PUR

Während ihrer einjährigen Tournee kamen mehr als eine Million Menschen zu den Konzerten. Ihre Touren brechen Rekorde. Sie füllen ganze Fußballstadien, begeistern über 70.000 Zuhörer an einem Abend. Ein Muß, diese Band in die „Signs of Fame“ aufzunehmen, zudem eines Ihrer Erfolgsalben auch einen Titel trägt, der so richtig zum Thema Fernweh passt: „Abenteuerland“.

Die Rede ist von PUR, eine deutsche Pop-Band aus Bietigheim-Bissingen (Baden Würtemberg), bestehend aus Frontman Hartmut Engler, Ingo Reidl, Rudi Buttas und Joe Crawford.

Die ersten Versuche der Band in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden fand 1976 statt. Man nannte sich damals „Cursade“. Man experimentierte musikalisch und inhaltlich, mit deutschen Texten. Engler ließ zwischenmenschliche und gesellschaftliche Themen einfließen. Da es auch in Österreich den Bandnamen „Opus“ gab, änderte die Band ihren in PUR.

1986 dann der erste große Erfolg, PUR wurde Bundesrocksieger. Nach ersten Plattenverträgen erschien 1990 ihre erste CD mit dem Titel „Unendlich mehr“, die auch in den Album Charts auftauchte. Erstmals spielte Pur neben Tina Turner und Simple Minds. Dann ging es Schlag auf Schlag. Es folgten die Alben „Nichts ohne Grund“, „Seiltänzertraum“. Auf der gleichnamigen Tour erlebten mehr als eine halbe Million Menschen PUR. 1995 erschien ihr Album „Abenteuerland“.

Das ZDF versuchte in dem Film „Seiltänzertraum im Abenterland“ den Erfolg von PUR aufzuarbeiten. PUR startete in das neue Jahrzehnt mit der Single „Adler soll fliegen“. Was folgte waren große Tourneen, weitere, erfolgreiche Alben und Auftritte in großen Fernsehsendungen sowie unzählige Preise. Am 2. September 2017 gaben PUR in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ihr mittlerweile sechstes Pur & Friends-Konzert vor über 60.000 Besuchern. Bis heute ist die Erfolgswelle von PUR ungebrochen.

Die Band PUR wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, darunter den Bambi, ECHO Pop (5x), Goldene Europa (2x), Goldene Kamera, Goldene Stimmgabel (8x) und RSH-Gold (4x).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18.06.2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Band deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Die Fernwehpark Crew trafen die Band PUR in Coburg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von PUR in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bereits vor gut drei Jahren, 2001, als der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, waren PUR von der Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts so angetan, dass sie einen ganz speziellen Schildergruß an Fernwehpark Initiator Klaus Beer sandten. Wie man der Schilderart entnehmen kann, erkannten dabei die Jungs sofort, um was es ging. Da diese hübsche kleine Tafel in der Art eines Hinweisschildes jedoch noch besser wirken kann, wenn es zusammen mit ihrem STAR-SCHILD präsentiert wird, strebte Klaus Beer wie bei den anderen Stars im „Signs of Fame“ eine persönliche Begegnung an, bei der PUR dann ihr eigenes STAR-SCHILD erhalten und signieren sollen.

Im Kontakt mit dem Management suchte man dazu einen entsprechenden Termin. Doch es wurde Sommer 2004, bis endlich eine entsprechende Möglichkeit gefunden wurde. PUR spielten bei einem Open Air in Coburg, im Gegensatz zu anderen bundesweiten Tourneeorten sozusagen ein „Heimspiel“, die Chance! Als Klaus Beer die Einladung zum Treffen mit PUR erhielt, nahm er natürlich sofort an. Leider konnte er an diesem Tag aus terminlichen Gründen selbst nicht dabei sein, so dass Fernwehpark Mitstreiter Peter Schulze, zuständig für Aufnahmen von Künstlern der jüngeren Generation und Oliver Degelmann vom Fernwehpark Verein, die Schildersignierung mit der Band vornahmen.

Peter Schulze: „Als wir an dem vereinbarten Tag nach Coburg fuhren hatten wir sehr viel Pech mit dem Wetter. Es hat mehrmals geregnet und es sah auch so aus, dass es abends nicht anders sein würde. Ein Wetter, so richtig passend, den Fernwehpark emotional zu nutzen, gedanklich abzuhauen in südliche Gefielde. Wir dachten schon daran, Gummistiefel mitzunehmen. Ein Open Air und Regen, einfach schrecklich…“ Und Peter erzählt weiter: „Am Haupteingang des Geländes erwartete uns bereits Frau Heidenfelder vom Veranstaltungsservice Bamberg, bei der uns Klaus Beer akkreditierte. Danach nahmen wir Kontakt mit der persönlichen Betreuerin der Band auf, die uns in den Raum geleitete, in dem uns PUR dann zur Verfügung stehen sollte.“

Die Suche nach der richtigen Location – heute nicht…

Bei jedem Shooting mit einem Star achtet Klaus Beer vorher auf die richtige Location, den entsprechenden Hintergrund. Am besten eine freie Wandfläche. Denn nicht Störendes wie Bilder oder Lampen sollen beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch diesmal ist er nicht dabei. Die Tourneebegleitung weiß nicht, auf was der Fotograf des Fernweh-Parks in der Regel achtet. Und da Klaus Beer nicht dabei ist, findet das Shooting einfach in dem zugewiesenen Raum statt. Leider ist auf den Bildern auch ein Schild zu sehen, das darauf absolut nichts zu suchen hat: „Rauchen verboten“, Klaus Beer: „Mir kann das Schild nur recht sein, da ich noch nie geraucht habe und Zigarettenqualm hasse wie die Pest. Aber so dominant mitten im Bild, nein, das geht einfach nicht, das wirkt wie ein Fremdkörper. Wenn ich dabei gewesen wäre, hatte ich versucht, das Schild kurzfristige abmontieren zu dürfen oder eine andere Location ausfindig gemacht. Ich hätte einfach nicht auf den Auslöser gedrückt, wenn so etwas unpassendes mit im Bild ist. Aber es ist halt nicht zu ändern.“ Ein Fall für den Photoshop, den Klaus Beer im Jahre 2004 aber noch nicht hat. Es wurde zwar schon digital fotografiert, aber sein Bildbearbeitungprogramm war noch nicht soweit, um dieses Raucherschild, das in dem Bild absolut nichts zu suchen hat, zu entfernen. Das sind eben Bilddokumente dieser Zeit. Man kann schon froh sein, nicht mehr mit Rollfilm gearbeitet zu haben, bei denen dann die Bildabzüge engescannt wurden und entsprechend aussahen…

Die STAR-SCHILD Signierung.

15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Es wird hektisch. Meet & Greet Besucher fiebern einer Begegnung mit der Band entgegen und auch der Bürgermeister von Coburg wartet schon. Dann kommen die Jungs. Trotz der enormen PR-Verpflichtungen nimmt sich die Band für die Schildersignierung viel Zeit. Frontmann Hartmut Engler greift als Erster zum Stift. Oli Degelmann hält dabei die schwere Grußtafel, dessen Untergrund noch aus Stahlblech bestand. Heute verwendet man dazu das viel leichtere Dibond-Material.

Obwohl die Zeit drängt, interessieren sich PUR sehr für das Projekt und fühlen sich, wie sie sagen, geehrt, in die  „Signs of Fame“ aufgenommen zu werden.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit PUR und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige  Konzertfotos mit PUR.

Denkt man an PUR, so stellt man sich sofort EIN Gesicht vor: HARTMUT ENGLER, der Glaubwürdigkeit der Texte vermittelt, die wiederum Erfahrung und Nachdenklichkeit verkörpern. Mit Schwung und Freude über den Inhalt und Aussage des völkerverbindenden Friedensprjekts setzt Hartmut gerne seine Unterschrift zu seinem Konterfei.

INGO REINDL ist als nächster dran. Der studierte Pianist, der heute am Keybord sitzt, gründete 1975 zusammen mit Roland Bless die Band.

ROLAND BLESS sitzt am Schlagzeug und ist an der Akustikgitarre in seinem Element, hat neben der Musik ein Faible: Mittelmeer und Neuseeland. So ist er im Fernweh-Park gut aufgehoben.

JOE CRAWFORD zelebriert in der Band das Baßspiel und den Chorgesang.

RUDI BUTTAS, der studierte Gitarrist, greift seit 1980 bei PUR in die Saiten.

Mit wahrer Begeisterung haben die Bandmitglieder die Unterschrift zu ihrer Abbildung gesetzt. PUR ist ihren Wurzeln bis heute treu geblieben. Sie zählen zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands, die dann noch gerne für ein Gruppenfoto (s. Bilderstrecke) ihr Starschild präsentieren und sich alle Zeit der Welt für den Fernweh-Park nehmen. Und draußen toben die Fans… Unser „Bandfoto mit Star-Schild“ zeigt von links: Hartmut Engler (Gesang), Joe Crawford (Bass), Ingo Reidl (Keyboard), Roland Bless (Schlagzeug), Rudi Buttas (Gitarre).

Die Handabdruck-Aktion

Die gibt es heute leider nicht. Diese kam erst später dazu. Als erstes waren die STAR-Schilder. Damit der Friedensgedanke des Fernweh-Parks jedoch optisch noch besser zum Ausdruck kommt hatte Klaus Beer dann die Idee, die Stars ihre Hände in Ton drücken zu lassen, wie in Hollywood. In diesem Fall neben der Ehrung für ihre Erfolge vor allem aber als symbolisches „Heben der Hände“ für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus. Beide Themen gerieten in den kommenden Jahren immer mehr in die Schlagzeilen, wurde aktueller denn je.  Leider. Und spalteen ab 2015 durch die Flüchtlingswelle die Nation. So gewinnt die IDEOLOGIE des Fernweh-Parks gegen Auslanderfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Rechtsextrmismus immer größere Bedeutung.

Im Jahre 2004 fertigte man die Handabdrücke nur sporatisch an. Am Anfang mit echtem Zement, in Beton, später mit einem speziellen Tongemisch. Wie es auch sei, Klaus Beer war nicht dabei und nur er weiß, wie das mit den Handabdrücken so richtig gemacht wird. So hofft man, dass sich wiedereinmal die Gelegenheit gibt, PUR zu treffen und die Handrints der Bandmitglieder nachzuholen. Wie man es auch mit CITY gemacht hat, die ebenfalls zuerst nur ihr Star-Schild signierten. Und da Klaus Beer zudem auch die Handabdrücke hat von „Maschine“ (Ex Puhdy), Karat, Omega, Silly, Uriah Heep und Status Quo, darf PUR natürlich nicht fehlen.

Das Konzert

Trotz des miesen Wetters ist das Konzert ausverkauft. Was kann man anders erwarten. Ein Publikum aller Altersstufen möchte ihre Idole live erleben.

Als offizieller Fernwehpark Fotograf akkreditiert, darf Peter Schulze in den Musikgraben und dokumentiert die ersten drei Songs. Hier seine Stimmungsbilder des Konzerts von PUR in Coburg.

Fotos Ehrung: Peter Schulze

Fotos Bühne: Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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