Franz Leipold

In dieser Rubrik des „Signs of Fame“ finden Sie verdiente Persönlichkeiten aus Oberkotzau, die sich besonders um den Markt Oberkotzau verdient gemacht haben. Es werden nur Personen mit Schildern gewürdigt werden, die die goldene Bürgermedaille oder die Ehrenbürgerwürde erhalten haben. Mit einer Gedenktafel wird in einem speziellen Bereich im „Signs of Fame“ in der Rubik „EHRENBÜRGER“ an diese Menschen erinnert.  

(Hinweis: Das Datum der Einstellung dieses Beitrags wurde aus techn. Gründen der Sortierung an das erste Datum der Ehrenbürgerschaft von H. Pfr. Leipold angelehnt)

Geistlicher Rat FRANZ LEIPOLD, Träger der Bürgermedaille des Marktes Oberkotzau. Träger der Bürgermedaille des Marktes Oberkotzau in Gold,  verliehen am 4. September 1984.

 

Bilder der Anbringung der Gedenktafel im Fernweh-Park folgen…

Hochwürdiger Herr Geistlicher Rat, Pfr. FRANZ LEIPOLD, (geb. 15.02.1922, gest. 01.05.2011) begleitete 25 Jahre Land das Amt des Pfarrers in der Marktgemeinde Oberkotzau. Während des Krieges an der Ost- und Westfront wurde er schwer verwundet. Auf Grund seines Einsatzes für sein Vaterland wurde ihm das EK 1 und EK 2. sowie das Verwundetenabzeichen in Silber verleihen.

Am 01.09. 1959 übernahm er die Pfarrei St. Antonius in Oberkotzau. Dank seiner Kraft und seines Durchsetzungsvermögens verwirklichte er einen Kirchenneubau (1967) und den Ausbau des Gemeindentrums (1970). Vier Jahre später erfolgte die Einweihung des Kindergartens. Das von ihm geschaffene Kirchenzentrum wurde zum Inbegriff der Marktgemeinde.

Pfarrer Leipold war zudem Bezirkspräses der KAB (Kath. Arbeitnehmerbewegung). 1984 erhielt er vom Markt Oberkotzau die Bürgermedaille in Gold. Am 28. Juli 1991 wurde in einem Festakt sein 40-jähriges Priesterjubiläum gefeiert.

Die Geschichte des auf dem Ehrenbürger-Schild abgebildeten Pius-Altars: Es handelt sich um eine Tiroler Arbeit aus dem Jahr 1897 von Johann Plattner aus Steinach am Brenner. Im Jahr 1902 feierte der Kardinalpatriarch Guiseppe Sarto von Venedig – der spätere Papst Pius X. – an diesem Altar eine Messe. Der Kreuzaltar, der daraufhin Pius-Altar genannt wurde, hat heute seinen Platz in der Unterkirche der Sankt-Antonius-Kirche in Oberkotzau.

 

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