Ein Menschenfreund: "Cap Anamur, Grünhelme und Peace Corps"
RUPERT NEUDECK, deutscher Journalist, ist Gründer des Komitee Cap Anamur / Deutsche Notärzte e.V. und Vorsitzender des Friedenskorps der Grünhelme e.V.
In der ganzen Welt bekannt wurde er durch eine spektakuläre Aktion 1979 - durch die Rettung Tausender vietnamesischer Flüchtlinge im Chinesischen Meer mit seinem Boot, der Cap Anamur.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Bei der Ausstellungseröffnung "Bilder aus Afghanistan" im Forum der Kreis- und Stadtsparkasse Hof ist auchRupert Neudeck anwesend, der die Eröffnungsrede hält.
Reinhard Gerstner, Vorstandsvorsitzender der Kreis- und Stadtsparkasse Hof und Fernwehpark Vereinsmitglied (links) begrüßt Rupert Neudeck (rechts) und den Bildautor Martin Zenker (Mitte) zur Vernissage auf das herzlichste.
Mit großem Interesse begutachtet Rupert Neudeck die Bilder der Ausstellung - denn er war auf dieser Reise mit dabei.
Neudeck, Vorsitzender des Friedenskorps der Grünhelme e.V., hat zur Ausstellungseröffnung natürlich auch einen der berühmten "Grünhelme" mitgebracht.
Bauen an einer gerechteren Welt
Auf Grund seiner Menschlichkeit, der Rettung von Tausenden von vietnamesischer Flüchtlingen und für seinen Einsatz für den Frieden in der Welt - Neudeck will den Dialog zwischen Christen und Muslimen stärken - wird er im Rahmen der Veranstaltung in die "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks aufgenommen. Fernwehpark Initiator Klaus Beer: "Rupert Neudeck ist ein Mensch, der auf Grund seines Einsatzes, menschliches Leben zu retten, seiner Humanität und seinen Friedensbemühungen an oberster Stelle im "Signs of Fame" stehen muß. Denn er entspricht dabei genau der GLOBALEN BEDEUTUNG des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts "Fernwehpark".
DIE GRÜNHELME: Quellenangabe: Auszug aus der Broschüre "green helmets - GRÜNHELME" - Bauen an einer gerechteren Welt:
"...Wir sehen unsere Hauptaufgabe in der politisch neutralen sowie nationalitäts- und religionsübergreifenden Unmsetzung von weltweiten Hilfsprojekten. Den Begriff "Grünhelme" haben wir gewählt, weil die Farbe GRÜN im Christentum Sinnbild für Hoffnung und Erneuerung ist und im Islam den Propheten Mohammed symbolisiert. Außerdem verbindet man mit dieser Farbe den verantwortungsbewußten Umngang mit unserer Umwelt - eine Voraussetzung für zukünftiges Leben und Wachstum.
"... dabei führen wir die radikale Idee der PEACE-CORPS fort: Christliche, muslimische, buddhistische, hinduistische, jüdische Deutsche und Menschen guten Willens arbeiten gezielt in unseren Projekten zusammen. In von Krieg und Gewalt zerstörten Regionen bauen wir ganz pragmatisch gemeinsam mit Einheimischen Dörfer, Schulen, Ambulanzen - also die lebensnotwendige Infrastruktur - wieder auf.
"... Wir zahlen keine Mieten und Gehälter. Es gibt nur Verpflegung und Unterkunft. Daher liegen die Verwaltungskosten bei einem Porzent. Alle Hilfsmittel fleißen schnell und wirksam in die Projekte!.
Wir suchen MItarbeiter, die bereit sind, sich auch außerhalb der deutschen Tarif- und Sicherheitsvorstellungen in eine wichtige, interessante und spannende Arbeit einzubringen....
... Der Grund für unsere Arbeit ist humanitäre Hilfe - die Arbeit von Menschen, mit Menschen und für Menschen. Wir suchen Mitarbeiter, die bereit sind, einen Teil ihres Lebens und von ihrem Luxus für Andere und für eine Sache, die unbezahlbar ist, weiterzugeben."
Leider kann Klaus Beer bei der Auszeichnung nicht persönlich anwesend sein, da er just in diesem Augenblick zu einer anderen Aufnahme eines Künstlers den "Signs of Fame" unterwegs ist - und nach der Ehrung des bekannten Film- und TV-Schauspielers Heiner Lauterbach noch auf der A9 im Stau steckt. Fünf Stunden Fahrtzeit Starnberg - Hof verhindern eine Teilnahme.
Nichts desto trotz begrüßt der Vorstandsvorsitzende der Kreis- und Stadtsparkasse Hof, Direktor Reinhardt Gerstner (links) sowie der stellvertretende Vorsitzende des Vereins "Fernwehpark Signs of Fame", Hartmut Böhringer, Rupert Neudeck auf das herzlichste.
Dir. Reinhardt Gerstner und Hartmut Böhringer bitten Neudeck zwei Bilder zu signieren, wobei eines die Grundlage für ein noch anzufertigendes Star-Schild werden soll. Denn Klaus Beer hatte erst kurzfristig von dem Besuch Neudecks in der Sparkasse Hof erfahren und konnte nicht mehr rechtzeitig ein Star-Schild anfertigen lassen. Da man jedoch nicht versäumen wollte, Neudeck mit der Ehrung zu bedenken, muß nun improvisiert werden.
Hartmut Böhringer präsentiert das signierte Foto, mit dem das Grußschild nachträglich angefertigt werden soll.
Mit diesen Zeilen bekundet auch Rupert Neudeck seine Verbundenheit zu dem multikulturellen und völkerverindenden Projekt "Fernwehpark".
Eine Aufnahme in den Signs of Fame der ganz anderen Art einmal.
Der Geehrte präsentiert die Grundlage seines "Star-Schildes", mit dem die Prominenten nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern damit auch symbolisch "die Hand heben" für den Frieden in der Welt.
"Denn je mehr prominente Namen hinter dem Projekt stehen, desto mehr kann man etwas bewegen", so Klaus Beer.
(von links: Spk. Direktor Reinhard Gerstner, Rupert Neudeck, Martin Zenker und Hartmut Böhringer). Bild m
Rupert Neudeck freut sich sehr über die ihm zuteil gewordene Ehrung, setzt damit gerne ein Friedenszeichen in dem Projekt und hofft wie Fernwehpark Initiator Klaus Beer, dass bei Gelegenheit doch nochmal ein persönliches Kennenlernen möglich ist. Dabei wird Neudeck sein Star-Schild besuchen und den Fernwehpark in einer privaten Führung kennenlernen.
Mit dem dort angebrachten Grußschild sagt der Fernwehpark DANKE. Selbst wenn nur ein Mensch durch Rupert Neudeck sein Leben behalten hätte, wäre das eine großartige Sache. Rupert Neudeck hat über Zehntausend das Leben geschenkt - und setzt sich weiter ein für internationale Friedensbemühungen und humanitäre, praktische Hilfe am Nächsten. Klaus Beer: "Es ist wunderbar, einen solchen Menschen im und hinter dem Projekt "Fernwehpark" zu wissen und wir sagen ihm und seinem Projekt die bestmöglichste Unterstützung zu, wie diese auch immer mit unseren Möglichkeiten auch aussehen könnte..."
Fotos: Konstantin Hopf