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Ehrung aushalten

Der geborene Franke (in Selb, nicht weit „vom Fernwehpark“, der in Hof beheimatet ist) und Wahlkölner RICHARD ROGLER gilt als einer der Großmeister des deutschen Kabaretts.

Richard Rogler

RICHARD ROGLER wurde zweifach mit dem Deutschen Kleinkunstpreis dekoriert, erhielt den Deutschen Kabarett-Preis, den Grimme-Preis, den TeleStar und wurde mit dem Oscar für deutschsprachige Kabarettisten geehrt.

Professor an der Universität der Künste

Richard Rogler

Deshalb wundert es kaum, dass er als erster Honorarprofessor in Deutschland für das Fach „Kabarett“ an der Berliner Universität für Künste lehrt.

Richard Rogler

Der Vollblut Kabarettist steht seit nunmehr fasst 40 Jahren auf der Bühne des politischen Kabaretts, begeisterte sein Publikum bislang mit sieben Soloprogrammen. Fürs Fernsehen arbeitete RICHARD ROGLER seit 1988 in den eigenen Shows „Mitternachtspitzen“ (1988-91 WDR), "Nachtschlag" (1992-94 ARD), "Roglers Freiheit" (1997-2001 3sat) und trat als regelmäßiger Gast bei Dieter Hildebrandt in „Scheibenwischer“ sowie bei „Strathmanns“ (WDR) auf.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.

PATE der Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

RICHARD ROGLER und KLAUS BEER verbindet etwas gemeinsames. Beide sind PATEN Wunsiedler Schulen, die sich mit ihrer Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv gegen rechte Gewalt und diskriminierende Äußerungen an ihrer Schule engagieren und ein Zeichen setzen für ein gemeinsames Leben mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Die Sigmund-Wann Realschule wählte MICHAEL LERCHENBERG als ihren Paten und die Schule 9c der Jean-Paul Hauptschule hatte sich Filmemacher und Fernwehpark Initiator KLAUS BEER zu ihrem Paten gewünscht.

Die Wirtschaftsschule entschied sich für den zwölffachen Paralympics-Gewinner GERD SCHÖNFELDER , der die vier Medaillen bei den Paralympics in Turin zu seinen größten Erfolgen zählt.

Und das Luisenburg Gymnasium hatte den bekannten Kabarettisten RICHARD ROGLER als Paten auserkoren.

Richard Rogler

PATE Klaus Beer bei seiner Ansprache. In diesem Augenblick war ihm bereits klar: „Auch Michael Lerchenberg, Gerd Schönfelder und Richard Rogler werden eines Tages Einzug halten in den Fernwehpark. Sie werden für ihre Erfolge geehrt und gleichzeitig gebeten mitzuhelfen, diese Friedensidee um die ganze Welt zu tragen.

Richard Rogler

Die Schüler und Ihre PATEN, von links KLAUS BEER, MICHAEL SCHÖNFELDER und MICHAEL LERCHENBERG. Leider war RICHARD ROGLER an diesem Tag verhindert, nach Wunsiedel zu kommen.

Da zwischenzeitlich auch Michael Lerchenberg im „Signs of Fame“ verewigt wurde, war es geradezu ein Muß, baldmöglichst auch RICHARD ROGLER in die Reihe der Kabarett- und Comedystars aufzunehmen, die bereits im Fernwehpark ein Zeichen für den Frieden in der Welt gesetzt haben, wie zum Beispiel Bruno Jonas, Bastian Pastewka , Anke Engelke, Oliver Kalkofe, Atze Schröder, Hape Kerkeling, Heißmann & Rassau, Klaus Karl-Kraus, Rüdiger Gebhardt, Helge Schneider, Günther Grünwald, Frank-Markus Barwasser (Erwin Pelzig), Markus-Maria Profitlich oder Oliver Pocher.

Die STAR-SCHILD Signierung

So wurde vor fast zwei Jahren schon der erste Kontakt zu Richard Rogler hergestellt. Rogler und Beer mailten und dachten einen möglichen Termin in naher Zukunft an, am besten dann, wenn der Kabarettist wieder einmal in seiner Heimatstadt Selb weilt.

Als Klaus Beer erfuhr, dass Rogler am 28. November im Rosenthal Theater auftritt, wurde die Ehrung noch einmal aktuell angegangen. Man telefonierte und mailte und Richard Rogler schickte Klaus Beer im Vorfeld einen tollen DVD-Film, in dem unter dem Titel „Rente aushalten“ ein Klasse Porträt über den Kabarettisten gezeichnet wurde. Weiter lag der Sendung ein Schild bei, das den Titel „Freiheit aushalten“ trug.

Dann endlich ist es soweit. Klaus und Erika Beer, die in Vertretung des Fernwehpark Star-Fotografen heute die Ehrung dokumentiert, treffen Richard Rogler vor der Vorstellung in der Künstlergarderobe.

Richard Rogler

Die Begrüßung ist herzlich, hat man sich doch schon gegenseitig seit längerer Zeit immer mal wieder im Hinterkopf bewegt und nun steht man sich endlich persönlich gegenüber.

Klaus Beer erklärt anhand des Fernwehpark Prospekts noch einmal einige Besonderheiten, doch Richard Rogler weiß natürlich über die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Hofer Friedensprojekts schon Bescheid. Denn er würde sich natürlich, wie auch bislang über 300 weitere Prominente, nicht an einer Sache beteiligen, hinter der er nicht mit dem Herzen stehen könnte. Und der Fernwehpark ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit.

Richard Rogler

Da diesmal die zu signierende Fläche längs angelegt ist, muss Klaus Beer das Schild entsprechend drehen.

Richard Rogler

Richard Rogler

Richard Rogler

Mit seiner Unterschrift auf seinem Star-Schild ist Richard Rogler in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Richard Rogler

Shake Hands mit dem Initiator des Projekts Doch die Ehrung ist noch nicht abgeschlossen. Es folgt die wichtigste Aktion. Die Handabdrücke in Ton.

Richard Rogler

Denn mit den Handabdrücken alá HOLLYWOOD werden die Prominenten und Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne, Sport oder wie heute Kabarett geehrt, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.

Wie Richard Rogler diese Aktion kurz vor seinem Auftritt in einem wieder ausverkaufen Haus meistert, kann man in unserer separaten Bilderstory „HANDABDRÜCKE“ erfahren.

Rogler – im Mehrfachpack

Richard Rogler

Erika hat ihre Sache gut gemacht. Klaus Beer, der bei Fotoaufnahmen immer sehr kritisch ist und dem man kaum etwas richtig machen kann, bescheinigt seiner Frau, die sonst Startreffs meidet, Naturtalent in Sachen Pressefotografie zu. Sie hat alle Posen, die während eines Shooting abgearbeitet werden müssen, um genügend Material für dies Stimmungsstories zur Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ zu erhalten, in hervorragender Weise ins Bild gesetzt. Für Klaus gibt es absolut nichts zu meckern.

Da man das signierte Star-Schild für den Fernwehpark ja wieder entführt und die Stars sozusagen mit leeren Händen verabschiedet werden müssen, kam vor einiger Zeit die Idee auf, das Star-Schild en miniature anzufertigen und dem Künstler als kleine Erinnerung mitzugeben. Klaus schmunzelnd: „Sonst bekommen sie immer einen Bambi, eine Goldene Kamera, eine Goldene Henne, in unserem Fall nun eben ihr Starschild in Klein, dass sie sich auf den Schreibtisch stellen können...“

Richard Rogler

Wie oft ist Richard Rogler auf diesem Bild wohl zu sehen? Raten Sie mal. Sie kommen auf die richtige Zahl, wenn Sie das Miniaturschild auf der Tischplatte nicht vergessen... (Auflösung nach den Konzertfotos)

Richard Rogler

Dann bittet Klaus Beer natürlich noch, das Blechschild „Freiheit aushalten“ zu signieren.

Richard Rogler

Kein bischen Fernweh...

Die berühmte „Fernweh-Frage“ , die Klaus den meisten Prominenten im Rahmen ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ noch stellt, kann an dieser Stelle schon zu lesen sein, denn bei Richard Rogler braucht man keine eigene, separate Story. Die Antwort, hier am Schminktisch in der Garderobe gegeben, ist einfach, denn der Kabarettist - reist NICHT gern. „Ich bin kein Reiser“, sagt er, und weiter gibt es nicht mehr viel zu sagen zu diesem Thema, außer: „Afrika, da würde ich gerne mal hinfahren.“

Klaus Beer versucht, als absoluter Amerikafan, dann doch noch einen Vorstoß in Sachen „Fernweh“ und fragt, ob er denn schon mal in Amerika gewesen wäre. Rogler verneint – und Klaus Beer sieht hier ein großes „Missionsfeld“...
Klaus: „Einfach mal auf die TERRA-FILM-Seite gucken, vielleicht können die dort eingestellten Bilder ein bisschen Fernweh aus ihn heraus kitzeln...“

Die Star-Mobil Signierung

Obwohl es nun langsam Zeit wird, sich für den Auftritt vorzubereiten, lässt es sich Richard Rogler nicht nehmen, schnell noch vor die Halle zu gehen, um das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das natürlich zuerst einmal eingehend betrachtet wird, wer da so alles schon unterschrieben hat.

Richard Rogler

Da die Kühlerhaube, die Längsseiten und sogar der Dachrand schon über und über mit Autogrammen von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät sind, geht es nun auf der Heckklappe weiter.

Richard Rogler

Richard Rogler findet hier neben den mit zuletzt geehrten Stars, der Olympiasiegern „Gold-Rosi“ , Rosi Mittermaier (Ski) und Ole Bischof (Judo) einen noch freien Platz. Und freut sich, dort mit signieren zu dürfen, denn zu Sport hat er eine ganz persönliche Beziehung.

Klaus Beer: „Wenn das Wetter besser gewesen wäre, hätte man die Aktion auch direkt im Fernwehpark machen können, der nur einen Katzensprung von Selb entfernt liegt. Als gebürtiger Franke kennt Rogler natürlich Hof, doch im Fernwehpark war er bislang noch nie.

Schon 1967 war Rogler in der Saalestadt, bei einem Sportfest, bei dem er aktiv mitwirkte. Im Weitsprung. Sein Sprungrekord lag damals bei 7,03 Meter. Er hat Sport studiert, war selbst begeisterter Leichtathlet, wollte sogar Olympiasieger werden.
Heute ist er der Meister des bissigen Wortes, Uhrgestein des Deutschen Kabaretts, verdient sich dort sein „Gold“ - und kann zumindest seine Unterschrift jetzt zu zwei echten Olympiasiegern setzen...

Richard Rogler

„Stimmung“: Richard Rogler im Heimspiel

Dann ist „Stimmung“ angesagt. So der Titel seines neuen Programms, mit dem er, sozusagen im Heimspiel, SEIN PUBLIKUM im Rosenthal-Theater Selb begeistert.

"Willkommen daheim, Richard": So wird Rogler, per Transparent vom Rang herab, im schon lange ausverkauften Haus begrüßt. Denn 60 Jahre und ein paar Wochen ist es her, dass er hier in Selb geboren wurde.

Richard Rogler

Richard Rogler

Klaus Beer hat ihn vorher noch in der Garderobe gefragt, wo er am liebsten spielt, vor fremden Menschen oder wie hier in seiner Heimatstadt. Rogler sagte: „Lieber vor Fremden, die kennen mich nicht so. Hier muss ich mich noch mehr anstrengen, aber hier wird mir auch mehr verziehen.“

Richard Rogler

„Ein Mann, der mit verbalem Kampfgeist und in atemloser Suada einen Rundumschlag führt... "Das regt mich auf", stößt er einmal hervor. Und genauso, im Zustand der Erregung und des Zorns, lieben wir ihn - scharf und bissig und doch hinreißend komisch zugleich“ – das schreibt die FRANKENPOST über ihn, über sein Programm an diesem Abend, das erst vor wenigen Wochen in Köln Premiere feierte.

Richard Rogler

Hier einige Bildimpressionen, die Klaus Beer in den ersten drei Minuten seines Auftritts „schoss“. Denn dann ist, verständlicherweise, Fotografierverbot. Hat man sich doch vorher auch gerade darüber unterhalten. Rogler erzählte, dass sich doch glatt einmal einer hinter ihm auf die Bühne geschlichen hat und neben seinem Kopf vorbei seine Bilder Richtung Publikum schoss. Die Zuschauer wurden dadurch natürlich von dem wirklichen Protagonisten abgelenkt. Und auch für den Künstler bedeutet so etwas eine gewaltige Störung seiner Konzentration. Gerade dann, wenn es sich um einen Wort-Vortrag handelt.

Doch Klaus Beer weiß, nach bislang über 300 Stars und der damit verbundenen Konzert und Veranstaltungsfotografie, wie man sich da zu benehmen hat.
„Das wird bei uns nie passieren“, sagt er, „wir wollen ja schließlich bei all unseren Künstlern in guter Erinnerung bleiben, würde ja sonst negativ auf unser Friedensprojekt zurückfallen. Und das darf natürlich in keiner Weise sein.“

Und so verschwindet Klaus Beer nach drei Minuten brav auf seinem Sitzplatz und läßt sich mit seiner Frau Erika zwei Stunden lang köstlich von dem Kabarett-Professor amüsieren. Eine Frage blieb dabei aber offen „Wie kann sich ein Mensch das alles merken?“. Ein beeindruckender, fantastischer Abend“. Erika und Klaus Beer fuhren in wirklich guter „STIMMUNG“ von Selb zurück nach Hof.

Richard Rogler

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Richard Rogler

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(Auflösung des Rätsels: Das Porträt von R.R. ist insgesamt 8 x zu sehen)

Fotos Ehrung: Erika Beer
Fotos Bühne: Klaus Beer

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