Kurt Felix und Paola

Er kann als der „Fernsehmann“ schlechthin bezeichnet werden. Vom Radio über Fernsehreporter bis zum Fernseh-Regisseur lernte der Schweizer KURT FELIX (gest. 2012) den TV-Showbiz von der Pike auf. Er erfand bereits 1973 die legendäre Sendereihe „Teleboy“, eine unterhaltsame Spielshow mit versteckter Kamera. Eine Idee, die ab 1980 im Deutschen Fernsehen mit dem Titel „Verstehen Sie Spaß“ zur grossen Samstagabend-Unterhaltungssendung werden sollte. Bis zu 23 Millionen Zuschauern machten sie zum erfolgreichsten Programm der ARD.

Drei Jahre später wurde der Name FELIX dann nur noch im Duett genannt. Nach der Heirat der Sängerin PAOLA war das Paar auch in der Sendung unzertrennlich. Beide standen von 1983 bis 1990 vor der Kamera und wurden zum beliebtesten Moderatorenpaar gewählt. Kurt Felix erhielt zwei Bambis, einen für erfolgreichste Fernsehunterhaltung und einen für sein Lebenswerk.

PAOLA belegte bereits mit 18 Jahren beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ in Madrid den 2. Platz mit „Bonjour, Bonjour“.

1978 landete sie mit „Blue Bayou“ den grössten Erfolg ihrer Laufbahn und stellte damit in der ZDF-Hitparade den einmaligen Rekord von sieben Platzierungen auf.

Nach ihrer Heirat moderierte Paola ab 1983 gemeinsam mit ihrem Mann Kurt Felix die Samstagabendshow „Verstehen Sie Spass?“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ am 19. Juni 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Der Fernwehpark trauert um Kurt Felix, der am 16. Mai 2012 in St. Gallen im Alter von 71 Jahren verstarb. Wir verneigen uns vor einem der größten deutschen Fernsehunterhalter und werden ihn als wunderbaren Menschen immer im Herzen bewahren.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen KURT FELIX und PAOLA in Lugano.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme KURT FELIX und PAOLA in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. Da die beiden Künstler nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Privatleben unzertrennlich sind und die Ehrung zusammen erfolgte, kann es für Beide auch nur eine gemeinsame Geschichte geben. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Da Fernwehpark Initiator Klaus Beer die Samstagsabend Unterhaltungsshow „Verstehen Sie Spaß“ immer gerne schaut und diese Fernsehsendung zusammen mit „Wetten dass…“ zu seinen TV-Favouriten zählt, war es für ihn ein Muss, auch an KURT FELIX und PAOLA eine Anfrage bezüglich ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ zu senden.

„St. Gallen“ – „Lugano“ –  Star-Schild

Prompt folgte eine Antwort: „Wir könnten uns in St. Gallen treffen, oder ab Mai in Lugano“, mailte Kurt Felix zurück. Da Klaus mederianes Klima und dessen Vegetation liebt, wählte er Lugano, das maleriche Örtchen am Luganer See, von Bergen umgeben. Und auch Palmen lassen dort grüssen.

Und da bereits ein Ortsschild von St. Gallen, Paolas Heimatstadt, im Fernweh-Park hing, schraubte man das kurzerhand ab und fragte in der Touristinformation Lugano nach, ob man nicht auch diese Städtetafel erhalten könnte. Als der Name Kurt Felix und Paola fiel, wirkte das wie ein Zauberwort. Die Stadtpolizei selbst besorgte das Schild und brachte es in das Hotel „du Lac“ nach Riva Paradiso, wo man sich auf der Terrasse verabredet hatte.

Samstagmorgen 11.00 Uhr. Pünktlich erscheinen Paola und Kurt Felix. Paola trägt ein zitronenfarbenes Kostüm, Kurt Felix ein helles Leinenjackett, darunter ein weinrotes Hemd. „Ursprünglich wollten wir mit dem Boot kommen“, sagt Kurt Felix, „aber da es sich ausgerechnet heute zugezogen hat, fuhren wir lieber mit dem Wagen. Die ganze Woche war herrlichstes Wetter mit strahlendblauem Himmel.“

Doch auch wenn die Sonne nicht direkt vom Himmel lacht, ist der Blick über den Luganer See wunderschön. „Da hinter dem spitzen Berg wohnen wir“, sagt Kurt Felix. Klaus Beer ist die Ecke aus dem Fernsehen bekannt, wurden doch Paola und Kurt Felix beim Kauf des Grundstücks selbst Opfer der „Versteckten Kamera“, als plötzlich noch ein Interessent mit angeblichen Kaufpapieren auftauchte.

Doch vor der Aktion wird zur Stärkung erstmal ein „Käffchen“ getrunken und sich ausgiebig über den Fernweh-Park unterhalten. Als keines Geschenk hat Klaus seinen Bildband „Route 66“ und die Fernwehpark Musik CD mitgebracht. Von Paola bekommt Klaus ihre neueste CD „Blue Bayou“ geschenkt, in der er später viel „verstecktes Fernweh“ finden wird…

Spontan präsentiert Kurt Felix die Fernwehpark CD für den Fotografen. Und er hat 1000 Ideen. Was man da alles für „Verladen“ machen könnte. „Lassen Sie doch mal einen Star sein Schild signieren und sagen sie dann, seine Popularität reicht doch nicht ganz – wir können es im Moment noch nicht aufhängen“. „Es müßte sich z.B. erst sein Plattenumsatz steigern“ wirft Klaus Beer ein. Und lachend meint Paola: „Wie wäre es, wenn bei einem Prominenten die Hände im Ton kleben bleiben würden?“ Und Erika Beer meint: „Man könnte auch Klaus ganz toll reinlegen. Wenn bei so einem Star-Treff mal was schief geht, ist er immer leicht am Durchdrehen.“ Kurt Felix ist begeistert. „Ist doch toll, genau solche Reaktionen haben wir uns immer gewünscht…“

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch das ist heute nicht möglich. Da die Ehrung auf der Terasse des Hotels stattfindet, mit Blick auf den Luganer See, ist Klaus schon mal von der Sorge wegen eines perfekten Hintergrunds befreit. Die hinter dem See aufragenden Berge sind heute die Kulisse. An dem Geländer zum See darf man sich allerdings nicht stören, die kann er leider nicht „wegzaubern“.

Doch heute wird nicht nur ein STAR-SCHILD signiert, sondern auch die beiden Ortsschilder von LUGANO und ST. GALLEN. Mit Freunde ergreifen Kurt Felix und Paola den dafür vorgesehenen weißen Lackstift und setzen ihre Unterschriften auf die Schilder

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit im Bild ist. So jedenfalls beginnen alle unsere Stimmungssstories über die Treffen mit den Stars. Doch nicht in den Anfängen. Denn wie man sieht, gab es damals das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Das aber gab es damals schon. Zwar hatte 2004 die Kamera noch nicht diese hohe Pixelanzahl, aber es wurde zumindest schon digital fotografiert. Ganz zu Anfang verwendete man am Fernweh-Park noch Rollfilme. Die Bilder wurden entwickelt und eingescannt. Was waren das für Zeiten…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star. So wie heute.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KURT FELIX und PAOLA und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Für jeden Star eine eigene Tonschale

Manchmal lässt Klaus Stars oder Bands, die zusammen gehören, ihre Hände in eine gemeinsame Tonform drücken. Z.B. Bei Uriah Heep, Santiano oder Karlheinz und Almaz Böhm. Da Kurt Felix und Paola ebenfalls „unzertrennlich“ sind, aber doch eigenständige Künstler, hat Klaus in diesem Fall für jeden eine eigene Tonform mitgebracht.

PAOLA“ in Ton“

Nachdem Kurt Felix seine Hände in der grauen Masse verewigt hat, ist seine bezaubernde Gattin Paola an der Reihe.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei den großen Staatsmännern Hans-Dietrich Genscher und Joachim Gauck. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch damals hat er sich das noch nicht getraut und Kurt Felix und Paola einfach selbst „machen“ lassen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Kurt Felix und Paola die linke Hand in der grauen Masse verewigt haben, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Kurt Felix und Paola natürlich gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzten beide ihren Namen in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit PAOLA und KURT FELIX, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Fernweh zum „Blue Bayou“

Geschafft. Die Schilder sind signiert und die Hände in Ton gedrückt. Jetzt geht man nochmal zum gemütlichen Teil über und bestellt nochmal Kaffee.

Paola hat Klaus ein Musikgeschenk mitgebracht. Ihre neueste CD „PAOLA am Blue Bayou“. Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist Klaus Beers Lieblingslied, wenn es um ‚Fernweh‘ geht. Als auf der Heimfahrt Klaus die CD einlegte, entdeckte er in vielen der darauf enthaltenen Liedern noch soviel „verstecktes“ Fernweh, dass man meinen könnte, die CD  sei extra für den Fernweh-Park produziert worden.

Bei „Eine Insel am Ende der Welt“ öffnen sich sofort alle Sinne für das sprichwörtliche Fernweh, bei „Mode“ erklingen die Fernweh-Metropolen „London“, „Paris“ und „New York“. Bei „Cinema“, mit dem sie die Schweiz 1980 beim „Grand Prix der Eurovision“ in Den Haag vertrat und damit den 4. Platz erreichte, singt Paola von Kino und Stars, dessen Text nicht besser zum „Signs of Fame“ passen könnte. Und der Song „Ich hab in’s Paradies gesehn“, beinhaltet Texte wie „Kalifornien“ und die „Straßen von Hollwood“, durch die sie gegangen ist…“ Warum das Evergreen „Capri Fischer“ ebenfalls auf der CD enthalten ist, wissen seit dem Treffen mit Paola und Kurt Felix jetzt nur die Fernwehpark Crew… Und in „Miss Airport“ singt Paola dann schließlich direkt vom „Fernweh“, das der Silbervogel in ihr entfacht. Bei „Blue Bayou“ schließlich gerät der Fernwehpark Initiator immer wieder ins Schwärmen. Klaus Beer: „Mein absolutes Lieblingslied. Doch wo der ‚Blue Bayou‘ eigentlich liegt, kann man nur in seinen (Fernweh) -Träumen erahnen…“

Auf den Punkt gebracht: Sobald „Blue Bayou“ erklingt, schmelzen Fernweh-Herzen wie Schokolade in der Sonne. „Ich fang noch einmal an, irgendwann, am Blue Bayou…“

Die Star-Mobil Signierung

Dann heißt es aber endgültig Abschied nehmen. Leider. Denn Klaus und Erika Beer hätten sich gerne noch länger mit den zwei supernetten und einfach liebenswerten Menschen Paola und Kurt Felix unterhalten. Doch die Strecke Lugano – Hof muss heute noch unter die Räder genommen werden.

Beim Verlassen des Hotels kommt man am Star-Mobil vorbei. DIE Gelegenheit, Kurt Felix und Paola zu bitten, darauf noch zu unterschreiben. Sagen wir mal so. Erika ist vorher kurz verschwunden und hat das Auto vom Parkplatz gegenüber direkt vor das Hotel gefahren…

Das Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So ging später auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Kurt Felix und Paola zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Nach dem Treffen in Lugano stand Klaus Beer mit Kurt und Paola Felix in Mailverbindung und auch nach dem Ableben von Kurt Felix mailen Klaus und Paola ab und zu miteinander.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KURT FELIX und PAOLA, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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