Peter Maffay: „und manchmal ist man wie von Fernweh krank...“
Er sang schon von Fernweh, als es den dazugehörigen Park noch gar nicht gab. Peter Maffay, seit 30 Jahren auf der Bühne, von „Du“ über „Josy“ und „Es war Sommer“ bis hin zu „Eiszeit“, begleitete viele Menschen das halbe Leben mit seinen Liedern. In „Über sieben Brücken mußt du gehn“, sang er den jetzt so treffenden Satz „...manchmal ist man wie von Fernweh krank...“. Klar, dass der Rockstar bei seinem Open-Air-Konzert in Selb am 14. Juni 01 im „Signs of Fame“ des Hofer Fernwehparks nicht fehlen durfte.
Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre vollzog Maffay dann einen Imagewechsel: vom Schlagersänger zum "Deutschrocker". Sein Album "Steppenwolf" stellte er damals einen neuen Verkaufsrekord auf und katapultierte sich 1979 an die Spitze de Album-Charts. Und weiter schrieb Maffay Superlativen. 13 seiner Alben verkauften sich über eine Miliion mal, insgesamt erstanden seine Fans über 40 Millionen Tonträger. Peter Maffay wird auf seinen Tourneen umjubelt und sage und schreibe 700.000 Besucher besuchen pro Tournee seine Konzerte.
Der Fernwehpark verneigt sich
PETER MAFFAY steht aber auch für ein großes, gesellschaftliches Engagement, für das sich der "Fernwehpark" tief vor ihm verneigt und ihn mit einem Star-Stern würdigen will.
In seinen Songs, so in "Eiszeit", nimmt er sich der Themen Krieg und Umwelt an, und passt so zu 100% in die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts "Fernwehpark".
Er ist aktiv in der Friedensbewegung unterwegs und gab 2005 in Afghanistan ein Konzert bei den deutschen ISAF-Truppen.
Er gründete die TABALUGA-Stiftung für Kinder und ist offiziell ernannter Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung.
In seinen Stiftungen stellt er Gelder für traumatisierte Kinder zur Verfügung, die auf Mallorca, auf einem von ihm errichteten Bauernhof, für zwei Wochen kostenlos Ferien machen können.
Für sein soziales Engagement erhielt er das Bundesverdienstkreuz (1996) und viele weitere Auszeichnungen, u.a. 2006 den "World Vision Charity Award".
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Nostalgie
Wie man dieser Bildergeschichte ansieht, fand die Ehrung von Peter Maffay zu einer Zeit statt, wo der Fernwehpark noch in den Kinderschuhen steckte. Die Bilder wurden noch analog aufgenommen, danach eingescannt, deshalb schon mal Entschuldigung für die Qualität. Im Jahre 2001 arbeitete der Fernwehpark, heute mit 4 großen CANONS, noch nicht digital. Und damals gab es auch noch richtigen Beton für die Handabdrücke, Nervenkrieg pur, wie man dann unserer separaten Geschichte entnehmen kann.
Die Twin Towers des World Trade Center standen noch - und überhaupt. Irgendwie war damals die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Und: es gab noch keine STAR-STERNE, von denen Peter Maffay, wie erwähnt, schon lange einen erhalten soll. Als Dankeschön für sein ganz persönliches soziales Engagement, als Dankeschön für sein Kinderhilfswerk "Tabaluga".
So sollen diese Betrachtungen ganz am Anfang unserer Bilderstory und Stimmungsberichts über Peters Maffays Aufnahme in die "Signs of Fame" stehen - denn "Peter der Große" hätte es wahrlich verdient, in besseren digitalen Bildern hier vertreten zu sein. Aber vielleicht später mal, bei seiner angekündigten Star-Stern Verleihung auf dem Roten Teppich, auf dem "BOULEVARD DER HUMANITÄT", im Hofer Fernwehpark.
Fritz Rau: Sesam (Security) öffne Dich
Beer: „Doch diesmal war der Weg zu ‘Greetings in the rock’ im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Nach endlosen Telefonaten und Faxen erhielt ich einen Tag vor Konzertbeginn von Fritz Rau, dem Konzertveranstalter, endlich grünes Licht. Rau: „Ich habe von Herrn Wolf erfahren, was das für eine schöne Sache ist, die Sie da in Hof machen, kommen Sie um 15.00 Uhr.“ Denn auch Reinhold Wolf, der Maffay nach Selb holte, war von der Idee begeistert, mit einem Grußschild des Rockstars an das Konzertereignis zu erinnern.“
Doch die Securities wußten natürlich von alledem nichts. Sie bewachten das Konzertgelände wie eine Festung. „Ohne Backstagekarte kommen Sie da nicht rein.“ Beer: „Da stand ich nun. Mit Schild, Spachtel, Bottich und Zement, denn Peters Handabdrücke sollten bei der Gelegenheit wie in HOLLYWOOD natürlich gleich mit in Beton verewigt werden. Doch da entdeckte mich Fritz Rau. Ein Schnippen mit dem Finger. Sesam öffne Dich. Rau, Konzert-Vater, seit 22 Jahren mit Maffay on Tour, ebnete den Weg zu dem Rockstar.
„Sie können schon mal anrichten, der Peter kommt in zehn Minuten.“ Jetzt ging’s ans Betonmischen. Der Zement sollte diesmal schneller als bei Peter Kraus anziehen. Wir änderten deshalb die Mixtur. Noch während ich den Mörtel mische, steht Peter Maffay neben mir. Helle Jeans, schwarzes Hemd, Lederjacke. Sein Kopf ist fast kahl geschoren, keine Easy Rider Mähne.
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get your kicks - on ROUTE 66
Peter blättert im Route 66 Bildband, den ich ihm als Dankeschön vorab schon mal überreiche. Wer weiß, wie wir nach der Betonaktion aussehen. Als Peter die Harleys in dem Buch entdeckt, setzt er die Sonnenbrille ab, bekommt glänzende Augen. Auch den Fernweh-Park Prospekt mit seinen Promikolleginnen- und Kollegen aus dem Showbiz studiert er eingehend. "Wer da schon alles da war..."
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Dieter Viering, der Tourneemanager, reisst uns aus dem Fachsimpeln und winkt uns in eine Ecke des Backstage Bereiches. Hier sollen die Fotos gemacht werden.
GREETINGS IN ROCK

Dann geht's zur Form mit dem Beton.

Peter zieht erst mal die Lederjacke aus...
Ein ausführlicher Bericht der „Handabdrücke in Beton“ gibt es unter „STARS - Handabdrücke“
„Heute vor dreißig Jahren“ - Das Konzert
Maffay, so unglaublich wie Sonne in der Nacht, schrieb die FRANKENPOST vom 16./17. Juni 2001. Zustimmen können da sicher die 8000 begeisterten Zuschauer, die den 51-jährigen Deutsch-Rocker bei dem Open-Air in Selb als Energiebündel auf der Bühne erlebten. Denn es gibt wohl keinen, der den Peter nicht kennt. Der erste, schüchterne Kuss beim „Du“, die ersten Mädchengefühle bei „Josy“, die erste Erfahrung mit einer Frau in „Es war Sommer“, dann das Leben an sich „Über sieben Brücken mußt Du gehn“, bis zu „Eiszeit“. Peter Maffay hat zumindest mein Leben begleitet.

Er, Inbegriff des Easy Rider, mit flatternder Mähne im kalifornischen Sommerwind, diese Frisur, die einmal für Freiheit stand, ist heute nicht angesagt. Peter mag’s zur Zeit millimeterkurz. Doch es geht nicht um’s Aussehen, es geht um seine Musik. Und die hat 30 Jahre durchgehalten, seine Fans von der Pubertät/Bravozeit bis heute begeistert.
Uns so heißt auch seine Tournee “HEUTE VOR DREISSIG JAHREN"

Seine Musik führt von Selb bis „ans Ende der Welt“. Aus den Schlagern von gestern ist echter Rock geworden. Frankenpost-Redakteur Matthias Vieweger: „Da gibt’s Gitarren-Riffs, die sämtliche Ohrengänge durchpusten. Spätestens hier kann die neunköpfige Band zeigen, dass sie Weltformat besitzt. Kein Wunder, dass Bertram Engel (Schlagzeug und Gesang), Pascal Krevetz (Keyboard, Akkordeon und Gesang), Carl Carlton (Gitarre und Gesang), Ken Taylor (Bass) schon mit so Grössen wie Joe Cocker, Robert Palmer oder Bruce Springsteen zusammengearbeitet haben. Alle, wie natürlich auch Jean-Jacques Kravetz (Keyboards), Andreas Becker (Gitarre) und Frank Diez (Gitarre) sind aber nicht nur vorzügliche Musiker, nein, sie sind Maffays Freunde. Und das spürt man. Eine ganz besondere Note bekommen Maffays Hits durch die Bläser. Wenn bei „Du“ Jon Smith in sein Saxaphon und Steve Howard in seine Trompete pusten, läuft’s jedem, der auch nur noch einen Funken Gefühl in sich hat, eiskaslt den Rücken runter. Aber der Star ist und bleibt Peter Maffay.“

Doch nicht nur seine Musik kommt rüber. Auch er, der Peter. Denn der Rockstar sucht Kontakt zu seinem Publikum. Von der ersten Minute an. Er erzählt Geschichten über die Entstehung seiner Lieder, holt eine Handvoll Kids bei einem ganz bestimmten Song auf die Bühne. „So bist du, nur du, so bist du“. Auch Du, Peter. Spontan hebt er während eines Songs auch mal die Hand. Erwiedert einen Gruß. Denn da hat einer unter 8000 ihm zugewunken.
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Peter Maffay hat all die Trends der vergangenen Jahrzehnte - Neue Deutsche Welle, „Revival“ des Schlagers oder die jetzige „ Container-Generation“ - mit seiner Musik überlebt. Sein „Du“ ist zwar mit Rock „veredelt“ worden, doch er wird mir’s verzeihen, ich habe das Original noch immer in den Ohren...
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Fritz Rau, Konzertveranstalter und musikalischer „Vater“, begleitet seit 22 Jahren Peter Maffay auf den Tourneen. Nicht umsonst wurde ihm letzthin der „ECHO-Preis“ für sein Lebenswerk verliehen. (linkes Bild)
Peter Maffay mit Reinhold Wolf (rechtes Bild), der den Rockstar nach Selb holte und mit diesem Open-Air- Konzert für einen Höhepunkt in der Region sorgte. Sind wir gespannt, welchen Weltstar Wolf demnächst nach Selb bringen wird.

Fans aus ganz Oberfranken und den Neuen Bundesländern kamen
zu dem Open-Air nach Selb.
"Peter, bleib bei uns, bis die Sonne ROT wird",
wünschen sich diese Mädels aus Lengenfeld im Vogtland und
Hohenstein-Ernstthal."