Katja Riemann

KATJA RIEMANN, eine der profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands, zugleich Sängerin, Kinderbuchautorin und UNICEF Botschafterin, ist untrennbar mit dem deutschen Kino verbunden. Ihre Filmografie ist unendlich lang, darunter war sie auf der Kinoleinwand und in Fernsehfilmen zu sehen, u.a. in „Von Gewalt keine Rede“ (1991), „Der bewegte Mann“ (1994), „Bandits“ (1997), „Comedian Harmonists (1997), „Bergkristall“ (2004), „Vulkan“ (2009), „Türkisch für Anfänger“ (2012), „Fak ju Göhte 2“ (2015), „Emma nach Mitternach“ (2016), „SMS für Dich“ (2016), „Tödliche Geheimnisse“ (2016) oder „Freundinnen“ (2017). Alle ihre Filme anzuführen ist nicht möglich.

Ebenso die Auszeichnungen, die sie schon erhielt. Angefangen vom Adolf-Grimme-Preis, der Goldenen Kamera, dem Bayerischen und Deutschen Filmpreis, dem Berliner Bär, dem Bambi, dem Courage-Preis oder dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Die Schauspielerin veröffentlichte aber auch mehrere Musikalben, u.a. im Jahr 2000 ihr Solo-Debüt „Nachtblende“. Sie trat mit Johannes Heesters im Berliner Admiralspalast auf, gastierte als Sängerin beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag und engagiert sich in den Bereichen Menschenrechte, Kinderarmut, Kinderhandel und Armutsbekämpfung sowie Entwicklungspolitik. Dabei unterstützt sie die Arbeit von UNICEF, Amnesty International und von ONE.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 27. Oktober 2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Katja Riemann bei den 46. Internationalen Hofer Filmtagen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KATJA RIEMANN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

KATJA RIEMANN ist 2012 Gast bei den 46. Internationalen Hofer Filmtagen, wo der Film „Das Wochenende“ unter der Regie von Nina Grosse gezeigt wird. Hier steht sie mit Sebastian Koch, Tobias Moretti, Barbara Auer und Robert Gwisdek in den Hauptrollen vor der Kamera. In diesem Film spielt Riemann die Ex-Geliebte eines ehemaligen Terroristen, der nach langer Haft entlassen wird und bei einem Wochenendtreffen die Familie und alte Bekannte wiedersieht. Doch das Treffen verläuft anders als geplant…

Leider hat Klaus Beer, Initiator des Fernweh-Parks, selbst Filmemacher und leidenschaftlicher Cineast, nicht die Gelegenheit, dieses eindrucksvolle Filmwerk zu sehen. Losgelöst von den Filmtagen trifft Klaus Beer deshalb die bekannte und beliebte Schauspielerin ganz privat im Hotel.

Hotel Central. 11.45 Uhr. Die Fernwehpark Crew sind nach Zusage von Riemanns Management schon eine Stunde vor der Ehrung im Hotel, um eine geeignete Location auszukundschaften. Nicht ganz einfach eine freie Wandfläche zu finden, denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch Klaus hat nach bislang über 300 Shootings mit Stars so viel Erfahrung, dass er in Kürze immer sofort erfasst was geht oder eben auch nicht – und bislang immer die richtige Location fand.

Heute ist es eine weiße, grob geputzte Wand gleich neben dem Eingang zum Frühstückstraum des Hotels, die dafür geeignet erscheint. Denn leider ist über Nacht der Winter über Hof hereingebrochen, so dass Katja Riemanns Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks nicht vor Ort unter den exotischen Schidlergrüßen stattfinden kann, was sicher noch schönere Bilder ergeben hätte. An dieser Stelle ergeht schon mal ein herzlicher Dank an das Hotel Central für die gute Zusammenarbeit.

Kann der Fernweh-Park etwas bewirken?

Als Katja Riemann erscheint, möchte Sie zuerst einmal aus erster Hand Näheres über das Projekt wissen. Denn persönlich vom Initiator informiert zu werden ist natürlich viel besser als jede Pressemitteilung dazu.

Die Schauspielerin hört aufmerksam zu und hinterfragt das Friedensprojekt aber auch. Stellt kritische Fragen, wie zum Beispiel, ob der Fernwehpark auch wirklich etwas bewirken kann. Klaus Beer antwortet darauf: „Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern. Leider. Die hat es schon zu Zeiten der Bibel gegeben. Doch ich versuche zumindest Denkanstöße zu vermitteln, die Menschen eben zum Nachdenken zu bringen und auch bekannte Persönlichkeiten bitten, ein öffentliches, symbolischen Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Rechtsextremismis zu setzen. Und sich einzusetzen zum Erhalt der Lebensräume auf unserem Blauen Planeten Erde, gegen die von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie, was man an Tschernobyl und Fukushima sehen konnte. Und einfach ein Zeichen für den Weltfrieden zu setzen.“

Klaus weiter: „Denn Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Macht- und Geldgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand, sondern möchte zumindest aufrufen, Denkanstöße vermitteln, Zeichen setzen oder auch praktische Dinge tun. So hat der „Fernwehpark“ z.B. eine Pedition gegen das Abschlachten von Robbenbabies in Kanada initiiert, die ich persönlich bei der Regierung in Kanada abgegeben habe oder eine Hilfsorganisation für die Flutopfer in Grimma ins Leben gerufen.

So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9. November 1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung.

Und wenn viele Prominente mit ihrem bekannten Namen mithelfen, so wie heute Sie liebe Frau Riemann, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns und bedanken uns dafür sehr.“

Klaus Beer ist beeindruckt, daß Frau Riemann diese Frage stellt. Denn das zeigt, dass Sie mit vollem Herzen hinter der Aktion steht und diese nicht nur als PR-Sache abtut. Und vielmehr: Katja Riemann sagt, dass sie nach dem Schildsignieren und den Handabdrücken den Fernweh-Prk auch in Natura sehen möchte, egal bei welchem Wetter.

Die STAR-SCHILD Signierung

Beeindruckt von dem Gehörten macht die anfangs skeptische Schauspielerin dann gerne mit. Klaus Beer: „An ihr sollten sich so manche Hofer ein Beispiel nehmen. Denn viele wissen selbst nach 16 Jahren immer noch nicht, um was es im Fernweh-Park überhaupt geht und betiteln das Projekt als Schrottplatz und als Umweldverschandelung. Das Schlimme: Sie haben sich noch nie über die Ideologie und Botschaft informiert und interessiert und bilden sich ohne jegliches Hintergrundwissen eine vorgefertigtes Bild. Man kann ja ruhig anderer Meinung sein, und das ist auch gut so, aber erst dann, wenn man weiß, um was es darin überhaupt geht.“

Doch fast wäre ihr Schildergruß nicht fertig geworden. Denn Klaus hat erst viel zu spät vom Besuch der Schauspielerin in Hof erfahren und sich deshalb erst vor zwei Tagen an das Management zwecks Ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ wenden können. Doch prompt kam von ihrem sehr netten Management die Antwort: „Frau Riemann macht gerne mit“. So wurde nach Erhalt des PR-Fotos in einer Hau-ruck-Aktion ihr Grußschild hergestellt.

Die Handabdruck-Aktion

Mit Schwung signiert Katja Riemann nun ihr Schild, mit dem sie die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Danach folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KATJA RIEMANN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch hier muss er nicht eingreifen. Die Schauspielerin kommt gut alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Katja Riemann die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht die Schauspielerin gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Katja Riemann ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit KATJA RIEMANN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KATJA RIEMANN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Bummel durch den winterlichen Fernweh-Park

Was folgt, ist die Fahrt in den Fernweh-Park. Denn Katja Riemann möchte wie erwähnt das völkerverbindende Friedensprojekt unbedingt persönlich kennenlernen. Sie möchte schließlich wissen, für was sie sich da engagiert hat. Denn wenn sie etwas tut, dann macht sie das auch richtig. Wie auch bei ihrem Kampf gegen die Armut der Menschen.

Ganz privat unterwegs

Leider gibt es von ihrem Besuch im Fernweh-Park keine Bilder. Der Bummel durch die Schilderreihen ist ganz privat und soll auf Wunsch von Frau Riemann auch so bleiben.

Nach der Führung wird die Schauspielerin im Fernwehpark-Starmobil wieder ins Hotel zurück gebracht. Auf der Fahrt ist Zeit, noch über dieses und jenes zu reden, z.B. über Reisen, über ihre Lieblingsländer, bei denen das Wort INDIEN fällt, das Frau Riemann in Kürze über den Winter besuchen wird. „Indien ist übrigens nach den USA mein Lieblingsreiseland“, sagt Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer, das schon was heißen will, denn sonst geht bei ihm kaum was über die Landschaften Nordamerikas. „Indien ist ein exotischer Traum“, sagt er. „Man fühlt sich hineinversetzt in Sherezades Erzählungen. Jaipur, Udaipur, Rajastan, dann die Waschungen am heiligen Gangesfluß in Benares/Varanai, bis zu den Palmenwäldern in Kerala, ganz unten in Südindien. Die bunten Märkte, die Sitten und Gebräuche, sind mit Worten nicht zu beschreiben. Exotik pur, bei der man aber auch den Blick für die Armut der dort lebenden Menschen, die immer Fröhlichkeit ausstrahlen, nicht vergessen darf“. Und das tut Katja Riemann bestimmt nicht. Denn nur deshalb fährt sie dort ja auch hin…

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.