Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Ein "STAR" am Himmel

Wer kennt sie nicht, die Verkehrsmeldungen der Rundfunksender, zur Hilfe und Schutz der Autofahrer. Da nimmt man gerne in Kauf, wenn mal ein Lieblingssong unterbrochen wird, um aktulelle Meldungen weiterzugeben. MDR 1 Radio Sachsen bietet seinen Hörern seit 1993 einen ganz besonderen Service: Live-Einblendungen aus der Luft, von einem "Verkehrsflieger".

RICO DINTER ist seit dem Jahre 1993 in über 800 Flugstunden jährlich als MDR Verkehrsflieger bei (fast) jedem Wetter täglich, außer an den Wochenenden, für die Hörerinnen und Hörer unterwegs und beobachtet aus dem Cockpit seiner Cessna den unter ihn dahinfliesenden Verkehr mit all seinen Ereignissen. Er warnt vor Unfällen, Stau und ist deshalb zum persönlichen Freund der Autofahrer geworden. So ist RICO DINTER in den Neuen Bundesländern selbst zum STAR avanciert. Er hat Fans im ganzen MDR-Einzugsgebiet und es bilden sich sogar Fanclubs um seine Person, die den Fernwehpark gebeten haben: "RICO muß in die "Signs of Fame". Fernwehpark Initiator Klaus Beer: "Was wir natürlich gerne tun, denn nach dem Treffen war eines klar. Rico ist ein sehr sympathischer Mensch, einfach ein dufter Typ, den man mit dieser Ehrung einfach auch einmal Danke sagen muß."

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Rico Dinter

Seine Live-Einblendungen von Bord der Cessna sorgen für aktuellste Meldungen über Staus, Behinderungen und Gefahren. Da die Informationen nicht über Stellitentelefon erfolgen können, gib es dafür bestimmte Punkte, die für die Durchsage über das Handy am Besten geeignet sind. So ist er der Bevölkerung wie ein "guter Nachbar" bekannt, wenn er zu ganz bestimmten Zeiten am Himmel erscheint, super pünktlich, so daß die Leute ihre Uhr danach stellen. Und wenn er sich mal auch nur um ein paar Minuten verspätet, klingelt in der Redaktion schon bald das Telefon und die Leute erkundigen sich nach "ihrem Rico". Es haben sich richtige Freundschaften entwickelt, wenn er über den Ortschaften seine Kreise zieht und den unten winkenden Menschen mit dem Wackeln der Tragflächen antwortet.

Doch nicht nur das. Sind keine Taschentücher zum Winken da, reißen die Frauen oft auch die noch nasse Wäsche von der Leine, oder wenn gar nichts vorhanden, auch die Jacke oder Bluse vom Leib, nur um mit etwas in der Hand zu haben, um Rico in luftigen Höhen zuwinken zu können. Und nicht nur Freundschaften sind entstanden, sondern auch ein echter Fanclub, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, zu der Ehrung seines "Lieblingsfliegers" extra nach Hof zu fahren.

Rico Dinter

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 11.00 Uhr. Flughafen HOF-PLAUEN: Ein leises Brummen ist am wolkenlosen Himmel zu hören. Rico Dinter ist im Anflug. Die Fans sind nicht mehr zu halten. Sie eilen über die Wiese bis zur Absperrung an der Landebahn und winken mit mitgebrachten Fahnen "Ihren Rico" zu.

Rico Dinter

Der beliebte MDR Verklehrsflieger, der in Sachsen wie ein Star gefeiert wird, ist gelandet. Mit an Bord ein Kameramann vom lokalen TV Sender. Im Fernwehpark selbst wartet schon die Kollegin Monika Werner vom MDR 1 RADIO SACHSEN, um das Eintreffen und die Aufnahme von Rico Dinter in den "Signs of Fame" den Hörinnen und Hörern hautnah zu schildern.

Rico Dinter Rico Dinter

Bereits am Flughafen erwartet den sympathischen Rico die erste Überraschung. Von weitem schon schallt ihm der Sprechchor "Rico, Rico, Rico..." entgegen. Die Begrüßung durch den Fanclub kann herzlicher nicht sein. Allen voran Waltraud Raubold, über deren Haus er mit seinem Flugzeug oft kreist und ihr jedes Mal mit einem Flügewackeln Grüße nach unten schickt. So war es natürlich auch Waltraud, (im Bild rechts) ihres Zeichens Star-Agentin des Fernwehparks in den Neuen Bundesländern, die die ganze Aktion ins Rollen brachte und Rico Dinter zum Fernwehpark einludt. Vor Freude, dass es endlich geklappt hat, ließ sie für diesen großen Tag extra ein Transparent anfertigen.

Doch der Überraschung kein Ende. Eine große Stretch-Limo erwartet Rico Dinter, die ihn zusammen mit dem ganzen Fanclub zum Fernwehpark chauffieren wird. Günter Jans ist dazu extra von Chemnitz nach Hof gefahren, um den "Flieger-Star" in der tollen Nobelkarosse a`la Hollywood auf die "Welt am Fernwehpark" einzustimmen.

Rico Dinter Rico Dinter

Rico ist aus dem Häuschen. So einen Empfang hat er nicht erwartet. Auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist da und begrüßt ihn herzlich. Alles gefilmt von einem Kameramann des lokalen TV-Senders.

Rico Dinter

Auf dem Weg vom Flughafen HOF-PLAUEN zum Hofer Fernwehpark ist Zeit für ein erstes Kennenlernen, bei dem Rico ausgiebig das neue Fernwehpark Prospekt studiert und sich von Klaus aus erster Hand über das multikulturelle Projekt informieren läßt.

Rico Dinter

Feeling HOLLYWOOD am Fernwehpark. Der Duft der Großen Weiten Welt sowieso, jetzt auch mit dem Touch von Las Vegas, L.A. oder New York, wo diese Stretchlimos zum Straßenbild gehören.

Rico Dinter

Selbst in hektischen Situationen kann ein Fotograf an solchen Bildern, wie diese Spiegelung der Schilder in der Stretch-Limo, nicht vorbei. Filmemacher Klaus Beer schon gar nicht.

Rico Dinter Rico Dinter

Passanten bleiben stehen, Autofahrer gucken, welcher STAR entsteigt da wohl der Stretchlimo. Brad Pitt, Tom Cruise oder etwas Michael Jackson gar?

"Immer staufreies Leben"

Rico Dinter

Bevor es eine Führung durch den Fernwehpark gibt, kommt erst die Arbeit. Die Signierung seines Grußschildes. Da der Name allein zu einfach wäre, muß noch ein schöner Spruch mit drauf. Doch was für einer. Rico überlegt.

Rico Dinter

Ihm ist was eingefallen, doch der Fotograf bittet um einen Blick in die Kamera. Jemand macht einen Witz, Rico lacht von Herzen. Ein herrliches Bild!

Rico Dinter

Doch was hat Rico eigentlich auf sein Schild als Gruß für die Besucher des Fernweh-Parks geschrieben. Na klar doch, SEINEN Spruch, und der könnte nicht anders lauten als: "Immer staufreies Leben"- denn dafür sort Rico Dinter.

Rico Dinter

Das Fotoshooting ist im vollem Gange. Alle freuen sich, auch die Sonne, die an diesem Tag vom Himmel strahlt wie es schöner nicht sein könnte und mit einem Traumwetter den Flieger für so manche luftigte Turbulenzen zu entschädigen versuchen scheint.

Rico Dinter

"Shake Hands" zur Aufnahme in den "Signs of Fame" mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Rico Dinter

Das Schild ist signier. Die offiziellen Pressefotos im Kasten. Jetzt ist der Fanclub nicht mehr zu halten. Sie umringen "ihren Rico" und strahlen für das Gruppenfoto mit der Sonne um die Wette.

Rico Dinter

"Wow" - HOLLYWOOD läßt grüßen. Denn zu einer richtigen Aufnahme in den "Signs of Fame" gehören natürlich auch die "Handabdrücke in Ton", hier schon mal das fertige Ergebnis, ausnahmsweise. Wie Rico jedoch die ganze Aktion meisterte, kann man in unserer Bilderstory "Handabdrücke in Ton" nachlesen.

Rico Dinter Rico Dinter

Im Cockpit der Cessna hat Rico Dinter immer seine Digitalkamera griffbereit, mit der er hobbymäßig die unter ihm vorüberziehenden Landschaft festhielt. So entstand aus reinem Hobbyinteresse heraus ein einmaliger Fundus an Luftbildern, quer durch alle vier Jahreszeiten.

Der Bildverlag Thomas Böttger aus Witzschdorf wurde darauf aufmerksam, und so entstand ein wunderbares Buch mit "Luftigen Impressionen" zwischen A4 und A14. Ein toller Bildband mit Aufnahmen von Städten und Ortschaften, auch so manchem Verkehrsunfall, aber vorallem mit fantastischen Wolken- und Himmelsstimmungen, wie zum Beispiel einen Regenbogen über Windrädern, die mit ihren Flügeln Rico Dinter zuzuwinken scheinen.

Rico Dinter

Neben dem Fanclub ließen es sich auch die Verleger, Familie Böttger, nicht nehmen, für dieses besondere Event nach Hof zu fahren. Sie haben im Fernwehpark einen Büchertisch aufgebaut, an dem Rico Dinter sein fotografisches Werk gerne signiert.

Auf dieser im Buch eingedruckten Karte ist das Einsatzgebiet des MDR-Verkehrsfliegers sichtbar, mit Schwerpunkt Leipzig, Chemnitz und Dresden.

Rico Dinter

Neben dem MDR TV ist auch MDR Redakteurin Monika Werner mit von der Partie und schildert in hautnahen Reportagen die Action um Rico Dinter. Für einige ruhige Tonsequenzen bittet sie Rico "hinter" die Fernweh-Pfähle und interviewt dort natürlich auch Klaus Beer und die Fans des MDR Verkehrsfliegers, allen voran Waltraud Raubold.

Rico Dinter

"Weil Du immer so schön über meinem Haus mit den Flügeln wackelst, muß ich Dir jetzt etwas ganz Besonderes zeigen", sagt Waltraud und führt Rico zu ihrem ganz persönlichen Fernwehpfahl mit ihrem Heimatortsschild von Auerswalde der Bimmelbahn "Molly" und dem Schild von Kühlungsborn, wo ihre Tochter Katrin mit dem "Fernwehpark Maskottchen" Celine, zuhause ist.

Rico Dinter

"Das STAR-MOBIL, das STAR-MOBIL darfst Du nicht vergessen", ruft Waltraud, die wie immer alles im Blick hat.

Rico Dinter

Da die Kühlerhaube des Fernwehpark STAR-MOBILS schon lange mit Unterschriften voll belegt ist, geht es an der Längsseite weiter.

Rico Dinter

Rico Dinter

Doch der Aktionen ist längs noch kein Ende. Es geht in der Stretch-Limo zurück zum Flughafen, wo Klaus Beer eine Genehmigung erwirkte, für ein spezielles Pressefoto mit der gesamten Gruppe das Flugfeld betreten zu dürfen.

Rico Dinter

Ein strahlendblauer Oktoberhimmel spannt sich über Oberfranken, ein Himmel, wie ihn sonst Weltenbummler und Amerikafan Klaus Beer in diesem Monat nur von Nordamerika her kennt. Da neben Rico Dinter auch sein "Flieger" der STAR ist, muß dieser natürlich auch mit auf das Bild, sozusagen für ein Gruppenfoto mit Stretch-Limousine, Star-Schild und den Handabdrücken in Ton.

Rico Dinter

Und jetzt gibt es da auch die berühmte Pose der erhobenen Hände, mit der neben der Ehrung seiner Handabdrücke Rico Dinter auch symbolisch die Hände hebt für den Frieden in der Welt. Könnte da etwas anderes als ein Flugfeld als Kulisse passender sein?

Wie der "fliegenden Rico" seine Hände, die normalerweise den Steuerknüppel umklammern, diese hollywoodike in feuchten Ton senkt, kann man in unserer separaten BILDERSTORY ersehen.

Bei flimmernder Herbstsonne ist auch die beste Stimmung, Rico nach seinem ganz persönlichen "Fernweh-Traum" zu fragen, wo er am liebsten einmal hinfliegen würde, wenn er einmal so richtig entspannen wollte, kurzum, was für ihn der Begriff "Fernweh" bedeutet. Was Rico darauf antwortet, kann man in unserer Rubrik "Die Fernweh-Frage" nachlesen.

"Wie komme ich nur zu dieser Ehre", sagt Rico immer wieder und kann die Action um seine Person gar nicht so recht fassen. "Ich glaube, ich kann das alles erst heute Abend zuhause so richtig aufarbeiten", sagt er und Klaus entgegnet: "Jetzt trinken wir im Flughafenrestaurant noch schnell einen Kaffee, nicht daß Du dich vor lauter Schild und Tonabdrücken noch verfliegst und in Kathmandu rauskommst..."

"Halt, ihr seid meine Gäste", ruft plötzlich MDR-Reporterin Monika in die Runde. "Ich lade Euch ein, ich habe nämlich heute Geburtstag" - Und lange schallt's am Flughafen HOF-PLAUEN bis zum Schilderwald hinunter noch: "Monika - und Rico, sie leben hoch, hoch, hoch..."

Rico Dinter

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