Der "Stern" im Schildersee (wald)
"Winnetou" PIERRE BRICE: Ein STAR-STERN auf dem "BOULEVARD DER HUMANITÄT"
Ein STAR-STERN auf dem "Boulevard der Humanität" im Hofer Fernwehpark, ähnlich des "Walk of Fame" in HOLLYWOOD ist eine weitere Auszeichnung von bislang unendlich vielen Preisen und Ehrungen, die der bekannte französische Filmstar PIERRE BRICE in seinem Leben schon erhielt. So erschien er im Jugendmagazin "BRAVO" 56 Mal auf die Titelseite und ihm wurde 12 Mal die Publikums-Auszeichnung des BRAVO-Otto für die Figur des Apatschen Häuptlings "Winnetou", davon neunmal in Gold, überreicht.
Unter anderem wurde er mit fünf BAMBIS und der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet. Und erhielt 1992 für, so die Ehrung, "der Werte vermittelnden Darstellung des Karl-May Indianers" das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Weiter wurde er 1999 vom Karl-May-Archiv für sein Wirken um und für Karl May mit dem "Scharlih" geehrt.
Auch wurde PIERRE BRICE vor der Star-Stern-Verleihung bereits mit der Signierung eines STAR-Schildes und seinen HANDABDRÜCKEN in die "Signs of Fame" des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensporjekts aufgenommen - und hob damit symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
2007 folgt eine weitere Ehrung. Roter Teppich, Bodyguards, Blitzlichtgewitter. Feeling Hollywood in Hof / Oberfranken. Vor den Objektiven zahlreicher TV- und Fotokameras wird der Winnetou-Legende Pierre Brice ein Star-Stern verliehen.
Als Idol von Millionen Kids und Erwachsener zugleich, Inbegriff des legendären Apatschen-Häuptlings Winnetou, lehnte er in den sechziger Jahren jedoch einen Hollywood Vertrag ab, einen Stern ähnlich des "Walk of Fame" in Hollywood erhielt er mit 78 Jahren dennoch. Wenn schon nicht am Hollywood Boulevard in L.A., so jetzt auf dem Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse des "Signs of Fame" am Fernwehpark in Hof. Pierre Brice wurde damit jedoch nicht allein für seine filmische Darstellung des Karl-May Helden geehrt, sondern für den persönlichen Einsatz des Schauspielers für notleidende Kinder in der Welt.
Doch beginnen wir in unserer Bildergeschichte über die Ehrung am Anfang, bei den Vorbereitungen, dem Warten der Medien und der sich spontan eingefundenen Zuschauer auf das Erscheinen des Filmstars PIERRE BRICE, der, wie Klaus Beer später in seiner Laudation vor den TV- und Fotkameras sagen wird, "der legendären Karl-May-Gestalt ‚Winnetou' eine Seele gab..."
Die Vorbereitungen
Grundlage des Fernwehparks mit dem integrierten STAR-SCHILDERN, STAR-HANDABDRÜCKEN und STAR-STERNEN sind die Reisen und Filmproduktionen von Initiator Klaus Beer in der ganzen Welt. Ohne die Dreharbeiten in Kanada, am dortigen "Sign Post Forest" in Watson Lake, hätte es das deutsche Pendant nie gegeben. So möchte ein Fernsehteam von "BOULEVARD BAYERN" nicht nur die Star-Stern Verleihung dokumentieren, sondern sozusagen back to the roots die Idee zu dem Projekt verfilmen.
12.00 Uhr.
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Es wird in der Wohnung von Erika und Klaus Beer gedreht, deren Einrichtung und Deko mit Reisesouvenirs aus aller Herren Länder allein schon "Fernweh" verursacht.
Der Weltenbummler mit der Kamera, der in keiner "sterilen deutschen Wohnung leben kann" und sich auch im Alltag mit Erinnerung an seine Weltreisen umgeben will, berichtet über die Entstehung des Fernweh-Parks.
Überall ist die Kamera mit dabei. Vom Einladen des Roten Teppichs bis zur Fahrt zum Fernwehpark selbst. Bei jedem Handgriff schaut Klaus Beer die Fernsehkamera über die Schulter.
15.00 Uhr.
Ankunft des Star-Mobils am Fernwehpark. Drei weitere TV-Teams sind schon da. Die ARD mit "BRISANT" und der BR mit "BOULEVARD BAYERN" sind direkt aus München angereist, ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks kam für die "Frankenschau" aus Nürnberg. Natürlich ist auch der lokale TV-Sender TV Oberfranken mit vor Ort.
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Ab jetzt wird jeder Handgriff von mehreren Kameras verfolgt. So auch das Ausladen des "Roten Teppichs", über den Pierre Brice bald schreiten wird.
Und "Action", nicht nur für's TV. Hollywood liegt in der Luft, der ROTE TEPPICH wird ausgerollt.
Dann der große Augenblick. Zum ersten Mal wird der STAR STERN sichtbar. Kräftige Männer der Straßenbaugesellschaft packen an. Muss-Bilder für die Fernsehzuschauer.
Für kurze Augenblicke ist der Stern noch unverhüllt. Vom Steinmetz Bernhard Oppenrieder geschaffen, ist auch der Stern "multikulturell". Der dunkle Stein in ein "Ampala" aus Südafrika, der hellgelbe Granit des Sterns selbst stammt aus dem nahen Epprechtsein.
Die ARD nutzt die Gunst des Augenblicks und filmt schon mal den "Star" des heutigen Nachmittags, neben Pierre Brice, natürlich.
Dann wird der Stern schnell wieder verhüllt. Niemand soll sehen, wer heute den 3. Star-Stern verliehen bekommt. Der Besuch von Pierre Price ist top secret und wird nur im engen Kreis des Fernwehparks, der Stadt Hof und der Medien verliehen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Ehrung nicht offiziell publik gemacht.
Noch 30 Minuten bis zur Ehrung. Der Bayerische Rundfunk interviewt Klaus Beer auf dem Roten Teppich. Rote Kordeln sollen Medien und sich spontan einfindende Zuschauer in die Schranken weisen. Denn auch die Medien tun sich erfahrungsgemäß keinen Gefallen, wenn sie zu dicht am Geschehen agieren. Dann hat niemand vernünftige Bilder.
Auch das Kamerateam von "BRISANT" bittet Initiator Klaus Beer vor die Kamera. Dunkle Wolken sind aufgezogen. Kein Problem. Ein Reflektorschirm wird ausgefahren und hellt die Szene auf.
Hoher Besuch aus KULMBACH ist eingetroffen. Bürgermeister Stefan Schaffranek ist mit einer Pressevertreterin der "Bayerischen Rundschau" angekommen, die neben der Star-Stern Verleihung auch eine Reportage über das "Kulmbach-Schild" machen möchte, das kein geringerer als THOMAS GOTTSCHALK vor gut vier Jahren schon mit einem flotten Spruch signierte. Da es damals noch keine "Handabdrücke" gab, will Bürgermeister Schaffranek den berühmten TV-Moderator bitten, diese demnächst nachzuholen - und damit auch wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem Showbiz, ein Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen. Wie in Pierre Brices Buch zu lesen ist, hat Thomas Gottschalk in "Wetten dass..." auch den Bosnien-Hilfstransport mit Spenden unterstützt und spendete persönlich eine Gage dazu. Seitdem verbindet Pierre Brice und Thomas Gottschalk eine tiefe Freundschaft.
Die STAR STERN Verleihung
16.00 Uhr
Klaus Beer und Fernwehpark Fotografin Christine Ströhlein sind zusammmen mit zwei Fernsehteams zum Hotel Central gefahren, um Pierre Brice abzuholen. Das Star-Mobil, dessen Kühlerhaube Pierre schon bei der ersten Begegnung zu seiner Aufnahme in den "Signs of Fame" signiert hat bleibt hier stehen und man steigt in den angemieteten "Benz" um. Mit an Bord, ein Kameramann von "Boulevard Bayern". Das andere TV-Team und die Fernwehpark Fotografin fahren schon mal vor zum Fernwehpark, um das Eintreffen von Pierre Brice zu dokumentieren.
Ankunft am Fernwehpark. Pierre Brice wird mit Applaus empfangen. Er schreitet über den Roten Teppich. Klaus Beer weist den Weg zu dem noch von einem roten Tuch verhülltem Stern. Der Menschenauflauf ist gewaltig. Zwischen Presse und TV drängen sich zahlreiche Schaulustige. Wie zu erfahren war, hat "Antenne Bayern", schon eher als in der Presseinformation vorgegeben, den Besuch "Winnetous" am Fernwehpark angekündigt.
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Klaus Beer heißt den berühmten Filmstar herzlich willkommen und informiert die Medien nun offiziell, zur Einführung auf die Laudatio, über die Voraussetzung, einen Stern überhaupt verliehen zu bekommen: Neben den STAR-SCHILDERN und den HANDABDRÜCKEN in Ton, mit denen PIERRE BRICE schon vor gut zwei Jahren in den "Signs of Fame" aufgenommen wurde, wird zusätzlich eine limitiere Auflage von STAR-STERNEN, ähnlich des "Walk of Fame" in HOLLYWOOD, an prominente Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderer Weise karitativ und sozial engagieren, sich für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt einsetzen oder in spezieller Weise Leben erhalten oder retten, sei es in Umwelt oder am Menschen selbst. Mit der Verleihung eines STAR-STERNS würdigt der "Fernwehpark" diese konkrete Hilfe am Nächsten, was wiederum der Ideologie und Globalen Bedeutung des völkerverbindenden Projekts entspricht.
Neben seinem STAR-SCHILD und seinen HANDABDRÜCKEN wird nun zusätzlich sein Name auf viele Jahrzehnte hinaus auf einem STAR-STERN verewigt bleiben, denn diese Ehrung hat Pierre Brice aus vollstem Herzen verdient.
Beer: "Pierre Brice sammelte 1995 für seinen Pierre-Brice-Hilfskonvoi über zwei Millionen Mark an Spenden, die er als Hilfsgüter mit acht LKW ins Kriegsgebiet des Ex-Jugoslawien brachte. Als UNICEF-Botschafter setzte er sich für Minenopfer in Kambodscha ein und für die UNESCO sammelte er Spenden für die Opfer des Tsunami auf Sri Lanka.
Zwischenepisode: Das Buch
Diese Ausführungen klingen nüchtern, trocken. Es ist deshalb unbedingt zu empfehlen, sein Buch zu lesen: "WINNETOU und ICH". Nur so kann erahnt werden, unter welchen teils gefährlichen, ja lebensgefährlichen Umständen und Situationen Pierre Brice sein Vorhaben in Bosnien umgesetzt hat, um den dort hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Er fuhr mitten hinein ins Kriegsgebiet und riskierte zwischen Granaten und Kugelhagel sein Leben - für andere. (Quellenangabe: "Winnetou und ich", Lübbe-Verlag)
Und erlebte auch dieses: "Ein Paar näherte sich, die Frau hielt ein Kind in den Armen, der Mann ging unsicher einen Schritt hinter ihr, die Hand auf ihrer Schulter. Er war blind, und die Frau ließ ihn nicht aus den Augen. Das Profil, das sie mir zeigte, war schön wie das einer Madonna. Die Jungfrau Maria, die das Jesuskind trägt. Als sie vor mir standen, konnte ich jedoch mein Erschrecken kaum verbergen... ihr Gesicht war grauenhaft entstellt... sie und ihr Mann sind auf eine Mine getreten... in diesem Moment fiel mir auf, dass ihr rechter Arm furchtbare Brandnarben aufwies und man ihr die Hand amputiert hatte. Aber wie zärtlich gingen die Drei miteinander um. Sie redeten leise miteinander und ein Lächeln erhellte das Gesicht des Mannes. Liebevoll streichelte er die Wange der Frau, die er liebte. Vielleicht steckte ja ein geheimer Sinn dahinter, daß die Minenexplosion ihm das Augenlicht raubte und er nicht seine Beine verloren hatte. So bewahrte er auf ewig das Bild ihrer unversehrten Schönheit im Gedächtnis.
"... ich dachte an die Ruinen von Saint Louis in Brest, der Stadt meiner Jugend, und betete so inbrünstig, dass ich har nicht merkte, wie eine Frau mit einem kleinen Mädchen an der Hand auf mich zukam. Erst als sie ‚Bitte' sagte und flehend die Hand ausstreckte, fuhr ich aus meinen Gedanken auf. Ohne zu zögern gab ich ihr einen Hundertmarkschein. Staunend blickte sie darauf, dann bedecke sie meine Hand mit Küssen und murmelte Dankesworte, die ich nicht verstand. Nur das Wort "Allah" hörte ich und ich dachte, ganz gleich, welchen Namen er hat, im Grunde ist es immer derselbe ewige und einzige Gott. ..."
Pierre Brice weiter: "Was ist erfüllender für die Seele, als helfen zu können, als ein Kind an der Hand zu nehmen und sein Schicksal zum Besseren zu wenden? Ein Lächeln auf seine Lippen zu zaubern und ihm zu sagen, daß es die Zukunft der Welt in den Händen hält. Die Erde gehört nicht uns, sondern wir ihr, und es wird von diesen Kindern abhängen, ob eines Tages Liebe, Respekt und Toleranz auf der Welt herrschen werden..."
Wieder zurück aus Bosnien spricht Pierre Brice Klaus Beer und dem Fernwehpark aus dem Herzen, empfindet die Sinnlosigkeit des Krieges:"...dass sich die Völker bekämpfen und gegenseitig vernichten, daß das Gesicht dieser ekelhaften Bestie namens Rassismus wieder auftaucht..." Pierre Brice hat sich dagegen gestellt, etwas getan.
Als ihm in Anerkennung seines Engagements im September 2000 der Thomas-Morus-Ehrenpreis verliehen wurde betonte er in seiner Dankesrede wie wichtig es ihm sei, nicht nur Not leidenden Kindern gleich welcher Nationalität zu helfen, sondern auch ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit zu setzen: Brice: "Ich bin nur ein Mann, der von seinem Ruf profitiert, um den Kindern in Not zu helfen, ob in Bosnien, in Kambodscha, in Deutschland oder wohin auch immer man mich rufen wird..."
Und ihm ist eine Botschaft wichtig weiterzugeben: "Friede, Freiheit, Menschenrechte, Toleranz und Respekt vor dem anderen. Mit einem Wort: Liebe." (Auszüge aus dem Buch "Winnetou und ich / Lübbe-Verlag")
Klaus Beer: "Pierre Brice spricht das aus, was ihm wichtig und wertvoll ist, er redet über all das, was auch der Fernwehpark in seinen Grundwerten zu verkörpern versucht.
Ein Stern wird enthüllt
Am Ende der Laudatio ergreift Pierre Brice das Wort: "Ich glaube, jetzt muß ich wohl etwas sagen", meint er in unwiderstehlichem französischem Akzent. Und meint schlicht: "Für mich ist es selbstverständlich, dass ich meine Popularität für Menschen in Not, besonders für Kinder, einsetze."
Umringt von Kameras verrät Pierre Brice dann noch: "Ich war gestern den ganzen Tag im Flugzeug und bin noch etwas müde". Denn er kommt gerade von Dreharbeiten aus Ghana zurück." Doch das Jetlag sieht man ihm wahrlich nicht an. Auch im Alter wirkt er dynamisch und so attraktiv, dass bei seinem Anblick nicht nur Frauenherzen schmelzen. Ein Blick in sein Gesicht - er ist und wird immer "Winnetou" bleiben. Und stellt man sich "Winnetou" vor, wird einem immer das Antlitz von Pierre Brice vor Augen sein.
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Dann endllich ist es soweit, Der STAR-STERN wird enthüllt.
Ein Augenblick, auf den alle Medienvertreter warten.
Der Star-Stern ist enthüllt. Der eingravierte Namenszug von Pierre Brice funkelt golden. Ein denkwürdiger Moment:. Pierre Brice erhält als Dank für seinen Einsatz für hilfsbedürftige Kinder auf der Welt und für seine Vorbildrolle des Kinohelden "Winnetou" den 3. STAR STERN auf dem "Walk of Fame" des "Signs of Fame" verliehen. Zwischen dem Klicken der Kameras brandet Applaus auf.
Sichtlich erfreut präsentiert Pierre Brice SEINEN Stern.
Ein kräftiger Händedruck besiegelt die Ehrung.
Der Ansturm der Medien ist groß. Dicht drängen sich Fernsehteams, Pressefotografen und Rundfunkleute und richten Kameras und Mikrofone auf den Geehrten.
Natürlich lässt es sich auch Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner nicht nehmen, den berühmten Kinohelden und Idol von Millionen seitens der Stadt Hof herzlich willkommen zu heißen.
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Nach der offiziellen Ehrung folgt ein kurzes Fotoshooting mit wichtigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Nach dem Oberbürgermeister bittet Klaus Beer Uwe Domke als Vertreter der DB Regio Oberfranken in die Mitte. Die DB ermöglicht dem Fernwehpark die Anfahrt zu ausgelagerten Aufnahmen von Stars in den "Signs of Fame" z.B. in Hamburg, Berlin, München, Chemnitz oder Köln.
Dann große Freude. Da das völkerverbindende Friedensprojekt frei von jeglichem Kommerz ist und nur von Spenden und Sponsoren leben kann, war bis vor wenigen Minuten die Finanzierung des Star-Sterns ungewiss. Doch jetzt verkündet Reinhard Gerstner, Direktor der Kreis- und Stadtsparkasse Hof und 1. Vorsitzender von ProHof, dass der Verein ProHof und er privat die Kosten des Star-Sterns übernimmt. Dafür bedankt sich der "Fernwehpark" recht herzlich.
Großes Medienaufgebot
Die Popularität des in den 60iger Jahren durch die Rolle des "Winnetou" bekannt gewordenen Filmschauspielers Pierre Brice ist ungebrochen. Auch heute noch herrscht großes Medieninteresse für seine Person. Fernsehteams, Zeitungsreporter und Radioleute drängen sich dicht an dicht auf dem Roten Teppich, um Bilder und O-Töne von der STAR-STERN Verleihung und natürlich von ihm einzufangen. Hier einige Impressionen des Medienspektakels.
Als Pierre Brice gefragt wird, wie er die Ehrung empfindet, blitzt Schalk aus seinem Augen. Er sagt in herrlich französischem Akzent: "Ich glaube, das ist mein Grab (stein) hier - aber ich bin noch nicht gestorben..." Natürlich hat er damit die Lacher auf seiner Seite.
Bummel durch den Fernwehpark
Sichtbar erfreut über die Ehrung, durchbricht Pierre Brice das Protokoll und unternimmt spontan einen Bummel durch den "Schilderwald", natürlich wieder "verfolgt" von vielen Kameras.
Klaus Beer bei seiner für ihn sicher bislang schönsten Führung durch den Fernwehpark. Diesen einmal "Winnetou" zeigen zu dürfen, davon hat Beer, der bislang über 200 Stars und Sternchen persönlich kennengelernt hat, schon lange geträumt. War doch "Winnetou" auch für Klaus in seiner Jugend das größte Idol.
Natürlich ist bei dem Bummel durch die Schilderreihen ein Besuch SEINES Star-Schildes ein Muß. Besonders freut es Pierre Brice, dass in seiner Nähe auch USCHI GLAS vertreten ist, die in einem Karl-May-Film das "Halbblut Apanatschi" spielte. (Kinostart "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" 17.08.1966)
Unter den Schildern von SIEGFRIED & Roy und SARAH CONNOR gibt es noch ein Verweilen. Der Redakteur von "BRISANT", der Pierre und Hella Brice schon einmal in Paris besucht hat, bekommt ein spontanes Interview.
Aber auch Klaus Beer wird nocheinmal für "BOULEVARD BAYERN" vor die Fernsehkamera geholt und nach seinen noch ganz frischen Eindrücken zu der STAR-STERN Verleihung gefragt: "Hat Pierre Brice Ihre Erwartungen erfüllt? Sind Sie zufrieden mit der Ehrung?
Klaus Beer hat keine Zeit zum Überlegen. Voller Freude sprudelt es regelrecht aus ihm heraus: "Toll, einfach fantastisch. Pierre Brice ist sogar über sich hinausgewachsen und hat Zugeständnisse gemacht, die im Ablauf der Ehrung gar nicht vorgesehen waren... " Und wie empfanden Sie ihn privat? fragt die Redakteurin weiter "Gänsehaut pur", antwortet Klaus Beer. "Selbst mit 78 Jahren ist er noch immer ein toller Mann. Er hat ein Charisma, das man nicht beschreiben kann. Und schaut er einen an, versinke auch ich immer noch fast in den Erdboden. Mich blickt da Winnetou an, der untrennbar mit ihm verbunden ist und immer sein wird... und eines habe ich mir jetzt vorgenommen. Sobald ich Zeit finde, schaue ich mir alle seine Karl-May-Filme nocheinmal auf Großleinwand in unserem Heimkino an..."
Eine von den Glücklichen, die Pierre Brice ganz nah gekommen sind, ist die aus Kolumbien stammende Ana Jahreiß, ihres Zeichens Vorsitzende des KULTURMOSAIK und eng mit dem Fernwehpark verbunden. Hat sie es sich und ihr Verein doch zur Aufgabe gemacht, Verständnis für die Kultur ausländischer Mitbürger zu wecken und diese ohne Identitätsverlust in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Ziele, die zum multikulturellen und völkerverbindenden Grundgedanken des Projekts "Fernwehpark" passen.
Abfahrt. Letzte Anweisungen von Klaus Beer. Noch ist ihm die Spannung um den reibungslosen Ablauf der Ehrung ins Gesicht geschrieben. Aber alles hat geklappt. Die engagiertem Bodyguards hatten keine "Vorkommnisse" zu melden und bald sitzt Klaus Beer mit Pierre Brice und dessen Pressesprecher wieder im Auto Richtung Hotel.
Auf der Fahrt ist Zeit, die von Klaus mitgebrachten DVD's mit den "Winnetou-Filmen" signieren zu lassen. Und zwei Schallplatten, die schon über 40 Jahre alt ist. Klaus zu Pierre: "Das ist der Beweis, dass ich Sie schon als Jugendlicher verehrt habe. Die Singles habe ich mir damals von meinem Taschengeld gekauft und solange aufbewahrt, bis einmal die Gelegenheit gekommen ist, sie von Ihnen signieren zu lassen."
Der Benz muß an einer Ampel halten. Es ist nicht mehr weit zum Hotel. Letzte Minuten mit "Winnetou". Klaus gesteht: "Sie werden es nicht glauben, ich habe seit über 20 Jahren kein Buch mehr gelesen. Wenn auch? Neben dem Beruf fraß jede Minute meiner Freizeit das Reisen, das damit verbundene Filmemachen, das Bücherschreiben und jetzt der Fernwehpark. Doch ihr Buch habe ich gelesen. Pierre Brice lächelt und sagt nur: "Danke". Doch es stimmt nicht ganz. Vor "Winnetou und ich" hat Klaus noch in "Mit der Harley an der Himmelspforte" reingeschmökert, das ihm WOLFGANG FIEREK wenige Wochen vorher bei seiner Aufnahme in den "Signs of Fame" in seinem Harley-Shop in München geschenkt hat. Klaus kam als Amerikafan an dem Thema einfach nicht vorbei. So zwischen Tür und Angel, immer mal ein paar Seiten, anderes war's nicht möglich. Das aber war's dann auch schon, mit dem Bücherlesen.
Schon ist das Hotel in Sicht. Letzte Gelegenheit für die berühmte "Fernweh-Frage", die Klaus Beer jeden Prominenten zu seiner Aufnahme in den "Signs of Fame" stellt: "Herr Brice, was bedeutet für Sie Fernweh, wie heißt ihr Land, in das Sie am liebsten reisen würden oder nocheinmal besuchen wollten..." Was Pierre Brice darauf antwortet, kann man in unserer Rubrik "die FERNWEH-FRAGE" erfahren.
Wie in jedem Film, naht auch hier das Ende. Gerne wäre Klaus noch auf sein Lieblingsland Amerika zu sprechen gekommen und seine Erfahrungen mit den Native Americans, den Indianern Nordamerikas. Er führt die Stelle in seinem Buch an, an der Pierre beschreibt, wie es ihn geärgert hat, daß die Abschiedsszene des Films "Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten" am Grand Canyon gedreht wurde. Mit Doubles. Pierre Brice war nicht dabei. Und wie gerne hätte er damals einmal den Grand Canyon gesehen... Klaus Beer kennt die größte Schlucht der Erde nach acht Besuchen nur zu gut. Was hätte man noch alles über Amerika, den "Wilden Westen", reden können...
Während auf der Leinwand Winnetou und Old Shatterhand am Ende eines Films meistens in den Sonnenuntergang reiten, trennen sich hier die Wege von dem edlen "Häuptling der Apatschen" und "Old Schilderhand", wie in einem Pressebericht Klaus Beer nun bezeichnet wird.
Pierre Brice hat heute noch einen großen Auftritt bei FLORIAN SILBEREISEN im "Frühlingsfest der Volksmusik", wo er beweist, wie gerne er neben seinem Beruf als Schauspieler auch singt und damit seit Jahren immer wieder seine Fans begeistert.
Ein STERN wird gesetzt
Doch werfen wir in unserer Story noch einen Blick zurück zu den Bildern, die das Stern-Setzen dokumentieren.
Horst Schaller, Chef der Straßenbaugesellschaft Hof, hat sich auch bei diesem STAR-STERN bereiterklärt, ihn kostenlos zu setzen. Damit es nach der Ehrung sofort losgehen kann, wurden eine Stunde zuvor die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Durch dieses Timing und dem minutengenauen Abmischen des Bindemittels hat Pierre Brice die Gelegenheit, nach der offiziellen Zeremonie das Setzen seines Star-Sterns vor Ort mitzuverfolgen.
Actionreiche Bilder für die Fernsehteams, die die ganze Aktion natürlich mit Begeisterung filmen.
Der "Walk of Fame", der jedoch im Fernwehpark "Boulevard der Humanität genannt wird, wächst. Nach den STAR-STERNEN von JAMES LAST und SARAH CONNOR, die jedoch noch zur offiziellen Ehrung ihres Star-Stern persönlich am Fernwehpark erwartet wird, bekommt nach PIERRE BRICE der deutsche "Walk of Fame" langsam ein Gesicht. (Hinweis: Sarah Connor wurde damals kurz vor ihrem Besuch in Hof krank, so dass, da das Datum ihres Besuchs bereits eingraviert war, die Ehrung inoffiziell backstage eines Konzerts vorgenommen werden musste.)
Vor der exotischen Schilderkulisse des Hofer Fernwehparks "Signs of Fame" funkelt nun auch der STAR-STERN von PIERRE BRICE - für alle Zeiten unsterblich in Granit verewigt - in den Herzen der Menschen sowieso.
Back to the roots: Und so sehen die Handabdrücke des "edlen Apatschenhäuptlings" aus, die der Schaupieler vor gut zwei Jahren schon im Ton hinterließ. Wie Pierre Brice damals diese Aktion meisterte, kann man in unserer Bilderstory "HANDABDRÜCKE" sehen.
Die zu der Aufnahme in den "Signs of Fame" dazugehörige STAR-SCHILD -Signierung ist in dieser Geschichte dokumentiert.
PIERRE BRICE - on stage
FLORIAN SILBEREISEN, der natürlich auch schon "im "Signs of Fame" verewigt und in dieser BILDERGESCHICHTE dokumentiert ist, ludt PIERRE BRICE in sein "Frühlingsfest der Volksmusik" ein. Hier einige Bildimpressionen der Veranstaltung in der Hofer Freiheitshalle mit vielen Stars, von denen die meisten auch schon im "Signs of Fame" verewigt sind.
Nach einem Ausschnitt zu seinem Auftritt im "Phantom der Oper" (Bild oben) Florian wie man ihn seit seiner Jungendzeit her kennt und mit dem er bekannt wurde: an der Konzertina.
Dann wird ER angekündigt: PIERRE BRICE, der stattlich wie immer auf der Showbühne erscheint.
Florian Silbereisen heiß ihn herzlich willkommen, auch musikalisch natürlich.
Dann heißt es, einfach nur genießen...
Mit "Toutes les femmes sont belles" - alle Frauen sind schön -, das in der deutschen Version "rot, rot, rot sind die Rosen" endete, erobert Pierre Brice im Sturm das Publikum.
Unter tosendem Applaus, mit zahlreichen Handküsschen in Richtung Damenwelt und einem dahin gehauchtem "mercie, mercie" verabschiedet sich Pierre Brice charmant wie immer.
Mit im Programm, die GESCHWISTER HOFMANN, reizend wie immer und natürlich auch schon im "Signs of Fame" vertreten, wie unsere Bildergeschichte beweist.
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Auch KAREL GOTT, die "Goldene Stimme aus Prag" ist mit vertreten und war selbst auch persönlich schon am Fernwehpark.
Sie sind immer dabei, wenn es um Fernsehshows geht und geben diesen immer erst noch die richtige Würze. Das MDR DEUTSCHE FERNSEHBALLETT, das ebenfalls schon die Besucher des Hofer Fernwehparks grüßt.
ER ist noch nicht im "Signs of Fame" vertreten, DECLAN, der Shootingstar aus England, der mit seinem phänomenalem Talent und seiner aussergewöhnlichen Stimme die Herzen von Millionen im Sturm eroberte und der sogar schon vor der Queen sang. Er begrüßt die Fans in der Hofer Freiheitshalle auf deutsch und singt im Duett mit Florian Silbereisen den Klassiker "Rote Lippen soll man küssen". Das Tolle: In Belfast sang er im Dezember 2002 in der Odyssey Arena mit 80.000 Kindern aus aller Welt. Silmultan verbunden.
Dann heißt es endgültig Abschied nehmen. Das Publikum ist begeistert - und natürlich auch der Fernwehpark, der Pierre Brice, Florian Silbereisen und allen anderen Stars weiterhin noch viel Erfolg und alles Gute wünscht.
Persönliches
Millionen von Kids und Erwachsener lieben "Winnetou". Es gibt keine idealere Personifizierung mit dem edlen Häuptlling der Apatschen, als eben Pierre Brice. Sein Gesicht ist immer gegenwärtig, wenn man an die legendäre Karl-May Gestalt denkt. So lastet auf den Schultern des Schauspielers auch Verantwortung, den mit seiner Person verbundenen Werten und Erwartungen gerecht zu werden. Wie in seinem Buch beschrieben, ist sich das Pierre Brice auch bewußt.
Klaus Beer, der im Namen des Fernwehparks "Signs of Fame" den STAR-STERN an Pierre Brice verlieh, war einer von ihnen. Einer von unzähligen Fans, die "Winnetou" in seiner Jugendzeit verehrten und so sein wollten wie er.
Klaus Beer: "Ich hatte ehrlich gesagt Sorge, daß die persönliche Begegnung mit meiner Jugend-Traumfigur das in mir aufgebaute Idealbild zerstören könnte. Ich wollte Winnetou und damit untrennbar verbunden, Pierre Brice, so in Erinnerung behalten, wie ich ihn vor über 40 Jahren im Kopf, aber auch im Herzen, verewigt habe.
Umsomehr freut es mich, daß diese Erinnerung bleiben durfte, ja sogar noch gestärkt wurde."
"Ich habe in alten Photoalben gestöbert und ein Bild gefunden, das mich im Alter von 12 Jahren als 'Winnetou' zeigt. Meine Oma mußte mir unbedingt das Winnetou-Kostüm nähen und ich malte selbst das Schlangen-Kopfband nach, das dann wirklich sehr echt aussah.
Jetzt, im Alter von 56 Jahren, habe ich mir alle "Winnetou-Filme" auf DVD nachgekauft und schaue sie zusammen mit meiner Frau Erika in unserem Heimkino per Beamer auf 3 Meter Leinwand nocheinmal an.
Wenn dann die Winnetou-Melodie erklingt und Sie, lieber Pierre Brice mit 'Old Shatterhand' über die Prärie reiten, werde ich wieder zum Kind…
So hat es mich persönlich sehr gefreut, gerade Ihnen einen STAR-STERN verleihen zu dürfen.
Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Pierre Brice und Ihrer lieben Gattin Hella alles erdenkliche Gute und weiterhin solche Vitalität und viel Gesundheit.
Ihr
Klaus Beer