Empfehlungen: Pullmann City
In dieser Rubrik NEWS finden Sie Besuche, Events und Aktivitäten im und um den Fernweh-Park, bei denen es nicht direkt um Aufnahmen von Stars in die “Signs of Fame” oder um Schilderübergaben geht, für die es eigene Rubriken gibt – die aber so interessant sind, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten.
Eine Besonderheit sind hier aber auch unsere EMPFEHLUNGEN. Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die der „Fernweh-Park“, sprich Initiator Klaus Beer, als so interessant erachtet, dass er diese als Empfehlung und Tipp, diese einmal zu besuchen, an die Besucher unserer Homepage weitergeben möchte. Klaus Beer. „Bisher sind hier nur zwei Empfehlungen zu finden, einmal WILBERGENSIS im oberfränkischen Bad Weißenstadt, ein unglaubliches Sammelsurium aus Antiquitäten und Trödel, charmant und liebenswert aufbereitet, das man einfach gesehen haben muss – und jetzt PULLMANN CITY, ein El Dorado für alle Westernfans“.
26.09.2026: PULLMANN CITY – El Dorado für Westernfans
Klaus: „Wir waren neben unseren Filmreisen mit TERRA FILM in Nordafrika und Asien 27 mal in Nordamerika unterwegs, dessen Landschaften und Flair des amerikanischen Wesens ich liebengelernt und in mehreren abendfüllenden Filmen und Bildbänden dokumentiert habe. In Pullmann City fühle ich mich immer „zuhause“, so wie z.B. in Seligman an der Old Route 66.
Nach vielen Jahren waren wir endlich mal wieder dort, in Pullmann City, im September 2026, an dem Tag, an dem ein historisches Treffen unter dem Thema storischer Drill & Living History statt: Authentische Drills und kommentierte Vorführungen der 4th Tennessee Inf., 4th Texas Infantry, 7th Georgia Infantry (Pay-Call) sowie der 20th Louisiana Infantry mit großer Parade authentischer Civil-War-Einheiten mit Uniformen und Fahnen.
Westernfans aus nah und fern gaben sich dazu in der Westerntown in historischen Gewändern ein Stelldichein und ich wußte nicht, wohin ich zuerst blicken und fotografieren sollte. Alle Kleidung und Uniformen waren originalgetreu angefertigt. Denn Historicfans legen größten Wert darauf, Stoffe und Knöpfe, Gürtelschnallen und alle Utensilien der damaligen Zeit so originalgetreu wie nur möglich nachzubilden. So stand Im Fokus dieses Living-History-Events die extrem detailgetreue Darstellung historischer Uniformen und Kleidung aus originalen Stoffen dieser Epoche – bis ins kleinste Detail. Und es ist Ehrensache jeden Teilnehmers, diesem Kodex Folge zu leisten.
Da wir am Vortrag noch ein Fotoshooting und Filming mit der Comedianlady EVA FRANK FALTERMEIER in Roth bei Nürnberg zu ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ hatten und erst spät, um 2.30 Uhr in der Nacht, wieder in Hof ankamen, versprach ich meiner Frau, in Pullmann City keinen Film zu drehen, nicht mal die GoPro mitzunehmen und auch nicht die große Fotokamera. Für mich, der nur in Bildern denkt, sieht und fühlt, ein Unding. Eigentlich gar nicht machbar. Doch nach so einem anstrengenden Shooting beschränkte ich mich auf das Smarthphone, mit dem diese Bilder entstanden…
Eigentlich wollten wir den Tag nur genießen, vielleicht ein paar Handyfotos machen… Doch dann brannte bei mir das Shooten durch. Wohin ich auch blickte, vor mir, hinter mir, neben mir – immer war da ein Motiv und ich schoß wie die Gunfighter im Wilden Westen, bis das Handy glühte…
Sehen Sie hier einige Bildimpressionen von einer Zeitreise in den Wilden Westen, in eine der wohl mit schönsten Westernstädte Deutschlands – die ich hiermit allen Westernfreunden für einen Ausflug nur empfehlen kann.
Leider kam ich an diesem Nachmittag kaum aus der Mainstreet hinas, da wie gesagt auf Schritt und Tritt ein Motiv das andere jagte. So sind gar nicht die Kirche und die Indianer Wigwams abgebildet, die man natürlich auch besucht haben muss, wie vieles andere mehr…
Das war natürlich ein Glücksfall, ausgerechnet an diesem Tag die Westernstadt besucht zu haben, wo es von Leuten in historischen Gewändern nur so wimmelte. An einem „normalem“ Wochentag oder Weekend wird man sicher auch einige Leute treffen, die so gewandet sind, da immer ein anderes Event stattfindet. Aber vielleicht nicht in dieser Vielzahl. Klaus: „Was ich unbedingt nochmal dort erleben will ist ein Indianer Pow-Wow mit nordamerikanischer Indigener der verschiedenen Stämme in ihren traditionellen Bekleidungen und Kopfschmuck.“ Die Westernstadt legt großen Wert auf Authentizität und lädt für diese Kulturevents regelmäßig indigene Gäste ein, die den Besuchern ihre realen Traditionen, Tänze, Musik und Bräuche näherbringen.
Sehenswert aber ist unbedingt die „Geschichte des Wilden Westens“, die im großem Amphitheater nachgespielt wird, angefangen von der Besiedelung des amerikanischen Westens bis hin zum Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten. Indianer, Planwagen, Trapper, Pelzzierjäger, Cowboys und Banditen. Gunfights wie in Old Tucson/Arizona (USA) habe ich bei dieser Aufführung aber nicht gesehen, ein angedeuteter Kampf wurde spaßig dargestellt… Pullmann City ist immer einen Ausflug wert, wegen gewaltfreien Darbietungen eben auch ein Familienspaß. Das Ambiente aber immer ein Traum für alle Westernfans.
Entstehung und Attraktionen
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- 1997 – Die Gründung in Bayern: Aus dem Club heraus entstand der Wunsch nach einer authentischen Umgebung. Peter Meier erwarb zusammen mit Wolfgang und Josef Hagenberger ein ehemaliges Märchenwald-Gelände im niederbayerischen Eging am See. Am 16. Mai 1997 eröffnete dort die erste Pullman City.
- 2000 – Die Expansion in den Harz: Aufgrund des großen Erfolgs wurde im Jahr 2000 ein zweiter, rund 200.000 m² großer Erlebnispark in Hasselfelde (Oberharz am Brocken) eröffnet.
- 2024/2025 – Phönix aus der Asche: Nach einem verheerenden Großbrand im bayerischen Park im Januar 2024, bei dem weite Teile der Main Street zerstört wurden, gelang den Betreibern ein beachtlicher Kraftakt. Innerhalb von nur 16 Monaten und mit einer Investition von rund 25 Millionen Euro wurde die Westernstadt im Mai 2025 vollständig, modernisiert und unter strengsten Brandschutzauflagen wiedereröffnet.
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- American History Shows: Täglich wechselnde, gewaltfreie Vorführungen mit Cowboys, Siedlern, Pferden und freilaufenden Bisonherden. Messerwerfer, Lassokünstler und Trickreiter sorgen für Stunts.
- Karl-May-Spiele: Im bayerischen Eging am See verwandelt sich die Arena im Sommer regelmäßig in eine Freilichtbühne für die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand.
- Themen-Wochenenden: Über das ganze Jahr verteilt locken spezielle Events wie das Civil War Weekend, Biker- und US-Car-Treffen, Tage der Indianer oder Country-Music-Festivals mit hochkarätigen Livebands im Saloon.
Fotos: Klaus Beer

