Simone Rethel (Simone Rethel-Heesters)

SIMONONE RETHEL, Schauspielerin und Buchautorin, spielte noch als Schülerin 1965 die Hauptrolle in dem Film „Die fromme Helene“ , an ihrer Seite u.a. Theo Lingen.

Nach Ihrer Schauspielausbildung am Bayerischen Staatsschauspiel in München trat sie auf vielen Theaterbühnen auf und wirkte in Fernsehfilmen mit. Ihre Filmografie ist sehr lang, darunter „Der Kommjisssar“, „Derrick“, „Der Alte“, „Schöne Ferien“ oder „Diese Drombuschs“, „Glückliche Reise“, „Stubbe – Von Fall zu Fall“ oder aktuell 2017 in „SOKO München“ und „Sturm der Liebe“.

Neben der Schauspielerei widmet sie sich auch der Malerei und der Fotografie.

1992 heirate Simone Rethel ihren Jugendschwarm, den 46 Jahre älteren Sänger und Schauspieler Johannes Heesters, mit dem sie bis zu dessen Tod 2011 verheiratet war.

Seit 2005 ist Simone Rethel-Heesters als Botschafterin für die Initiative „Altern in Würde“ tätig. Zudem engagiert sie sich dafür, das Thema Alzheimerische Krankheit nicht zu tabusieren sondern mehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Weiter veröffentlichte sie 2010 das Sachbuch „Sag nie, du bist zu alt“

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 11. Oktober 2002.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Johannes Heesters in Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SIMONE RETHEL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Hinweis: Da die Aufnahme von SIMONE RETHEL in die „Signs of Fame“ zusammen mit ihrem Ehemann JOHANNES HEESTERS erfolgte, steht diese Bilderstory für beide Künstler.

Wenn einer in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufgenommen werden sollte, dann ist es ER – denn schon allein die Tatsache, dass ein Mensch das wahrhaft biblische Alter von 98 Jahren erreicht (Datum seiner Ehrung im „Signs of Fame“), ist ein Grund zum Staunen. Wenn dann noch der Name JOHANNES HEESTERS dahintersteht und der Künstler in diesem Alter noch auf der Bühne steht, ist ein „Signs of Fame – Standing Ovation“ angesagt.

Nimmt man allen Glimmer und Glamour seiner Film- Fernsehkarriere beiseite, bleibt ein großartiger Schauspieler, der es auch im hohen Alter versteht, auch auf karg ausgestatteter Bühne als Charakterdarsteller sein Publikum zu verzaubern. Für seine Rolle in Flatows Stück „Ein gesegnetes Alter“, stand Johannes Heesters 97-jährig noch auf der Bühne. Er wurde dafür als „ältester und aktivster Schauspieler der Welt“ in das „Guinness-Buch der Rekorde“ aufgenommen.

Damit nicht genug. Ein weiteres Theaterstück folgte. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf „Jopie“, wie er von seiner Frau Simone Rethel liebevoll genannt wird, in der Fichtelgebirgshalle Wunsiedel, wo Johannes Heesters in Anton Tschechovs Stück „Der Kirschgarten“ auf der Bühne stand.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das war im Jahre 2002, wo der Fernweh-Park noch ganz jung war, auch schon so. Doch in der Fichtelgebirgshalle ist das nicht einfach zu realisieren, wie man damals auch bei dem Schauspieler Jürgen Prochnow sah, der ebenfalls hier geehrt wurde. Einzige Möglichkeit ist die Künstlergarderobe, die ebenfalls sehr eng ist. Liebevoll geleitet Simone Rethel ihren Mann von der Bühne in seine Garderobe.

Der große Schauspieler, mit schlohweißem Haar, das wild und jugendlich in die Stirn hängt, freut sich über seine Aufnahme in die „Signs of Fame“. Gerne signiert er das Grußschild, auf dem das Lied zu lesen ist, das als Synonym für seine Erfolge steht. Das Auftrittslied vom Grafen Danilo „Heut geh ich ins Maxim“ wird durch Heesters ein Evergreen.

Im Reigen der vielen Auszeichnungen, die Johannes Heesters im Laufe seines langen Lebens erhielt, ist diese Ehrung einmal etwas ganz anderes. Johannes Heesters und Simone Rethel interessieren sich sehr über die Entstehung des Friedensprojekts und der damit verbundenen Ideologie.

Während der Fotoaufnahmen entschuldigt sich Johannes Heesters für seinen „wilden Bart“. „Der gehört zur Rolle“, sagt er. Johannes Heesters mit seinem „Drei-Tage-Bart“ in der Rolle des alten Dieners Firs. „Der Bart steht Ihnen doch gut“ sagt Klaus Beer, verleiht Ihnen ein abenteuerliches Aussehen, passend zum Fernweh-Park“. Auf diesen Scherz folgt ein herzliches Lächeln und ein kräftiger Händedruck als Dankeschön für die Aufnahme in den „Signs of Fame“.

Simone Rethel im „Signs of Fame“

An Johannes Heesters Seite darf natürlich eine Frau nicht fehlen: Die Schauspielerin, Malerin und Fotografin SIMONE RETHEL.

1992 gab Simone Rethel dem Mann das Ja-Wort, den sie schon seit ihrer Kindheit an verehrt hat: Johannes Heesters.

Sie war gerade sechzehn, als sie ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte: Der Regisseur Axel von Ambesser engagierte die blutjunge Simone Rethel für die Verfilmung von Wilhelm Buschs Frommer Helene. „Meine Simone“, nennt „Jopie“ Heesters immer liebevoll seine junge Frau, die natürlich auch auf dem Grußschild nicht fehlen darf – und damit ebenfalls in die „Signs of Fame“ verewigt wird.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke – in der Regel. Klaus Beer hat auch für Johannes Heesters eine Tonschale mitgebracht. Doch da er, wie Simone Rethel sagt, erst vor wenigen Tagen eine Verletzung an der Hand hatte, wird darauf verzichtet. Eigentlich hätte anstelle von Johannes Heesters Simone Rethel ihre Hände in feuchten Ton pressen können, doch auf diesen Gedanken kam Klaus in dieser Situation nicht, zumal man den Schauspieler nicht überfordern wollte, der sich nun auch auf seinen Auftritt vorbereiten musste.

Aber vielleicht ergibt sich nochmal die Gelegenheit, Simone Rethel zu treffen und dann ihre Handabdrücke in Ton, als öffentliches Zeichen und symbolische Geste gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, nachzuholen.

Als der Fernwehpark Fotograf Johannes Heesters bei der Verabschiedung schnell noch mitteilt, dass auch sein Großvater 94 Jahre alt wurde sagte Heesters schlagfertig: „Dann ist er ja noch als Kind gestorben…“.

Johannes Heesters auf der Bühne

Hier noch einige Bilder von Johannes Heesters in der Rolle des Dieners Fiers in Tschechovs Stück „Der Kirschgarten“.

Die Popularität von Johannes Heesters ist bis heute ungebrochen. Seine zahlreichen Kinofilme, TV-Auftritte, Shows, seine Liederabende und Theaterrollen werden unvergessen bleiben. Kein anderer Künstler der Welt hat über so einen langen Zeitraum seinen Beruf so erfolgreich ausüben können wie er. Sein Motto: „Was spiele ich als nächstes?“.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JOHANNES HEESTERS und SIMONE RETHEL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Fotos: Peter Schulze

Bild Nachbearbeitung: Sonja Wietzel-Winkler

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.