Der Fernweh-Park bleibt bunt – auch in – und nach der Corona Krise

Kommentar von Fernweh-Park Initiator Klaus Beer.

Update: Stand 06. Januar 2021 zum Besuch des Fernweh-Parks nach den aktuellen Corona Verhaltensregeln (Bayern):

  • Zuerst ein paar Fakten. Grundsätzlich: Der Fernweh-Park ist ganztägig geöffnet und kann rund um die Uhr besichtigt werden. Eintritt frei!
  • Bitte beachten Sie: Der Fernweh-Park wird mit mehreren Webcams überwacht und alle Aktivitäten aufgezeichnet!
  • Man kann jederzeit durch die Schilderreihen des Fernweh-Parks bummeln, natürlich unter Einhaltung der aktuell geltenden gesetzlichen Corona-Vorschriften.
  • Die Schilder-Themen sind so weitläufig angeordnet, dass man beim Bummel durch Australien, Neuseeland, Asien, Afrika, Nordamerika, Europa, ja der ganzen Welt – und durch die über 400 handsignierten Schildergrüße von Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport, genügend Abstand halten kann.
  • Der Spielplatz und die Sporteinrichtungen im angrenzenden Summa-Park sind geöffnet.
  • Kulturveranstaltungen im Außenbereich sind – bei entsprechender Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen – wie im Sommer 2020 –  mit Abstandsregeln –  möglich. Für die Sitzplätze im Amphitheater, Fassungsvermögen 180 Zuschauer, sind mit Abstandseinhaltungen 75 Sitzplätze belegbar.
  • Bitte entnehmen Sie die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen den sich ständig wechselnden steigenden oder sinkenden Fallzahlen anhand der von der Bundesregierung eingeführten Corona-Ampel.
  • AKTUELLE Lage: Offizielle Gruppen-Führungen durch den Fernweh-Park sind z.Z. eingestellt. Sobald diese nach C-Lockerungen wieder möglich sind, geben wir das hier bekannt!
  • Natürlich kann man sich weiterhin alleine an der frischen Luft bewegen (sogar erwünscht: sportl. Betätigung/Kräftigung des Immunsystems), also auch einen Ausflug in den Fernweh-Park unternehmen, alleine oder mit seiner Familie. Aktuell ist das jedoch nur im Umkreis von 15 km seines Heimatortes möglich!
  • Grundsätzlich jedoch sollte man bei Inkrafttreten eines Lockdown zu Hause bleiben und sich selbst noch mehr einschränken, als offiziell erlaubt ist.
  • BEI LOCKERUNG der C-Schutzmaßnahmen: Die beliebten Führungen durch Fernweh-Park mit Initiator Klaus Beer sind unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Führung aktuell geltenden Sicherheits- und Hygieneregeln dann wieder möglich und werden in der Praxis begeistert angenommen.
  • Klaus Beer trägt bei Führungen grundsätzlich Maske oder Face-Shield. Wir führen alle Aktivitäten und eben auch Führungen im Fernweh-Park Corona-Verhaltensregeln-konform durch und reagieren umgehend auf die aktuellen Corona-Vorschriften.
  • Führungen für Familien und Freunde, Vereine, Guppen, Busreisende: Buchungen (kostenlos)  09281-94427 / 0160-1563918 / e-mail: k.beer@signsoffame.de. Bitte prüfen Sie selbst:  größere Gruppen (Busreisende) nur buchen, wenn die aktuelle Corona-Situation es erlaubt!
  • Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr! Bitte entnehmen Sie die aktuellen Corona-Regeln den für den Landkreis zuständigen Landratsämtern oder Corona-Hotlines.

 

Tagesaktuelle Informationen zur Corona-Epedemie erfahren Sie auf folgenden Internetseiten:

Bundesministerium für Gesundheit / Robert-Koch-Institut

Auswärtiges Amt – IATA Travel Centre

 

AKTUELLE INFORMATION: 

Auf Grund der unverändert hohen Coronazahlen in Deutschland haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder nicht nur die Verlängerung des 2. Lockdowns bis 31. Januar 2021 beschlossen, sondern sogar noch verschärft.  

Menschen dürfen Wohnungen und Häuser derzeit nur noch „bei Vorliegen triftiger Gründe“ verlassen. Dazu zählen neben dem Weg zur Arbeit und zum Arzt sowie Einkäufen auch die Bewegung an der frischen Luft, also etwa Joggen oder Spazierengehen. Dabei wurde der Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort beschränkt, wenn der Inzidenzwert in Stadt und Landkreis über 200 liegt. Weiter dürfen sich Bürger nur noch mit einer EINZIGEN nicht im Haushalt lebenden Person treffen. Zudem gilt in Bayern u.a. Bundesländern eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und fünf Uhr. 

Wenn jeder Einzelne mithilft kann es gelingen, die Fallzahlen zurück auf 50 oder noch besser unter 35 zu senken, so dass damit das Nachvollziehen der Infektionskette wieder möglich ist und damit die medizinische Versorgung nicht gefährdet wird. Bitte informieren Sie sich in Ihrem Bundesland über die dort geltenden Schutzmaßnahmen.

Aufgrund des Ende Dezembers 2020 bekannt gewordenen mutierten Corona-Virus aus England, das noch ansteckender als Covid19 sein soll, sollten die Freiheiten in den von der Bundesregierung herausgegebenen Schutzmaßnahmen nicht ausgereizt werden. Je mehr sich jeder selbst beschränkt und keine anderen Leute trifft, also dem Virus der Wirt fehlt, desto eher kann diesem getrotzt werden, bis eine so hohe Impfbeteiligung diesem Spuk ein Ende bereitet. Realistisch gesehen muß man aber sicher noch jahrelang mit dem Virus „leben“. Ob man also von einem Lockdown in den anderen schlittert oder Freiheiten und ein einigermaßen „normales“ Leben führen kann, entscheidet jeder Mensch mit seinem Verhalten selbst.

Wenn man sich die Bilder von überfüllten Wintersportgebieten zum Jahreswechsel 29/21  ansieht ist also jeder, der sich nicht an die Vorschriften hält selbst schuld, wenn die C-Schutzmaßnahmen einschneidend verschärft werden mussten. Leider müssen dann die anderen, die sich daran hielten, wegen diesen rücksichtslosen Leuten darunter leiden. Wenn man sich also aktuell nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernten darf, hat man das diesen Menschen zu verdanken. Mediziner in den überforderten Kliniken: „Jeder, der Corona leugnet und behauptet, dass das alles nur eine normale Grippe sei und sich nicht an die Vorschriften der Bundesregierung hält, sollte einmal die katastrophale Lage in den Krankenhäusern mit eigenen Augen erleben…“

Hoffnung durch neue Impfstoffe

Am Sonntag, den 27. Dezember 2020 haben im Kampf gegen den Coronavirus auch bundesweit die Impfungen begonnen. Doch nur wenn eine Herdenimmunität von ca. 70%, noch besser 80% erreicht ist, kann man die Infizierungen wieder kontrollieren, die Ansteckungen nachvollziehen. Zudem kann dadurch die angestrebte 7-Tages-Inzidenz von UNTER 35 bei 100.000 Einwohnern erzielt werden.

Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr!

 

Kommentar / Gedanken / Standpunkt des Fernweh-Park Initiators (spiegelt ausschließlich die persönliche Meinung des Autors wider)

Die Ideologie des Fernweh-Parks umfasst verschiedene Punkte, darunter auch die Erhaltung der Lebensbereiche des Menschen auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde und der Umgang miteinander. Dazu gehört seit 2020 –  leider – nun auch Corona, da das Virus das Leben der Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst, gefährdet, ja in vielen Teilen lahmgelegt hat. Das hat es in dieser Art bislang nur bei anderen Pandemien gegeben wie z.B. der Pest oder der Spanischen Grippe.

Deshalb haben wir die Folgen von Covid-19 und den Umgang damit in die Ideologie des Projekts „Fernweh-Park“ aufgenommen. Und verfolgen auch hier eine Botschaft, wie auch GEGEN Rassismus, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und Extremismus jeglicher Art, gegen die von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie und FÜR Umwelt- und Klimaschutz, ja für eine friedvollere Welt.

Würden wir hier die Augen verschließen wäre das so, als wenn vor dem Haus eines Tierschützers ein Betrieb mit nicht artgerechter Tierhaltung errichtet wird und dieser Mensch unternimmt – nichts. Wenn wir also hier nicht reagieren, eine Meinung dazu haben, Stellung beziehen, wäre unser ganzes Projekt unglaubwürdig. So kann und darf der „Fernweh-Park“ auch bei dem Thema  „Corona“ nicht wegsehen. Konkret: Wir zeigen Flagge!“

Wenn also die Welt in negativer Weise angetastet wird, sei es bereits durch o. genannte Dinge, weiter durch Klimaerwärmung, durch die Vermüllung der Meere, der Abholzung der Regenwälder oder wie jetzt durch das Virus – und damit verbunden durch Menschen, die rücksichtslos und unverantwortlich den Verantwortlichen Steine in den Weg legen und jeden Hoffnungsschimmer zur Eindämmung der Pandemie schädigen, wieder zunichte machen und damit den Tod anderer Menschen herbeiführen und die Kultur, das Wirtschaftssystem schädigen, Existenzen vernichten, müssen wir reagieren, unsere Meinung kundtun und an den gesunden Menschverstand des Homo Sapiens appellieren, sich zum Wohle unserer wunderschönen Erde und das Leben darauf entsprechend zu verhalten. 

Wohl niemand hätte sich zu Silvester, als die Sektkorken für das neue Jahr 2020 knallten, die kurz darauf folgende Situation vorgestellt – und wenn jemand Anfang des neuen Jahres gesagt hätte, dass Geschäfte geschlossen werden, Restaurants, Theater, Kino, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte abgesagt, für Wochen, Monate und man nur zu Fünft oder gar zu Zweit auf die Straße darf, außer speziellen Ausnahmen, oder in anderen Ländern gar nicht, dort regelrechte Ausgangssperren herrschen, für Wochen – und weltweites Reisen nicht mehr möglich ist, den hätte man für verrückt erklärt. „Du hast wohl zu viele Sience Fiction Filme gesehen“, wäre der Tenor gewesen. Doch jetzt ist alles Realität. Und wir sind mitten drin.

Hunderttausende von Menschen sind infiziert, auch schwer, lebensbedrohlich erkrankt, viele sterben. Italien, Spanien, NYC, Brasilien – die Verhältnisse dort: grauenhaft. Und man kann nicht ausreißen. Schnell mal irgendwo anders hin fliegen, wo das Virus nicht grasiert. Geht nicht. Die ganze Welt ist betroffen. New York, „the City that never sleeps“, war eine Geisterstadt. Hollywood war lahmgelegt. Metropolen wie leergefegt. Massengräber, da man nicht mehr in der Lage ist, die vielen Toten zu bestatten… So etwas hat es seit den 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben. Ausnahmezustand. In der ganzen Welt. Deutschland hatte den Katastrophenfall ausgerufen! Das war im Frühjahr 2020.

Nach anfänglich sinkenden Infektionszahlen haben sich im Herbst 2020 die Corona-Fallzahlen wieder dramatisch erhöht. In Deutschland, wie auch in Europa. In vielen Städten und Orten hat die Sieben-Tage-Inzidenz die magische Grenze 50 von 100.000 Einwohnern erreicht und dort müssen wieder strengere Maßnahmen greifen. Hotspots und einzelne Herde gehen in flächendeckende Infizierungen über. Im November 2020 gipfelte dann alles in einen zweiten (Teil)-Lockdown. Wer hat diesen wohl zu verantworten? Meist liegt der Ausbruch von Neuinfizierungen an rücksichtslos durchgeführten Parties oder großen Familienfeiern. Können Jugendliche nicht mal auf Partymachen verzichten, zum Wohle der eigenen Gesundheit und der ihrer Mitmenschen? Diese Frage stellt man sich, wenn man Bilder von Feierwütigen in den Städten sieht.

Verantwortungsbewusste Menschen müssen wegen rücksichtslosen Corona-Leugnern büßen

Auch in der Zeit der Lockerung des Lockdowns gilt: Das Virus ist nicht weg. Covid-19 ist weiterhin da. Lauert überall. Stichwort „Ballermann“ oder in Köln, auf der Reeperbahn in Hamburg oder direkt vor unserer Haustüre, wo feierwütige, unvernünftige, egoistische und gewissenslose Leute die monatelangen mühevoll auf sich genommenen Entbehrungen von heute auf morgen wieder zunichte machen können – und dies auch tun. Siehe Situation ab November 2020.

Die Menschen, die sich strikt an alle Vorschriften gehalten haben, müssen nun darunter büßen und leiden, wenn neue Hotspots entstehen und dadurch die Vorschriften wieder angezogen werden müssen. Das ist nun der Fall. Am Montag, den 2. November 2020 hat Bayern den (Teil) Lockdown ausgerufen! Kurz vorher sah man noch Bilder, wo sich rücksichtslose, feierwütige junge Leute n Köln an keinerlei Vorschriften hielten. Widerlich! Oder sogar im Rahmen des 2. Lockdown am 7. November in Leipzig. Dort feierten ca. 20.000 Menschen der „Ouerdenken“-Demo, ohne Sicherheitsabstand und die meisten ohne Hygieneschutz die wohl größte „Corona-Party“ – während Restaurants, die sich an alle Hygieneregeln hielten, dicht machen mussten. Das kann man den Rest der Bevölkerung, die sich an die Schutzmaßnahmen halten, nicht mehr vermitteln. 90 Prozent der Teilnehmer trugen laut Polizei keine Masken.

Aktuell versammelten sich im Januar 2021 in Nürnberg wieder viele Corona-Leugner. Warum greift da die Polizei nicht eher ein? Warum dürfen diese Leute stundenlang gewähren, ohne Maske, ohne Abstand? Das ist für Menschen, die sich an die Vorschriften halten, alle Vorgaben mit Entbehrungen auf sich nehmen, wie ein Schlag ins Gesicht. So ein Verhalten der Polizei gegenüber solchen Coronaleugnern ist nicht zu akzeptieren. Der Schutz der Gesundheit muss m.E. über Meinungsfreiheit stehen.

Diese Leute kamen aus allen Teilen der Bundesrepublik – und fahren auch dort wieder zurück. So wird das Virus trotz 2. Lockdown weiter durch Deutschland getragen. Da fehlen einem die Worte. Diese Leute sind mit schuld, wenn das Krankenhaus-System zusammenbricht, wenn man offiziell in Krankenhäusern überlegt was zu tun ist, wenn die Intensiv-Betten mit Beatmungs-Geräten nicht mehr für alle reichen. Wie schon erwähnt, wer soll bei einer Triage abgewiesen werden? Diese Entscheidung treffen zu müssen, müsste den unverantwortlich Handelnden als Spiegel ihres rücksichtslosen Tuns vor`s Gesicht gehalten werden.

„Demonstrationsfreiheit ist nicht die Freiheit zur Gefährdung anderer“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: (Zitat:) „Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht. Wo einige Zehntausend Menschen die Auflagen missachten, die Regeln verspotten und weder auf Abstand achten noch Masken tragen, da werden Grenzen überschritten.“ Das Versammlungsrecht sei ein hohes Gut, Demonstrationen müssten auch in der Pandemie möglich sein. Aber die Demonstrationsfreiheit ist nicht die Freiheit zur Gefährdung anderer“, so Steinmeier.

Das Recht demonstrieren zu dürfen darf nicht über dem Recht, die Gesundheit der Menschen zu erhalten, stehen. Krudes Gedankengut darf gut und gerne öffentlich kundgetan werden, aber nur, wenn es nicht andere gefährdet. Dann muss dies verhindert werden. Und das nicht erst nach Stunden nach Beginn so einer Corona-Demo, sondern sofort, sobald Beweise dafür vorliegen.

Abstoßend und unverantwortlich

Wenn also Tausende von Menschen gegen die von der Bunderegierung verhängten Auflagen protestieren, ohne Masken und ohne Mindestabstand – und damit das Leben anderer gefährden, kann man das, wie ein Politiker treffenderweise sagte, nur als „abstoßend und unverantwortlich“ bezeichnen. Wortlaut einer der Demonstranten vor einer TV-Kamera: „Ich will mein altes Leben zurück„. Richtig !!! Wir alle !!! Ich auch !!! Dieses bislang  unbeschwerte Leben bekommt man aber keinesfalls zurück, wenn man gegen die Coronabeschränkungen demonstiert, diese ablehnt und bewußt dagegen verstößt. Das Gegenteil ist der Fall. Corona wird umso stärker wüten. Man kann es nur in den Griff bekommen, wenn man die C-Vorschriften strickt befolgt !!!

Gipfel der Geschmacklosigkeit

An Abscheu und Widerlichkeit wohl nicht zu überbieten ist die Aussage einer Elfjährigen, die auf einer Corona-Demo in Karlsruhe ihre Lage, ihre Freunde nicht öffentlich treffen zu können, mit der des jüdischen Mädchens Anne Frank im Zweiten Weltkrieg vergleicht. Auf der Bühne sagte sie, dass sie ihre Geburtstagsparty heimlich habe feiern müssen, um nicht von Nachbarn verpetzt zu werden. Zitat: „Ich fühlte mich wie Anne Frank, wo sie mucksmäuschenstill sein musste, um nicht erwischt zu werden.“ Dieser Vergleich ist völlig unangebracht und geschmacklos. Das Schlimme: bleibt zu hinterfragen, ob die Elfjährige ihre Geburtstagsparty mit mehreren Personen (Verstoß gegen die aktuellen Hygienevorschriften) selbst organisiert hatte und ob sie überhaupt wusste, wer Anne Frank war. Höchstwahrscheinlich stecken Erwachsene dahinter, die das Kind für ihre Zwecke instrumentalisiert haben.

Weiter verglich sich auf einer Corona-Demo in Kassel eine junge Dame namens J. mit der vom NS-Regime ermordeten Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Diese Aussage sorgte bundesweit für Empörung. Eine SPD-Politikerin (Zitat): „Was für eine armselige Anmaßung“. „Die junge Frau instrumentalisiert und verhöhnt damit die NS-Opfer und setzt die rechtsstaatlichen coronabedingten Einschränkungen der Grundrechte mit einer brutalen Diktatur wie dem Nationalsozialismus gleich“, sagte der ehemalige Leiter der niedersächsischen Gedenkstätten und Stiftungsdirektor der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner.

Mit solchen Äußerungen disqualifizieren sich die Corona-Querdenker selbst. Anne Frank lebte von 1942 bis 1944 in Amsterdam in einem Versteck vor den deutschen Nationalsozialisten. In dieser Zeit hat sie  ihr weltberühmtes Tagebuch geschrieben. Sie starb im Frühjahr 1945 im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen Belsen.

Dazu der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl: (Zitat) „Das Kind sei instrumentalisiert worden, um „krudeste Verschwörungstheorien“ zu verbreiten und die Gefahren des Coronavirus zu leugnen. Dass Kinder benutzt würden, um sich mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu vergleichen, sei „erbärmlich und perfide“. Es zeige, wie skrupellos rechtsextremistisches und verschwörungsideologisches Gedankengut mit der Kritik an den staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vermischt werde.“

„Oh wie ist das schön! – mit dem normalem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar…

… ist zudem eine Demo gegen den verstärkten Lockdown im südthüringischen Hildburgshausen. Trotz einer Inzidenzzahl von über 600 (Stand 26.11.2020, größter Corona-Hotspot in Deutschland – man musste sich sogar eine neue Farbe für die Coronaampel einfallen lassen: LILA) zogen mehrere Hundert Menschen weitgehend ohne Masken und ohne sich an die Abstandsregeln zu halten durch die Straßen. Dabei sangen sie „Oh wie ist das schön“. Ich frage mich: Was ist schön? Dass Menschen krank werden? Dass Menschen sterben? Dass in den Familien der Angehörigen soviel Leid entsteht? Oh wie ist das schön, dass die Restaurants, Geschäfte schließen müssen, die Kultur am Boden liegt, Solokünstler und Betriebe um ihre Existenz kämpfen und die Wirtschaft das alles kaum mehr verkraftet? Diese Menschen könnten all dem entgegenwirken, doch was machen sie? Sie treten alles mit den Füßen und finden das auch noch „schön“.

Ich möchte in meinem Kommentar eigene Emotionen wenn möglich ausklammern. Jeder soll sich mit den geschilderten Fakten ein eigenes Meinungsbild machen. Doch ich gebe zu: Ich muss alle Willenskraft zur Zurückhaltung aufbieten, um diesen Leuten nicht entgegenzubrüllen, was meine Meinung über sie ist. Das würde, in Facebook veröffentlicht, sicher der Zensur zum Opfer fallen. Ich finde, also gelinde ausgedrückt, so ein Verhalten abscheulich, entsetzlich und widerlich. Auch Bundes- und Kommunalpolitiker zeigten sich „entsetzt“ über diesen Aufmarsch.

Blick zurück: Der Kabarettist und Politsatiriker Florian Schroeder stand bereits am 8. August 2020 auf der Bühne der „Querdenker711“-Demo in Stuttgart. Er spielte mit den Erwartungshaltung der Corona-Demonstranten und schlug sie mit ihren eigenen Waffen. Was er in seiner exzellenten Rede den „Querdenkern“ unter die Nase hielt, erfährt man in unserer Bilderstory zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks. Übrigens: Florian Schroeder wurde u.a. auch für seinen Auftritt bei der Querdenken-Demo jetzt mit dem Deutschen Kleinkunstpreis geeehrt.

Auch der international geschätzte Musiker Peter Maffay, der im letzten Jahr im Fernweh-Park auf dem „Boulevard der Humanität“ einen Star-Stern verliehen bekam, hat seine eigene Meinung zur Corona-Pandemie. Er sagt, Zitat: „Leute, die Corona leugnen, schaden der Gesellschaft. Das ist meine Überzeugung. Und sie schaden nicht nur sich selbst, sondern vor allem anderen.“

Dazu der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder: (Zitat Frankenpost 28./29.11.2020) „Für mich persönlich ist es wirklich empörend, wenn Corona noch immer heruntergespielt wird und mit einem Schnupfen oder einer leichten Grippe verglichen wird.“ Viele hätten den Ernst der Lage noch nicht verstanden. Das Virus bleibe „potentiell tödlich und hochgefährlich“. Jeder Todesfall sei nicht nur eine statistische Größe, sondern bedeute ein Schicksal für eine Familie. Die „Querdenker“ Bewegung bezeichnet Söder als ein „toxisches Gebräu aus Fake News, Angst, Hass und Intoleranz“.

Denn sie ist vielfältig, die Mischung der Protestteilnehmer: Sie reicht von bürgerlichen Demonstranten, Esoterikern, Mitgliedern der Friedensbewegung und Trumpisten mit dem „Q“ auf den Fahnen bis hin zu Reichsbürgern und Rechtsextremen.

So ist nicht zu begreifen, wenn sich Menschen, denen Gott einen gesunden Verstand gegeben hat, sich mit Verschwörungstheoretikern, Extremisten, Rechtsradikalen und braunem Pack auf einem Platz tummeln. Manchen geht es bei den Demos gar nicht um Corona, sondern sie suchen nur eine Plattform, um Randale zu machen und ihr absurdes Gedankengut zu verbreiten.“

Sicher laufen nicht auch „nur“ verängstige Bürger bei solchen Demos mit. Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das ist Grundlage unserer Verfassung und auch gut so. Deshalb darf auch Kritik an den Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Pandemie angebracht werden. Diese jedoch mit Anstand und direkt an die Bundesregierung gerichtet. Jedoch nicht in Aushebelung aller C-Schutzmaßnahmen und damit Gefährdung der Mitmenschen (wieder Ansteigen der Fallzahlen und damit zunichte machen der bisherigen Erfolge gegen die  Pandemie, sprich Schlag ins Gesicht all derer, die sich bislang an die Vorschriften gehalten haben mit Verhöhnung der an Covid19 Verstorbener und deren Angehöriger und dem Garaus von Existenzen (Restaurants, kleiner Betriebe, Sportstätten, Kultur, Solokünstler und Wirtschaft) …

Im November 2020 kamen in einem mexikanischen Restaurant in Thüringen „Querdenken“- Anhänger und Anhängerinnen aus ganz Deutschland zu einem Treffen zusammen. Den meisten war wahrscheinlich nicht klar, wer da in diesem Haus ein- und ausgeht und die Location, (ein Schild im Eingangsbereich weist darauf hin), zum fiktiven „Königreich Deutschland“ zählt: zur Szene der Reichsbürger. Der Begründer einer Corona-Demo-Bewegung eröffnete in der „Bank“, die das „Königreich Deutschland betreibt“, sogar ein Konto. Der Beweis, dass sich dieser, der Leute zu Corona-Demos einlädt, bewusst mit Reichsbürgern umgibt. (Quelle: Netzpolitik.org)

So sollte jeder Teilnehmer einer Demo prüfen, WER da alles mitmarschiert, ob er sich mit diesen Leuten zusammentun will und ob er sich mit so manchen Aussagen und Verhalten von Aluhutträgern und Ausserirdischen-Reptilien Verfechtern, die allen Ernstes glauben, dass sich außerirdische Lebensformen, echsenartige Wesen auf der Erde befinden und sich als Menschen tarnen, identifizieren kann oder möchte. Sogenannte Reptiloide sollen überall auf der Welt lauern, getarnt als Menschen. Angeblich begleiten sie in der Regel hohe Ämter oder steuern die Medien. Sie sollen die Menschen als „Arbeitssklaven“ halten und verfolgen das Ziel, eine neue Weltordnung zu schaffen. Auch solches Gedankengut mischt sich unter die Corona-Leugner. Unkommentiert trägt es dazu bei, den geistigen Horizont dieser Leute zu hinterfragen.

Verschwörungtheorien hat es schon immer gegeben. Diese heften sich jetzt nur wieder neu an die Situation Corona. Studien zeigen, dass gerade Menschen ohne Halt und Selbstbewußtsein, psychisch labile, im Grunde schwache, arme, bedauernswerte Menschen, besonders empfänglich für solche kruden Verschwörungstheorien sind, da sie sich für ihre Ängste ein Ventil suchen müssen.

So drängt sich in Anbetracht der Corona-Demos einem regelrecht dieser Satz von Albert Einstein auf, der jedoch nicht nur an Corona-Leugner und Schutzmaßnahmen-Verweigerer gebunden ist, sondern an weitere Bereiche wie Vermüllung der Meere, Abholzung der Regenwälder, Insektensterben, Klimasünden und wie aktuell bekannt wurde, dass Japan atomverseuchtes Wasser des Fukushima-Supergaus ins Meer ableiten will und damit Fische, die wir wieder konsumieren, kontaminieren. Der Beispiele von Verbrechen an unserem wunderschönen blauen Planeten, den wir nur einmal haben und keinen Planet B, unserer Mutter Erde, unserem Lebensraum, könnten noch in Liste fortgeführt werden: So hat Einstein wohl nicht treffender sagen können: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Passend dazu ein Interview eines Reporters der ZDF „heute-show“ vom 16.10.2020 mit einem Corona-Leugner. Zitat: „Was halten Sie von Abstand halten?“ Antwort „Nichts“. Reporter: „Und warum halten Sie dann Abstand vom gesunden Menschenverstand?“

Geschäft mit der Dummheit

Nach Medienberichten zufolge und speziell in einer TV-Sendung angeprangert nutzt der Gründer einer Corona-Demo-Bewegung diese zur eigenen Bereicherung. Er rufe zur Unterstützung der Durchführung solcher Versammlungen zu Überweisungen auf ein Konto auf, dass auf seinen Namen läuft. Dabei werde offen bekundet, dass die Demo-Bewegung bewußt keine Partei, Verein, Stiftung oder Firma sei, so daß die Geldeingänge nicht offen dargelegt werden müssen. Es handle sich um eine „demokratische Bewegung“. Zudem seien es auch keine Spenden, die ebenfalls offengelegt werden müssen, sondern „Schenkungen“. Denn damit kann man tun und lassen was man will. Denn anders als eben bei Parteien und Vereinen unterliegen die Einnahmen von Privatpersonen keiner Transparenzpflicht.

Auch verdiene man an Merchandising Produkten wie T-Shirts mit entsprechenden Aufdrucken. Zudem profitieren speziell dazu eingesetzte Busse/Busunternehmen, die Coronaleugner zu den Demos fahren. So nutzten gewiefte Leute die Dummheit der Corona-Leugner für die eigene Bereicherung. Das zeigen Recherchen einer Fernsehsendung u.a.

Dem findigen Geschäftsgebaren, sei es noch so anrüchig, kann man nichts entgegen setzen. Geahndet sollte das aber dann, wenn das Resultat, also die Versammlungen dazu mit Ansteckungsverbreitung – da bewusst ohne Abstand und Maskenschutz – die Gesundheit und das Leben anderer gefährdet und die Krankenhäuser, das Gesundheitssystem überlastet wird. Wenn damit also die medizinische Hilfe nicht mehr für alle möglich ist, ist so ein Verhalten nur noch als widerlich und abscheulich zu bezeichnen.

Verfassungsschutz ermittelt gegen „Querdenker“

Aufgrund ihres kruden und abstrusen Gedankenguts und toxischem Verhalten mit der Nähe von Gruppen wie Reichsbürger, Extremisten und Verschwörungstheoretikern beobachtet seit 9. 12.2020 das Landesamt für Verfassungsschutz diese Bewegung. Wer Corona leugnet und sich an keine staatlichen Verordnungen hält, ist eine Gefahr für die Gesamtbevölkerung, kann Menschenleben auf dem Gewissen haben und ist die Ursache für einen notwendig gewordenen, harten Lockdown, der zwischen Weihnachten und dem 10. Januar 2021 droht – und massive Einschränkungen bis in das Frühjahr nach sich zieht.

Ich verstehe persönlich nicht, warum der Lockdown Light im November keine gravierenden Besserungen brachte. Das kann nur so begründet sein: Wenn man jemand die Alkoholflasche wegnimmt, dann kann diese Person auch nicht mehr betrunken werden. Wenn es aber trotzdem Unmassen an Betrunkenen, sprich Infizierten weiterhin gibt so ist der allein logische Schlußpunkt, dass die Leute sich nicht an die Kontaktbeschränkungen halten und privat weiter „saufen“, sprich sich treffen, infizieren und so das Virus verbreiten. Wenn Menschen nicht in der Lage sind, sich einige Zeit diszipliniert, rücksichtsvoll zu verhalten, dann sind diese die alleinige Ursache für einen notwendigen harten Lockdown, unter den dann andere, die Vernünftigen, leiden müssen.

Seien Sie Lebensretter

Die Corona-Krise kann das Beste, aber auch das Schlechteste in einem Menschen zum Vorschein bringen. Gehören SIE zu zu den Ersteren. Verhalten Sie sich beim Betreten eines Geschäfts, Supermarkts und in den Fußgängerzonen und Parks, auch im Fernweh-Park so, als gäbe es diese Lockerungen – NICHT. Halten Sie weiterhin Abstand von mindestens 1,5 Metern. Tragen Sie Maske in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Denn Sie allein können Lebensretter sein oder verantwortlich für den Tod anderer Menschen. Können Sie letzteres mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Mischen Sie sich nach den Lockerungen nicht unbeschwert unter Menschenmassen, auch wenn es optisch den Anschein hat, das Virus gäbe es nicht mehr. Wir alle können das Virus in den Griff bekommen – oder in kurzer Zeit alles bislang gegen die Pandemie erreichte wieder zunichte machen. Alles was mühevoll durchgehalten wurde, ist dann umsonst gewesen. Beweis: der 2. Lockdown in Deutschland. Wenn Ausgangsbeschränkungen wieder engmaschiger, zurückgenommen, auf Anfang gefahren werden müssen, darf die Schuld nicht der Bundesregierung zugeschoben werden. Einzig und allein WIR ALLE, jeder Einzelner von uns, hat das dann zu verantworten. Wenn neue Hotspots in Orten und Städten aufflammen, sind allein die dort lebenden Menschen schuld, weil sie sich nicht an die Vorschriften gehalten haben. Jeder von uns hat es in der Hand, das Worst Case Scenario zu verhindern. Wir müssen die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen!

Am besten nach der AHA-L Formel:

  • ABSTAND mindestens 1,5 Meter Abstand zum Mitmenschen halten)
  • HYGIENE Maßnahmen beachten: Händewaschen und Desinfizieren, Husten in die Armbeuge oder Taschentuch, keine Türklinken oder andere Flächen, die Kontakt mit Menschen haben, ohne Desinfektion anfassen.
  • ALLTAGSMASKE tragen – Tragen eines Mund-Nasenschutzes
  • LÜFTEN – wegen der Aerosole so oft wie nur möglich

und

  • IMPFEN: Ich jedenfalls werde mich impfen lassen, wenn mir das Angebot dazu gemacht wird. Denn wie eingangs bereits erwähnt, kann man den Kampf gegen die Pandemie nur gewinnen, wenn eine Herdenimmunität von ca. 80% der Bevölkerung erreicht ist. Denn dann kann man immer wieder auflodernde Hotspots kontrollieren und den Infektionsherd lokalisieren. Und obwohl es offiziell nicht mehr Rechte für Geimpfte geben soll, werden wohl bestimmte Geschäfte, Reiseveranstalter etc. selbständig entscheiden, wer ihr Haus betreten oder gewisse Leistungen in Anspruch nehmen darf oder nicht. Meine Meinung: Auf Grund offener Grenzen müssen aber alle Länder an einem Strang ziehen. Fazit: Ab 2020 müssen wir weltweit mit dem Virus, auch bei Impfungen, leben. Wie das Leben da aber ausschauen wird, einigermaßen frei oder von einem Lockdown in den anderen schlitternd, hängt trotz Impfungen von jedem einzelnen Menschen selbst ab, letzteres von der Anzahl der Impfwilligen.

Die Welt hat dicht gemacht

Urlaubsreisen in ferne Länder? Im Moment und auch in absehbarer Zeit nicht mehr möglich oder später nur unter nervigen Auflagen und dem Ausknipsen unbeschwerter Reiselust. Aktuell nur mit Quarantäne, bis das Ergebnis nach einem Corona-Test nach Rückkehr aus dem Risikogebiet vorliegt.

Trotzdem reisen – der Fernweh-Park macht`s möglich

Wenn also jetzt die Reisebeschränkungen Urlaubsreisen in die Welt den Garaus machen, kann man trotzdem reisen. Weltweit! Wie? Im Fernweh-Park. Im „Kopfkino“: Mit Blick auf die Schilder aus der ganzen Welt kann man Sehnsüchte nach fernen Ländern, Städten und schneeweißen Stränden mit schräg in das türkisblaue Wasser ragenden Palmen stillen und mit Phantasie ausleben, mit unseren Themenbereichen Australien, Asien, Afrika, USA u.v.a.m.

Erfreuen Sie sich mit Blick auf die Schilder aus aller Herren Länder an der großen, bunten, weiten Welt, schwelgen Sie in Erinnerungen, lassen Sie Bilder von tollen Städten, faszinierenden Landschaften vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, wo es für Sie auf Reisen in der Welt am schönsten war oder träumen Sie sich im Kopfkino dort hin… Und freuen Sie sich auf den Tag, bald wieder weltweit reisen zu dürfen, um die Schönheiten auf unserem wunderbaren blauen Planeten Erde wieder erleben zu können – in einer Zeit, in einer neuen Zeit, in der der Mensch hoffentlich aus dieser weltweiten Corona-Krise gelernt hat. Denn die Welt wird danach wohl nie mehr so sein wie vorher.

Die Welt nach Corona

Der Fernweh-Park ist bunt. Die Welt ist bunt. Lasst uns – wenn die Welt, wenn wir, die darauf lebenden Menschen, das alles hoffentlich bald überstanden haben, uns, unser Leben, unsere Lebensbereiche mit anderen Augen sehen. Uns anders begegnen. Wir haben erlebt, wie zerbrechlich unser Wirtschaftssystem, unser Alltag, das Leben auf unserer Erde ist. Jeder, der sich als unangreifbar hielt, mächtig und stark, von großen Präsidenten bis hin zu Firmenbossen bis zum „normalen“ Bürger müssen umdenken. Wir alle sind schwach und werden so schnell von einem hämisch grinsenden Dämon mit Krone niedergestreckt.

Dem Fernweh-Park liegt die Welt am Herzen – und alle die darauf lebenden Menschen, Flora und Fauna.

Auf unserer Welt darf kein Platz mehr sein für Rassismus. Aus mit dem teuflischen Antisemitismus. Kein Platz für Rechtsextremismus und Extremismus jeglicher Art. So grauenhaft Corona ist und hoffentlich bald „war“ – wenn der Virus es geschafft hätte, die Menschen dieser Welt in ihrem Denken und Tun „anders“ zu polen, von ihrer Blindheit und Verblendung abzukehren, wäre das das einzig Gute daran gewesen. Wie in der Corona-Krise jeder einzelne mithelfen kann das Virus einzudämmen, so ist in der „Zeit danach“ jeder einzelne gefordert, die Welt besser zu gestalten und zu erhalten, angefangen vom Verständnis gegen die Vermüllung der Meere bis zur Rettung unseres Klimas und dem guten Miteinander von Menschen anderer Kulturkreise und Religionen.

All das verkörpert der Fernweh-Park in seiner Ideologie. Der Fernweh-Park ist deshalb nicht nur buntes Blech auf Holz. Er transportiert eine Botschaft. An die Welt. An jeden einzelnen Menschen. An Sie. An Euch.

Der „Fernweh-Park“ kann nicht wegsehen

Der Fernweh-Park kann schlimme Dinge in der Welt nicht einfach abnicken, kann nicht wegsehen. Er legt den Finger in die Wunde, sagt seine Meinung, will aufklären, wachrütteln, zum Umdenken anregen, Schaden von der Welt und in dem Miteinander von Menschen abwehren. Das Projekt steht in seiner Ideologie und Botschaft konkret gegen Rassismus, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Antisemitismus und gegen die von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie. Man sieht dies an den Supergaus von Tschernobyl und Fukushima und aktuell dem Problem der Endlagerung des Atommülls. Der Fernweh-Park befürwortet erneuerbare Energien. Er setzt sich ein für Umwelt- und Klimaschutz, heute alles so aktuell und wichtig wie nie.

So liegt dem „Fernweh-Park“ auch der richtige Umgang mit Corona, das die Welt in die Knie zwingt und dessen Ausrottung, also der damit verbundenen Einhaltung der C-Verhaltungsregeln, sehr am Herzen – daraus resultierend dieser Kommentar.

Freut Euch auf EUREN Fernweh-Park. Dort wird die Welt, symbolisch durch Städtenamen aus der ganzen Welt, auf einen Punkt projiziert. Und seht diesen gerade in dieser schwierigen Zeit und auch danach mit ganz anderen Augen…

BLEIBEN UND WERDEN SIE GESUND. Körperlich  – und manche auch in Ihren Gedanken, Tun und Einstellungen. Ich denke hier auch an unqualifizierte Kommentare in social media und beschriebenes verantwortungsloses Verhalten in der Öffentlichkeit oder in privaten Räumen. Jeder muss sich wie schon erwähnt selbst fragen, ob er es mit seinem Tun verantworten kann, wenn Ärzte entscheiden müssen, ob ein schwer erkrankter Corona-Patient weiterleben darf oder man ihm das Beatmungsgerät verweigern muss, da es jemand anderer mit mehr Überlebenschancen dringender benötigt. Ist das nicht furchtbar? Jeder von uns kann bei unvernünftiger Lebenswese in dieser Zeit mitverantwortlich sein für den Tod anderer Menschen. Fragen Sie sich deshalb immer: Kann ich mit so einem Gedanken leben, dass durch mein egoistisches Verhalten so eine Entscheidung überhaupt notwendig wurde?

So ist mir dieser Appell besonders wichtig für Leute, die vieles noch nicht begriffen haben und dankbar werden sollten, wenn man morgens unbedarft in einen neuen, wunderbaren Tag starten darf – zur Arbeit, Kinder in die Schule, Kleinkinder in die Kitas, Spiele im Fußballstadion oder Restaurantbesuche, Musik- Theaterveranstaltungen  genießen darf. Ohne Angst vor Ansteckung in einem Straßencafe sitzen und natürlich sich ohne Sorge und seelischer Beklemmung  in geschlossenen Räumen bewegen kann – denn dort, auch mit Abstand, ist die Bestie Corona durch Aerosole, die unsichtbar bis zu zwanzig Minuten und länger durch die Luft schweben und anstecken, vorhanden. Wie schön wäre es, wieder unbeschwert leben zu können.

Allein IHR TUN und HANDELN entscheidet!

Doch die Welt wird wohl nie mehr sein wie früher. Wie lange wir mit Corona leben müssen, liegt allein, ich kann es nicht oft genug betonen, am Menschen selbst. Nur noch geraume Zeit- oder für immer. Die Vernunft oder die Unvernunft der Menschen, jedes Einzelnen, entscheidet.

Schon jetzt aber hat die Corona-Krise hoffentlich eines bewirkt: Alles was man vorher so selbstverständlich konsumiert und daran keinen Gedanken verloren hat ist, wenn man es wieder darf, ungemein wertvoll geworden – speziell für den Fernweh-Park: man wieder REISEN darf, die Schönheiten in allen Ländern unserer wunderschönen Erde erleben kann. Es liegt allein in unserer Hand.

Beten wir zu Gott, dass er diese „Fastenzeit für die Welt“ nur als Warnschuss abgegeben hat gegen die Unvernunft der Menschen – ein Zeichen gesetzt hat gegen die Gier nach Geld, Ruhm und Macht – schneller, höher, weiter. Ein Teufelsrad. Corona hat es angehalten. Hoffen wir, dass wir bald wieder die bunten Früchte des Lebens genießen dürfen. Hoffentlich dann mit dem richtigen Gespür für das wahre, echte Leben – aber da muss jeder Einzelne Zugeständnisse machen, ja Entbehrungen auf sich nehmen. Je konsequenter man durchhält, desto eher hat man die Chance, die Freiheit und Lebensqualität zurück zu bekommen.

Die Welt ist bunt, voller vielfältiger, farbenprächtiger Facetten –  fremde Kulturen, Religionen, Sitten und Gebräuche – denen man mit Respekt und Toleranz begegnen sollte und muss. Denken Sie bunt. Handeln Sie bunt. Und wenn Ihre Gesinnung anders aussehenden Menschen negativ war, ändern Sie diese. Jetzt. Im Angesicht unserer zerbrechlichen Welt, unseres so leicht angreifbaren Größenwahns, der im Angesicht von Corona wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht. Der Fernweh-Park will es ihnen vorleben. Der Fernweh-Park ist bunt!

Schützen Sie sich und andere – und bleiben Sie gesund!

Ihr

Klaus Beer

Initiator Fernweh-Park „Signs of Fame“

Technischer Hinweis ANFAHRT:

Der Markt Oberkotzau ist ein aufstrebender Ort. Deshalb wird oberhalb des Fernweh-Parks ein neues Wohnbaugebiet erschlossen. Auf Grund der dazu stattfindenden Bauarbeiten sind dabei die beiden dem Fernweh-Park vorbehaltenen Großparkplätze nur zum Teil nutzbar. Wir bitten wegen der Einschränkungen durch die Bauarbeiten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Freude beim Bummel durch den Fernweh-Park.

Hinweis zum Schmökern, wenn Sie mehr Zeit zu Hause verbringen:

  • Da wir im Moment keine oder nur wenige Stars zu deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ treffen können, konzentrieren wir uns auf die Neueinstellung in Text und Bild historischer Schilderübergaben-Geschichten, über 600 (!!!) an der Zahl. Wenn Sie also coronabedingt jetzt notgedrungen mehr zuhause sind, bieten wir Ihnen viele tolle Geschichten und Filme an. Es gibt viel zu schmökern:
  • Zu sehen in unserer Rubrik SCHILDERÜBERGABEN. Initiator Klaus Beer: „Diese besonderen Schildergeschichten konnten wir, neu aufbereitet, nur durch die Corona-Krise wieder sichtbar werden lassen. Denn in der sonst aktuellen „Star-Action“ im Fernweh-Park hätten wir dazu zeitlich keine Chance gehabt.“
  • Weiter sind unter FILME viele Videos eingestellt, in denen Sie hautnah dabei sein können, wenn Star-Sterne verliehen werden, Stars ihre Hände in Ton verewigen, persönlich den Fernweh-Park besuchen und dieser ihnen beim anschließenden Bummel durch die Schilderreihen erklärt wird. Sehen Sie aber auch unsere Videos „Kopfkinoreise“ ,was einem Besucher beim Bummel durch die Schilderreihen an Reisebildern am geistigen Auge vorüberzieht, das Video „THE BEGINNING“, Abbau des Fernweh-Parks in Hof und Neuinstallation im Markt Oberkotzau oder der Film über das GRAND OPENING des Neuen Fernweh-Parks mit vielen Stars und Medien am 18. Mai 2018. Aber auch Ausschnitte des neuen Films von Weltenbummler, Filmemacher und Initiator des Fernweh-Parks Klaus Beer sind da zu sehen: „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ – und wer wissen will, wie der Original Sign Post Forest in Watson Lake Kanada aussieht, die Inspiration zum Fernweh-Park, kann man hier finden und viele andere Videos mehr…
  • Sie können also stundenlang, tagelang durch unsere Homepage stöbern und finden garantiert immer wieder etwas Neues. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

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