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Zur Sache Schätzchen - im "Schilderwald"

USCHI GLAS zählt zu den bekanntesten Vertreterinnen des deutschen Films. Ihr schauspielerischer Durchbruch gelang 1968 mit dem Film "Zur Sache Schätzchen". "Nicht fummeln Liebling" und "es wird noch bös enden" gehörte zu den coolsten Sprüchen der damaligen Generation - und Uschi Glas haftete ein Titel an, der nicht so leicht abzuchütteln war. "Schätzchen der Nation".

Ihre erste Hauptrolle erhielt sie an der Seite von PIERRE BRICE, der ebenfalls im "Signs of Fame" vertreten ist, und dem leider verstorbenen Lex Parker in dem Karl May Film "'Winnetou und das Halbblut Apanatschi". Es folgten in den Siebziger Jahren zahlreiche Komödien mit Theo Lingen, Fritz Wepper und Roy Black, den sogenannten "Paukerfilmen".

Auf der Kinoleinwand war Uschi Glas auch in den legendären Edgar Wallace-Filmen zu sehen, u.a. in "Der unheimliche Mönch", "Der Mönch mit der Peitsche" oder "Die Tote aus der Themse".

Im Fernsehen beeindruckte Uschi Glas in unzähligen Rollen, z.B. in "Der Kommissar" (1973), "Unsere schönsten Jahre" (1983), "Zwei Münchner in Hamburg" (1989) oder "Eine Frau geht ihren Weg" (1994) und "Sylvia - Eine Klasse für sich" (1998).

Uschi Glas ist Schirmherrin der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung und zusammen mit ihrem Ehemann Dieter Hermann im Vorstand des Vereins "BrotZeit". Dieser Verein sponsert für Grundschulkinder Frühstücke.

Uschi Glas erhielt insgesamt 9 (!!!) BRAVO-Otto, mehrere "Golden Kameras" und "Bambis" sowie 1998 das Bundesverdienstkreuz.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Uschi Glas

Die Rede ist von der beliebten Münchner Schauspielerin Uschi Glas, die nun bei den Dreharbeiten zu ihrem neuen Film "Zwei am großen See" in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks aufgenommen wurde. Fernwehpark Initiator Klaus Beer wurde dazu vom Management nach Bad Tölz eingeladen, wo er zusammen mit der Fernwehpark Crew André Puchta, Peter Schulze und Oli Degelmann die beliebte Schauspielerin am Set traf.

Auf Location Suche

Ein dunkelblauer Herbsthimmel wölbt sich über Bad Tölz. Die Sonne durchflutet die leuchtendgrünen Herbstwiesen, goldene Blätter funkeln, am Horizont ragen Berge auf. Eine kleine Straße führt, vorbei an Kühen, die neugierig das `Star-Mobil`beäugen, hinauf zur Pension "Cafe Kogel", dem heutigen Drehort von Uschi Glas.

Als das Star-Mobil vor dem Cafe hält, sitzen einige Schauspieler in Koch-Kostümen in der Sonne. Sie warten auf Ihre Szene. Daneben auf dem Parkplatz unter großen Bäumen stehen Containerfahrzeuge, beladen mit Stativen, Lampen, Kisten und Koffern. Man sieht sofort: hier wird ein Film gedreht. ANNABELLE Film- und Fernsehproduktion, Ernst v. Theumer jr, arbeitet an der Produktion "Zwei am großen See", die im Jahre 2005 ausgestrahlt wird.

Von Uschi Glas jedoch keine Spur. Die Aufnahmen finden im Haus statt, wo es sehr eng zugeht. Trotz Geschäftigkeit wird die Fernwehpark Crew freundlich begrüßt. "Gerade hatten wir Pause, jetzt wird wieder gedreht", sagt der nette Aufnahmeleiter und bittet um ein wenig Geduld. "Doch wir finden bald eine Gelegenheit, wo wir's machen können."

Zeit, eine gute Location für das Fotoshooting der Schildsignierung und den "Handabdrücken" zu suchen. Im Haus selbst scheint es unmöglich. Kabel, Lampen, Kameras, Filmutensilien, wohin man blickt. Das tolle Wetter lockt regelrecht ins Freie. Schon lange fand keine Aufnahme in den "Signs of Fame", außer direkt am Fernwehpark natürlich, unter freiem Himmel statt.

Klaus Beer findet die Terasse hinter dem Haus, wo das Catering steht, optimal. Kein Sonnenlicht, wegen der Schlagschatten, doch mit Blick auf Bad Tölz. Grußschild und die Tonform für die Handabdrücke werden dorthin gebracht.

Das Foto-Shooting

10 Minuten Drehpause. Uschi Glas kommt. Sie trägt einen hellgrünen Pulli und dunkelblaue Jeans. Ihr blondes Haar fällt locker in die Stirn. Lächelnd kommt sie auf Klaus Beer zu, der sie mit dem Fernwehpark Programm in der Hand begrüßt. "Schätzchen" kommt jedoch gleich "zur Sache", denn sie hat sich bereits eingehend über das Projekt inforrmiert. Ein Blick auf IHR Schild. Sie kennt das Bild, es ist das Foto auf dem Cover ihres Buches "mit einem Lächeln", in dem sie aus 34 Jahren ihrer einzigartigen Karriere in Kino, TV und auf den Bühnenbrettern erzählt. Das Management hat das Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

"Wo soll ich unterschreiben?", fragt sie. Nach Erfahrungen im Umgang mit über 100 Stars merkt Klaus Beer sofort: Uschi Glas ist Medienprofi.

Uschi Glas

Klaus Beer bittet die Schauspielerin in eine Ecke des Gartens, in der keine Lichtpunkte durch die Blätter fallen und bildwichtige Stellen irretieren.

Uschi Glas

Als wäre es abgesprochen gewesen. Ihr grüner Pulli harmoniert mit dem Schriftzug auf dem Star-Schild.

Uschi Glas

Uschi Glas

Das Foto-Shooting ist in vollem Gange. Peter Schulze schießt mit der Canon fast 200 Bilder. Uschi Glas ist professionell, konzentriert, zugleich aber auch unwahrscheinlich charmant, eine Persönlichkeit eben. Trotz 34 Jahre auf dem Boulevard der Eitelkeiten und Intrigen im Showbiz ist es ihr gelungen, sie selbst zu bleiben. Eine bewundernswerte Frau mit Charisma und Courage.

Uschi Glas

Doch wo kommen plötzlich die vielen Leute her? Der ganze Filmstab scheint sich eingefunden zu haben und verfolgt das Geschehen. Auch die Maskenbildnerin ist da und streicht Uschi Glas zwischen den Bildern immer wieder eine vorwitzige Haarsträhne aus dem Gesicht. Gut so, denn ihr hübsches Gesicht soll ja voll zur Geltung kommen.

Uschi Glas

Dann noch das obligatorische Shake Hands Foto. Klaus Beer wollte eigentlich ihre linke Hand, um ihren Namenszug auf dem Schild nicht zu verdecken. Doch Uschi Glas meint, dass man sich die Rechte geben müsste, womit sie nicht unrecht hat. Manieren gehen eben über Bildkompositon.

Uschi Glas

Für die Teilnahme an der Friedensanktion des Projekts Fernwehpark macht sich Uschi Glas auch schon mal die Hände schmutzig. Kein Problem für sie. Wie die bezaubernde Schauspielerin dann ihre Hände in den Ton drückt, um möglichst plastische Abdrücke zu erhalten, kann man in unserer Rubrik "Handabdrücke in Ton" erfahren.

Und wohin Uschi Glas gerne einmal verreisen würde, wenn sie ein halbes Jahr keinen Dreh hätte, und was ihr absolutester "Fernweh-Traum" ist, erfährt man in unserer Reihe "Die Fernweh-Frage".

Uschi Glas

"Noch zwei Minuten", heißt es am Set. Dann wird weiter gedreht. Zeit, um noch die Unterschrift auf die Kühlerhaube des Star-Mobils zu setzen.

Uschi Glas

Klaus Beer reicht dazu, um mal eine andere Farbe ins Spiel zu bringen, einen blauen Stift und bietet Uschi Glas die freie Fläche ganz vorne an, dort, wo man immer zuerst hinguckt. Diese Stelle wurde bislang immer für einen besonders netten "Promi" freigehalten. Hier darf Uschi Glas unterschreiben. Keine Frage.

Uschi Glas

Uschi Glas

Zum Schluß gibt es noch ein privates Foto, und dann auf zum Dreh. Die nächste Szene muß in den Kasten. "Gute Fahrt nach Hof" wünscht Uschi Glas und strahlt. Ihr hat die Aufnahme in den "Signs of Fame" sichtlich Spaß gemacht.

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