Karlheinz Böhm

Die von 1955 bis 1957 gedrehten „Sissi“-Filme machten den Schauspieler KARLHEINZ BÖHM in seiner Rolle als Kaiser Franz-Joseph an der Seite von Romy Schneider international bekannt.

Insgesamt drehte Karlheinz Böhm in drei Jahrzehnten 45 Kinofilme, feierte zahlreiche Triumphe auf den großen Bühnen der deutschsprachigen Theater. Und leistete seit knapp 25 Jahren mit seiner Organisation „Menschen für Menschen“ in Äthiopien Hilfe zur Selbsthilfe. Dieses Engagement machte ihn in der ganzen Welt bekannt.

Wie alles begann: 1981 prangerte Karlheinz Böhm in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ an, „dass nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für die notleidenden Menschen in der Sahelzone spendet“. Karlheinz Böhms Worte rüttelten auf, er gewann die Wette und flog im Oktober 1981 mit 1,2 Mio. DM nach Äthiopien. Am 13. November 1981 gründete er in Deutschland die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

Seitdem lebt er mehrere Monate pro Jahr unter einfachsten Bedingungen in Äthiopien. Karlheinz Böhm arbeitet seit fast 25 Jahren ehrenamtlich. „Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT“, erklärt Böhm sein großes Engagement für andere Menschen. „Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich.“ (Auszug aus der Pressemitteilung „Menschen für Menschen“).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 02. August 2005.

STAR-STERN Verleihung am 17. Juni 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Karlheinz Böhm starb am 29. Mai 2014. Der Fernweh-Park trauert um einen großartigen Menschen. Wir werden Karlheinz Böhm immer in guter Erinnerung behalten. Er und sein Lebenswerk werden unvergessen bleiben.

STAR-STERNE, ähnlich des weltberühmten „Walk of Fame“ in Los Angeles / Hollywood, werden an Prominente vergeben, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren oder sich karitativ betätigen und zur Erhaltung der Lebensräume, Umwelt, auf unserer Erde stark machen – also zum Wohle des Menschen und dessen Lebensräume wirken.

Deshalb wird der Starwalk im Fernweh-Park entsprechend der Grundlage zum Erhalt dieser Auszeichnung „Boulevard der Humanität“ genannt. Im Gegensatz zur allgemeinen Aufnahme in die „Signs of Fame“, bei der die Ehrung auch ausserhalb durchgeführt werden kann, findet eine STAR-STERN Verleihung ausschließlich im Fernweh-Park statt. Dazu wird die zu ehrende Persönlichkeiten auf den Roten Teppich eingeladen, wo im Beisein der Medien der STAR-STERN enthüllt wird.

STIMMUNGSBERICHT über die STAR-STERN Verleihung an KARLHEINZ BÖHM am 17. Juni 2009 mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen.)

Generalstabsplan für einen hohen Besuch

Drei Jahre nach der Aufnahme von Karlheinz Böhm in die „Signs of Fame“ wird ihm die größte Ehre zuteil, die der „Fernweh-Park“ zu vergeben hat: Die Verleihung eines STAR-STERNS. Damit der Ehrung im Fernweh-Park wie am Schnürchen klappt, hat Klaus Beer einen „Generalstabsplan“ ausgearbeitet.

Mittwoch, 17. Juni 2009, 9.55 Uhr. Bei Klaus Beer klingelt das Handy. Der persönliche Betreuer Böhms, Herr Goesmann, ruft an. „Wir stecken bei Pfaffenhofen im Stau. Endlos langsames Vorwärtskommen auch aus München raus. Stellen Sie sich schon mal auf Verspätung ein…“ Eine Schreckensmeldung. Die Medien sind auf 12.00 Uhr eingeladen worden.

Klaus Beer weist die Security ein. Sie sollen den schwere Granitstern auf dem Podest „bewachen“. Nicht auszudenken, wenn jemand daran stößt oder gar ein Unfall passiert. Auch soll kein Schaulustiger vorher unter das Tuch schauen und erfahren, wer der heutige Star-Stern Würdenträger ist. An dieser Stelle ergeht schon mal ein herzlicher Dank an den Wach & Objektschutz Russo, der seit der 3. Star-Stern Verleihung in hervorragender Weise die Security für die Stars stellt.

Um die Sicherheit für Karlheinz Böhm zu gewährleisten, hat Beer einen speziellen Ablaufplan und Protokoll entwickelt. Während bei den vorherigen Star-Stern Verleihungen der Stern einfach auf dem Roten Teppich gelegt wurde und die geehrte Persönlichkeit für Fotos mit dem Stern in die Knie gehen mußte, möchte Klaus Beer Herrn Böhm das nicht zumuten. Deshalb hat er ein Stahlpodest bauen lassen, auf dem der 130 schwere Steinkoloss präsentiert wird.

Da laut Erfahrung die Medien während des Fotografierens immer näher an den Stern heranrückten und kaum einer mehr genügend Freiraum für gute Bilder hatte, werden diesmal die Pressevertreter gebeten, hinter einer Absperrung Aufstellung zu nehmen. Dazu wurden über mehrere Meter rote Kordeln gespannt. So hat jeder Fotograf und Kamerateam die Chance, gute Bilder einzufangen. All das erklärt Klaus Beer den Wachleuten und weist insbesondere darauf hin, dass sich diesmal kein neugieriger Zuschauer zwischen den Schilderpfosten „verlaufen“ darf. Der Hintergrund muss für Pressefotos unbedingt frei bleiben. Denn trotz dieser Anweisung standen beim letzen Star-Stern Würdenträger, Pierre Brice, plötzlich fremde Leute im Hintergrund und verdarben die Bilder. Das muss diesmal unbedingt ausgeschlossen werden,

Vorbereitung zum Setzen des Sterns

Dann erfüllt Rauch und Staub den „Schilderwald“. Ein Arbeitstrupp der „SBG Tiefbau Hof“, die auch diesmal wieder freundlicherweise das Setzen des Star-Sterns übernommen hat, trifft Vorbereitungen für das spätere Einpassen des Sterns in den Gehweg. Denn heute soll Karlheinz Böhm dabei sein und mitverfolgen können, wie sein Stern im „Boulevard der Humanität“ eingelassen wird.

Das dabei kein solcher Staub aufgewirbelt werden kann ist klar. So werden die Steinplatten des Trottoirs gute zwei Stunden vor dem Eintreffen zersägt und der Platz für den Stern schon so weit vorbereitet, dass dieser später schnell und problemlos eingefügt werden kann.

Das ausgehobene Loch ist mit feinem Split gefüllt und wird mit Brettern abgedeckt. Ein Stück roter Teppich darüber – und nichts läßt mehr erahnen, dass der auf dem Podest thronende Star-Stern dann dort bald im Blitzlichtgewitter der Fotografen eingesetzt werden wird. Nur kurz schimmert der Namenszug von Karlheinz Böhm in der Morgensonne. Dann verdeckt ihn Klaus Beer mit einem roten Prokattuch.

Die Star-Mobil Signierung

Nach mehreren Rückrufen über das Vorwärtskommen erhält um 12.25 Uhr Klaus die erlösende Nachricht: „Unser Navi zeigt an, daß wir in acht Minuten in Hof sind, an der Freiheitshalle.“ Klaus ist erleichtert, wimmelt es doch am Fernweh-Park schon seit gut einer Stunde von Presseleuten und Fotografen. Auch einige Fernsehteams sind schon da.

Wie ausgemacht, treffen sich Klaus Beer und Karlheinz Böhm mit Gattin Almaz samt Management von MfM an der Hofer Freiheitshalle, bzw. am dort angrenzenden Parkplatz des Hotels Central. „Ich kenne Sie doch, sagt Karlheinz Böhm und kommt mit ausgebreiteten Armen auf den Fernweh-Park Initator zu. Die Begrüßung ist herzlich. Bevor jedoch der Ablauf der Ehrung besprochen wird bittet Klaus Karlheinz und Almaz Böhm, das Star-Mobil zu signieren. Denn das hat damals auf dem Großgelände der Veranstaltung in Nürnberg nicht geklappt, da das Auto weit abseits der Bühne stand.

Da Kühlerhaube und Kotflügel, bzw. auch alle beiden Seiten des Star-Mobils schon über und über mit Autogrammen von Stars aus dem „Signs o Fame“ übersät sind, geht es auf dem Dach weiter. Und hier bietet Klaus Beer Karlheinz und Almaz Böhm die beste nur denkbare Stelle an. Auf der Frontseite, direkt über der Windschutzscheibe. Unübersehbar.

Vorab schon mal: Geschenke

Klaus hat zwei Fotoabzüge mitgebracht, die Karlheinz und Almaz Böhms Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit Handabdruck-Aktion zeigen. Klaus: „Da der Hofer Fernwehpark heuer seinen 10-jährigen Geburtstag feiert, bitten wie Sie, die Bilder zu signieren, vielleicht auch mit einem kleinen Spruch zum Jubiläum dazu.“ „Alles Gute zum 10. Geburtstag“ schreibt Karlheinz Böhm darauf.

Da bei der Star-Stern Verleihung ein großer Rummel herrschen wird, überreicht Klaus Beer Karlheinz und Almaz Böhm zur Erinnerung an den heutigen Tag gleich jetzt seinen neuesten Bildband „New York City“. Filmemacher Beer, der seit über 30 Jahren mit der Film- und Fotokamera die Welt bereist, ist bekennender Amerikafan und hat die Staaten kreuz und quer bereits 21 mal bereist. Und erklärt Karlheinz und Almaz Böhm. „Mein absolutes Lieblingsland aber ist Indien. Ich war auch in Nepal, Ladakh, Thailand, Algerien, der Sahara, Sri Lanka, Neuseeland, Australien und in viele Ländern mehr. Den afrikanischen Kontinent kenne ich aber nur von Tunesien, Marokko, Syrien, Jordanien, Algerien, Ägypten und Südafrika. In Äthiopien war ich leider noch nicht, was mich natürlich auch sehr reizen würde “

Die Ankunft – Medienrummel am Roten Teppich

Ankunft am Fernweh-Park. Obwohl aus Sicherheitsgründen die Bevölkerung bewusst nicht informiert wurde, wimmelt es dort von Menschen. Zufällig vorbeikommende Passanten wollen sich das Ereignis, was hier gleich stattfinden wird, nicht entgehen lassen. Ob sein Name schon durchgesickert ist? Lesen konnte man ihn noch nicht, da der Stern ja – hoffentlich – noch verhüllt ist. In den vorderen Reihen stehen die Medienvertreter und warten kamerabewaffnet auf die die berühmten Gäste.

Als Karlheinz und Almaz Böhm den Roten Teppich betreten, brandet spontaner Beifall auf. Die Fernsehteams verfolgen den Einzug von Karlheinz und Almaz Böhm in den Fernweh-Park.

Klaus leitet die Gäste zu dem Star-Stern, der auf dem Stahlpodest noch mit einem dunkelrotem Samttuch verhüllt ist. Die Security haben aufgepasst. Laut Protokoll erfolgt zuerst ein offizielles Grußwort der Stadt Hof, deren Vertreter von Klaus Beer eingeladen wurden.

Gönner und Sponsoren

Nach dem Bürgermeister bittet Beer Gönner und Sponsoren zu Karlheinz und Almaz Böhm auf den Roten Teppich. Da der Fernweh-Park völlig kommerzfrei ist, kein Eintritt erhoben wird und alles nur auf Idealismus basiert, könnte das Projekt selbst nicht existieren, wenn es nicht Unterstützer gebe.

Einer der Gönner ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kreis- und Stadtsparkasse Hof, Herr Reinhard Gerstner. Klaus bittet auch Dr. Boris Rapp, Geschäftsführer des SANA Klinikums Hof und Heinz Rödel, Mitglied der Geschäftsführung zu den Böhms. Denn sie haben den Star-Stern gesponsert. „Ohne sie hätte die Ehrung gar nicht stattfinden können. Denn woher sollen wir das Geld für so einen Stern aus massiven Granit nehmen, in dem ein andersfarbiger Stein in Sternform wie bei einer Intarsie eingearbeitet wurde. Die Herstellung für den Fernweh-Park Verein – unbezahlbar.“

SANA Klinikum – Pate der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“

Heinz Rödel hat ein Plakat mitgebracht auf dem hervorgeht, dass das SANA Klinikum seit 2007 offizieller Partner der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ ist und bereits Ärzte des Hofer Hauses zu Karl Böhm nach Äthiopien schickte.

Hofer Schulklasse darf Karlheinz Böhm kennenlernen

Dann bittet Klaus Beer spontan eine Schulklasse zu Karlheinz und Alma Böhm auf den Roten Teppich. Denn als intern bekannt wurde, dass Karlheinz Böhm im Fernweh-Park ausgezeichnet wird, nahmen die Schülerinnen und Schüler des Hofer Schillergymnasiums in Erdkunde gerade das Thema Hilfsprojekte in der Dritten Welt mit Beispiel „Menschen für Menschen“ durch. Da wurde der Wunsch an Klaus Beer herangetragen, ob es nicht möglich wäre, dass die Schulklasse Karlheinz Böhm persönlich kennenlernen dürfte. Klaus versprach, einen kurzen Termin in das Protokoll des Besuchsprogramms einzubauen.

Nach und nach flanieren nun die Kids an den Star-Stern Würdenträgern vorbei. Sie werden von den berühmten Gästen mit Handschlag begrüßt. Man hat den Eindruck, dass Karlheinz und Almaz Böhm dieser Besuch besonders freut. Sanft streicht der Schauspieler einem schüchternen Mädchen über das Haar. Dann überreicht ihn Tina Ehrhardt von der Klasse 8 b einen Umschlag. „Wir haben in der Klasse spontan gesammelt und es sind 100 Euro zusammengekommen“, sagt sie. Karlheinz und Almaz Böhm sind gerührt und freuen sich sehr.

„Jeder Euro wird dazu beitragen, diese Ungerechtigkeit zu besiegen.“

Karlheinz Böhm bedankt sich herzlichbei den Schulkindern und betont, wie wichtig gerade das Engagement der Jugend ist, um die Not auf der Welt zu lindern. „Es gibt auf der Welt noch so viel Ungerechtigkeit, gerade, wenn man den Kontinent Afrika anschaut. Jeder Euro, auch in diesem Umschlag, wird dazu beitragen, diese Ungerechtigkeit zu besiegen.“ Besonders wichtig findet er dabei, daß die Jugend in Äthiopien Zugang zu guter Bildung hat, um ihre Lebenssituation selbst verbessern zu können. Hilfe zur Selbsthilfe sei ihm dabei sehr wichtig.

So soll das neue Programm „ABC-2015“ die Alpabetisierungsrate deutlich steigern und Hunderttausenden Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung ermöglichen. Über 90.000 Äthiopier haben bislang durch MfM-Programme lesen und schreiben gelernt. „Äthiopien ist ein junges Land“, betont Karlheinz Böhm, „mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 18 Jahre.“ Ihr Schlüssel zu einem Leben ohne Armut sei der Zugang zur Bildung.

Weiteres wichtiges Aufgabenfeld sei die integrierte ländliche Entwicklung, die ganzheitlich Agrarökologie, Infrastrukur, Wasserversorgung und Gesundheitsvorsorge fördert. So wurden bislang mehr als siebzig Millionen Bäume gepflanzt und 1100 Wasserstellen geschaffen, eine unermessliche Erleichterung für die Frauen, die zum Wasserholen oft stundenlange Märsche auf sich nehmen mußten. All dies ist Karlheinz Böhm zu verdanken.

Die Schülerinnen und Schüler der 8b des Schillergymnasiums sind happy, nun auch noch ein gemeinsames Foto mit dem großen Filmschauspieler und Initiatoren von „Menschen für Menschen“ zu erhalten, hat doch Klaus Beer von Anfang an darauf hingewiesen, das er es versuchen wolle, aber nichts versprechen kann. Leider kommen nicht alle Kids in den Genuß, da ein Teil der Schüler auf Grund des verspäteten Eintreffens der Gäste bereits wieder weg mußten. Der Schulbus konnte nicht warten. Doch man wird viel zu erzählen haben. Und auch mit der Bildergeschichte der Fernweh-Park Homepage kann man diesen Augenblick noch einmal Revue passieren lassen.

An dieser Stelle bittet der Fernwehpark auch alle Leserinnen und Leser dieser Geschichte. Helfen auch Sie mit. Spenden Sie für das großartige Werk von Karlheinz Böhm. Spenden für die Stiftung „Menschen für Menschen“ werden erbeten auf das Konto Nr. 18180018 bei der Stadtsparkasse München, Bankleitzahl 70150000.

War in den achtziger Jahren der konkrete Kampf gegen den Hunger vordringlich, investiert die Organisation, wie bereits erwähnt, heute rund 67 Prozent ihrer Mittel in Bildung und Ausbildung. Immer an vorderster Front mit dabei, Karlheinz Böhm, der nicht müde wird, Spenden für das nordafrikanische Land zu generieren, seit Jahren unterstützt von seiner Gattin Almaz. „Sie wird meine Arbeit nicht nur praktisch weitertragen, sondern auch im geistigen Sinn“, sagt Karlheinz Böhm.

Eine Deutsche Mark für die Lautadio

Dann richten sich alle Objektive auf das rote Prokattuch, das nun bald gelüftet werden soll. Zuvor jedoch holt Klaus Beer darunter einen Blumenstrauß hervor, den er Almaz Böhm überreicht. In der nun folgenden Laudatio würdigt er noch einmal die Verdienste des Schauspielers, kommt aber schnell auf das zu sprechen, wofür heute Karlheinz Böhm mit einem STAR-STERN auf dem „Boulevard der Humanität“ Einzug halten wird.

Beer: „…doch dann kam, nach den Sissi-Filmen und allen Erfolgen im Film und auf der Bühne etwas, was mir heute noch Gänsehaut verursacht. Denn ich habe die Sendung damals auch gesehen. Es war der 16. Mai 1981.“

Klaus Beer holt aus seiner Jackentasche eine Deutsche Mark, hält diese in die Kameras und sagt: „Karlheinz Böhm prangerte in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ an, dass „nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für die notleidenden Menschen in der Sahelzone spenden würde. Er gewann die Wette. Denn von 18 Millionen Zuschauern gehen nur gut 1,7 Millionen Mark ein. Damit hätte er es bewenden lassen können. Doch noch im Oktober dieses Jahres fliegt er nach Äthiopien, mit dem Grundstock des Geldes aus der Fernsehsendung in der Tasche. Und nur Wochen später, im November 1981, gründete er die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

„Wut ist meine Motivation“

Klaus Beer, mit der guten alten DM in der Hand, weiter: „Seitdem lebt Karlheinz Böhm mehrere Monate pro Jahr unter einfachsten Bedingungen in Äthiopien. und arbeitet seit fast 25 Jahren ehrenamtlich, ohne Gehalt oder Honorar.“

Auf die Frage, aus welcher Quelle er seit fast drei Jahrzehnten seine Kraft nimmt, dies alles zu bewerkstelligen, hat Karlheinz Böhm einmal gesagt: „Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT. Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich.“

Ein Engel namens Böhm

Umringt von Medienvertretern bringt Kaus Beer die Laudatio für Karlheinz Böhm auf den Punkt: “Als Christ glaube ich an Engel. Neben den unsichtbaren Engeln gibt es aber auch SICHTBARE. Da kommen mir unweigerlich zwei Namen immer wieder in den Sinn: Mutter Teresa, die in aufopferndster Weise in Kalkutta gewirkt hat – und KARLHEINZ BÖHM“ – und mit Blick zu Frau Böhm: „Und seine liebe Gattin Almaz, die seit Jahren das Lebenswerk ihres Gatten mitträgt und einmal weiterführen wird.“

„So verleihen wir Ihnen heute, sozusagen als Dankeschön für ihre große Hilfe am Nächsten, in Ihrem Fall an den Menschen in Äthiopien, einen Star-Stern, mit dem Ihr Name auch hier im Fernweh-Park in Hof, Oberfranken, unauslöschlich sein wird.“ Karlheinz Böhm ist sichtlich gerührt.

Am anderen Tag ist in der Hofer FRANKENPOST zu lesen: „Der Hofer Weltenbummler und Weltbürger aus Überzeugung verneigt sich tief vor dem alten Mann. „Ich bin überzeugt, Sie sind ein Engel. Zumindest sind Sie für viele Menschen zum Engel geworden.“

Die STAR-STERN Enthüllung

Dann lüftet Klaus das Rote Tuch. Der Granitstern mit der goldenfarbenen Inschrift kommt zum Vorschein. Erfreut und doch fast ein wenig schüchtern nimmt Karlheinz Böhm die Ehrung entgegen.

Das ist nun der Augenblick, den jeder der anwesenden Fotografen und Medienvertreter dokumentieren will. Dafür sind sie angereist. Für diese Bilder haben sie fast über zwei Stunden gewartet. Kameras klicken. Die Fernsehkameras rücken trotz  Absperrung immer näher…

Karlheinz Böhm befühlt den Stein. „Ihr Stern wiegt 130 Kilo“. „Was, so viel?“, sagt er, „wer hebt den denn jetzt hoch?“ „Das machen Profis“, antwortet Klaus. „Ihr Stern wird noch in Ihrer Gegenwart in den Gehsteig gesetzt. Wir haben schon alles dazu vorbereitet.“

HOLLYWOOD Feeling

Das Fotoshooting im Fernweh-Park hat seinen Höhepunkt erreicht. Fast weht ein Hauch von HOLLYWOOD durch den Schilderwald an der Saale.

Der Star-Stern ist enthüllt. Bald wird er im Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingesetzt sein und für ewige Zeiten an Karlheinz Böhm erinnern, der in Äthiopien längst zu einer Art Nationalheiligem geworden ist. „Dr. Karl“ nennen sie ihn dort. Denn ER hat mit seiner Organisation über 1000 Brunnen gebohrt, fast 200 Schulen gebaut und gut 70 Krankenstationen errichtet. Dafür sind ihm zu recht alle von ganzem Herzen dankbar. Und immer wieder betont Böhm: „Alles was ich heute tue, tue ich für andere Menschen. Wir sollten immer daran denken, das wir alle gemeinsam auf diesem Planeten leben…“

Karlheinz Böhms Worte gehen Klaus Beer ins Herz. Denn genau das ist auch seine Motivation, mit dem Fernweh-Park ebenfalls darauf hinzuweisen. So sind „MfM“ und der Fernweh-Park ideale Partner. Denn der Friedensgedanke mit vielen weiteren Facetten der Ideologie des Projekts sowie die damit verbundene Hilfe am Nächsten gehen untrennbar miteinander einher.

Action

Und „Action“. Die Fotografen schießen aus allen Rohren. Marcus Führer von der Dpa bittet Karlheinz Böhm nochmal über den Stein zu streichen. Kommt näher heran. Die anderen Fotografen rücken nach, ja stürmen regelrecht nach vorn. Jetzt helfen auch keine Absperrkordeln mehr…

Die starke Frau an seiner Seite

Karlheinz und Almaz Böhm – wenn es um „Menschen für Menschen“ geht, muss man auf jeden Fall auch seine Gattin einbeziehen. Im Jahr 1999 wurde die engste Beraterin und Ehefrau, die Agrarexpertin Almaz Böhm, einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und ist seit 1. Januar 2004 Vorsitzende des Stiftungsrates. Was so trocken klingt, ist untermauert mit dem schönsten Wort der Welt. Mit dem Wort „Liebe“. Zum Projekt selbst und zwischen Karlheinz und Almaz Böhm. Denn viele liebevolle Blicke und Gesten zwischen den Beiden sind nicht zu übersehen. Untrügliche Beweise von diesem festen Band, auf dem eigentlich die ganze Erde gegründet sein sollte.

Interviews Interviews

Dann ist Raum für Interviews. Presse, Rundfunk und Fernsehteams strecken dem Initiator des größten deutschen Hilfsprojekts ihre Mikrofone entgegen.

„Ich bin gerne in den Fernwehpark gekommen“, sagt er vor den Medien. Wird doch hier nicht nur seine Person, sondern seine Arbeit am Nächsten gewürdigt. Das ist für Karlheinz Böhm wichtig. Sein Einsatz für die Menschen in Äthiopien. „Für die ich lebe und für die ich bis zum letzten Atemzug leben werde“, wie er sagt.

Auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer wird vor die Mikrofone und Kameralinsen geholt: Klaus Beer: „Ich freue mich sehr, dass es heute, nach gut drei Jahren Terminsuche, geklappt hat und Karlheinz Böhm höchstpersönlich in den Fernwehpark gekommen ist. Denn wie vom Management zu erfahren war, nimmt Herr Böhm sonst keine PR-Termine mehr war. Wir sind uns deshalb der großen Ehre bewußt, ihn heute, zusammen mit seiner bezaubernden Gattin, hier im Fernwehpark begrüßen zu dürfen.“

Auf die Frage der Journalisten, der wievielte Stern-Würdenträger Karlhein Böhm sei, antwortet Klaus Beer: „Herr Böhm hat heute den 5 Stern bekommen. Den 1. Stern erhielt 2005 SARAH CONNOR, die sich für ein Kinderhospiz engagiert, den 2. bekam der weltbekannte Bandleader JAMES LAST, der viel im Verborgenen wirkt, danach folgte Winnetou-Legende PIERRE BRICE, der persönlich einen zwei Millionen DM Hilfskonvoi ins Ex-Jugoslawien begleitete und den letzten Stern erhielt HEINO, der Teile des Erlöses einer Konzerttournee für den Verein „Herzenswünsche“ spendete“

Besuch des Star-Schilds

Nach der Star-Stern Verleihung lassen es sich Karlheinz und Almaz Böhm nicht nehmen zu schauen, wo ihre beiden Grußschilder angebracht sind, die sie vor gut drei Jahren signiert haben. Ein schöner Augenblick. Das, was damals in Nürnberg mit der Signierung der Star-Schilder und den Handabdrücken für den Frieden in der Welt begann, hat heute hier im Fernweh-Park mit der Verleihung eines STAR-STERNS einen wunderschönen Abschluß gefunden.

Der Star-Stern wird gesetzt – mit Sonderstellung

Während der Zeit, in der Karlheinz und Almaz Böhm durch den Fernweh-Park bummeln, haben die Profis der „SBG Tiefbau Hof“ begonnen, den Stern zu setzen. Ein herzlicher Dank geht neben der Baufirma natürlich auch an Bernhard Oppenrieder, Inhaber des Granitwerks Kirchenlamitz, der den Stern zu einem Sonderpreis anfertigte. Dieser besteht übrigens aus Epprechtsteiner Granit. Die „goldene Farbe“ des Sterns wird dabei symbolisiert durch südafrikanischen Impala.

Da Karlheinz Böhm eigentlich den 1. STAR-STERN erhalten sollte, lässt ihn Klaus Beer nicht in Weiterführung der anderen Sterne in den Gehweg setzen, sondern räumt ihm eine Sonderstellung ein. Er wird an der optisch fotogenster Stelle eingelassen. Dort, wo alle Medien berichten, wenn Stars den Fernweh-Park besuchen. Unübersehbar.

Der Stern ist gesetzt. Karlheinz Böhm freut sich sehr darüber und läßt es sich nicht nehmen, spontan eine kurze Dankesrede anzustimmen.

Die Presse überschlägt sich

Die Star-Stern Verleihung an Karlheinz Böhm auf dem „Boulevard der Humanität“ wurde von vielen Printmedien aufgegriffen und entsprechend überregional gewüdigt. Neben vielen Tageszeitungen erschien auch in dem Lifestyle Magazin „La Vista“ eine mehrseitige Reportage über die Star-Stern Verleihung.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KARLHEINZ BÖHM in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ mit BILDERSTRECKE.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen KARLHEINZ BÖHM und seine Gattin ALMAZ BÖHM in Nürnberg.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Rückschau: Blicken wir zurück auf das 1. Treffen mit Karlheinz und Almaz Böhm.

Ich will Gerechtigkeit“ – Das neue Jugendportal für eine gerechtere Welt

Drei Jahre zuvor in Nürnberg: KARLHEINZ BÖHM startete zusammen mit „Antenne Bayern“ auf dem Nürnberger Schülerfestival das neue Jugendportal „Ich will Gerechtigkeit“. Gelegenheit, Karlheinz Böhm und seine Gattin Almaz hier zu treffen und Ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für die notleidenden Menschen in Äthiopien mit der Aufnahme in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenen Friedensprojekts „Fernweh-Park“ zu danken. Nach jahrelanger Korrespondenz mit dem Management hat Klaus Beer heute diesen Termin erhalten.

Vor den Musikdarbietungen betritt Karlheinz Böhm die Bühne. Ca. 20.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern, die auf dem Jugendfestival „Young and Free on Tour“ ihren Schulabschluß feiern, empfangen ihn begeistert, jubeln ihm regelrecht zu. Und beweisen, dass der Name Karlheinz Böhm auch heute bei der Jugend ein Begriff ist und seine Arbeit bei Kids, die ihn als Schauspieler nicht mehr wirklich kennen, Achtung und Anerkennung findet.

Karlheinz Böhm weist in seiner Rede auf den hohen Stellenwert der Arbeit seiner Stiftung „Menschen für Menschen“ in Äthiopien für die zukünftigen Generationen in Europa hin. Und begrüßt dabei die heute in Nürnberg geschaffene Plattform, mit der junge Menschen sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt engagieren können.

„Gibt es unter Euch jemanden, der keinen Euro übrig hat?“ fragt Böhm in die Menge der Jugendlichen, die für kurze Zeit einmal Rock und Pop vergessen und interessiert seinen Worten folgen. Als sich niemand meldete, strahlt große Menschenfreund über das ganze Gesicht.

Die STAR-SCHILD-Signierung

Es ist heiß heute in Nürnberg. Hochsommer. 34 Grad im Schatten. Eine Temperatur, die Karlheinz und Almaz Böhm in Athiopien gewöhnt sein dürften.

Nach der Ansprache auf der Bühne und Vorstellung des neuen Jugendportals, bei dem „Superstar“ ALEXANDER die Schirmherrschaft übernommen hat, besuchen Karlheinz und Almaz Böhm das Pressezelt. Hier werden sie von Fernwehpark Initiator Klaus Beer in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Nach einer herzlichen Begrüßung stellt Klaus Karlheinz und Almaz Böhm anhand des Fernweh-Park Prospekts kurz das völkerverbindende Friedensprojekt vor. Natürlich wissen sie schon darüber Bescheid, denn sie haben sich, wie sie sagen, über die Fernweh-Park Homepage ein Bild über das Projekt gemacht. Doch die Ideologie des Friedensprojekts noch einmal zusammengefaßt aus dem Mund des Initiators selbst zu hören und dessen „Herzblut“ zu verspüren, ist eine ganz andere Sache. Und wohl keiner wie Karlheinz Böhm kann besser verstehen und nachempfinden, wovon Klaus Beer spricht. Brennt er selbst doch mit Feuer und Flamme für sein Hilfsprojekt. So treffen sich heute zwei Menschen mit zwei Herzensangelegenheiten, die zwar verschieden sind, aber es im Grunde doch um eine Gemeinsamkeit geht – die Hilfe am Nächsten und das friedvolle Zusammenleben aller Kulturen, egal welcher Hautfarbe und Religion.

Karlheinz Böhm bittet seine Frau, die Vorsitzende des Stiftungsrates von „Menschen für Menschen“ ist, als Erste, das Star-Schild zu signieren.

Klaus hat ein zweites Schild anfertigen lassen, dass Karlheinz Böhm mit einem Kind aus Äthiopien zeigt – das offizielle Foto der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Wie man sieht, gab es damals das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt.

Doch eines ist gleich geblieben.Für diese Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KARLHEINZ und ALMAZ BÖHM und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

 

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen. Doch heute muss umgedacht werden. Da es nur eine Tonform gibt, bittet Klaus Karlheinz und Almaz Böhm, jeweils eine Hand einzudrücken. Almaz legt dazu ihre Linke auf den Ton, Karlheinz Böhm seine Rechte. Klaus: „Wir hätten auch zwei Tonschalen mitbringen können. Doch beide sind so untrennbar miteinander verbunden, dass einfach beide Hände zusammen verewigt werden müssen.“

Klaus weiter: „Und nun jeweils mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Heute jedoch fragt er nicht, ob er mithelfen soll, das hätte irgendwie nicht so gepasst. Egal, wie letztendlich das Ergebnis ausfällt.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Karlheinz und Almaz Böhm ihre Hände in der grauen Masse verewigt haben, ist die Spannung groß. Wie sind die Abdrücke wohl gewordent? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber auch das lässt Klaus heute bleiben. Die Abdrücke sollen so bleiben, wie sie in diesem Augenblick entstanden sind.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Karlheinz und Almaz Böhm natürlich gerne mit. Normalerweise gehen die Stars hinter der Tonschale in Hocke und stellen ihre Hände senkrecht hinter den Prints auf. Da Karlheinz und Almaz Böhm jedoch stehen, fällt das Friedenszeichen etwas anders aus. Macht nichts, die symbolische Geste ist ja gegeben. Dann müssen die Abdrücke nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor der Veranstaltung oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Karlheinz und Almaz Böhm, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Sie machen dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Karlheinz und Almaz Böhm: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht.

Vielleicht bald ein STAR-STERN?

Zum Abschied verkündet Klaus Beer Karlheinz Böhm, dass er ihm zusätzlich zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ noch eine weitere Ehrung zukommen lassen möchte. Die Größte, die das Friedensprojekt zu vergeben hat – die Verleihung eines STAR-STERNS. Als Dankeschön für seine aufopfernde Hilfe für die Menschen in Äthiopien, für sein Hilfsprojekt „Menschen für Menschen“. Wie am Anfang unserer Bilderstory zu erfahren ist, hielt Klaus Beer sein Versprechen. Drei Jahre später fand die Verleihung des Star-Sterns auf dem Roten Teppich im Fernweh-Park statt.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderschöne Begegnung mit Karlheinz und Almaz Böhm zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das Management, Herrn Goesmann, für die gute Zusammenarbeit zur Realisierung beider Ehrungen.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die KARLHEINZ und ALMAZ BÖHM, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Backstage von „Young and Free on Tour“

20.000 Jugendliche rocken ab. Es geht heiß her auf der Bühne und auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg bei „Young and Free on Tour“, bei der viele Bands und Künstler auftreten.

Mit dabei: GRACIA, die seit ihrer DSDS-Zeit bereits mit einem Grußschild im Fernweh-Park vertreten ist.

Backstage-Splitter: Während des Wartens auf Karlheinz und Almaz Böhm trifft Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew MOLA ADEBESI, früherer VIVA-Moderator und jetziger Sänger bei einer neu formierten Gospelband. Man versteht sich sofort, da Klaus als bekennender Christ seine Arbeit super findet.

Erst vor kurzem hat Klaus in Köln das Queen-Musical „We will Rock you“ live erlebt. Jetzt trifft er die Hauptdarsteller persönlich. Beer: „Eine grandioses Rock Erlebnis mit fantastischer Ausstattung, ein Erlebnis, das unvergessen bleibt. Muß man einfach gesehen haben.“ Interessiert verfolgen die „Killer Queen“, „Galileo“ und ein weiterer Protagonist des Queen Musicals die Informationen von Klaus Beer über den Fernweh-Park anhand des Fernwehpark Prospekts.

Bei „Young and Free on Tour“ trifft die Fernwehpark Crew auch LUKAS HILPERT, erfolgreicher Songschreiber, der unter anderem auch den Text „Ohne Dich“ für Yvonne Catterfield geschrieben hat, seit Mitglied der Jury der „Popstar-Staffel“ in der Öffentlichkeit steht und auch auf der Bühne tüchtig abrockt. Hier mit Freundin im Pressezelt.

Mit „Superstar“ ALEXANDER, den Klaus schon öfters bei Veranstaltungen backstage getroffen hat und die Begegnungen seit seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer sehr herzlich waren, ist heute leider kein Shake Hands möglich. Denn gerade in dem Augenblick, wo Karlheinz und Almaz Böhm ihre Hände in Ton drückten, steht Alexander auf der Bühne – und wird von Hunderten von begeistert schreienden weiblichen Fans umlagert.

Fotos Star-Stern Verleihung: Ralf Standtke, Christine Ströhlein, Jürgen Müller, Hartmut Böhringer, Gabi Eiber, Sylvia Schildbach

Fotos Handabdrücke: Christine Ströhlein

Fotos Nürnberg Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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