Denzel Washington

Der Schauspieler, Regisseur und Produzent DENZEL WASHINTON zählt zu den ganz großen Stars in Hollywood.

Nach einem Journalismusstudium machte er am Theater erste Schauspielerfahrungen. 1989 erlebte er seinen Durchbruch mit dem Film „Glory“, einem Bürgerkriegsdrama. Für seine Darstellung des Soldaten Private Trip erhielt er einen Oscar sowie u.a. einen Golden Globe. Es folgten Filme wie „Malcolm X“ (1992), „Die Akte“ (1993) und das Aids-Drama „Philadelphia“ (1993), wo er neben Tom Hanks die zweite Hauptrolle spielte.

Als einer der wichtigsten afro-amerikanischen Stars in Hollywood war er u.a. in folgenden Filmen zu sehen: „Viritousity“ (1995), „Crimson Tide“ (1995), „Rendevouz mit einem Engel“ (1996), „Mut zur Wahrheit“, (1996) „Ausnahmezustand“ (1998), „Der Knochenjäger“ (1999), „Hurricane“ (1999), „Gegen jede Regel“ (2000) „Training Day“ (2001), „Mann unter Feuer“ (2004), „Déja Vu – Wettlauf gegen die Zeit“ (2006), „Inside Man“ (2006), „American Gangster“ (2007), „The Book of Eli“ (2010), „Unstoppable – Ausser Kontrolle (2010), „Safe House“ (2012), „Flight“ (2012), „2 Guns“ (2013), „The Equalizer“ (2014). 2016 war er in der Neuverfilmung von „Die glorreichen Sieben“ in der Rolle des Sam Chisolm zu sehen.

Denzel Washington wurde mit Ehrungen und Preisen geradezu überschüttet. Er erhielt u.a. mehrere Image Awards, Black Reel Awards, Golden Globe Awards, Academy Awards, 2 Oscars, die Goldene Kamera, 2 Silberne Bären.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 15. März 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf DENZEL WASHINGTON in New York.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DENZEL WASHINGTON in die „Signs of Fame“ mit BILDBELEGEN von der Ehrung in New York

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Die Aufnahme von Denzel Washington ist dabei besonders spannend und aussergewöhnlich. Denn erstmals wurde ein Star ganz spontan in die „Signs of Fame“ aufgenommen – und das sogar in den USA, in NEW YORK.

Fast drei Wochen waren Fernwehpark Initiator Klaus Beer, Erika Beer und der Journalist Manfred Köhler in New York unterwegs. Durchstreiften kreuz und quer, kamerabewaffnet und mit Notizblock die Straßenschluchten, erkundeten mit U-Bahn und Bus, vor allem aber zu Fuß, die 10 Millionen Metropole, liefen den Broadway rauf und runter, von Chinatown zum Empire State Building, vom Ground Zero über die Wall Street zum Washington Place, fraßen täglich bis zu 20 Kilometer Asphalt und dokumentierten für ein neues Bildbandprojekt neben Manhattan auch die 5 Boroughs Brooklyn, Queens, Staten Island und natürlich die Bronx.

Am vorletzten Tag traf Klaus Beer am Times Square DENZEL WASHINGTON. Welcher Nervenkrieg um die Aufnahme des großen Hollywoodstars in den „Signs of Fame“ entstand, kann man in dieser Bildergeschichte erfahren.

Nervenkrieg um Denzel Washington

Bei den Fotoaufnahmen für den Bildband „NEW YORK CITY“ landet Klaus Beer zufällig in der 44th. Bemerkt einen Menschenauflauf. Frauen kreischen. Blitzlicht. Ein Farbiger entsteigt einer schwarzen Limousine und wird durch Sicherheitsgitter zur Eingangstüre des Theaters geleitet, gibt schnell ein paar Autogramme an die sich an die Gitterstäbe drückenden Fans. Für Sekunden erhascht KlausBeer sein Gesicht. Ein bekanntes Gesicht vom großen Kino aus Hollywood: DENZEL WASHINGTON.

Wie im Film fällt quietschend das Eisentor neben dem Theater ins Schloß. Denzel Washington ist verschwunden. Aus und vorbei. Das soll’s gewesen sein? Nicht für Klaus Beer. Der Fernwehpark Initiator berichtet:

„Da stehe ich nun, natürlich ohne Schild und ohne vorher die Gelegenheit gehabt zu haben, mit dem Management Kontakt aufzunehmen. Eine Situation, schier hoffungslos. Ich spreche sofort einen Farbigen im grauen Anzug an, der irgendwie verantwortlich wirkt, versuche ihn in wenigen Sätzen das Projekt des Fernweh-Parks zu erklären, zeige auf Siegfried & Roy im Prospekt, auch auf Johnny Cash und Willie Nelson, große Namen in Amerika.

„Kommen Sie nach der Vorstellung um 23.00 Uhr wieder und sprechen Sie mit Mr. Washington selbst, da gibt Denzel Autogramme!“, sagt der bullige Farbige und verschwindet in der schwarzen Limousine.

„Ok, was ist nun zu tun?“, schießt es mir durch den Kopf. Ich entwickle einen Generalstapsplan, um mir heute Nacht Denzen Washington zu „schnappen“. Als erstes hole ich aus dem Hotel den schwarzen, wetterfesten Lackstift, den ich für alle Fälle dabei habe, kaufe im nächsten Sovernirshop schnell ein Tourist-License Plate, das als STAR-SCHILD herhalten muss und gehe mit Manfred erstmal wieder zur Arbeit über. Wir brauchen noch Nachtaufnahmen. Das Crysler Building und die Carnegie Hall fehlen noch. Und das Empire ist heute grün beleuchtet…

Um 22.15 Uhr bin ich wieder am Theater, das in einer Seitenstraße des Times Square liegt. Vor dem Eingang des warten bereits Fans. Denzel Washingtons Fahrer und der mir schon bekannte Mitarbeiter beginnen, mit Sperrgittern den Weg vom Tor, aus dem Denzel kommen wird, bis zu seinem „Fluchtfahrzeug“ zu sichern. Leute mit „Play Bills“ werden nach rechts, die anderen nach links“ dirigiert.

Ich sehe meine Chancen schwinden. So wie es aussieht, gibt Washington bevorzugt Autogramme auf Spielpläne, also an Leute, die bis zu 100 Dollar für die Vorstellung bezahlt haben und als Beweis das „Play Bill“ vorzeigen können. Doch ich war nicht im Theater und habe nicht dieses Programm. Doch es heißt, dass er nach der offiziellen Tour auch an das Gitter der No-Play Bills kommen soll…

Das Treffen – am seidenen Faden

„Denzel, I love you, I love you“. Immer wieder brüllt eine üppige Farbige ihre Liebesbeteuerung an meinem Ohr vorbei Richtung Eisentor. Und dieses öffnet sich ersteinmal nur für Priviligierte. Für einlußreiche Leute, die in einer Privataudienz zu dem großen Hollywoodstar geleitet werden.

Heute stehe ich als No-Name, ohne Akkreditierung, unter Hunderten von Fans. Alles hängt an einem seidenen Faden. Im Grunde chancenlos. Das ist absolut nicht meine Ding. Als Bittsteller unter Fans. Nie würde ich so etwas in Deutschland tun. Ich treffe Stars immer nur mit offiziellem Termin und Akkreditierung. Habe ich das nicht, mache ich nichts mit dem Star.

Ohne Play Bill – keine Chance

Als Denzel erscheint, brüllen die weiblichen Fans wie von Sinnen, zig Fotokameras blitzen. Denzel lächelt kurz in unsere Richtung, und wendet sich sofort den „Play Bill Inhabern“ zu. Und das sind viele. Sehr viele. Die Schlange der Wartenden, die in seine Nähe gelangen wollen, scheint endlos zu sein. Wie in Amerika übblich, werden die Leute durch Sperrgitter diszipliniert zu ihm geleitet.

Ich stehe hundertprozentig falsch. Ich muß in die andere Reihe. Auch ohne „Play Bill“. Denn wie jetzt zu erfahren ist, gibt es nur dort Fotos mit ihm. Wo ich warte, vergibt er vielleicht nur schnell ein paar Autogramme. Aber ohne Bild nützt seine Unterschrift nichts. Zudem muß ich ihm erklären, dass ich kein Autogrammsammler bin, sondern dass ich ihn in die  „Signs of Fame“ Germany aufnehmen möchte und er damit ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus setzt. Und das geht definitiv nur in der anderen Schlange.

Koste es was es wolle, ich muß in die andere Reihe. Manfred ist das Ganze zuviel. Doch ich bräuchte ihn dringend als Fotograf. Nervenkitzel, Nervenkrieg pur, wie schon oft bei Star Events erlebt. Für mich eigentlich Routine. Doch heute lässt mich das nicht kalt. Zu groß ist der Name des Stars. Und die Chacne, ihn ohne lange Vorbereitung ganz spontan zu ehren, zu reizvoll. Es muss klappen. Doch diese Action hier ist nichts für Manfred. Er geht zurück ins Hotel. Ich habe nun niemand mehr, der, wenn`s darauf ankommt, ganz schnell auf den Auslöser drückt.

Ich verlasse meinen Standort und mogle mich unter die Wartenden mit den „Play Bills“. Nachdem ich einen Theaterbesucher das Fernwehpark Prospekt gezeigt, das Projekt und mein Vorhaben erklärt habe, verkürzt er meinen Eintritt in die Menschenschlange um rund 200 Mann.

Immer näher schiebt sich die Reihe der Wartenden an den Hollywoodstar heran. Stimmungen eines Gesichts. Aus der Wartereihe heraus schieße ich schnell ein paar Momentaufnahmen von Denzel Washington.

Showdown – der erste Niederschlag

Noch fünf Mann trennen mich von Denzel. Als ich an der Reihe bin und er auf dem Theaterprrogramm unterschreiben will, halte ich ihn das NYC-Plate, SEIN improvisiertes STAR-SCHILD, zum signieren hin. Er wirft einen kurzen Blick darauf, zögert etwas, dreht das Schild um und unterschreibt auf der Rückseite. „Nein“, das nützt mir nichts, „die Unterschrift muss vorne drauf.“ Denn ich möchte ja das Licente Plate nachträglich als sein offizielles Star-Schild printen lassen. Ich habe nur Sekunden. Muss ihm mein Vorhaben erklären. Um was es geht. Das ich ihn damit in die „Sings of Fame“ Germany aufnehmen will… Doch in dem Augenblick, als ich vor ihm das Fernwehpark Prospekt mit den Stars entfalte, um ihn zu zeigen, welche namhaften Persönlichkeiten bereits in dem Projekt mitgemacht haben, entdeckt ein Security, das ich kein „Play Bill“ habe…

„Back to the end of the Lane…“

weist mich dieser an. Ich zeige ihm Denzels Unterschrift auf dem Plate, erkläre ihm, dass ich nur noch ein Foto brauche. Ich habe die Kamera in der Hand, doch es ist niemand da, der auf den Auslöser drückt. „Where makes the picture?” fragt der Security. Hätte ich einen Fotografen vorweisen können, wäre das Problem gelöst. Doch ich habe niemand. Ich bitte ihn, doch mal kurz auf den Auslöser zu drücken. Doch das macht er ncht. „Back to the Line.“

Ich stehe wieder am Ende der Schlange. Keine Chance, jemand zu erklären, um was es geht. Wenigstens wurde ich nicht wieder auf die andere Seite verwiesen, denn dort stehen die später „Bildlosen“. Mittlerweile ist es fast Mitternacht. Das ganze von vorne. Stück für Stück werde ich wieder Richtung Washington geschoben.

Nach dem Niederschlag – aufstehen, weiterkämpfen…

Zweiter Anlauf. Noch 20 Mann trennen mich von ihm. Verzweifelt halte ich nach jemand Ausschau, den ich bitten könnte, für mich auf den Auslöser zu drücken. Da entdecke ich einen seriös aussehenden Herrn, der mit einer kleinen Digicam seine Frau mit Denzel fotografieren will. Ich frage ihn, ob er nach seinem Foto nicht noch schnell mal mit meiner Kamera eine Aufnahme macht. „OK“, sagt er.

Wieder stehe ich vor dem Security. „Where makes the picture?“, fragt mich dieser erneut. Erleichtert deute ich auf den Herrn neben mir. „This Gentlemen Sir!. “OK“.

…dann geht alles blitzschnell. Denzel erkennt mich wieder, lächelt. Foto.

Schnell drücke ich ihm den Fernwehpark Prospekt in die Hand, erkläre ihm, dass ich ihn in die „Signs of Fame“ Germany aufnehmen möchte, deute auf „Siegfried & Roy, Willi Nelson, Johnny Cash, für ihn bekannte Gesichter.  Leider waren damals Kevin Costner und Arnold Schwarzenegger noch nicht abgebildet, was natürlich die Sache als Eyecatcher sicher noch erleichtert hätte.

Offiziell weiß er nun über das Friedensprojekt „Fernweh-Park“ Bescheid. Doch so etwas möchte ich nie wieder machen. Klartext gesprochen: Ich kam mir bei dieser Aktion ziemlich bescheuert vor. Ich bin doch niemand, der einen Star hinterher läuft. Entweder dieser ist von dem Projekt begeistert und macht gerne mit. Oder ich mache nichts mit ihm. Aber sollte ich diese einmalige Chance, den großen Hollywoodstar ganz sponton in die „Signs of Fame“ aufnehmen zu können, nicht nutzen?

Denzel Washington wird mit diesem Foto von Deutschland aus nochmal angeschrieben und damit auch sein STAR-SCHILD produziert. Vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt ein offizieller Termin, seine Handabdrücke nachzuholen.

Denzel Washington hat nun alle Play-Bill-Leute „abgearbeitet“ und wendet sich den Fans auf der anderen Seite der Absperrung zu. Schnell ein paar Autogramme in Poesiealben und auf Bilder. Dann öffnet sich die Autotür und Denzel ist verschwunden. Wie erwartet, gab es auf dieser Seite keine Möglichkeit für Fotos mit ihm.

Ich bin beeindruckt. Hat es so ein großer Hollywood Star nötig, fast eineinhalb Stunden vor dem Theater Autogramme zu geben? Er könnte sein Stück spielen und dann verschwinden. Nicht so Denzel Washington. Und das er in erster Linie für die, die Eintritt bezahl haben, vorrangig zur Verfügung steht, ist verständlich. In den wenigen Minuten des Kennenlernens und in der Beobachtung seiner Person kann ich nur sagen: Respekt vor dem Menschen Denzel Washington, der so ist wie in seinen Rollen. Anders, mit Qualität.

0.30 am Times Square. Das Neon Feuerwerk und die flackernden Bill Boards haben mich wieder. War alles nur ein Traum? Das NYC-Schild mit der Unterschrift von Denzel Washington darauf ist jedoch der Beweis, dass sich aller Nervenkrieg um den Hollywood Star letztendlich doch gelohnt hat.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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