Oli.P : Ein dufter Typ im Hofer Fernweh-Park
OLI.P - OLIVER PETSZOKAT, der bereits als Zehnjähriger das Tanzen entdeckte und damit Erfolge bis zum Deutschen Meister erzielen konnte, hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. In der Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" spielte der heute 24-Jährige (Stand Mai 2003) bis 1999. Der große Durchbruch als deutscher Rapper gelang Oli.P schon im Jahr 1998 mit der Single "Flugzeuge im Bauch". Danach startete er eine Karriere als Moderator beim Privatsender Pro7 unter seinem dann nicht mehr abgekürzten Namen OLIVER PETSZOKAT.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Erster Teeniestar im Signs of Fame
Oli.P: Schauspieler, Sänger und Schwarm tausender Teenies hat sich im Februar 2001 als erster Promi der jüngeren Generation mit einem Schild seines Heimatstadtbezirkes Berlin- Spandau im "Signs of Fame" des Hofer Fernweh-Park verewigt - und damit die Tür zur jungen Generation aufgestoßen.
Möglich gemacht hatte dies André Puchta, damals freier Mitarbeiter der Jugendseite Red.chat der Frankenpost Hof, der durch seine Reportagen mit den Stars der jungen Szene begeisterte. Kaum informierte André Puchta im Januar 2001 die damalige Agentur des sozial engagierten Künstlers über den Fernweh-Park Hof, da folgte die prompte Zusage von Oli.P
Februar 2001: Als wir uns auf den Weg zu Oli.P machen, fängt das Wetter an, verrückt zu spielen. Fingernagelgroße Graupel prasseln zur Erde. Wir flüchten wieder ins Auto. Schneesturm in Berlin. Wir checken noch einmal die Kameras. Das Foto-Shooting soll im Garten vor Oli´s Privatwohnung stattfinden. Am Nachmittag haben wir den Date. Wie wird er uns empfangen? Wie viel Zeit wird er für uns übrig haben? Wird uns das Wetter vielleicht alles vermasseln?
Als es etwas weniger graupelt, schnappt sich André Puchta das Schild. Wir sprinten über die Straße. Die Autofahrer gucken. Hasten da doch welche mit einem Stadtbezirksschild der Bundeshauptstadt durch die Gegend. Das hat heute übrigens schon einmal für Aufsehen gesorgt. Bei der Berliner Polizei! Die hielt André Puchta am Kurfürstendamm an und fragte nach der Herkunft des Schildes "Nicht geklaut, sondern ordnungsgemäß vom Bezirksamt Spandau erworben, wollen Sie dort nachfragen...?" Die Polizisten ließen ihn mit dem Schild ziehen.
Jetzt wollen wir es als "Erkennungszeichen" benutzen. Denn an den schmucken Appartementhäusern sehen wir keine Namensschilder. Nur am Postkasten sind "Petszokat" und "Katrantzi" mit einem Zettel angeheftet. Oli wohnte im Februar 2001 mit seiner Frau und Sohn Ilias erst seit drei Wochen da. Doch welcher Eingang führt zu ihm? Wir wandern mit dem Schild durch den Garten.
Da öffnet sich eine Verandatür. "Hi, ich komme gleich, ziehe mir nur schnell was über." Oli! Sekunden später steht er vor uns, reicht uns die Hände. "So ein Wetter, habe mich heute früh kaum eingekriegt, als ich den Schnee sah". Oli deutet auf das gelbe Mitbringsel, strahlt über das ganze Gesicht. "Extra für mich? Toll."
Der jetzige Vize-Vorsitzende des Fernwehparks, André Puchta, Oli.P und Parkinitiator Klaus Beer beim Foto-Shooting in Berlin.
Er sieht nicht aus wie auf den Plattencover oder Hochglanzprospekten. Oli hat kurze Haare, trägt Sweatshirt, Blue Jeans, grüne Jacke, Turnschuhe. Klaus Beer zeigt ihm einige großformatige Bildabzüge von den Promis, die sich bereits mit Schildern im "Signs of Fame" des Hofer Fernweh-Park verewigt haben. Oliver Petszokat kennt sie natürlich alle, obwohl sie nicht unbedingt in seine Musikrichtung passen. "Ah, Rüdiger Nehberg, der Abenteurer, und Thommy Gottschalk. Mit den Gottschalks habe ich in letzter Zeit viel zu tun gehabt."
Oli schlägt einen Baum als Hintergrund für das Foto-Shooting vor. Die Bedingungen dazu sind katastrophal. Düstere Wolken über Berlin. Eigentlich wollten wir nicht blitzen, da das reflektierende Schild die Lichtleistung irritiert und die Personen dann zu dunkel kommen. Doch uns bleibt nichts anderes übrig. Oli signiert schnell das Schild, bevor es noch finstrer wird. Dann Blitzlichtgewitter.
Olis Gruß für den Fernweh-Park
Autogrammstunde im Schmuddelwetter! Erika Beer hält den Regenschirm über CD-Cover und Schild.
Wir knallen drei Filme durch. Während ich die Patronen wechsle, will Oli von Erika Beer mehr über den Fernweh-Park wissen, über die Entstehung in Kanada, die Idee für Oberfranken. Er ist begeistert. Wir auch, über ihn. Keine gespielte Freundlichkeit, alles ist echt. Oli ist ein dufter Typ. Er nimmt sich Zeit, obwohl der Kuchen im Haus wartet. André Puchta erzählt ihm von der Jugendseite Red.chat der Frankenpost. Ob er wieder mal nach Hof kommt? "Klar, ich werde das einrichten, muss doch unbedingt den Fernweh- Park mit meinem Schild sehen. Welche Stars wollt ihr denn noch in Eurem 'Signs of Fame' haben? Klaus, hast Du da ne Wunschliste?" Mir bleibt die Spucke weg. "Mit wem kommst Du denn demnächst so zusammen", frage ich. "Na, ja, mit Elton John, den könnt ich mal fragen..."
Oli sieht unsere Begeisterung und setzt noch eins drauf: "Ich werde das mal unter meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Showgeschäft bekannt machen, da läuft sicher was..." Wir glauben zu träumen. "Oli, Du bist Spitze!" Jetzt fängt es wieder zu schneien an. Sein kleiner Sohn Ilias, ein Blondschopf, drückt die Nase an die Scheibe des heimischen Wohnzimmers. Wir winken ihm und Tatiani Katrantzi zu. Dann fällt mir mit Schrecken ein, dass ich Oli´s Geschenk vergessen habe. Den neuen Bildband über die Route 66. "Super, das interessiert mich", sagt Oli, "schickt ihn mir einfach zu. Ihr wisst ja jetzt auch, wie Ihr mich erreichen könnt."
Oli.P und Fernwehpark-Initiator Klaus Beer mit dem signierten Schild "Berlin-Spandau", das für viele Teenies zur Anlaufstelle geworden ist.
Geduldig ziert Oli.P jede Menge Autogrammkarten und Fotos mit seiner Unterschrift und schickt so Grüße an seine vielen Fans in Oberfranken. Der Abschied naht.
Im Juni 2001 (Ausgabe 24) hat Europas größte Jugendzeitschrift BRAVO über die Übergabe berichtet. Oliver Petszokat, der sich in vielerlei Hinsicht sozial engagiert, steht hinter dem unkommerziellen Langzeitprojekt.
CHARITY FOR FUTURE
Oli.P und Freunde im Hofer Fernweh-Park
Die Idee, ein Konzert mit Künstlern des „Signs of Fame“ in der „Fernweh-Stadt“ Hof zu veranstalten, wurde in Berlin geboren. Oli.P machte bei der Übergabe seines Heimatschildes „Berlin-Spandau“ diesen Vorschlag - nun ist er Wirklichkeit geworden. Oli.P besuchte am 18. Mai 2002 sein Schild im Hofer Fernweh-Park - im Gefolge eine Schar von Künstlern, die unentgeltlich für das Benefizkonzert „Charity for Future“ (Veranstalter: Top Event Management) auftraten. Mit von der Partie: Jan von der Toorn, Dekka Dee, Ray Horton, Gemini¸ Emanuell Twellmann, Ramsi Aliani, Mazaya, Andrei Sterling, Cassandra, Hanina, Julie und Marko König (Herr der Kettensäge). Die Moderation übernahm Urs C. Koenig gemeinsam mit Oli.P.
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Als Oli. P aus dem Tourbus stieg, entdeckte er sofort "sein Schild" und stürmte darauf zu. Da stand vor Freude sogar "Berlin kopf". (Bild André Puchta, Oli. P und Klaus Beer). Shake Hands unter dem "Berlin-Schild", Oli. P freut sich riesig über seinen Schildergruß im "Signs of Fame".
Natürlich wurde als Erinnerung für das Konzert auch ein Schildergruß angefertigt¸ auf dem alle Künstler mit Begeisterung unterschrieben.
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Oli. P und Jan van der Toorn |
Oli. P und sein Freund Dekker Dee |
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Oli. P und Dancing Girl Hanina |
Oli. P und Julie, die im Support sang |
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Oli. P und Cassandra, die sich wie in Hollywood schon mal in Pose setzte
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Oli. P und Hollywood-Actor Andrei Sterling |
Oli. P und Marko König (Herr der Kettensäge) |
Natürlich durften mit ihrer Unterschrift auch die Rapper Ramsi Aliani, Emanuel Twellmann und Mazaya nicht fehlen.
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Und dann fiel Oli. P noch ein richtig schöner Fernweh-Spruch ein. Er schrieb: „Bin ich in der Ferne, denke ich an Euch. Liebe Grüsse an das Team vom Fernweh-Park.“ Ist das nicht schön?
Als Gastgeschenk überreichten dann noch Karin und Andreas Strehlke, die das „Charity for Future-Schild“ anfertigten, dem Star zwei Souveniers vom Fernweh-Park. Eine Wanduhr und ein Mouse-Pad, über das sich Oli sichtlich freute.
Der Herr der Kettensäge im Fernwehpark
Doch damit war die Fernweh-Party der Stars noch lange nicht zu Ende. Jetzt ging sie erst richtig los.
Schauspieler Andrei Stirling aus L.A. und der Herr der Kettensäge, Marko König, packten Klaus Beer und lehrten ihn erstmal so richtig das Fürchten.
Andrei Stirling in Liebespose zur Kettensäge
Bevor’s dann aber ab zum Soundcheck ging, stellten sich alle Künstler und Veranstalter nocheinmal zu einem Gruppenfoto. Übrigens: Dieses Schild ist natürlich im Hofer Fernweh-Park unter dem Schild „Berlin-Spandau“ von Oli. P zu sehen.
Das Charity-Konzert
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Diskothek Ramses: Das Konzert! Beifallsstürme für alle Interpreten. Über drei Stunden lang ging hier die Post ab. Oli. P. und Urs Christian Koenig moderierten im Duett. Urs im Gespräch mit Andrei Sterling und (Bild 2) Jan van de Toorn und Oli. P.
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Umjubelt: Ray Horton und Gemini, die in Hof eine echt starke Show abzogen, in concert
Auch die Girl-Group „Himmelsstürmer“ stürmten die Herzen der Fans.
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Und Danke Oli, dass wir Dich wieder haben. Denn Du wurdest ja auch noch auf der Bühne „fast“ zersägt. Film-Stuntman Marko König bei einer Show der Superlative! „Kettensägen-Massaker“ war angesagt. Nur von Scheinwerferspots erhellt, zersägte Marko mit seiner Kettensäge einen Balken auf Oli’s Brust - und Oli. P wurde zum mutigsten Star Deutschlands gekürt. Jetzt ist Marko wirklich der „Herr der Kettensäge“!