James Last

Seine Konzerttourneen führten ihn um die ganze Welt. In 150 Ländern der Erde wird seine Musik gehört. JAMES LAST ist auf vielen Kontinenten gefeierter Gast. Europa, Asien, Afrika, Australien und Neuseeland stehen auf dem Tourprogramm.

Der tpypische James-Last Sound ging um die Welt. Mit „Non stop dancing“ begeisterte er bereits 1965 in der ganzen Welt, darunter auch in China. All seine veröffentlichten Alben, weltweite Auftritte und Auszeichnungen aufzuzählen ist schier unmöglich.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 29. Oktober 2002.

STAR-STERN Verleihung am 17. Oktober 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Der Fernwehpark trauert um James Last, der am 09. Juni 2015 im Alter von 86 Jahren in Florida verstarb. Wir verneigen uns vor einem der größten deutschen Komponisten und Musiker und werden ihn durch seine musikalischen Werke und stille, humanitäre Hilfe am Nächsten immer im Herzen bewahren.

STAR-STERN Verleihung

STAR-STERNE, ähnlich des weltberühmten „Walk of Fame“ in Los Angeles / Hollywood, werden an Prominente vergeben, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren oder sich karitativ betätigen und zur Erhaltung der Lebensräume, Umwelt, auf unserer Erde stark machen – also zum Wohle des Menschen und dessen Lebensräume wirken.

Deshalb wird der Starwalk im Fernweh-Park entsprechend der Grundlage zum Erhalt dieser Auszeichnung „Boulevard der Humanität“ genannt. Im Gegensatz zur allgemeinen Aufnahme in die „Signs of Fame“, bei der die Ehrung auch ausserhalb durchgeführt werden kann, findet eine STAR-STERN Verleihung ausschließlich im Fernweh-Park statt. Dazu wird die zu ehrende Persönlichkeiten auf den Roten Teppich eingeladen, wo im Beisein der Medien der STAR-STERN enthüllt wird.

Die STAR-STERN Verleihung ist die größte Auszeichnung, die das Friedensprojekt zu vergeben hat.

STIMMUNGSBERICHT über die STAR-STERN Verleihung an JAMES LAST mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen.)

James Last: „Kein Unterschied zu Hollywood – es kommt auf das Herz an…“

Nun kam zu den vielen Preisen und Ehrungen von James Last eine weitere dazu: Ein STAR-STERN auf dem „Walk of Fame“ des „Fernweh-Parks Signs of Fame“. Der Unterschied zu HOLLYWOOD? James Last, auf die Frage eines Reporters: „Für mich ist da kein Unterschied, egal ob Hollywood oder Fernwehpark. Es kommt auf das Herz an. Und da ist mir die diese Ehrung genauso viel wert….“

17. Oktober 2006. Der zweite STAR-STERN des beginnenden Starwalk vor der exotischen Schilderkulisse geht nach SARAH CONNOR an den weltbekannten Bandleader JAMES LAST.

Last-Fans angereist

Warten auf James Last. Während Klaus Beer zum Hotel fährt, um James und Christine Last abzuholen, besuchen Günter und Karin Krüger aus Berlin das Star-Schild Ihres „Hansi“. Die Krügers zählen seit vielen Jahren zu den größten und privat engsten Fans der Musiklegende und Günter weiß gar nicht mehr, wie viele Konzerte er von James Last schon besucht hat. „So um die vierzig müssen es auf jeden Fall schon gewesen sein“, sagt er. Die Krügers sind extra von Berlin zur Star-Stern Verleihung nach Hof gekommen und haben sich am Hotel am Maxplatz, nur zwei Gehminuten vom Fernwehpark entfernt, für zwei Tage einquartiert. „Wir wollen ohne Hektik bei der Ehrung von James Last dabei sein und alles genießen.“ Günter war es auch, der auf einer Last-CD für dem Musikverlag entsprechende Titel aussuchte und eine Widmung im Booklet verfaßte.

Das Treffen

Im Fernweh-Park ist alles bestens vorbereitet. Der Star-Stern liegt bereit. Damit ihn die Fotografen und Fernsehkameras besser erfassen können, wurde er etwas erhöht. Um den Namen des Geehrten vor neugierigen Blicken zu schützen, ist er mit einem Tuch verhüllt.

14.45 Uhr. Klaus Beer ist mit Fernwehpark Star-Fotografin Christine Ströhlein im Hotel Central eingetroffen, wo sie von James Last und seiner bezaubernden Gattin Christine empfangen werden. Das Wiedersehen nach drei Jahrenn ist herzlich. „Hansi“ – wie er von seinen Freunden genannt wird, kann sich noch gut an die Handabdruck-Akion und die damit verbundende Aufnahme in die „Signs of Fame“ erinnern.

Klaus hat in seinem Plattenschrank gekramt und einige „Last-LP’s“ mitgebracht. Noch ist Zeit, diese von ihm signieren zu lassen. Im Gegenzug überreicht Klaus Beer James Last seine neueste Filmproduktion „Best of the West“ auf DVD, mit persönlicher Widmung für den berühmten Bandleader. Bevor im Fernweh-Park der große Medienrummel losbricht, nutzt Klaus hier im Hotel das private Treffen für den Austausch von Geschenken.

Die Star-Mobil Signierung

Da „Hansis“ Unterschrift auf dem Fernwehpark Star-Mobil noch fehlt – bei dem 1. Treffen mit ihm gab es diese Idee noch gar nicht – bittet ihn Klaus, die Kühlerhaube des Fahrzeugs zu signieren.

Zum Fernweh-Park chauffiert wird jedoch mit einem anderen Auto. Da es James Last bescheidenerweise vorzog, anstelle der sonst üblichen weißen Stretch-Limousine, die für Star-Events zur Verfügung steht, mit einem „normalen Auto“ gefahren zu werden, wird in einen schwarzen „Benz“ umgestiegen, den anstelle der Nobelkarosse „Klaus Müller Limousinendienst“ freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Mit an Bord ist Christine Last, die ihren Mann auf seiner „Last-Tournee 2006“, die in der Freiheitshalle Hof startet, begleitet. Um allen Ängsten der Fans entgegen zu wirken erklärte James Last gleich zu Beginn seines zwei Tage später stattfindenden Konzerts: „Ich denke nicht ans Aufhören, die ‚Last-Tournee‘ ist nichts weiter als ein schönes Wortspiel…“

Ankunft am Fernweh-Park

14.00 Uhr. Der schwarze Benz nähert sich de Fernweh-Park. Schon von weitem sieht man eine große Menschenmenge. Und das, obwohl die Bevölkerung aus Sicherheitsgründen bewusst nicht informiert wurde und die STAR-STERN Verleihung nur im engsten Kreis der Medienvertreter stattfindet.

Als „Mr. Happy Music“ den Wagen verlässt, wird er sofort von vielen Schaulustigen umringt. Auch wenn Passanten nicht wussten, wer da heute kommt, hat der Rote Teppich und die wartenden Fotografen und Fernsehteams neugierig gemacht. Und wenn so etwas auch noch am Fernweh-Park stattfindet, dann kann es nur ein Star sein.

Die Laudatio

Fernweh-Park Initator Klaus Beer geleitet James Last und seine charmante Gattin über den Roten Teppich. Vor dem noch mit einem roten Tuch verhüllten Star-Stern begrüßt Klaus den weltberühmten Bandleader und seine Gattin nun offiziell auf das herzlichste und überreicht ihr einen großen Blumenstrauß. Beer: „Neben der Star-Schild Signierung und den Handabdrücken ist die Star-Stern Verleihung eine zusätzliche, besondere Ehrung. Wir vergeben eine limitierte Anzahl von Star-Sternen an Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise sozial und karitativ engagieren, sich also für hilfsbedürftige Menschen auf unserer Erde einsetzen. Sie, sehr verehrter Herr Last, tun dies spontan und eher im Verborgenen und wir respektieren Ihren Wunsch, Ihre Hilfsleistungen nicht im allgemeinen zu nennen. Mit der Verleihung dieses Star-Sterns  danken wir Ihnen zudem für Ihre wunderbare Musik, mit der Sie seit vielen Jahrzehnten die Menschen auf der ganzen Welt erfreuen.“

Da Klaus Beer zu jeder Star-Stern Verleihung auch Vertreter der Stadt Hof einlädt, überreichen zwei Stadtratsmitglieder ein Biertragerl mit Bierspezialitäten div. Hofer Brauereien an den Bandleader.

Die STAR-STERN Verleihung

Dann endlich ist es soweit. Klaus Beer lüftet das Tuch über dem STAR-STERN. Kameras klicken. James Last freut sich sichtlich und bringt dies mit einem dicken Kuß an seine Frau zum Ausdruck.

Fotoshooting auf dem ROTEN TEPPICH für die Medien. Dazu ist James Last in die Knie gegangen, um SEINEN Stern ganz nah zu sein – und liefert damit als medienerprobter Star Presse und Fernsehen tolle Bilder. Doch das ist nicht ganz einfach. Die Kameraleute und Fotografen drängen sich zu dicht um James Last und werfen teilweise ihren eigenen Schatten auf den Stern. „Frau Last, kommen Sie doch bitte mit dazu“  ruft Klaus Beer. Sehr zur Freude der Medien. Denn James Last und Gattin mit buntem Blumenstrauß über dem Stern – DAS sind DIE BILDER!

Da dies erst die 2. Stern-Verleihung ist, kann Klaus nur aus den Erfahrungen dazu lernen. In Zukunft werden rote Absperrkordeln die Schaulustigen auf Distanz halten. Aber auch Presse und Fernsehen. Denn wenn alle noch vorne stürmen, bekommt keiner vernünftige Bilder, da einfach der Abstand zu dem Stern zu kurz ist.

Medienansturm – Interviews

James Last freut sich so über seinen Stern, dass er seine Frau kräftig an sich drückt und ihr einen herzhaften Kuss auf die Wange gibt. Die Fotografen schießen aus allen Rohren, die Fernsehkamers rücken immer näher an die Beiden heran. Rufen „Bitte zu mir schauen“… Roter Teppich eben…

Nach dem offiziellen Act ist Zeit für Interviews. Dicht umlagern Fernsehen und Presse den „Gentlemen of Music“ und fragen, wie ihm die STAR-Stern Verleihung gefallen hat.

Bummel durch den „Schilderwald“

Danach lässt es sich James Last nicht nehmen, natürlich auch SEIN STAR-SCHILD zu besuchen, das er vor gut drei Jahren backstage seines Konzerts in Chemnitz signiert hat. Er ist neugierig, ob es auch einen guten Platz gefunden hat und kann sich jetzt mit eigenen Augen davon überzeugen.

Als James Last erfährt, dass das schöne Wetter es zulässt, seinen Stern gleich setzen zu können beschließt spontan zu bleiben. Bis die Vorbereitungen dazu abgeschlossen sind ist Zeit, etwas länger durch den Fernweh-Park zu bummeln. Immer verfolgt von Fernsehkameras und Pressefotografen. Und da jedes Schild seine eigene Geschichte hat, weiß Fernwehpark Initiator Klaus Beer viel zu berichten.

Jetzt kommt auch die Chance für den Bayerischen Rundfunk, James Last abseits des Straßenverkehrs für die Sendung „Boulevard Bayern“ etwas länger zu interviewen. Auf die Frage des TV-Redakteurs, was für ihn der Unterschied zwischen einer STAR-STERN Verleihung in Los Angeles / HOLLYWOOD und dem FERNWEHPARK ist, antwortet James Last: „Für mich ist das kein Unterschied, egal ob Hollywood oder Hof. Es kommt auf das Herz an. Und da ist mir die diese Ehrung genausoviel wert…“ Über diese Antwort freut sich Klaus Beer natürlich sehr.

Ausgiebig inspizieren James Last und seine bezaubernde Gattin die Schilderreihen und dringen sogar bis in die „Schilderstraße Australia“ vor. Diese wurde mit Hilfe des Fahrradabenteurers Tilmann Waldthaler installiert. Tilman lebt nach jahrzehntelangen Fahrradtouren um die ganze Welt nun in Australien und schickt von dort tolle Schilder. So wird diese „Schilderstraße Australia“ im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut. Von Schildern bei Touren durch den roten Kontinent aus dem Outback bis zum Barrier Reef.

Klaus Beer dabei zu James Last: „Mit Blick auf die Schilder aus aller Welt soll der Besucher optisch, gedanklich und emotional auf Weltreise gehen, in wenigen Schritten. Man kann bekannte Bilder, die man von Ländern und Städten kennt, abrufen und mit etwas Fantasie im Kopfkino zu einer Reise um die Welt starten. Sinn und Zweck des Fernwehparks.“. James Last nickt und schmunzelt zustimmend. „Hab’s verstanden“, sagt er trocken in seiner für ihn so typischen norddeutschen Art.

Und Klaus fügt hinzu: „Und unter den Schildern aus aller Welt sollen Menschen aus aller Welt ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung – und Prominente symbolisch die Hand heben gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus – so  wie Sie es mit Ihrer Handabdruck Aktion bereits getan haben.

Ein Stern, der Deinen Namen trägt… wird gesetzt

wird 1 Jahr später DJÖtzi und Nick P. singen. Ob der Fernweh-Park die Beiden dazu inspiriert hat? Man weiß es nicht.

Heute werden Nägel mit Köpfen gemacht. Nach der Ehrung wird der Stern gleich in den Gehweg gesetzt. Nachdem James Last mit Gattin Christine nach dem Bummel durch die Schilderreihen wieder auf dem Gehweg an der Frontseite angekommen sind, ist auch das Setzen des Sterns soweit vorbereitet, das es losgehen kann. Mit großem Interesse verfolgt James Last die Aktion. Auch die Fernsehteams dokumentieren das Setzen des Sterns. „Nur nicht zu fest, ihr macht den Stern ja noch kaputt“, ruft er dem Arbeiter zu, als der dicke Gummihammer immer wieder auf die Granitplatte knallt. Doch es sind Fachleute am Werk. Der Stern muss etwas tiefer liegen als die anderen Gehplatten, damit im Winter der Schneepflug nicht darüber schrammt.

„Das ist der Mann, der ihren Star-Stern angefertigt hat“ sagt Klaus Beer und stellt James Last Bernhard Oppenrieder, Inhaber der Kirchenlamitzer Steinmetzfirma, vor. Oppenrieder erklärt, dass der STAR-STERN auch multikulturell ist: „Die grauschwarze Untergrundplatte ist ein IMPALA aus Südafrika und der helle Stein ist ein Epprechtstein-Granit, aus unserer Gegend“, sagt er.  „Und dieser Mann hat das kostenlose Setzen Ihres STAR-STERNES übernommen“, erklärt Klaus weiter und macht Horst Schaller, den Chef der Straßenbaugesellschaft Hof mit James Last bekannt. Dieser freut sich sehr über die tüchtigen Helfer und bedankt sich bei Horst und den Arbeitern mit einem kräftigen Händedruck. Beer`s Prinzip: Wer etwas für den Fernweh-Park macht, erhält auch die Gelegenheit, dem Star persönlich vorgestellt zu werden.

Die Rückfahrt

Die Star-Stern Verleihung ist vorüber. Klaus Beer, James Last und seine Gattin fahren zurück ins Hotel. Der Abschied ist herzlich. Klaus wünscht „Hansi“ weiterhin noch viel Erfolg für seine Tourneen und vorallem Gesundheit dazu.“

Danach muss Klaus sofort zurück in den Fernweh-Park, da das Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks noch einige Bilder von ihm braucht. Er soll für die Kamera den Roten Teppich zusammen rollen und in der Ladefläche des Fernwehpark Star-Mobils verstauen. Als er kommt, haben fleissige Helfer diesen jedoch schon aufgerollt. Also nochmal entrollen und alles für die Fernsehkamera von vorn…

Dann Heckklappe zu. Fertig. Die Schlussbilder für den Bericht über die Star-Stern Verleihung für „Boulevard Bayern“ sind im Kasten. „Ob Klaus mit dem Ablauf der Stern-Verleihung zufrieden war?“ Klaus gibt das letzte Interview heute am Fernweh-Park.

Ein kleiner Starwalk ist im Entstehen

Am anderen Morgen leuchtet der STAR-STERN von JAMES LAST in der Sonne. Golden glänzen die Schriftzüge.

JAMES LAST befindet sich in guter Gesellschaft. Neben ihm befindet sich der 1. STAR-STERN von Pop Queen SARAH CONNOR, die jedoch nicht persönlich am Fernweh-Park war. Denn kurz vor der Ehrung wurde sie wegen eines grippalen Infekts den Termin nicht wahrnehmen. Da das Datum jedoch eingraviert war, fand die inoffizielle STAR-STERN Verleihung backstage ihres Konzerts statt in Lauf bei Nürnberg statt. Verbunden mit der Zusage des Managements, bei passender Gelegenheit ihren STAR-STERN natürlich offiziell im Fernweh-Park, im Beisein der Presse, entgegen zu nehmen.

Ein kleiner „WALK OF FAME“ ist am Fernweh-Park entstanden, der bereits in den wenigen Jahres seines Bestehens als weltweit einmalig zu bezeichnen ist. Zeigt er doch im Gegensatz zu seinem Original in Watson Lake/Kanada nicht nur bunte Schilder, sondern vermittelt eine Botschaft. Steht für eine friedvolle Welt, gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Rassismus. Auch der Name des Starwalk ist einmalig. Im Gegensatz von nur Glimmer und Glamour in HOLLYWOOD wird er hier „BOULEVARD DER HUMANITÄT“ genannt.

L.A. Fan Klaus Beer, der, wie er offen zugibt, gedanklich eigentlich immer dort zuhause ist, wird im Laufe der nächsten Jahre weitere STAR-STERNE an Prominente vergeben, die wie James Last nicht nur selbst Erfolge feiern, sondern die Sonnenseiten ihres Lebens mit anderen teilen. Mit Menschen, die mehr die Schatten des Lebens erfahren haben.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JAMES LAST in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts mit BILDERSTRECKE.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen JAMES LAST vor seinem Konzert in Chemnitz.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf den „Gentleman of Music“ das erste Mal, drei Jahre vor der Star-Stern Verleihung, in Chemnitz, um ihn vor seinem Auftritt in der ausverkauften Stadthalle in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Beer: „Die Begegnung mit ihm gehört zu den mit bislang nettesten Zusammentreffen von prominenten Persönlichkeiten. Auf seiner Homepage ist zu lesen: Seine Bescheidenheit ist eines seiner Markenzeichen, Starallüren kennt James Last nicht. Das können wir nur bestätigen.“

Die STAR-SCHILD Signierung

Dazu sucht Klaus Beer zuerst immer die richtige Location. Am besten eine freie Wandfläche, in diesem Fall eine Steinwand im hinteren Bereich der Halle. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken.

„Es ist uns eine große Ehre, Sie heute in den Signs of Fame des Fernwehparks aufnehmen zu dürfen…“. Mit diesen Worten begrüßt Klaus den großen Bandleader. Doch der winkt lächelnd ab. „Aber nicht doch, ich bin doch ein Mensch wie jeder andere auch“.

Vor der Signierung des Schildes erklärt er ihm noch einmal kurz die Ideologie des Fernweh-Parks und weist auf die damit verbundene Friedensbotschaft hin. „Ich kenn das Projekt“, sagt er, „und Frieden brauchen wir alle“.

James Last gefällt das Grußschild, das er mit Freude signiert. Dabei kommt seine Bescheidenheit auch in seiner Unterschrift zum Ausdruck. Klein und zierlich setzt er sein Autogramm auf die schwarze Fläche zwischen den bunten Scheinwerfer-Lichtreflexen.

Die Aufnahme in die „Signs of Fame“ wird mit Handschlag besiegelt. Auf die Frage, was James Last mit dem Begriff „Fernweh“ verbindet und wohin er denn gerne einmal reisen würde, wenn er einmal ein halbes Jahr „ausspannen“ wolle, sagt er.: „Heimweh. Heimweh nach Zuhause“.  Denn dort, wo er lebt, bedeutet für die meisten „Fernweh“: FLORIDA. Hier genau wohnt James Last, in Palm Beach.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Ganze drei Jahre jung ist der Fernweh-Park, als JAMES LAST in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde. Wie man sieht, gab es damals das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das signierte Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit erst aus der Praxis heraus entwickelt. So wird die Tonschale einfach auf ein im Foyer stehendes Klavier gelegt. Passt auch wunderbar zu dem berühmten Musiker.

Wenn man heute diese Bilder sieht und mit den dann folgenden Ehrungen vergleicht sieht man, wie schlicht und einfach die Idee, Stars ihre Hände in Ton drücken zu lassen, damals angegangen wurde…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher, viele Jahre später… Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch damals, 2003, hat er die Stars einfach „machen“ lassen – und auch zu diesen Zeiten sind herrliche Unikate entstanden. Im Gegensatz zu Howard Carpendale, Helmut Lotti, Wolfgang Fendrich oder Peter Maffay ist man bei JAMES LAST  aber bereits von BETON zu TON gewechselt. Schon mal ein Fortschritt. …

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Nachdem der große Bandleader die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher, mit Zement, so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Aber auch diese Geste war damals noch nicht mit im „Programm“. Das Signieren der Handabdrücke jedoch gehörte auf jeden Fall schon mit dazu.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JAMES LAST zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Plaudern mit dem weltbekannte Bandleader: „Musik ist doch Musik“

Bevor’s dann zum Catering geht, gibt es noch ein Gruppenfoto mit dem Gesangsduo „Hinz & Kunz“. Die beiden Mädels sind Fernweh-Park Vereinsmitglieder, machen gerne Musik, lieben den „hohen Norden“ und überreichen James Last ihre 1. Musik-CD „Moin, Moin… Grüße an die Nordsee“. Nordlichter unter sich, sozusagen. Auf ihren Hinweis, dass ihre CD in keinster Weise mit seinen musikalischen Werken auch nur annähernd zu vergleichen ist, meint James Last „Musik ist doch Musik….“

Und wenn schon CD`s verschenkt werden, überreicht ihn Klaus Beer auch die offizielle „Fernwehpark Musik CD“. Der Song „Gedanken im Fernwehpark“ stammt übrigens von den beiden Mädels da“, sagt Klaus.

Der Gedanke zur Star-Stern Verleihung wird geboren

Obwohl Klaus Beer schon bei dieser 1. Begegnung den Gedanken hat, James Last neben seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ zusätzlich mit einem Star-Stern zu ehren, sagt er bei diesem Treffen noch nichts davon. Denn er kann nichts versprechen, wenn das Finanzielle noch nicht geklärt ist. Denn der Fernweh-Park Verein muss ersteinmal die Kosten für so einen Star Stern aufbringen. Allein, unmöglich. Das geht nur mit Sponsoren. Und die müssen ersteinmal gefunden werden. Und so arbeitet Klaus im Hintergrund drei volle Jahre daran, dem weltberühmten Bandleader auch mit einem Star-Stern zu ehren – für sein karitavises Engagement, das er, bescheiden wie er ist, aber nicht an die große Glocke hängt.

Das Konzert – sein Sound ist Mythos

Ein Pink Cadillac fährt über die Keys. Vom Flugzeug aus gefilmt. Nähert sich der Skyline von Miami. Mit Bildern des Sunshine State wird auf zwei Leinwänden auf eine grandiose Show eingestimmt.

Auf der Bühne: Feuerwerk. Dann erklingt der typische James Last Sound –der musikalische Reigen spannt sich vom Schlagern der Sechziger bis zum fetzigen Rock’n Roll. Flamingos werden auf die Leinwände projiziert.

Bei Walzerklängen erheben sich Paare aus dem Publikum und tanzen spontan dazu. Auch bei der anschließenden Polka erheben sich viele aus dem Publikum und ziehen in Polonaise durch die Reihen. Hunderte von Händen strecken sich in den Himmel. Die Chemnitzer Stadthalle tobt.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JAMES LAST erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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