Miroslav Nemec alias TATORT-Kriminalhauptkommissar Ivo Batic:
"Fingerabdrücke" in Ton mit "Unterschriftsprobe" auf Schild
Wer kennt sie nicht. Die durchdringenden Augen, um die sich der Fokkusierkreis eines Zielfernrohrs schliest, die flüchtenden Beine im Licht-Schattenspiel eines nachtschwarzen Straßenpflasters und die Erkennungsmelodie einer Krimiserie, die jeder Spatz von den Dächern pfeifen kann.
Die Rede ist vom "TATORT", in dem seit 1989 MIROSLAV NEMEC für den Bayerischen Rundfunk ca. 3 Mal pro Jahr den Kommissar Ivo Batic spielt, zusammen mit Udo Wachtveitl als Kollege Leitmayr. 1997 wurden beide dafür mit dem Goldenem Löwen als beste Schauspieler - Serie - ausgezeichnet.
Entnehmen Sie bitte die ausführiche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Doch was viele vielleicht nicht wissen. Es gibt neben anderen hervorragenden Rollen in TV und Film noch eine andere Seite des beliebten Schauspielers. Miroslav Nemec studierte Musik am Mozarteum in Salzburg, absolvierte dort seinen Abschluß als Fachlehrer für Musik - und mag auch die andere Seite: Den Rock!
So rockte er seit Jahren immer wieder mit der "Miro-Nemec-Band", die sich aus den beiden Hofer Formationen "Second Hand Group" und "Wee Bush" zusammensetzt sowie mit seiner Freilassinger Rockband "Asphyxia", die er bereits mit 15 Jahren gründete. Der Erlös kommt Kriegswaisen aus Ex-Jugoslawien zugute, für die er in Istrien eine Art SOS-Kinderdorf errichtete. Und da heute die "Second Hand Group" ihr 20-jähriges Bühnenjubliläum feiert, ist Miro Nemec nach Hof gekommen, um mit den Jungs im Rockwerk zu rocken, was das Zeug hält.
So kam vieles zusammen und wurde schließlich zu einem Muß, den schon fast Hofer ("ich bin oft in Hof, probe, spiele und feiere dort") endlich in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks aufzunehmen, zumal Miro Nemec die völkerverbindende Idee des Projekts sofort gefiel.
Und wo Miro Nemec auftaucht, sind in diesem Falle nicht die Bösewichte, sondern die Medien nicht weit. Der Bayerische Rundfunk beabsichtigte schon lange, für "BOULEVARD BAYERN ein Porträt über den Hofer Fernwehpark zu drehen und wartete nur noch auf eine akutelle hochkarätige Staraufnahme in den "Signs of Fame".
Sonntag, 21. März 2004, 14.00 Uhr. "Fernweh-Wetter" in Hof. Regen, Graupelschauer. Hinterhofwetter, düster. "Tatort"-Wetter. Der "TATORT" heute: Hofer Fernwehpark. Als der Name Miroslav Nemec fiel, setzte sich sofort ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks in Bewegung und fuhr von München in die "Fernweh"-Stadt Hof. Nun dreht man erste Bilder über den Park, Schilderimpressionen, und interviewt dazu natürlich auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer.
Fernsehreportagen müssen Geschichten erzählen. Und die hat Klaus Beer zur Genüge auf Lager, wie zum Beispiel die Story vom "Hofer Fernwehpark Day", der jedes Jahr am Tag der Schilderübergabe in Lake Charles, Louisiana/USA gefeiert wird oder gleich daneben das Starschild mit dem Original Kussmund von Sarah Connor, den sie auf ihrem Schildergruß hinterließ. Natürlich wurde zu Klaus Beers Erzählung ihr Lippenstiftmund bildfüllend in Szene gesetzt.
Der Geschichten nicht genug. Als Miro Nemec mit den Bandmitgliedern der "Second Hand Group" am Fernwehpark eintrifft, steigt er ersteinmal in das Fernwehpark Auto um, dreht mit Klaus eine Runde und kommt von der anderen Seite angefahren. Extra für die Kollegen vom Fernsehen.
Denn nach dem Aussteigen soll er sich natürlich auch gleich auf der Kühlerhaube zwischen den vielen anderen Promis, die schon in dem Auto mitgefahren sind, verewigen. Doch das ist gar nicht so einfach. Wo ist noch ein Plätzchen frei?
Miro hat sich für eine Stelle neben Gracia entschieden. Durch den andauernden Nieselregen hat Klaus Beer jedoch Mühe, die Kühlerhaube trocken zu bekommen.
Überall ist die Kamera mit dabei. Doch Miro Nemec hat genaue Vorstellungen von dem Dreh. "Keine gestellten Sachen", sagt er. So muß das TV-Team spontan draufhalten - und auch unsere Fotos tragen heute dokumentarische Züge.
Während der Autofahrt stellte Klaus Beer Miro Nemec natürlich auch die Frage, wohin er denn am liebsten reisen würde, wenn er einmal ein halbes Jahr "aussteigen" wollte und was seine absoluter "Fernweh-Traum" wäre. Was Miro darauf antwortete, kann man in unserer Rubrik "Die Fernwehfrage" erfahren.
Wie kann's anders sein. Der Schauspieler mit Musik im Blut signiert mit "Blues" auf der Kühlerhaube.
Das war das Vorspiel. Dankeschön. Doch jetzt geht's auf zur Schildergeschichte.
OK. Weiter geht's. "Wo machen wir's", fragt Miro. Auch das Fernsehen hat spezielle Wünsche und bittet darum, die Aktion auf der der Saale zugewandten Schilderkulisse vorzunehmen. Wegen des O-Tons. Denn der Straßenlärm vor der sonst medienerprobten Kulisse zwischen "New York" und "Los Angeles" ist vor allem für das geplante Interview viel zu laut. Na denn los. Klaus Beer schleppt die Transporttasche mit dem auf Stahlblech aufgezogenem Schild zu dem vom BR ausgesuchten Drehort.
Auf dem Weg zu der angedachten Stelle erzählt Klaus Beer Miro Nemec schon mal einiges über das Projekt und zeigt ihm die in diesem Bereich angebrachten Schildergrüsse der Stars.
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Miroslav Nemec alias Ivo Batic. Fernwehpark Fotograf Peter Kosa schießt natürlich schnell auch einige Porträts von ihm.
Nun aber zu der Aufnahme in den "Signs of Fame". Sein Star-Schild wird "enthüllt" und Miro beginnt zu signieren.
Blick über die Schulter. Das TV-Team von "Boulevard Bayern" rückt ihm dabei tüchtig "auf die Pelle".
Interessiert verfolgen die Bandmitglieder der "Second Hand Group" das Geschehen, denn sie haben, noch vor der Veranstaltung im Rockwerk heute abend, einen Auftritt ganz anderer Art. Zu Ehren ihres 20-jähriges Bühnenjubiläums sollen auch sie im Park verewigt werden.
Zwischenzeitlich hat sich noch der regionale TV-Sender TVO (TV Oberfranken) dazugesellt.
Miro Nemec gefällt die Geschichte. Er ist gut drauf. Ein wirklich dufter Typ.
Als Klaus Beer ihn bittet, das Schild für die Printmedien nocheinmal vor der Weltkugel mit dem Slogan "Give peace a chance" zu präsentieren, macht er sofort mit.
Shake Hands für die Aufnahme in den "Signs of Fame".
Doch die Aktion ist noch lange nicht zu Ende. Jetzt kommt eigentlich erst der schwierigste Teil. Seine Handabdrücke.
Und wie die vonstatten gehen, unter Regen und Graupelschauern, mit "warmen Gedanken" an California-Hollywood, kann man in unserer Rubrik "Handabdrücke in Ton" erfahren.
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Während Klaus Beer die Tonform am "Tatort" vorbereitet, nutzt TVO die Pause für ein Interview mit "Ivo Batic".
Auch der Fernwehpark Initiator wird vor die Kamera gebeten und zu dem Ablauf der heutigen Aktion befragt.
Miro Nemics Ehrung im "Signs of Fame" ist perfekt. Doch es geht noch weiter. Miro soll natürlich auch auf dem Grußschild der Band unterschreiben. Deren Schildsignierung und Bilder ihres Rockkonzerts mit Miro Nemec kann man unter "Second Hand Group" erfahren.
Hier schon ein kleiner Ausschnitt des Konzerts mit dem singenden "Tatort"-Kommissar.
Der "Kommissar" kehrt an den "Tatort" zurück
Drei Jahre später, im Juli 2007, kehrt Hauptkommissar IVO BATIC, alias MIRO NEMEC an den "Tatort" der Schildersignierung zurück.
Er ist mit seiner neuformatierten "MIRO NEMEC BAND" Star-Gast bei "STARS in der REGION" im oberfränkischen Zell im Fichelgebirge, bei der auch die bekannte TV-Moderatorin von "Brisant" und "Schau ins Land" (bitte direkt verllinken mit der Star-Story von Ines Krüger) INES KRÜGER in den "Signs of Fame" aufgenommen wurde.
Bevor es am anderen Tag nach München zurück ging, ließ es sich Miro nicht nehmen, an den Ort seiner damaligen Ehrung zurückzukehren und seinem Star-Schild einen Besuch abzustatten. In den drei Jahren hat sich viel getan. Viele neue Schilder glänzen im Sommerlicht und ein Hauch von HOLLYWOOD ist zu verspüren. Vor den STAR-STERNEN, die zwischenzeitlich auf dem Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen wurden, freut sich Miro sichtlich, auf dem beginnenden "Walk of Fame" im "Signs of Fame" zu stehen.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer heißt Miro Nemec herzlich bei SEINEM Star-Schild willkommen.
Wie sich die Bilder ähneln... Hat der "Kommissar" etwa einen Anruf zur Aufklärung eines neuen Falles erhalten...?
Zwei, die sich prächtig verstehen: Miro und Klaus, der nach dem intensiven Fotoshooting der Miro Nemec Band in Zell ein Fan seiner Musik geworden ist.
Und Miro staunt nicht schlecht. Sein STAR-Schild hat vor wenigen Tagen sogar einen PATEN erhalten, genauer gesagt eine PATIN. Miro: "Was es nicht alles gibt..."
Karin Schellhaas aus Frankfurt hat, um IHREN Lieblingsschauspieler ganz nahe zu sein, die Patenschaft für sein STAR-SCHILD übernommen und freut sich riesig, die Pflege desselben übernehmen zu können. Was darunter zu verstehen ist, kann man in unserer Rubrik Star-Schild PATENSCHAFT ersehen.
Miro Nemec Band on stage
Rückblick: Miro Nemec Band bei "STARS in der REGION" tags zuvor in Zell. Erstes Treffen nach drei Jahren. Wiedersehensfreude zwischen MIROSLAV NEMEC und Klaus Beer im Backstagebereich.
Stimmungsbilder vom Auftritt der "Miro Nemec Band", die sich seit dem letzten Auftritt vor 3 Jahren in der Freiheitshalle und im Rockwerk Hof neu formatiert hat.
Fast eineinhalb Stunden beobachtet Klaus Beer mit zwei Kameras hautnah das Konzert und fängt dabei diese Bildimpressionen ein.
Aus der "Miros Nemec Band" nicht wegzudenken: KLAUS KREUZEDER, Saxophonist von Weltklasse. Er spielt Sopranino-, Sopran- und Altsaxophon.
Im Alter von eineinhalb Jahren erkrankte KLAUS KREUZEDER an Polio (Kinderlähmung). Seit dieser Zeit lebt er im Rollstuhl. Trotz seiner Behinderung begann eine Karriere als Musiker, bereits mit 16 Jahren spielte er mit großen Erfolg Saxaphon. Viele Hundert Auftritte und sechs LPs mit der Gruppe AERA machten ihn überregional bekannt. 1984 spielte er mit STEVIE WONDER die ersten vier gemeinsamen Konzerte und war mit STING und anderen Größen der Musikszene auf den Bühnen großer Städte unterwegs.
Neben der Schauspielerei hat MIRO NEMEC eine zweite Leidenschaft: die MUSIK. Seine Freude, wenn er auf der Bühne steht und Musik machen darf, ist nicht zu übersehen und steckt an.
Auch Uwe Narr gibt an diesem Abend "alles".
Miro im Taumel der Musik...
Rock Action vom Feinsten
Tosender Applaus ist der Miro Nemec Band am Ende ihres Auftritts sicher, die Zugaben wollen nicht enden...
Fotos: Klaus Beer