Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Rüdiger Nehberg

Nach 700 Kilometern Australien - Endstation Hof

RÜDIGER NEHBERG, gelernter Konditor, Schriftsteller, Vortragsreisender und Menschenrechtler, fuhr von 1951 bis 1960 mit dem Fahrrad die halbe Welt. 1972 war er erstmals mit einem selbstgebauten Boot auf dem Blauen Nil unterwegs, setzte sich ab 1980 für das Indianervolk der Yanomami in Südamerika ein, überquerte mit einem Tretboot den Atlantik und machte mit weiteren spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. U.a. durchquerte er im Wettstreit mit einem Iron Man und einem Aborigine zu Fuß das australische Outback, überquerte mit der Aktion "The Tree" auf einem Floß den Atlantik und ließ sich 2003 mit einem Hubschrauber ohne jegliche Ausrüstung im brasilianischen Urwald absetzen, um den Regenwald mit all seinen Gefahren zu bezwingen.

Aufsehen in der Gesamtbevölkerung erreichte er durch das Verspeisen von im allgemein als ekelig empfundenen Würmern, Insekten und Kleintieren. U.a. kratzte er auf einem Fußmarsch durch Deutschland totgefahrene Igel von der Straße, da er sich mit nichts anderem ernähren wollte, als von dem, was er am Wege vorfand. So gilt Nehberg als "Überlebenskünstler" und machte "Survival" - die Kunst des Überlebens in der Wildnis, einer breiten Masse zugänglich. So wurde er diesbezüglich auch "geadelt" und als "Sir Vival" bezeichnet.

Im Jahre 2000 gründete er die Menschenrechtsorganisation TARGET, mit der er große Erfolge in der Beschneidung von Frauen in islamisch geprägten Ländern führt. Dafür erhielt er 2008 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Rüdiger Nehbergs Geschenk für das „Fernweh-Museum“

Neben Ortsschildern, Ortshinweisschildern, Straßennamen und Autokennzeichen aus aller Welt sollen in dem gegenüber des Fernwehparks geplanten FERNWEH Star-Museum auch Gegenstände präsentiert werden, die von berühmten Abenteurern stammen, auf spektakulären Expeditionen eine Rolle spielten oder einfach in besonderer Geschichte zu den Stars stehen, denn auch diese werden gebeten, neben ihrer Unterschrift auf ihrem Star-Schild und ihren Handabdrücken in Ton einen persönlichen Gegenstand für das Star-Museum beizusteuern.

Und einige Stars haben Klaus Beer schon etwas mitgebracht. Nach einem Original-Bühnen-Cowboystiefel, den die bekannte Countrymusic-Gruppe TRUCK STOP auf ihr Hamburg-Schild nagelte und einer Schallplatte des „deuschen Elvis“ Peter Kraus, signierten Boxhandschuhen von Vitali und Wladimir Klitschko und Henry Maske u.v.a.m. wurde die Sammlung nun um eine echte „Fernweh-Attraktion“ reicher. RÜDIGER NEHBERG vermachte Klaus Beer, mit dem er befreundet ist, seinen Original WASSERKARREN, den er bei der spektakulären Australien-Durchquerung „HUMAN RACE 1996“ mit sich führte und der in der damaligen ZDF-Reportage eingehend zu bewundern war.

Im Beisein diverser Fernsehteams wie SAT 1, des Bayer. Rundfunks und Oberfranken TV sowie zahlreicher angreister Journalisten, übergab der durch Regenwürmer verspeisende und mit Vorliebe im Eismeer badende bekannt gewordene Konditormeister aus Hamburg das gute Stück an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer. Danach stellte der Abenteurer und Autor von bislang 18 Büchern die dazugehörige Geschichte mit seinem soeben erschienen neuen Werk, „The Tree“, vor. Ein Boot, geschnitzt aus einem 17 Meter langen Baumstamm, mit dem er am 4. April 2000 - nach 43 einsamen Tagen und 2000 Seemeilen auf dem Atlantik in Fortaleza an der Nordostküste Brasiliens landete.

Auf dem 30 Quadratmeter großen Segel seines Gefährts steht der Apell seiner Menschenrechtsorganisation an die brasilianische Regierung: „500 Jahre Brasilien - Schützt die Indianer - Respektiert ihre Landrechte - Erhaltet den Regenwald“.

Bei seiner Ankunft wird Rüdiger Nehberg bietet sich Nehberg ein großer Empfang, Neben zahlreichen Medienvertretern wird er von Vertretern indianischer Organisationen und Mitarbeitern der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) willkommen geheißen. So soll ein Bild seines Bootes auch sein STAR-SCHILD zieren, das einige Zeit später für ihn angefertigt wird.

In seinem Buch beschreibt Nehberg drei noch nie veröffentlichten Abenteuer: eben jene Atlantik-Überquerung auf dem Baumstamm, seine Zeit in jordanischen Gefängnissen und den AUSTRALIENMARSCH, auf dem er 700 Wüstenkilometer durch das australische Outback mit einem amerikanischen Spitzensportler und einem australischen Ureinwohner durchquerte. Auch bei dieser um die Welt gehenden sportlichen Herausforderung, Survival-Spezialist gegen Naturmensch und Extremsportler, wollte er auf das bedrohte indianische Naturvolk der Yanomami im brasilianischen Urwald hinweisen. Und immer mit dabei, für Nehberg überlebenswichtig, der WASSERKARREN.

Rüdiger erzählt nochmal am Fernwehpark: „Drei Männer unterschiedlichster Prägung sollten durch das knochentrockene, australische Outback laufen. Um die Wette versteht sich. Und nicht gemeinsam, sondern jeder auf einer anderen Route, jeder auf eigene Faust. Alles was wir zum Überleben brauchten, mußten wir entweder mitnehmen und das heißt schleppen - oder unterwegs suchen. Wer Fremdhilfe annahm, schied aus. Diese Aufgabe reizte mich zunächst vom Survival her. Sie faszinierte mich noch mehr, als ich hörte, wie verschieden wir waren."

"Da war der junge Amerikaner, der Jugend, Kraft und Zukunft vertreten sollte. Er war ein Iron Man, hatte aber von Survival keine blassen Schimmer. Dann war da ich, der „Opa aus Europa“ - Nehberg hat sich da lachend auf die Oberschenkel - der sich alte Instinkte und Fertigkeiten reaktiviert hatte und es war da der Aborigine, der Ur-Einwohner. Er sollte zeigen, wie jemand den Busch meistert, der in Australien geboren ist, der kaum Durst hatte, der sich am Sternenhimmel genauso auskannte wie mit der Pflanzenwelt. Sein einziges Handicap: er war schon 75 Jahre alt. Das Ende gestaltete sich jedoch völlig anders, als die Fernsehleute es erfhofft hatten...“

Im Hofer Fernweh-Park hatten die zahlreichen Zuschauer nun das Vergnügen, Nehberg in sprühender Erzählweise zu erleben. Dynamisch und gestenreich gab er Hintergrundgeschichten über den Australienmarsch zum Besten, die man gleich in dem noch druckfrisch mitgebrachten Buch nachlesen konnte. Und man konnte sich vor Ort davon überzeugen, daß die Konstruktion im harten Ensatz in down under war: An den Rädern klebte noch der rote Sand des Outbacks.

„Ein neues Buch ist immer wie eine Geburt“, sagte er und signierte vor laufenden Kameras gleich eines für Klaus Beer’s Fernweh-Park. „Noch etwas rote Erde dazu?“, meinte er schelmisch, und puhlte aus dem Relief eines Reifens des Wasserkarrens noch etwas festgepappte rote, australische Erde.

Dann werden zwei Informationstafeln an einem der Fernweh-Pfähle angebracht.

Auf einer ist Rüdiger Nehbergs Botschaft an die Besucher des Fernweh-Parks zu lesen:

"ACHTUNG! Heute beginnt der Rest des Lebens. Nutzt die verbleibende Zeit. Schaut Euch die Welt an. Zieht Vergleiche. Dann werdet Ihr feststellen, wie saugut wir es in Deutschland haben."

Rüdiger Nehberg und Klaus Beer freuen sich, dass der australische Wasserkarren, nun ein echtes „Fernweh-Zuhause“ gefunden hat. Und Rüdiger verriet Klaus seine neueste Aktion:
„Da muß ich laufen, rennen, da werden viele mich loshaben wollen, das wird das schwierigste sein, was ich jemals gemacht habe.... und wenn ich dabei drauf gehe, ist’s mir auch egal... die Sache ist mir’s wert...da werden jeden Tag 5000 junge Mädchen an den Genitalien verstümmelt....dagegen muß ich etwas unternehmen!“

Ein STAR-SCHILD für "Sir Vival"

Doch der weltbekannte Abenteurer ohne STAR-Schild? Das konnte nicht sein. So wurde nachträglich ein entsprechendes Schild angefertigt, mit dem Rüdiger Nehberg offiziell in den "Signs of Fame" aufgenommen wurde.

Das Wiedersehen: HANDABDRÜCKE als Zeichen für den Frieden in der Welt

Nun fehlten nur noch seine Handabdrücke. Als Rüdiger Nehberg nach seinem spektakulären Dschungel-Marsch, bei dem er 14 Tage als verschollen galt, einen Vortrag in Oberfranken hielt, wurden diese natürlich nachgeholt. Und Nehberg wäre nicht Nehberg, würde er hier nicht ewas tun, was bislang keiner wagte... Er hob die Faust, und.... Aber das kann man alles auf unserer speziellen Seite "Handabdrücke in Ton" in Bild und Text erfahren.

RÜDIGER NEHBERGS neuestes Ziel: TARGET - Kampf gegen das Verbrechen an der Frau

Wie bereits am Fernwehpark angekündigt, machte der Aktivist für Menschenrechtler auch im Kampf gegen die Verstümmelung der Frau Nägel mit Köpfen. RRÜDIGER NEHBERG gründete den Verein TARGET, was "Ziel" bedeutet. TARGET will das Verbrechen an Frauen beenden, das vor allem in vielen afrikanischen Ländern praktiziert wird: Die weibliche Genitalverstümmelung, die einigen Ländern, unabhängig von Volkszugehörigkeit und Religion, auf über 5000 Jahre zurück reicht. So ist verdammt schwer, vielleicht sogar unmöglich, mit uralten Tradtionen zu brechen, vor allem wenn man das als Mensch aus einem völlig anderen Kulturkreis versucht.

Deshalb will RÜDIGER NEHBERG, zusammen mit einflussreichen Rechtsgelehrten des Islam, diesen grausamen Brauch der Frauenverstümmelung beenden und bedient sich dabei der Grundlage des Korans, der dieses Ritual als unvereinbar mit der Ethik des Islam sieht.

Das 3. Wiedersehen: Aktueller Anlaß im Kampf gegen die Beschneidung

Klaus Beer traf Rüdiger Nehberg im Schmetterlingsparadies in Neumarkt/Oberpfalz, wo er in einem Vortrag in Wort und Bild sein abenteuerliches Leben schilderte. Neben seinem Kampf gegen die Ausbeutung der Yanomami Indianer, Grundlage seiner spektakulären Aktionen, um weltweites Aufsehen zu erregen, ging Nehberg ausführlich auf sein neues Ziel ein, die Frauenverstümmelung zu beenden.

Für seine Ausführungen hatte er ein großes Transparent mitgebracht.

Darauf steht in knappen Sätzen die wichtigste Botschaft.

Und ein Mädchen ist darauf abgebildet. Laila. Die seit ihrer Verstümmelung nicht mehr spricht.

Rüdiger Nehberg hat diesem Wahnsinn den Kampf angesagt. Einzelkämpfermäßig. Denn seine Organisation umfasst nur 7 Leute. Das macht TARGET reaktionsschnell, unkonventionell, flexibel, wie er sagt.

Den Verein TARGET unterstützt zudem ein hochqualifizierterr Beraterstab. Nehberg findet nicht nur im Deutschen Orient-Institut in Hamburg und in der der Ärtzteschaft, sondern in den Botschaften der Bundesrepublik Deutschland, auch im Zentralrat der Muslime und im Auswärtigen Amt. Sogar unter den geistlichen Führern in Afrika. Darüber hinaus basiert die Schlagkraft TARGET's auf einem Kreis von Förderern, denen auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer angehört, d.h. mit einer jährlichen kleinen Spende möchte er sein Schärflein für die Arbeit von Rüdiger Nehbergs beitragen.

Wer Rüdiger Nehberg im Kampf gegen dieses Verbrechen an den Frauen unterstützen will, kann sich unter www.target-human-rights.com weiter informieren. (aus Rüdiger Nehbergs Broschüre, die mit angefordert werden kann)

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