Der Fernweh-Park bleibt bunt – auch in – und nach der Corona Krise

Kommentar von Fernweh-Park Initiator Klaus Beer

Vorab einige Fakten:

Update: Stand 08. Mai 2021 zum Besuch des Fernweh-Parks nach den aktuellen Corona Verhaltensregeln (Bayern):

  • Grundsätzlich / Fakten: Der Fernweh-Park ist ganztägig geöffnet und kann rund um die Uhr besichtigt werden. Eintritt frei!
  • Bitte beachten Sie: Der Fernweh-Park wird mit mehreren Webcams überwacht und alle Aktivitäten aufgezeichnet!
  • Man kann jederzeit durch die Schilderreihen des Fernweh-Parks bummeln, natürlich unter Einhaltung der aktuell geltenden gesetzlichen Corona-Vorschriften.
  • Die Schilder-Themen sind so weitläufig angeordnet, dass man beim Bummel durch Australien, Neuseeland, Asien, Afrika, Nordamerika, Europa, ja der ganzen Welt – und durch die über 400 handsignierten Schildergrüße von Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport, genügend Abstand halten kann.
  • Der Spielplatz und die Sporteinrichtungen im angrenzenden Summa-Park sind geöffnet.
  • Kulturveranstaltungen im Außenbereich sind – bei entsprechender Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen – wie im Sommer 2020 –  mit Abstandsregeln –  möglich. Für die Sitzplätze im Amphitheater, Fassungsvermögen 180 Zuschauer, sind mit Abstandseinhaltungen 75 Sitzplätze belegbar.
  • Bitte entnehmen Sie die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen den sich ständig wechselnden steigenden oder sinkenden Fallzahlen anhand der von der Bundesregierung eingeführten Corona-Ampel.
  • AKTUELLE Lage: Offizielle Gruppen-Führungen durch den Fernweh-Park sind z.Z. eingestellt. Sobald diese nach C-Lockerungen wieder möglich sind, geben wir das hier bekannt!
  • Natürlich kann man sich weiterhin alleine an der frischen Luft bewegen (sogar erwünscht: sportl. Betätigung/Kräftigung des Immunsystems), also auch einen Ausflug in den Fernweh-Park unternehmen, alleine oder mit seiner Familie.
  • BEI LOCKERUNG der C-Schutzmaßnahmen: Die beliebten Führungen durch Fernweh-Park mit Initiator Klaus Beer sind unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Führung aktuell geltenden Sicherheits- und Hygieneregeln dann wieder möglich und werden in der Praxis begeistert angenommen.
  • Klaus Beer trägt bei Führungen grundsätzlich FFB2-Maske. Wir führen alle Aktivitäten und eben auch Führungen im Fernweh-Park Corona-Verhaltensregeln-konform durch und reagieren umgehend auf die aktuellen Corona-Vorschriften.
  • Führungen für Familien und Freunde, Vereine, Gruppen, Busreisende: Buchungen (kostenlos)  09281-94427 / 0160-1563918 / e-mail: k.beer@signsoffame.de. Bitte prüfen Sie selbst:  größere Gruppen (Busreisende) nur buchen, wenn die aktuelle Corona-Situation es erlaubt!
  • Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr! Bitte entnehmen Sie die aktuellen Corona-Regeln den für den Landkreis zuständigen Landratsämtern oder Corona-Hotlines.

 

BUNDES-NOTBREMSE: Auf Grund des mutierten Covid19 Virus (England, Südafrika, Brasilien, Indien) und der damit verbundenen noch agressiveren Virus-Mutanten, damit verbundenen wieder erhöhten Corona Fallzahlen in Deutschland, greift ab 24. April 2021 die “Bundes-Notbremse”. Das Infektionsschutzgesetz sieht dazu folgende Kontakbeschränkungen vor:  

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, greift dort ab dem übernächsten Tag automatisch die bundesweit beschlossene Notbremse.

Bei Inzidenzen unter 100 entscheidet weiterhin jedes Bundesland über die Regeln und Einschränkungen. Die Leitlinien dafür haben Bund und Länder mit Beschluss vom 22. 03. 2021 gemeinsam festgelegt.

Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr gilt eine Ausgangsbeschränkung. Das heißt, es soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund vorweisen kann (Arbeit, medizinische Hilfe, Hund ausführen). Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen.

Darüber hinaus können Länder auch zusätzliche Maßnahmen beschließen. (Quelle: Die Bundesregierung)

Bleibt anzumerken: Auf Grund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung ist nun jede Stadt und jeder Ort für Lockerung oder Schließung selbst verantwortlich. D.h. jeder dort lebende Bürger entscheidet mit seinem persönlichem Verhalten über “Freiheit oder Eingesperrtsein”. Deshalb muss niemand neidisch oder wütend sein, wenn in einer anderen Stadt die Menschen wieder in Straßencafes sitzen können und in seiner Stadt nicht, da diese nicht dem entsprechenden Inzidenzwert von unter 100 entspricht. Die Ursachen eines Lockdown ist bei den dort lebenden Menschen selbst zu suchen…

Aktuell 10.05.2021: Vollständig geimpfte Personen werden negativ getesteten Personen gleichgestellt!

 

Tagesaktuelle Informationen zur Corona-Epidemie erfahren Sie auf folgenden Internetseiten:

Bundesministerium für Gesundheit / Robert-Koch-Institut

Auswärtiges Amt – IATA Travel Centre

 

Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr! Bitte entnehmen Sie die aktuellen Corona-Regeln den für den Landkreis zuständigen Landratsämtern oder Corona-Hotlines.

Kommentar / Gedanken / Standpunkt des Fernweh-Park Initiators (spiegelt ausschließlich die persönliche Meinung des Autors wider)

Die Ideologie des Fernweh-Parks umfasst verschiedene Punkte, darunter auch die Erhaltung der Lebensbereiche des Menschen auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde und der Umgang miteinander. Dazu gehört seit 2020 –  leider – nun auch Corona, da das Virus das Leben der Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst, gefährdet, ja in vielen Teilen lahmgelegt hat. Das hat es in dieser Art bislang nur bei anderen Pandemien gegeben wie z.B. der Pest oder der Spanischen Grippe.

Deshalb haben wir die Folgen von Covid19 und den Umgang damit in die Ideologie des Projekts “Fernweh-Park” aufgenommen. Und verfolgen auch hier eine Botschaft, wie auch GEGEN Rassismus, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und Extremismus jeglicher Art, gegen die von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie und FÜR Umwelt- und Klimaschutz, ja für eine friedvollere Welt. Wir legen den Finger in die Wunde bei Dingen in der Welt, die wir nicht für gut befinden und so nicht hinnehmen können. 

Würden wir hier die Augen verschließen wäre das so, als wenn vor dem Haus eines Tierschützers ein Betrieb mit nicht artgerechter Tierhaltung errichtet wird und dieser Mensch unternimmt – nichts. Wenn wir also hier nicht reagieren, eine Meinung dazu haben, Stellung beziehen, wäre unser ganzes Projekt unglaubwürdig. So kann und darf der “Fernweh-Park” auch bei dem Thema  “Corona” nicht wegsehen. Konkret: Wir zeigen Flagge!”

Wenn also die Welt in negativer Weise angetastet wird, sei es bereits durch o. genannte Dinge, weiter durch Klimaerwärmung, durch die Vermüllung der Meere, der Abholzung der Regenwälder oder wie jetzt durch das Virus – und damit verbunden durch Menschen, die rücksichtslos und unverantwortlich den Verantwortlichen Steine in den Weg legen und jeden Hoffnungsschimmer zur Eindämmung der Pandemie schädigen, wieder zunichte machen und damit den Tod anderer Menschen herbeiführen und die Kultur, das Wirtschaftssystem schädigen, Existenzen vernichten, müssen wir reagieren, unsere Meinung kundtun und an den gesunden Menschverstand des Homo Sapiens appellieren, sich zum Wohle unserer wunderschönen Erde und das Leben darauf entsprechend zu verhalten.

Der “Fernweh-Park” bezieht also Stellung für alles das hilft, Schaden von unserer Mutter Erde und den darauf lebenden Menschen, Landschaften, Flora und Fauna abzuhalten und prangert das an, was dem zuwider steht. Und dazu zählt nun mal auch die Coronapandemie und der Umgang mit dieser… 

Blicken wir zurück. Wohl niemand hätte sich zu Silvester, als die Sektkorken für das neue Jahr 2020 knallten, die kurz darauf folgende Situation vorgestellt – und wenn jemand Anfang des neuen Jahres gesagt hätte, dass Geschäfte geschlossen werden, Restaurants, Theater, Kino, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte abgesagt, für Wochen, Monate und man nur zu Fünft oder gar zu Zweit auf die Straße darf, außer speziellen Ausnahmen, oder in anderen Ländern gar nicht, dort regelrechte Ausgangssperren herrschen, für Wochen – und weltweites Reisen nicht mehr möglich ist, den hätte man für verrückt erklärt. „Du hast wohl zu viele Sience Fiction Filme gesehen“, wäre der Tenor gewesen. Doch jetzt ist alles Realität. Und wir sind mitten drin.

Hunderttausende von Menschen sind infiziert, auch schwer, lebensbedrohlich erkrankt, viele sterben. Italien, Spanien, NYC, Brasilien – Indien. Die Verhältnisse auf dem indischen Subkontient im April 2021: grauenhaft. Das medizinische System ist zusammengebrochen. Es fehlt Sauerstoff. Menschen können nicht mehr beatmet werden. Sterben auf der Straße…

Und man kann nicht ausreißen. Schnell mal irgendwo anders hin fliegen, wo das Virus nicht grassiert. Geht nicht. Die ganze Welt ist betroffen. New York, „the City that never sleeps“, war eine Geisterstadt. Hollywood war lahmgelegt. Metropolen wie leergefegt. Massengräber, da man nicht mehr in der Lage ist, die vielen Toten zu bestatten… So etwas hat es seit den 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben. Ausnahmezustand. In der ganzen Welt. Deutschland hatte den Katastrophenfall ausgerufen! Das war bereits im Frühjahr 2020. In einem Jahr wird es besser aussehen, wird es wieder Musikveranstaltugen, gefüllte Fußballstadien, Volksfeste, das Oktoberfest geben. Dachte man. Weit gefehlt!

Nach anfänglich sinkenden Infektionszahlen haben sich im Herbst 2020 die Corona-Fallzahlen wieder dramatisch erhöht. In Deutschland, wie auch in Europa. In vielen Städten und Orten hat die Sieben-Tage-Inzidenz die magische Grenze 50 von 100.000 Einwohnern erreicht und dort müssen wieder strengere Maßnahmen greifen. Hotspots und einzelne Herde gehen in flächendeckende Infizierungen über. Im November 2020 gipfelte dann alles in einen zweiten (Teil)-Lockdown. Wer hat diesen wohl zu verantworten? Meist liegt der Ausbruch von Neuinfizierungen an rücksichtslos durchgeführten Parties, großen Familienfeiern und C-Demos mit Coronaleugnern, Querdenkern und dem toxischen Beigemisch von widerlicher brauner Brut, also Tausenden von Leuten, die bewußt keine Masken tragen und keinen Mindestabstand halten.

“CORONA: Sand im Getriebe der Welt” (Zitat: ARTE 02.03.2021)

Er knirscht. Legt lahm. Räder stehen still. Und noch mehr. Wir befinden uns im Krieg. Im Weltkrieg. Gegen einen unsichtbaren Feind. Den wir aber besiegen könnten.

Ob man also von einem Lockdown in den anderen schlittert oder Freiheiten und ein einigermaßen “normales” Leben führen kann, entscheidet jeder Mensch mit seinem Verhalten selbst. Das sieht man aktuell an den Inzidenzwerten der Städte und Orte. Liegt eine Stadt über 100, greifen Beschränkungen, darunter gibt es Freiheiten. Also ist jeder Bürger seines eigenen Glückes oder Leides Schmied.

Fazit: Jeder, der wieder Freiheiten will, muss sich zuerst an die eigene Nase fassen. Jeder, der sich in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlt und keine Maske trägt oder keinen Abstand hält, ist an dem Ergebnis seines rücksichtslosen und egoistischen Tuns selbst schuld und muss es selbst ausbaden: Wer Freiheit und sein früheres Leben zurück haben will, darf das Virus nicht leugnen, muss die C-Schutzmaßnahmen einhalten und selbst mithelfen, die noch ansteckenderen, mutierten Virusmutanten in den Griff zu bekommen, also die am besten 35- 7 -Tage – Inzidenz und besser, noch darunter, zu erreichen.

Trugschluss: Wir werden bald wieder wie früher leben können. Nein. Wir werden die nächsten Jahre mit dem Virus leben müssen. Weltweit! Wie ? Welche Freiheiten hat man, in welchem “Gefängnis” wird man leben müssen? Schau in den Spiegel: Es liegt an DIR selbst. An Deinem ganz persönlichen Verhalten!

In Zukunft: Die Welt muss mit Corona leben

Irgendwo in der Welt werden immer wieder neue Mutationen entstehen. Die Welt wird nie mehr coronafrei sein. Doch durch die britische Variante B.1.1.7 , die das Feld übernommen hat, konnten sich glücklicherweise neben ihr P1 aus Brasilien  und B1.351 nicht frei entfalten. Die jetzigen Wirkstoffe sind auch gegen sie wirksam, auch für Mutationen, die immer wieder neu entstehen. Es wird aber nicht ausbleiben, dass neue Mutanten gegen die bestehenden Impfstoffe resistent werden. Doch dann ist die Medizin schon so weit, um auch dagegen schnell Impfstoffe zu entwickeln. Fazit: Die Welt wird aber nie mehr so sein wie früher, wir müssen mit der Krankheit leben müssen. Und da sind wir wieder am Anfang. Wie wird das Leben aber ausschauen? Das kommt auf jeden Menschen selbst an…

… und diese dachten im Sommer 2020, dass nun ein Ende der Pandemie in Sicht sei. Doch dann ging es erst richtig los. Supergau im April 2021 in Indien. Der Subkontinent im medizinischen Ausnahmezustand. Auch dort unverständlich: Parallel dazu feierten Tausende in Varanasi (Benares) religiöse Feste, heilige Waschungen am Ganges, Menschenmassen, dicht an dicht, ohne jeglichen Hygieneschutz. Der Virus erfasste dann auch Nepal. Der Himalayastaat hatte der Pandemie nichts entgegenzusetzen.  Wie das Virus aus Wuhan nicht an Landesgrenzen Halt machte so ist es einfältig zu glauben, dass auch Europa und Deutschland davon verschon bleibt. Warum um alles in der Welt sollte es da stoppen? Die Menschen werden es in jeden Winkel der Erde tragen. Und man vermutet, dass bei diesem doppelt mutierten Virus die aktuellen Impfseren nicht mehr oder nur schwach wirken. M.E. wird ein “normales” Leben auch mit Impfung nicht mehr möglich sein – hält man sich auch geimpft nicht an gewisse Regeln, beginnt das Drama von vorne…

Verantwortungsbewusste Menschen müssen wegen rücksichtslosen Corona-Leugnern büßen

Mai 2021 in Deutschland: ein Hoffnungsschimmer. Die Inzidenzwerte fallen. Man spricht davon, dass die 3. Welle gebrochen sei. Man denkt über Lockerungen nach…Doch auch in der Zeit der Lockerungen gilt wie bereits erwähnt: Das Virus ist nicht weg. SARS-CoV-2 (diesen Namen trägt das neuartige Coronavirus. SARS steht für “Schweres Atemwegssyndrom. Die Erkrankung, die durch SARS-CoV-2 entsteht, wird weiterhin als Covid-19 – Corona Virus Disease 2019 bezeichnet) und dessen Mutanten sind weiterhin da. Noch ansteckender, noch gefährlicher. Lauern überall. Bei der 3. Welle erwischte es nun auch Jüngere. Ich warne deshalb, wie auch die Ärzte und Virologen, zu euphorisch zu sein. Wo zuviel Lockerung, kann alles ganz schnell wieder kippen. Denn wenn man wieder in Straßencafés sitzen oder durch Shoppingmalls bummeln kann hat man schnell alle Vorsichtsmaßregeln vergessen.

Damit kein Mißverständnis aufkommt. Auch ich bummelte gerne stundenlang durch Fußgängerzonen und Geschäfte, verbrachte Abende mit Freunden. Oder traf Stars und Künstler für den Fernweh-Park. Doch seit fast zwei Jahren war das für mich, bis auf eine kurze Ausnahme im Sommer 2020, wo auch in meine Heimatstadt Personen “O” infiziert waren, tabu.

Stichwort “Ballermann” oder Köln, auf der Reeperbahn in Hamburg oder direkt vor unserer Haustüre, wo feierwütige, unvernünftige, egoistische und gewissenslose Leute, die die monatelangen, mühevoll auf sich genommenen Entbehrungen von heute auf morgen wieder zunichte machen. Oder eben auf den sogenannten Corona-Demos, bewusst ohne Abstand und Masken. Aber dieses Thema möchte ich hier noch dedailliert aufarbeiten. Warum? Weil auch ich wieder in einer Welt der Freiheit und ohne Angst vor einer überall lauernden Krankheit leben möchte – und das geht eben nicht ohne Disziplin, Rücksicht und Verantwortungsbewußtsein.

Die Menschen, die sich strikt an alle Vorschriften gehalten haben, müssen darunter büßen und leiden, wenn neue Hotspots entstehen und dadurch die Vorschriften wieder angezogen werden müssen. Am Montag, den 2. November 2020 hat Bayern den (Teil) Lockdown ausgerufen! Kurz vorher sah man noch Bilder, wo sich rücksichtslose, feierwütige junge Leute n Köln an keinerlei Vorschriften hielten. Widerlich! Oder sogar im Rahmen des 2. Lockdown am 7. November in Leipzig. Dort feierten ca. 20.000 Menschen der “Ouerdenken”-Demo, ohne Sicherheitsabstand die wohl größte “Corona-Party”. 90 Prozent der Teilnehmer trugen laut Polizei keine Masken. Dies auch bei einer Demo in Nürnberg. Laufend sah man widerliche Bilder im Fernsehen: Coronaleugner polonaisetanzend in den Straßen – und in den Krankenhäusern sterben die Menschen. Da schämt man sich, der Spezies Mensch anzugehören, bei solchem Gebaren auf den Straßen.

Der Gipfel der Rücksichtslosigkeit: Obwohl man von der noch gefährlicheren Brasilien-Mutante weiß, rotteten sich am 20. März 2021 in Kassel ca. 20.000 Querdenker und Corona-Leugner zusammen, bewusst ohne Masken und Sicherheitsabstand. Die Polizei griff nur zögerlich ein – während Restaurants, die sich an alle Hygieneregeln hielten, dicht machen mussten. Ebenso die Demo von Corona-Leugnern und Corona Ignoranten und Querdenkern zu Ostern 2021  in Stuttgart. Auch hier griff die Polizei nicht ein, obwohl sie mit 1000 Beamten vor Ort waren. Beließ es bei einzelnen Verwarnungen. Ein Schlag ins Gesicht für alle, die monatelang alle Schutzmaßnahmen befolgen. Verhöhnung von Ärzten und Krankenhauspflegekräften, die täglich bis zur Erschöpfung arbeiten, für Geschäfte, Restaurants, Kultur und Künstler, die um ihre Existenz kämpfen. Das kann man den Rest der Bevölkerung, die sich an die Schutzmaßnahmen halten, nicht mehr vermitteln.

Warum greift da die Polizei nicht eher ein? Warum dürfen diese Leute stundenlang gewähren, ohne Maske, ohne Abstand? So ein Verhalten der Polizei gegenüber diesen Coronaleugnern ist nicht zu akzeptieren. Der Schutz der Gesundheit muss m.E. über Meinungsfreiheit stehen.

Diese Leute kamen aus allen Teilen der Bundesrepublik – und fahren auch dort wieder zurück. So wird das Virus trotz Lockdown weiter durch Deutschland getragen. Da kämpft man mit allen Mitteln für sinkende Infektionszahlen – und solche Leute dürfen diese vor den Augen der Polizei und Medien wieder nach oben treiben. Da fehlen einem die Worte. Diese Leute sind mit schuld, wenn das Krankenhaus-System zusammenbricht, wenn man offiziell in Krankenhäusern überlegt was zu tun ist, wenn die Intensiv-Betten mit Beatmungs-Geräten nicht mehr für alle reichen. Und die Ärzte bei Triage entscheiden müssen, wer abgewiesen werden soll. Wer leben darf oder wer sterben soll. Unvorstellbar. Grausam! Solche Entscheidung treffen zu müssen, müsste den unverantwortlich Handelnden als Spiegel ihres rücksichtslosen Tuns vor`s Gesicht gehalten werden. Ja sie müssten vor Ort auf einer Intensivstation beim Abschalten der Sauerstoffzufuhr dabei sein – und dieses Bild ihr Leben lang vor Augen haben…

Bei einer C-Demo in Stuttgart am 18. 04. 2021 hat man endlich reagiert und diese aufgelöst.

“Demonstrationsfreiheit ist nicht die Freiheit zur Gefährdung anderer”

Wer das Recht auf Meinungsfreiheit einfordert und die Versammlungsfreiheit in Anspruch nimmt darf das sicherlich. Das gehört zu den Grundrechten unserer Demokratie. Freie Meinungsäußerung und Kritik an den Corona-Schutznmaßnahmen muß die Regierung, die Politik aushalten. Doch man hat damit nicht automatisch das Recht, die Gesundheit und das Leben anderer zu gefährden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: (Zitat:) “Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht. Wo einige Zehntausend Menschen die Auflagen missachten, die Regeln verspotten und weder auf Abstand achten noch Masken tragen, da werden Grenzen überschritten. Das Versammlungsrecht sei ein hohes Gut, Demonstrationen müssten auch in der Pandemie möglich sein. Aber die Demonstrationsfreiheit ist nicht die Freiheit zur Gefährdung anderer”, so Steinmeier.

Das Recht demonstrieren zu dürfen darf nicht über dem Recht, die Gesundheit der Menschen zu erhalten, stehen. Jedes Gedankengut, auch die krudesten Thesen, dürfen gut und gerne öffentlich kundgetan werden, aber nur dann, wenn das “wie” nicht andere gefährdet. Dann muss dies verhindert werden. Und das nicht erst nach Stunden nach Beginn so einer Corona-Demo, sondern sofort, sobald Beweise für Missachtung der aktuell geltenden Hygienevorschriften  vorliegen. Ist dies nicht der Fall, macht sich die Bundesregierung und die Polizei unglaubwürdig und es ist nicht zu verdenken, wenn die bislang positive Meinung derjenigen, die sich monatelang mühsam an die die C-Vorschriften halten und diese befolgen, an unseren Rechtsstaat kippt. Nicht einsehbar: Da muss man Strafe zahlen, wenn man mit mehr als zwei Haushalten zusammenkommt (zu recht!) – und auf der anderen Seite dürfen Tausende von Leuten ohne Abstand und Maske unsere Gesundheit gefährdten. Jeder vernünftig denkende Mensch muss da empört aufschreien!

Abstoßend und unverantwortlich

Wenn also Tausende von Menschen gegen die von der Bunderegierung verhängten Auflagen protestieren, ohne Masken und ohne Mindestabstand – und damit das Leben anderer gefährden, kann man das, wie ein Politiker treffenderweise sagte, nur als “abstoßend und unverantwortlich” bezeichnen. Wortlaut einer der Demonstranten vor einer TV-Kamera: “Ich will mein altes Leben zurück“. Richtig !!! Wir alle !!! Ich auch !!! Dieses bislang  unbeschwerte Leben bekommt man aber keinesfalls zurück, wenn man gegen die Coronabeschränkungen demonstiert, diese ablehnt und bewusst dagegen verstößt. Das Gegenteil ist der Fall. Corona wird umso stärker wüten. Man kann es nur in den Griff bekommen, wenn man die C-Vorschriften strikt befolgt !!!

Gipfel der Geschmacklosigkeit

An Abscheu und Widerlichkeit wohl nicht zu überbieten ist die Aussage einer Elfjährigen, die auf einer Corona-Demo in Karlsruhe ihre Lage, ihre Freunde nicht öffentlich treffen zu können, mit der des jüdischen Mädchens Anne Frank im Zweiten Weltkrieg vergleicht. Auf der Bühne sagte sie, dass sie ihre Geburtstagsparty heimlich habe feiern müssen, um nicht von Nachbarn verpetzt zu werden. Zitat: “Ich fühlte mich wie Anne Frank, wo sie mucksmäuschenstill sein musste, um nicht erwischt zu werden.” Dieser Vergleich ist völlig unangebracht und geschmacklos. Das Schlimme: bleibt zu hinterfragen, ob die Elfjährige ihre Geburtstagsparty mit mehreren Personen (Verstoß gegen die aktuellen Hygienevorschriften) selbst organisiert hatte und ob sie überhaupt wusste, wer Anne Frank war. Höchstwahrscheinlich stecken Erwachsene dahinter, die das Kind für ihre Zwecke instrumentalisiert haben.

Weiter verglich sich auf einer Corona-Demo in Kassel eine junge Dame namens J. mit der vom NS-Regime ermordeten Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Diese Aussage sorgte bundesweit für Empörung. Eine SPD-Politikerin (Zitat): “Was für eine armselige Anmaßung”. „Die junge Frau instrumentalisiert und verhöhnt damit die NS-Opfer und setzt die rechtsstaatlichen coronabedingten Einschränkungen der Grundrechte mit einer brutalen Diktatur wie dem Nationalsozialismus gleich“, sagte der ehemalige Leiter der niedersächsischen Gedenkstätten und Stiftungsdirektor der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner.

Mit solchen Äußerungen disqualifizieren sich die Corona-Querdenker selbst. Anne Frank lebte von 1942 bis 1944 in Amsterdam in einem Versteck vor den deutschen Nationalsozialisten. In dieser Zeit hat sie  ihr weltberühmtes Tagebuch geschrieben. Sie starb im Frühjahr 1945 im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen Belsen.

Dazu der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl: (Zitat) “Das Kind sei instrumentalisiert worden, um “krudeste Verschwörungstheorien” zu verbreiten und die Gefahren des Coronavirus zu leugnen. Dass Kinder benutzt würden, um sich mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu vergleichen, sei “erbärmlich und perfide”. Es zeige, wie skrupellos rechtsextremistisches und verschwörungsideologisches Gedankengut mit der Kritik an den staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vermischt werde.”

“Oh wie ist das schön! – mit dem normalem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar…

… ist zudem eine Demo gegen den verstärkten Lockdown im südthüringischen Hildburgshausen. Trotz einer Inzidenzzahl von über 600 (Stand 26.11.2020, größter Corona-Hotspot in Deutschland – man musste sich sogar eine neue Farbe für die Coronaampel einfallen lassen: LILA) zogen mehrere Hundert Menschen weitgehend ohne Masken und ohne sich an die Abstandsregeln zu halten durch die Straßen. Dabei sangen sie “Oh wie ist das schön”. Ich frage mich: Was ist schön? Dass Menschen krank werden? Dass Menschen sterben? Dass in den Familien der Angehörigen soviel Leid entsteht? Oh wie ist das schön, dass die Restaurants, Geschäfte schließen müssen, die Kultur am Boden liegt, Solokünstler und Betriebe um ihre Existenz kämpfen und die Wirtschaft das alles kaum mehr verkraftet? Diese Menschen könnten all dem entgegenwirken, doch was machen sie? Sie treten alles mit den Füßen und finden das auch noch “schön”.Auch Bundes- und Kommunalpolitiker zeigten sich “entsetzt” über diesen Aufmarsch.

Hoffnung durch Impfstoffe

Am Sonntag, den 27. Dezember 2020 haben im Kampf gegen den Coronavirus auch bundesweit die Impfungen begonnen. Dass dabei Fehler in der Beschaffung gemacht wurden und mehr, ist unumstritten. Doch es ist ein Segen, dass es Impfstoffe innerhalb von so kurzer Zeit überhaupt gibt.

Wie lange jedoch ein Schutz durch eine Impfung, sprich Vollimpfung durch die 2. Spritze besteht, ist nicht bekannt. Auch ist ein vollständiger Schutz nicht gewährleistet. Doch im Falle einer Ansteckung wird der Ausbruch der Krankheit gemildert und soll kaum mehr zum Tode führen. Das bedeutet, dass man sich auch durch eine Impfung nicht “vogelfrei” fühlen kann, weiterhin alle Schutzmaßnahmen befolgen soll, aber dennoch einige Vorzüge für sich in Anspruch nehmen darf.

Nach neuesten Erkenntnissen ist man durch eine Vollimpfung ca. 6 Monate geschützt. Danach muss eine Nachimpfung erfolgen, höchstwahrscheinlich mit den Mutationen angepassten Impfstoffen. Die Welt wird also nie mehr coronafrei sein und es liegt, wie schon mehrmals gesagt, an dem verantwortungsvollem Umgang des Menschen mit den bekannten Schutzmaßnahmen gegen das Virus selbst.

Das schwächste Glied im Kampf gegen die Pandemie: der Mensch mit seinem brachialem Werkzeug “Egoismus”, “Rücksichtslosigkeit” und “Dummheit”. 

So sind Impfungen das einzige Mittel gegen das Virus – dem das Verhalten von Bürgern gegenübersteht. Allein auf das Vertrauen an diese zu appellieren, vernünftig zu sein, die Maßnahmen einzuhalten, funktioniert nicht. Man sah dies an den trotz mehrerer Lockdowns weiter steigenden Fallzahlen. Nur wenn eine Herdenimmunität von ca. 70%, noch besser 80% und mehr erreicht ist, kann man die Infizierungen wieder kontrollieren, die Ansteckungen nachvollziehen. Zudem kann dadurch die angestrebte 7-Tages-Inzidenz von UNTER 35 bei 100.000 Einwohnern erzielt werden.

Günter Jauch in social Media angefeindet

Und wenn der bekannte Fernsehmoderator Günter Jauch sich stark macht für das Impfen und danach in den social media angefeindet wird, mit den schlimmsten Beleidigungen und Worten überschüttet wird, ist das mit dem normalen Menschenverstand nicht nachzuvollziehen. Entsetzen und Abscheu – nur das kann jeder vernünftig denkende Mensch dazu empfinden.

Aktion #allesdichtmachen

Wenn Künstler seit über einem Jahr nicht mehr auftreten dürfen und viele Solokünstler vor dem finanziellen Aus stehen ist es nur zu verständlich, dass Stars wieder auftreten wollen. Doch das geht eben nur, wenn die Coronazahlen das auch zulassen.

So haben im April 2021 Dutzende von prominenten Schauspielern mit der Aktion “allesdichtmachen” mit über 50 Videos auf YouTube Kritik an den Coronamaßnahmen geäußert – und heftig Gegenwind geerntet. Kollegen aus der Film-TV- und Medienbranche haben sich von der Aktion distanziert. Andere wieder haben sie unterstützt. Krankenhauspersonal forderte die Schauspieler zur Arbeit auf den Intensivstationen auf. Eine gewisse Partei und Leute aus der Querdenker-Szene beklatschten jedoch begeistert die Aktion. Auf Grund der massiven Kritik ruderten einige Stars zurück, haben ihre satirischen Videos wieder gelöscht oder sich öffentlich davon distanziert.

Eine Schande für unsere Gesellschaft

Ich möchte in meinem Kommentar eigene Emotionen wenn möglich ausklammern. Jeder soll sich mit den geschilderten Fakten ein eigenes Meinungsbild machen. Doch ich gebe zu: Ich muss alle Willenskraft zur Zurückhaltung aufbieten, um manchen Leuten nicht entgegenzubrüllen, was meine Meinung über sie ist. An dieser Stelle, nach Anführung nüchterner Fakten und Begebenheit, nur so viel persönliche Gedanken: Ich finde so ein Verhalten abscheulich, entsetzlich und widerlich. Wer nicht begreift, dass die Brasilien-Virus-Mutante und die aus Indien, die sich sogar aus zwei Mutationen zusammensetzt, die mühsam hergestellten Impfstoffe aushebeln könnte, diese als nicht mehr wirken, und solche Leute bewusst die C-Schutzmaßnahmen ignorieren, bei denen fehlen einem wirklich die Worte. Diese Menschen sind eine Gefährdung für andere, setzen das Leben anderer aufs Spiel, ja nehmen mit ihrem rücksichtslosen und einfach nur dummen Verhalten den Tod anderer in Kauf und sind deshalb eine Schande für unsere Gesellschaft!

Blick zurück: Der Kabarettist und Politsatiriker Florian Schroeder stand bereits am 8. August 2020 auf der Bühne der “Querdenker711”-Demo in Stuttgart. Er spielte mit den Erwartungshaltung der Corona-Demonstranten und schlug sie mit ihren eigenen Waffen. Was er in seiner exzellenten Rede den “Querdenkern” unter die Nase hielt, erfährt man in unserer Bilderstory zu seiner Aufnahme in die “Signs of Fame” des Fernweh-Parks. Übrigens: Florian Schroeder wurde u.a. auch für seinen Auftritt bei der Querdenken-Demo jetzt mit dem Deutschen Kleinkunstpreis geeehrt.

Auch der international geschätzte Musiker Peter Maffay, der im letzten Jahr im Fernweh-Park auf dem “Boulevard der Humanität” einen Star-Stern verliehen bekam, hat seine eigene Meinung zur Corona-Pandemie. Er sagt, Zitat: “Leute, die Corona leugnen, schaden der Gesellschaft. Das ist meine Überzeugung. Und sie schaden nicht nur sich selbst, sondern vor allem anderen.”

Dazu der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder: (Zitat Frankenpost 28./29.11.2020) “Für mich persönlich ist es wirklich empörend, wenn Corona noch immer heruntergespielt wird und mit einem Schnupfen oder einer leichten Grippe verglichen wird.” Viele hätten den Ernst der Lage noch nicht verstanden. Das Virus bleibe “potentiell tödlich und hochgefährlich”. Jeder Todesfall sei nicht nur eine statistische Größe, sondern bedeute ein Schicksal für eine Familie. Die “Querdenker” Bewegung bezeichnet Söder als ein “toxisches Gebräu aus Fake News, Angst, Hass und Intoleranz”.

Denn sie ist vielfältig, die Mischung der Protestteilnehmer: Sie reicht von bürgerlichen Demonstranten, Esoterikern, Mitgliedern der Friedensbewegung und Trumpisten mit dem “Q” auf den Fahnen bis hin zu Reichsbürgern und Rechtsextremen.

So ist nicht zu begreifen, wenn sich Menschen, denen Gott einen gesunden Verstand gegeben hat, sich mit Verschwörungstheoretikern, Extremisten, Rechtsradikalen und braunem Pack auf einem Platz tummeln. Manchen geht es bei den Demos gar nicht um Corona, sondern sie suchen nur eine Plattform, um Randale zu machen und ihr absurdes Gedankengut zu verbreiten.”

Sicher laufen nicht auch “nur” verängstige Bürger bei solchen Demos mit. Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das ist Grundlage unserer Verfassung und auch gut so. Deshalb darf auch Kritik an den Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Pandemie angebracht werden. Diese jedoch mit Anstand und direkt an die Bundesregierung gerichtet. Jedoch nicht in Aushebelung aller C-Schutzmaßnahmen und damit Gefährdung der Mitmenschen (wieder Ansteigen der Fallzahlen und damit zunichte machen der bisherigen Erfolge gegen die  Pandemie, sprich Schlag ins Gesicht all derer, die sich bislang an die Vorschriften gehalten haben mit Verhöhnung der an Covid19 Verstorbener und deren Angehöriger und dem Garaus von Existenzen (Restaurants, kleiner Betriebe, Sportstätten, Kultur, Solokünstler und Wirtschaft) …

Im November 2020 kamen in einem mexikanischen Restaurant in Thüringen „Querdenken“- Anhänger und Anhängerinnen aus ganz Deutschland zu einem Treffen zusammen. Den meisten war wahrscheinlich nicht klar, wer da in diesem Haus ein- und ausgeht und die Location, (ein Schild im Eingangsbereich weist darauf hin), zum fiktiven „Königreich Deutschland“ zählt: zur Szene der Reichsbürger. Der Begründer einer Corona-Demo-Bewegung eröffnete in der “Bank”, die das “Königreich Deutschland betreibt”, sogar ein Konto. Der Beweis, dass sich dieser, der Leute zu Corona-Demos einlädt, bewusst mit Reichsbürgern umgibt. (Quelle: Netzpolitik.org)

So sollte jeder Teilnehmer einer Demo prüfen, WER da alles mitmarschiert, ob er sich mit diesen Leuten zusammentun will und ob er sich mit so manchen Aussagen und Verhalten von Aluhutträgern und Ausserirdischen-Reptilien Verfechtern, die allen Ernstes glauben, dass sich außerirdische Lebensformen, echsenartige Wesen auf der Erde befinden und sich als Menschen tarnen, identifizieren kann oder möchte. Sogenannte Reptiloide sollen überall auf der Welt lauern, getarnt als Menschen. Angeblich begleiten sie in der Regel hohe Ämter oder steuern die Medien. Sie sollen die Menschen als „Arbeitssklaven“ halten und verfolgen das Ziel, eine neue Weltordnung zu schaffen. Auch solches Gedankengut mischt sich unter die Corona-Leugner. Unkommentiert trägt es dazu bei, den geistigen Horizont dieser Leute zu hinterfragen.

Bill Gates

Und dann wird auch noch Bill Gates ins Spiel gebracht. Auf einer Ostafrikareise 1993 wurde Microsoft-Gründer Bill Gates, seiner Verlobungsreise, die dortige extreme Armut vor Augen geführt und das Paar bescloß, den Großteils des Verdienstes des Technologiekonzerns in wohltätige Zwecke zu investieren. Die Bill Gates Stiftung finanziert heute weltweit die Entwicklung von Medikamenten und Impf­stoffen. Und genau deshalb gilt Gates bei so manchen Verschwö­rungstheoretikern als “Erfinder des Virus”, bzw. der Glaube, seine Stiftung hätte die Pandemie simuliert. So denken manche,  er will mit der Coronapandemie einen globalen Impfzwang durchsetzen, persönlich an Impfungen verdient er mit Hilfe der Im­pfungen den Menschen Chips einpflanzen will, um diese gefügig zu machen. Er will die Weltbevölkerung reduzieren. Um dieses zu erreichen, hat er angeblich Corona gezielt in die Welt gesetzt und wird als “Staatsfeind” betitelt.

Verschwörungtheorien hat es schon immer gegeben. Diese heften sich jetzt nur wieder neu an die Situation Corona. Studien zeigen, dass gerade Menschen ohne Halt und Selbstbewußtsein, psychisch labile, im Grunde schwache, arme, bedauernswerte Menschen, besonders empfänglich für solche kruden Verschwörungstheorien sind, da sie sich für ihre Ängste ein Ventil suchen müssen.

Erschrecken im Bekannten- und sogar Freundeskreis

Erschreckend für mich ist, das selbst solche Gedanken oder zumindest Abwandlungen davon selbst im engsten Bekannten-, ja Freundeskreis vorkommen. Das sind nicht nur die anderen, die Fremden, weit weg, mit denen man nichts zu tun haben will. Nein, das sind Leute dabei, mit denen man nah lebt, die einem im Alltag begleiten. Da glaubt man, Menschen zu kennen, verkehrt jahrelang sogar in Freundschaft mit ihnen und plötzlich fallen Äußerungen, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Die genau diese angesprochenen Dinge in ihren Köpfen hegen und in Gedanken und Worten vertreten. Meinungsfreiheit muß sein. Jeder kann sicher die abdrusesten Gedanken pflegen. Doch damit in der Auslebung dieser andere gefährden, in dem er diese auslebt, kann ich nicht nachvollziehen und gutheißen. Und wenn das dann auch noch Menschen aus dem engsten Umfeld sind, ist das für mich eine erschreckende Erfahrung und lässt mich am geistigen Horizont des Spezie Mensch zweifeln. Ich tue mir schwer, Menschen zu vertrauen, zu glauben, da ich nicht in sie hineinschauen kann, wie sie in Wirklichkeit “ticken” und ihr ganzes Gedankengut, “the dark Side”, vielleicht nur zufällig ans Tageslicht gerät. Corona öffnet Nischen und Schubladen, die man früher nie sah oder für möglich hielt.

So drängt sich in Anbetracht der Corona-Demos einem regelrecht dieser Satz von Albert Einstein auf, der jedoch nicht nur an Corona-Leugner und Schutzmaßnahmen-Verweigerer gebunden ist, sondern an weitere Bereiche wie Vermüllung der Meere, Abholzung der Regenwälder, Insektensterben, Klimasünden und wie aktuell bekannt wurde, dass Japan atomverseuchtes Wasser des Fukushima-Supergaus ins Meer ableiten will und damit Fische, die wir wieder konsumieren, kontaminieren. Der Beispiele von Verbrechen an unserem wunderschönen blauen Planeten, den wir nur einmal haben und keinen Planet B, unserer Mutter Erde, unserem Lebensraum, könnten noch in Liste fortgeführt werden: So hat Einstein wohl nicht treffender sagen können: “Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.”

Passend dazu ein Interview eines Reporters der ZDF “heute-show” vom 16.10.2020 mit einem Corona-Leugner. Zitat: “Was halten Sie von Abstand halten?” Antwort “Nichts”. Reporter: “Und warum halten Sie dann Abstand vom gesunden Menschenverstand?”

Geschäft mit der Dummheit

Nach Medienberichten zufolge und speziell in einer TV-Sendung angeprangert nutzt der Gründer einer Corona-Demo-Bewegung diese zur eigenen Bereicherung. Er rufe zur Unterstützung der Durchführung solcher Versammlungen zu Überweisungen auf ein Konto auf, dass auf seinen Namen läuft. Dabei werde offen bekundet, dass die Demo-Bewegung bewusst keine Partei, Verein, Stiftung oder Firma sei, so daß die Geldeingänge nicht offen dargelegt werden müssen. Es handle sich um eine “demokratische Bewegung”. Zudem seien es auch keine Spenden, die ebenfalls offengelegt werden müssen, sondern “Schenkungen”. Denn damit kann man tun und lassen was man will. Denn anders als eben bei Parteien und Vereinen unterliegen die Einnahmen von Privatpersonen keiner Transparenzpflicht.

Auch verdiene man an Merchandising Produkten wie T-Shirts mit entsprechenden Aufdrucken. Zudem profitieren speziell dazu eingesetzte Busse/Busunternehmen, die Coronaleugner zu den Demos fahren. So nutzten gewiefte Leute die Dummheit der Corona-Leugner für die eigene Bereicherung. Das zeigen Recherchen einer Fernsehsendung u.a.

Dem findigen Geschäftsgebaren, sei es noch so anrüchig, kann man nichts entgegen setzen. Geahndet sollte das aber dann, wenn das Resultat, also die Versammlungen dazu mit Ansteckungsverbreitung – da bewusst ohne Abstand und Maskenschutz – die Gesundheit und das Leben anderer gefährdet und die Krankenhäuser, das Gesundheitssystem überlastet wird. Wenn damit also die medizinische Hilfe nicht mehr für alle möglich ist, ist so ein Verhalten nur noch als widerlich und abscheulich zu bezeichnen.

Verfassungsschutz ermittelt gegen “Querdenker”

Aufgrund ihres kruden und abstrusen Gedankenguts und toxischem Verhalten mit der Nähe von Gruppen wie Reichsbürger, Extremisten und Verschwörungstheoretikern beobachtet seit 9. 12.2020 das Landesamt für Verfassungsschutz diese Bewegung. Wer Corona leugnet und sich an keine staatlichen Verordnungen hält, ist eine Gefahr für die Gesamtbevölkerung, kann Menschenleben auf dem Gewissen haben und ist die Ursache für einen notwendig gewordenen, harten Lockdown, der zwischen Weihnachten und dem 10. Januar 2021 droht – und massive Einschränkungen bis in das Frühjahr nach sich zieht.

Ich verstehe persönlich nicht, warum der Lockdown Light im November keine gravierenden Besserungen brachte. Das kann nur so begründet sein: Wenn man jemand die Alkoholflasche wegnimmt, dann kann diese Person auch nicht mehr betrunken werden. Wenn es aber trotzdem Unmassen an Betrunkenen, sprich Infizierten weiterhin gibt so ist der allein logische Schlußpunkt, dass die Leute sich nicht an die Kontaktbeschränkungen halten und privat weiter “saufen”, sprich sich treffen, infizieren und so das Virus verbreiten. Wenn Menschen nicht in der Lage sind, sich einige Zeit diszipliniert, rücksichtsvoll zu verhalten, dann sind diese die alleinige Ursache für einen notwendigen harten Lockdown, unter den dann andere, die Vernünftigen, leiden müssen.

Pandemiemüde

Das bin auch ich. Es ist nur zu verständlich, dass das wohl alle in unserer Gesellschaft sind. Seit über einem Jahr zieht sich das verzweifelte Strampeln gegen das Virus hin. Hatte man im Sommer 2020 Hoffnung, dass der Sommer ein Jahr danach besser wird, weit gefehlt. Eher schlimmer. Denn sobald Lockerungen da waren, endete bislang alles in einem nächsten Lockdown. Shotdown. Soll das immer so weitergehen? Wer soll das verkraften? Sollten es trotz allem die Menschen, die Wirtschaft, Firmen, Geschäfte, Kultur und Künstler sicher nicht. Wird ein Lockdown –  Lockerung – Lockdown – Lockerung – Lockdown dem anderen folgen? Das wird es wohl, wenn nicht alle konsequent mitmachen und Einschränkungen auf sich nehmen, bis alle Menschen durchgeimpft sind. Doch ich gehe davon aus, dass es auch Mutationen geben wird, gegen den die bisherigen Impfseren nicht mehr greifen. Unwirksam sind. Die einzige Hoffnung: man kann auf Gelerntes aufbauen und SCHNELLER reagieren und produzieren.

Pandemiemüde. Depressiv. Agressiv. Nochmal: Das bin auch ich. Und wie. Mir wurde mein Lebensinhalt unter den Füßen weggezogen: Reisen. Die Schönheiten der Welt erleben. Unbeschwert über die Wunder der Welt staunen. Diese an mein Publikum weitergeben. Es wird nie mehr so sein wie früher. Doch ich gehe nicht auf die Straße und demonstriere gegen das, was mir allein die Chance und Lichtblick gibt, aus dem Corona-Gefängnis, das mein Leben einsperrt, beschneidet, herauszukommen. Auch die Bundesregierung ist ratlos, hilflos und strampelt wie ein Ertrinkender nach Luft, d.h. sie hat so etwas noch nie erlebt und versucht verzweifelt alles zu tun, um Leben zu retten. Aber niemand ist Hellseher und weiß, wie sich alles entwickelt. Wenn man logischerweise annimmt, dass durch Minimierung von Menschenkontakten und Schließung von Begegnungsstätten die Ansteckung zurück geht und trotzdem die Infektionszahlen steigen – was soll man da noch machen? Man kann nicht das ganze Leben wegsperren. Was in den Wohnungen privat passiert, kann kein Staat kontrollieren. Es kann nicht alles im Homeoffice passieren. Der Weg zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel – das kann man nicht ausschalten. Und da stecken die Infizierungen, vor allem dann, bei den mutierten, agressiveren Virus.

Wenn die Bundesregierung also zwischendurch immer mal wieder dem Druck der Bürgerinnen und Bürger nachgeben muss, um diese einigermaßen bei “Laune” zu halten – mit Lockerungen – der Preis, der danach zu zahlen ist, wiegt zigmal schwerer und währt länger, wenn überhaupt wieder wettzumachen ist. Denn die dann wieder steigenden Infizierungen können nicht mehr nachvollzogen werden. Bei flächendeckenden Tests dagegen schon, da können weitere Verbreitungen geblockt werden.

Nicht zu vermitteln m.E. sind möglich gemachte Reisen nach Mallorca wie im März 2021 – während Urlaube im eigenen Wohnmobil, wo die Leute im eigenen Haus ohne weitere Kontakte unterwegs sind, nicht gestattet sind. Fehler wie zu wenig bestellte Impfstoffe wurden auch von der Regierung gemacht.  Das ist Fakt. Die schnelle Durchimpfung wäre die einzige Chance gewesen. Und wo ist die Entwicklung von Medikamenten, wenn jemand bereits infiziert ist, um das Krankheitsbild zu lindern, den Tod zu verhindern? Davon hört man so gut wie nichts. Also Vorbeugung, sprich Impfung und Medikation. Das müsste Hand in Hand gehen. Das sind meine persönlichen Fragen und Kritik an die Verantwortlichen.

Höhepunkt der Pandemie in der Welt: INDIEN

Wo es hinführt, wenn Tausende von Menschen dicht an dicht ohne Schutzmaßnahmen zusammenkommen, sieht man an Indien. Bei religiösen Feiern in Varanasi am Ganges sah man Bilder von Menschen, die trotz Pandemie religiösen Riten feierten. Das Ergebnis: Die Coronalage in Indien ist ausser Kontrolle, infizierte Menschen können nicht mehr behandelt werden, sterben auf der Straße.

Prostest gegen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen

Und in Deutschland wird protestiert gegen die Schutzmassnahmen, gegen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Man sagt: “In der Nacht draussen zu sein, da steckt man sich nicht an”. Da hat man sicher recht. Das reine Ausgehen zu nächtlicher Stunde ist keine Gefahr – aber der Weg, die  Autofahrt führt zu privaten Treffen, Feiern, Parties, wo man ohne Masken und Abstand halten zusammenkommt – und sich ansteckt. Deshalb muss der Weg zu diesen Treffen mit nächtlichen Ausgangssperren unterbunden werden. Und wenn eine Partei mit Gerichtsentscheid dagegen klagt, kann man das nur so interpretieren, dass man damit auf Wählerstimmenfang geht. Da viele gegen Ausgangsbeschränkungen sind, redet diese Partei den Leuten nach dem Mund, um sie für sich zu gewinnen – und nimmt dabei die Verbreitung des Virus in Kauf, damit also auch den Zusammenbruch des medizinischen Systems, verbunden mit dem Tod von Menschen.

Seien Sie Lebensretter

Die Corona-Krise kann das Beste, aber auch das Schlechteste in einem Menschen zum Vorschein bringen. Gehören SIE zu zu den Ersteren. Verhalten Sie sich beim Betreten eines Geschäfts, Supermarkts und in den Fußgängerzonen und Parks, auch im Fernweh-Park so, als gäbe es diese Lockerungen – NICHT. Halten Sie weiterhin Abstand von mindestens 1,5 Metern. Tragen Sie Maske in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Denn Sie allein können Lebensretter sein oder verantwortlich für den Tod anderer Menschen. Können Sie letzteres mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Mischen Sie sich bei Lockerungen, auch geimpft, nicht unbeschwert unter Menschenmassen. Wir alle können das Virus in den Griff bekommen – oder in kurzer Zeit alles bislang gegen die Pandemie erreichte wieder zunichte machen. Alles was mühevoll durchgehalten wurde, ist dann umsonst gewesen. Beweis: der 3. Lockdown in Deutschland. Wenn Ausgangsbeschränkungen wieder engmaschiger, zurückgenommen, auf Anfang gefahren werden müssen, darf die Schuld nicht der Bundesregierung zugeschoben werden. Einzig und allein WIR ALLE, jeder Einzelner von uns, hat das dann zu verantworten. Wenn neue Hotspots in Orten und Städten aufflammen, sind allein die dort lebenden Menschen schuld, weil sie sich nicht an die Vorschriften gehalten haben. Jeder von uns hat es in der Hand, das Worst Case Scenario zu verhindern. Wir müssen die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen!

Kritik an der Bundesregierung

Auch wenn ich hier die Entscheidungen der verantwortlichen Polikern zum großen Teil unterstütze, da auch diese mit so einer Ausnahmesituation noch nie konfrontiert wurden und versuchen, zum Wohle der Menschen und der Wirtschaft alle Maßnahmen so gut wie nur möglich in Einklang zu bringen, habe auch ich Kritik anzubringen.

Im Sommer 2020, als die Inzidenzahlen niedrig waren, wusste man, dass es Impfungen geben wird, die man auch “beweisen” muß. Man hätte genug Zeit gehabt, der Zettelwirtschaft, sprich Impfheft ade zu sagen und zu digitalisieren. Andere Länder haben das gemacht. Deutschland hat das verpennt. Anders kann man das nicht sagen. Genauso wie in Schulen digitales Handwerkszeug bereitzustellen. Auch ist für mich nicht nachvollziehbar, warum nicht parallel zu den schnell geschaffenen Impfstoffen als Vorsorge auch Medikamente für Erkrankte entwickelt wurden. Vorsorge ja, aber medikamentöse Hilfe bei aktuell Erkrankten gab es auch im Frühjahr 2021 immer noch nicht…

Kampf gegen Covid-19 und dessen Mutationen: Am besten nach der AHA-L Formel:

  • ABSTAND mindestens 1,5 Meter Abstand zum Mitmenschen halten
  • HYGIENE Maßnahmen beachten: Händewaschen und Desinfizieren, Husten in die Armbeuge oder Taschentuch, keine Türklinken oder andere Flächen, die Kontakt mit Menschen haben, ohne Desinfektion anfassen.
  • ALLTAGSMASKE tragen – Tragen eines Mund-Nasenschutzes
  • LÜFTEN – wegen der Aerosole so oft wie nur möglich

und

  • IMPFEN: Ich jedenfalls bin geimpft. Obwohl es offiziell nicht mehr Rechte für Geimpfte geben soll, werden wohl bestimmte Geschäfte, Restaurants, Reiseveranstalter, Kultur- und Musikveranstalter etc. selbständig entscheiden, wer ihr Haus betreten oder gewisse Leistungen in Anspruch nehmen darf oder nicht. Meine Meinung: Auf Grund offener Grenzen müssen aber alle Länder an einem Strang ziehen. Fazit: Ab 2020 müssen wir weltweit mit dem Virus, auch bei Impfungen, leben. Wie das Alltagsleben dazu ausschauen wird, einigermaßen frei oder von einem Lockdown in den anderen schlitternd, hängt trotz Impfungen von jedem einzelnen Menschen selbst ab, letzteres von der Anzahl der Impfwilligen.

Die Welt hat dicht gemacht

Urlaubsreisen in ferne Länder? Im Moment und auch in absehbarer Zeit nicht mehr möglich oder  nur unter nervigen Auflagen und dem Ausknipsen unbeschwerter Reiselust. Aktuell nur mit Quarantäne, bis das Ergebnis nach einem Corona-Test nach Rückkehr aus dem Risikogebiet vorliegt.

Trotzdem reisen – der Fernweh-Park macht`s möglich

Wenn also jetzt die Reisebeschränkungen Urlaubsreisen in die Welt den Garaus machen, kann man trotzdem reisen. Weltweit! Wie? Im Fernweh-Park. Im „Kopfkino“: Mit Blick auf die Schilder aus der ganzen Welt kann man Sehnsüchte nach fernen Ländern, Städten und schneeweißen Stränden mit schräg in das türkisblaue Wasser ragenden Palmen stillen und mit Phantasie ausleben, mit unseren Themenbereichen Australien, Asien, Afrika, USA u.v.a.m.

Erfreuen Sie sich mit Blick auf die Schilder aus aller Herren Länder an der großen, bunten, weiten Welt, schwelgen Sie in Erinnerungen, lassen Sie Bilder von tollen Städten, faszinierenden Landschaften vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, wo es für Sie auf Reisen in der Welt am schönsten war oder träumen Sie sich im Kopfkino dort hin… Und freuen Sie sich auf den Tag, bald wieder weltweit reisen zu dürfen, um die Schönheiten auf unserem wunderbaren blauen Planeten Erde wieder erleben zu können – in einer Zeit, in einer neuen Zeit, in der der Mensch hoffentlich aus dieser weltweiten Corona-Krise gelernt hat. Denn die Welt wird danach wohl nie mehr so sein wie vorher.

Die Welt nach Corona

Der Fernweh-Park ist bunt. Die Welt ist bunt. Lasst uns – wenn die Welt, wenn wir, die darauf lebenden Menschen, das alles hoffentlich bald überstanden haben, uns, unser Leben, unsere Lebensbereiche mit anderen Augen sehen. Uns anders begegnen. Wir haben erlebt, wie zerbrechlich unser Wirtschaftssystem, unser Alltag, das Leben auf unserer Erde ist. Jeder, der sich als unangreifbar hielt, mächtig und stark, von großen Präsidenten bis hin zu Firmenbossen bis zum “normalen” Bürger müssen umdenken. Wir alle sind schwach und werden so schnell von einem hämisch grinsenden Dämon mit Krone niedergestreckt.

Dem Fernweh-Park liegt die Welt am Herzen – und alle die darauf lebenden Menschen, Flora und Fauna.

Auf unserer Welt darf kein Platz mehr sein für Rassismus. Aus mit dem teuflischen Antisemitismus. Kein Platz für Rechtsextremismus und Extremismus jeglicher Art. So grauenhaft Corona ist und hoffentlich bald „war“ – wenn der Virus es geschafft hätte, die Menschen dieser Welt in ihrem Denken und Tun „anders“ zu polen, von ihrer Blindheit und Verblendung abzukehren, wäre das das einzig Gute daran gewesen. Wie in der Corona-Krise jeder einzelne mithelfen kann das Virus einzudämmen, so ist in der „Zeit danach“ jeder einzelne gefordert, die Welt besser zu gestalten und zu erhalten, angefangen vom Verständnis gegen die Vermüllung der Meere bis zur Rettung unseres Klimas und dem guten Miteinander von Menschen anderer Kulturkreise und Religionen.

All das verkörpert der Fernweh-Park in seiner Ideologie. Der Fernweh-Park ist deshalb nicht nur buntes Blech auf Holz. Er transportiert eine Botschaft. An die Welt. An jeden einzelnen Menschen. An Sie. An Euch.

Der “Fernweh-Park” kann nicht wegsehen

So komme ich am Ende meines Kommentars wieder an den Anfang zurück, schließt sich der Kreis: Der Fernweh-Park kann schlimme Dinge in der Welt nicht einfach abnicken, kann nicht wegsehen. Er legt den Finger in die Wunde, sagt seine Meinung, will aufklären, wachrütteln, zum Umdenken anregen, Schaden von der Welt und in dem Miteinander von Menschen abwehren. Das Projekt steht in seiner Ideologie und Botschaft konkret gegen Rassismus, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Antisemitismus und gegen die von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie. Man sieht dies an den Supergaus von Tschernobyl und Fukushima und aktuell dem Problem der Endlagerung des Atommülls. Der Fernweh-Park befürwortet erneuerbare Energien. Er setzt sich ein für Umwelt- und Klimaschutz, heute alles so aktuell und wichtig wie nie.

Man kann es nicht oft genug sagen.  Wie bereits eingangs erwähnt, liegt dem “Fernweh-Park” auch der richtige Umgang mit Corona, das die Welt in die Knie zwingt und dessen Ausrottung, also der damit verbundenen Einhaltung der C-Verhaltungsregeln, sehr am Herzen – daraus resultierend dieser Kommentar.

Freut Euch auf EUREN Fernweh-Park. Dort wird die Welt, symbolisch durch Städtenamen aus der ganzen Welt, auf einen Punkt projiziert. Und seht diesen gerade in dieser schwierigen Zeit und auch danach mit ganz anderen Augen…

BLEIBEN UND WERDEN SIE GESUND. Körperlich  – und manche auch in Ihren Gedanken, Tun und Einstellungen. Ich denke hier auch an unqualifizierte Kommentare in social media und beschriebenes verantwortungsloses Verhalten in der Öffentlichkeit oder in privaten Räumen. Jeder muss sich wie schon erwähnt selbst fragen, ob er es mit seinem Tun verantworten kann, wenn Ärzte entscheiden müssen, ob ein schwer erkrankter Corona-Patient weiterleben darf oder man ihm das Beatmungsgerät verweigern muss, da es jemand anderer mit mehr Überlebenschancen dringender benötigt. Ist das nicht furchtbar? Jeder von uns kann bei unvernünftiger Lebenswese in dieser Zeit mitverantwortlich sein für den Tod anderer Menschen. Fragen Sie sich deshalb immer: Kann ich mit so einem Gedanken leben, dass durch mein egoistisches Verhalten so eine Entscheidung überhaupt notwendig wurde?

So ist mir dieser Appell besonders wichtig für Leute, die vieles noch nicht begriffen haben und dankbar werden sollten, wenn man morgens unbedarft in einen neuen, wunderbaren Tag starten darf – zur Arbeit, Kinder in die Schule, Kleinkinder in die Kitas, Spiele im Fußballstadion oder Restaurantbesuche, Musik- Theaterveranstaltungen  genießen darf. Ohne Angst vor Ansteckung in einem Straßencafe sitzen und natürlich sich ohne Sorge und seelischer Beklemmung  in geschlossenen Räumen bewegen kann – denn dort, auch mit Abstand, ist die Bestie Corona durch Aerosole, die unsichtbar bis zu zwanzig Minuten und länger durch die Luft schweben und anstecken, vorhanden. Wie schön wäre es, wieder unbeschwert leben zu können.

Allein IHR TUN und HANDELN entscheidet!

Doch die Welt wird wohl nie mehr sein wie früher. Wie lange wir mit Corona leben müssen, liegt allein, ich kann es nicht oft genug betonen, am Menschen selbst. Nur noch geraume Zeit- oder für immer. Die Vernunft oder die Unvernunft der Menschen, jedes Einzelnen, entscheidet.

Schon jetzt aber hat die Corona-Krise hoffentlich eines bewirkt: Alles was man vorher so selbstverständlich konsumiert und daran keinen Gedanken verloren hat ist, wenn man es wieder darf, ungemein wertvoll geworden – speziell für den Fernweh-Park: man wieder REISEN darf, die Schönheiten in allen Ländern unserer wunderschönen Erde erleben kann. Es liegt allein in unserer Hand.

Beten wir zu Gott, dass er diese „Fastenzeit für die Welt“ nur als Warnschuss abgegeben hat gegen die Unvernunft der Menschen – ein Zeichen gesetzt hat gegen die Gier nach Geld, Ruhm und Macht – schneller, höher, weiter. Ein Teufelsrad. Corona hat es angehalten. Hoffen wir, dass wir bald wieder die bunten Früchte des Lebens genießen dürfen. Hoffentlich dann mit dem richtigen Gespür für das wahre, echte Leben – aber da muss jeder Einzelne Zugeständnisse machen, ja Entbehrungen auf sich nehmen. Je konsequenter man durchhält, desto eher hat man die Chance, die Freiheit und Lebensqualität zurück zu bekommen.

Die Welt ist bunt, voller vielfältiger, farbenprächtiger Facetten –  fremde Kulturen, Religionen, Sitten und Gebräuche – denen man mit Respekt und Toleranz begegnen sollte und muss. Denken Sie bunt. Handeln Sie bunt. Und wenn Ihre Gesinnung anders aussehenden Menschen negativ war, ändern Sie diese. Jetzt. Im Angesicht unserer zerbrechlichen Welt, unseres so leicht angreifbaren Größenwahns, der im Angesicht von Corona wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht. Der Fernweh-Park will es ihnen vorleben. Der Fernweh-Park ist bunt!

Schützen Sie sich und andere – und bleiben Sie gesund!

Ihr

Klaus Beer

Initiator Fernweh-Park „Signs of Fame“

Technischer Hinweis ANFAHRT:

Der Markt Oberkotzau ist ein aufstrebender Ort. Deshalb wird oberhalb des Fernweh-Parks ein neues Wohnbaugebiet erschlossen. Auf Grund der dazu stattfindenden Bauarbeiten sind dabei die beiden dem Fernweh-Park vorbehaltenen Großparkplätze nur zum Teil nutzbar. Wir bitten wegen der Einschränkungen durch die Bauarbeiten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Freude beim Bummel durch den Fernweh-Park.

Hinweis zum Schmökern, wenn Sie mehr Zeit zu Hause verbringen:

  • Da wir im Moment keine oder nur wenige Stars zu deren Aufnahme in die “Signs of Fame” treffen können, konzentrieren wir uns auf die Neueinstellung in Text und Bild historischer Schilderübergaben-Geschichten, über 600 (!!!) an der Zahl. Wenn Sie also coronabedingt jetzt notgedrungen mehr zuhause sind, bieten wir Ihnen viele tolle Geschichten und Filme an. Es gibt viel zu schmökern:
  • Zu sehen in unserer Rubrik SCHILDERÜBERGABEN. Initiator Klaus Beer: “Diese besonderen Schildergeschichten konnten wir, neu aufbereitet, nur durch die Corona-Krise wieder sichtbar werden lassen. Denn in der sonst aktuellen “Star-Action” im Fernweh-Park hätten wir dazu zeitlich keine Chance gehabt.”
  • Weiter sind unter FILME viele Videos eingestellt, in denen Sie hautnah dabei sein können, wenn Star-Sterne verliehen werden, Stars ihre Hände in Ton verewigen, persönlich den Fernweh-Park besuchen und dieser ihnen beim anschließenden Bummel durch die Schilderreihen erklärt wird. Sehen Sie aber auch unsere Videos “Kopfkinoreise” ,was einem Besucher beim Bummel durch die Schilderreihen an Reisebildern am geistigen Auge vorüberzieht, das Video “THE BEGINNING”, Abbau des Fernweh-Parks in Hof und Neuinstallation im Markt Oberkotzau oder der Film über das GRAND OPENING des Neuen Fernweh-Parks mit vielen Stars und Medien am 18. Mai 2018. Aber auch Ausschnitte des neuen Films von Weltenbummler, Filmemacher und Initiator des Fernweh-Parks Klaus Beer sind da zu sehen: “Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier” – und wer wissen will, wie der Original Sign Post Forest in Watson Lake Kanada aussieht, die Inspiration zum Fernweh-Park, kann man hier finden und viele andere Videos mehr…
  • Sie können also stundenlang, tagelang durch unsere Homepage stöbern und finden garantiert immer wieder etwas Neues. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

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