vielen Unterschriften verziert. Doch an der Fahrertüre ist noch Platz und Klaus bitte Frank-Markus Barwasser, dort zu signieren. Blitzlichtgewitter also schon mal vor dem Kino. Die Pelzig Fans reissen die Köpfe herum. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer: „ER ist da!“

Erwin Pelzig – DER FILM

Bevor es in den 1. Stock geht, wo in einem gerade nicht bespielten Kinosaal bereits alles für die Ehrung vorbereitet ist, nutzten die Fernwehpark Fotografen die Gelegenheit, „Erwin Pelzig“ vor dem Poster seines Films zu fotografieren.

Die Vorstellung ist ausverkauft. Dicht an dicht drängen sich die „Pelzig-Fans“ im Foyer. Kaum ist ein Durchkommen. Bevor es losgeht, geleitet Klaus Beer den Comedystar zur Ehrung in den anderen Kinosaal.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Klaus erklärt in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des Fernweh-Park Prospekts. Frank-Markus Barwasser ergreift den Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Natürlich wird nicht die Kunstfigur „Erwin Pelzig“ geehrt, sondern der Schauspieler Frank-Markus Barwasser, der, so Klaus Beer, ohne „Hüdli“ und Pelzig-Outfit ein ganz anderer Mensch ist. Beer: „Herr Barwasser ist ungemein ruhig, pflegt einen hochdeutschen Umgangston und ich hätte ihn wahrscheinlich ohne Hüdli nicht auf der Straße erkannt, wenn ich ihn jetzt nicht privat kennengelernt hätte.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion gut mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit FRANK-MARKUS BARWASSER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, Fotos von seinem Auftritten im SCALA-Kino und vier Jahre später in der Freiheitshalle Hof.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der Frank-Markus Barwasser kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Frank-Markus Barwasser die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Frank-Markus Barwasser gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Frank-Markus Barwasser seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können. Und das macht auch Frank-Markus Barwasser. Vier Jahre später besucht auch er persönlich den Fernweh-Park.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommenSo kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

„Erwin Pelzig“ – on stage vor der Kinoleinwand

20.00 Uhr. Mit federnden Schritten eilt Frank-Markus Barwasser, der sich mit wenigem, aber typischen Outfit in die Kunstfigur Erwin Pelzig verwandelt hat, auf die Bühne, sprich vor den roten Samtvorhang, der im Moment noch die Kinoleinwand verhüllt.

Das Publikum ist voller Erwartung, erleben doch die meisten „Erwin Pelzig“, den sie nur aus dem Fernsehen her kennen, das erste Mal live. Hier einige Impressionen von Pelzigs Einstimmung zu seinem ersten großen Kinofilm.#

Nach einer kurzen Verhedderung im roten Vorhang kommt gleich der erste Gag: „Bevor Sie etwas fragen können, tu ich schon antworten, weil immer die gleichen Fragen kommen.“ Schon lacht das Publikum.

Dann erzählt erzählt „Pelzig“ natürlich von dem, was später auf der Leinwand zu sehen ist, besser gesagt von Kalauern während der Dreharbeiten. Zum Beispiel davon, dass man ein „Ersatzhüdli“ für das Originialhüdli“ gesucht habe. „Das war richtig schwer zu kriechn“, wegen der exklusiven Farbe. In Pforzheim sei dann eines aufgetrieben worden. Pelzigs Rat: „Wenn Sie sich mal schlecht anziehen wollen, fahren Sie nach Pforzheim.“

Oder das er durch den Film zu einem großen Fan von Einkaufswagen geworden ist. „Ich hab schon fünf, sechs daheim rumstehen – für Altpapier, schmutzige Wäsch und einen umgebaut zum Grill.“

Ursprünglich war das Fotoshooting zu seiner Aufnahme in den „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks auf der Bühne gedacht. Doch da wäre der Platz nicht ausreichend gewesen. Dafür jetzt eine Überraschung anderer Art. Der Hofer Feuerwehrkommandant Peter Leupold ist gekommen und übergibt „Erwin Pelzig“ einen Feuerwehrkalender, über den er sich kürzlich im Bayerischen Fernsehen lustig gemacht hat. Warum? Weil darauf vor den Feuerwehrautos leichtbekleidete Mädels posieren. Und zwei davon hat der Feuerwehrkommandant gleich mitgebracht, die Hofer Models Julia und Katja, „Miss März“ und „Miss April“. Erwin Pälzig freut sich, hätte sich aber gewünscht, das diese im gleichen Outfit wie im Kalender erschienen wären…Pelzig: „Ich ziehe mich mit dem Kalender jetzt mal für ein Stündle zurück…“

Auf  Promotiontour durch 50 Kinos

Dann: Vorhang auf. Film ab. „Vorne ist verdammt weit weg“ flimmert über die Leinwand.

Am Ende des Films lang anhaltender Applaus. Danach Autogrammstunde. Im Gegensatz zu anderen Vorstellungen ist „Erwin Pelzig“ in Hof bis zum Schluß geblieben und signiert gerne alles, was ihm vorgelegt wird, auch ein „Hüdli“. Allerdings jetzt nicht mehr als Kunstfigur, sondern als Frank-Markus Barwasser. Und gibt Radio Euroherz gerne ein Interview.

Es war eine wunderschöne Begegnung mit einem sehr sympathischen Schauspieler, dem der Fernweh-Park weiterhin noch viel Erfolg wünscht. „Wann kommen Sie wieder mal nach Hof?“, rief eine Zuschauerin ihm auf die Bühne zu. „Vielleicht in diesem Herbst“, sagt er – und auch wir vom Fernwehpark freuen uns schon jetzt darauf. Vielleicht ist dann auch Gelegenheit, ihm bei einer Führung durch den Fernweh-Park zu zeigen, an welchem Pfahl sein Star-Schild letztendlich die Besucher grüßt.

Kurz danach ist „Erwin Pelzig“ wieder on the road. Es geht in der Nacht noch weiter auf die Autobahn nach Regensburg, dann auf Kinotour nach Burghausen, Traunstein und Rosenheim. 49 Vorstellungen. An Hof wird er sich vielleicht in besonderer Weise erinnern, wehte doch hier ein Stück HOLLYWOOD, eben wie vor dem „Mann’s Chinese Theatre“ in L.A., wo die großen Stars vor dem weltberühmten Filmpremierentheater ihre Hände in feuchten Beton drücken…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit FRANK-MARKUS BARWASSER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FRANK-MARKUS BARWASSER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

„Erwin Pelzig“ besucht den Fernweh-Park

Über vier Jahre ist es her, dass FRANK-MARKUS BARWASSER bei der Vorstellung seines Kinofilms „Vorne ist verdammt weit weg“ im Hofer Scala-Theater sein Grußschild signiert und seine Hände in Ton gedrückt hat.

Jetzt, am 21. November 2012, ist er wieder in Hof und begeistert in der neuen Freiheitshalle seine Fans. Über 1300 Zuschauer sind gekommen, um ihn live zu erleben, denn mittlerweile hat er immer weiter Karriere gemacht. „Das`Dreggsfernseng` hat ihn uns weggeschnappt“ sagten viele Pelzig-Fans, wie er in seinem Bühnenprogramm sagte…

Da damals bei der Kinopremiere die Ehrung im Fernweh-Park aus Zeit- und Witterungsgründen – es war bei seiner Ankunft schon Nacht – nicht möglich war, ludt Fernwehpark Initiator Klaus Beer Frank-Markus Barwasser am Tag nach seinem Auftritt in der Freiheitshalle in den Fernweh-Park ein, um sein Starschild zu besuchen.

22. November, 12.00 Uhr. Pünktlich wie vereinbart, fährt Barwasser mit seinem Auto am   Fernweh-Park vor, winkt kurz aus dem Fenster und fährt dann weiter, um in einer Seitenstraße zu parken. Klaus Beer wollte ihn noch zurufen: „Sie können hier ruhig stehen bleiben, die Polizei ist unser Freund“  – doch er war schon vorbei und suchte sich ganz ordentlich einen Parkplatz  in der Nähe. Und kam dann locker und voll motiviert und interessiert angeschlendert, mit Blick auf die Panoramakulisse des Fernweh-Parks vor ihm, die ihm sichtlich neugierig machte, dort in die bunten Schildergrüße einzutauchen…

Die Begrüßung ist herzlich. Klaus Beer und „Signs of Fame“ Mitarbeiterin Sigi Obermüller empfangen ihn hocherfreut.

Bei seinem Besuch herrscht richtig schönes Wetter. Es ist warm an diesem Novembertag und Frank-Markus Barwasser macht die Führung durch die Schilderreihen sichtlich Spaß. Interessiert hört er zu, denn all das, was Klaus Beer über die Idee, Entstehung und Ideologie des Friedensprojekts erzählt, erfährt man eben nur bei einer Führung oder auf der Fernweh-Park Homepage. Und so sagen viele, die eine Führung durch den Initiator mitgemacht haben: „Das habe ich ja alles nicht gewußt. Jetzt sehe ich den Fernwehpark ja mit ganz anderen Augen.“

Unerkannt durch den Fernweh-Park

Der Bummel druch den Fernweh-Park ist stressfrei. Denn Frank-Markus Barwasser bleibt unbehelligt. Passanten gehen an ihm vorbei – und erkennen ihn nicht. Und wenn ihn mal jemand aus den Augenwinkeln heraus anschaut, dann geht er auch weiter. Denn ohne „Hüdli“ und „Däschli“ und ohne Trachtenanzug und rotkariertem Hemd verbindet man sein Gesicht einfach nicht mit seiner bekannten Figur, den ERWIN PELZIG. Privat schaut er einfach ganz anders aus, was so eine Hut allein ausmacht…

Wenn dann das Bild von seinem Besuch im Fernweh-Park in der Frankenpost erscheint werden sich sicher viele Hofer ärgern, nicht näher hingeguckt zu haben und werden vielleicht sagen: „An dem bin ich doch vorbei gelaufen…“

Frank-Markus Barwasser besucht sein Star-Schild

Dann endlich ist es soweit. Frank-Markus Barwasser ist bei seinem Star-Schild angelangt. Nun weiß er, an welchem Pfosten es im Fernweh-Park hängt.

Klaus hat sein Star-Schild bei einem weiteren Comedian angebracht, bei Günter Grünwald. Als er ihn dann bittet, sich für das Foto doch etwas näher unter sein Schild zu stellen, damit man den darunter hängenden Grünwald nicht so sieht – denn es geht ja diesmal nicht um diesen ebenfalls sehr beliebten und netten Comedian, sondern um „Erwin Pelzig“ – sagt Barwasser: „Das ist ein lieber Kollege, der kann ruhig mit drauf.“

Star-Mobil Signierung, die „Zweite“…

Wie auf den Bildern in unserer Stimmungsstory zu sehen ist, hat Frank-Markus Barwasser vor vier Jahren schon das Star-Mobil signiert. Das WEISSE. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal WEINROTEN Star-Mobil weiter.

Da dieses gleich am Fernweh-Park parkt, bittet Klaus Beer ihn, auch darauf seine Unterschrift zu setzen. Eine Premiere. Denn wie man sieht, ist die Unterschrift von Frank-Markus Barwasser die Erste auf der im Moment noch jungfräulilchen Kühlerhaube – doch das wird sich auf diesem Auto auch schnell ändern. Innerhalb kurzer Zeit wird auch dieses mit Autogrammen übersät sein.

Erwin Pelzig on stage – die „Zweite“.

Als Klaus Beer Frank-Markus Barwasser am Fernweh-Park begrüßte, war sein erster Satz: „Ich stehe noch ganz im Eindruck Ihres Auftritts gestern Abend. Denn was sie da geleistet haben, ist schier unmenschlich. Über eine Stunde 20 Minuten ununterbrochen zu reden und dazu noch so geistreich, und nach der Pause dann fast nochmal so lange… Unglaublich. Sie begeistern ihr Publikum schon im Fernsehen. Aber dort können Sie ja nur die Spitze eines Eisbergs Ihres wahren Könnens zeigen. Ihr Potenzial können sie nur auf der Bühne richtig ausspielen. Ihr Auftritt gestern war einfach nur Klasse !!!“

Hier noch einige Bildimpressionen von seinem Auftritt „Pelzig stellt sich“ in der Hofer Freiheitshalle.

Fotos Handabdrücke: Ralf Standke / Hartmut Böhringer

Fotos Fernweh-Park: Sigi Obermüller

Fotos Bühne Kino + Freiheitshalle: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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