NEW YORK - Times Square: Hollywood Star DENZEL WASHINGTON meets Fernwehpark
Einige Wochen waren Fernwehpark Initiator Klaus Beer, Erika Beer und Manfred Köhler in New York unterwegs. Eine neue Auftragproduktion des renom. Schweizer Verlags terra magica stand an. Ein Bildband über NEW YORK CITY - Neue Bilder nach dem 11. September.
Für Fotos und Text, für Reportagen mit Menschen und deren Geschichten, erkundete das Autorenteam mit Schwerpunkt Manhattan alle fünf Borouhgs: Staten Island, Queens, Brooklyn und die Bronx, dokumentierte neben den Muß-Bildern auch die Seitenstraßen der 10 Millionen Metropole - vom Broadway zum Ground Zero, von Chinatown zum Empire State Building, von der Wall Street zum Washington Place. 15 bis 20 Kilometer zu Fuß täglich waren keine Seltenheit. Subway, Bus und Schiff brachten Klaus Beer und Gefährten in alle Stadteile. Das Resultat. Die Autoren dokumentierten Big Apple mit Fotos, über die später die Presse schrieb: "... atemberaubende Bilder, die man so noch nicht gesehen hat..."
Vorweg: Der BILDBAND und die dazugehörige FOTOAUSSTELLUNG NEW YORK, die in Nürnberg vom amerikanischen Generalkonsul eröffnet wurde, begeistert Leser und Publikum zugleich...
Am vorletzten Tag traf Klaus Beer am Times Square DENZEL WASHINGTON. Zufällig. DIE Chance, den weltbekannten Filmstar aus Hollywood über den Fernwehpark in Germany zu informieren und ihn in den "Signs of Fame" aufzunehmen. Doch wie sollte das gehen? Ohne Star-Schild. Lesen Sie hier die spannende Geschichte über die improvisierte Ehrung für einen der ganz Großen aus der Traumfabrik von HOLLYWOOD.
The City, that never sleeps
Zuvor jedoch möchten wir die Leser dieser Geschichte etwas einstimmen auf "Big Apple", denn es geht im Fernwehpark ja immer nur um eins: FERNWEH. Und da zählt New York natürlich zu den ganz großen Metropolen der Welt, bei denen man schon beim Nennen des Namens glänzende Augen bekommt und über die Frank Sinatra sang: "the city, that never sleeps..."
Neben Denzel Washington traf das Autorenteam auch ntv-Moderator MARKUS KOCH, der eine Führung durch die seit dem 11. September für Besucher offiziell geschlossene New Yorker Börse ermöglichte und besuchte eine SCHILDERFABRIK in Queens, die alle Straßenschilder für "Big Apple" produziert.
Fotos aus Bilder und Fotoasstellung: Die Skyline von Manhattan auf der Fahrt zur Freiheitsstatue.
Den Traum unendlicher Freiheit und Hoffnung auf ein neues Leben, das hatten schon die Einwanderer beim Anblick der Freiheitsstatue zur Jahrhundertwende.
Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Brooklyne Bridge, die bereits 1883 errichtet wurde und deren Pfeiler so hoch wie damalige Wolkenkratzer waren.
Blick vom Empire State Building auf das Meer aus Skyscrapern.
Zur "Blauen Stunde" entflammt ein funkelndes Lichtermeer.
Times Square: Brodelndes Reklamefeuerwerk. Theater, Show, Künstler und Menschenmassen. An der 44th liegt ein Theater. Man spielt Shakespares ... In der Hauptrolle: DENZEL WASHINGTON.
HOLLYWOOD - Ein Name: DENZEL WASHINGTON
Obwohl er auf den Brettern der Welt erste Erfolge erzielte, verbindet man seinen Namen nicht mit dem Theater, denn sein Konterfei ist in großen Hollywood Produktionen präsent.
DENZEL WASHINGTON zählt zu einem der bekanntesten und populärsten farbigen Schauspielern, die die Traumfabrik Hollywood je hervorgebracht hat. Der Schauspieler ist in seinen Rollen immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, sprich der Verkörperung verschiedenster Charaktere, auf die er sich akribisch vorbereitet, sogenannte B-Movies gibt es für ihn nicht.
Für seine Rolle in "Malcolm X" wurde er bereits für einen Oscar nominiert und wirkte danach in vielen großen Hollywoodproduktionen mit, z.B. in Filmen wie "Die Akte", "Philadelphia", "Virtuosity, "Crimson Tide", "Ausnahmezustand" , "Der Knochenjäger", oder "Hurricane", um nur einige zu nennen. Seinen darstellerische Leistung wurde mit vielen Preisen belohnt, für "Glory" und "Trainings Day" erhielt er sogar den Oscar. An seiner Seite immer die Großen von Hollywood wie Julia Roberts, Gene Hackman, Tom Hanks oder Bruce Willis.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Nervenkrieg um Denzel Washington
Kurz nach 19.00 Uhr. Times Square. Erste Neonreklamen beginnen zu flackern, Menschenmassen schieben sich durch die Straßen. New York Feeling pur. Klaus Beer biegt für Nachtaufnahmen in die 44th ein, bemerkt einen Menschenauflauf. Frauen kreischen. Blitzlicht. Ein Farbiger mit Baseballmütze, kaum zu erkennen, entsteigt einer schwarzen Limousine und wird durch Sicherheitsgitter zur Eingangstüre eines Theaters geleitet, gibt schnell zwei, drei Autogramme an Passanten, die ihn erkennen. Für Sekunden erhascht Klaus Beer sein Gesicht. Ein bekanntes Gesicht vom großen Kino aus Hollywood: DENZEL WASHINGTON.
Wie im Film fällt quietschend das Eisentor neben dem Theater ins Schloß. Denzel Washington ist verschwunden.
Das soll's gewesen sein? Nicht für Klaus Beer. Lassen wir den Fernwehpark Initiator selbst berichten von den spannenden Stunden bis zur Aufnahme des Hollywood-Stars in den "Signs of Fame".;
"Da stehe ich nun, natürlich ohne Schild und ohne vorher die Gelegenheit gehabt zu haben, mit dem Management Kontakt aufzunehmen. Eine Situation, schier hoffungslos. Ich spreche sofort einen Farbigen im grauen Anzug an, der irgendwie verantwortlich wirkt, versuche ihn in wenigen Sätzen das Projekt Fernwehpark zu erklären, zeige auf Siegfried & Roy im Fernwehpark Prospekt, auch auf Johnny Cash und Willie Nelson, große Namen in Amerika. "Kommen Sie nach der Vorstellung um 23.00 Uhr wieder und sprechen Sie mit Mr. Washington persönlich, da gibt Denzel Autogramme!", sagt der bullige Farbige und verschwindet in der schwarzen Limousine.
Einzige Chance -Improvisation
Washington wird also nochmal herauskommen. Wow, meine Chance. Was ist nun zu tun? Ein Star-Schild muß her. Denzel muß auf irgendetwas unterschreiben, das mit New York zu tun hat. Ich muß improvisieren. Ich kaufe im nächsten Souvenirshop ein schönes NYC-License Plate mit der Skyline und einen Signierstift. Da ich keine Karten für die Vorstellung mehr bekomme, in der Washington "Shakespeare" spielt, habe ich jetzt drei Stunden Zeit, bis er Autogramme geben soll...
Ich mache letzte Nachtaufnahmen für den Bildband. In zwei Tagen geht das Flugzeug zurück nach Deutschland. Das Crysler Building und die Carnegie Hall fehlen noch. Und das Empire ist heute grün beleuchtet...
22.15 Uhr. Natürlich bin ich eher zurück. Vor dem Eingang des Theaters finden sich erste Fans ein. Denzel Washingtons Fahrer und der mir schon bekannte Mitarbeiter beginnen, mit Sperrgittern den Weg vom Eisentor des Theater-Nebeneingangs, aus dem Denzel kommen wird, bis zu seinem "Fluchtfahrzeug" zu sichern. Weitere Sperrgitter werden zur Abteilung der Theaterbesucher und Fans aufgestellt. "Leute mit Play Bills nach rechts, die anderen nach links", dirigiert ein Verantwortlicher.
Ich sehe meine Chancen schwinden. So wie es aussieht, gibt Washington bevorzugt Autogramme an Leute, die bis zu 100 Dollar für die Vorstellung bezahlten und das Programmheft besitzen. Doch es heißt, dass er nach der offiziellen Autogrammgeschichte auch an das Gitter der "No-Play Bills" kommt.
Showdown zur Ehrung
"Denzel, I love you, I love you". Immer wieder brüllt eine dralle Farbige ihren Liebesschwur an meinem Ohr vorbei Richtung Eisentor. Doch dieses öffnet sich erstmal nur für Priviligierte. Einlußreiche Leute, die in einer Privataudienz zu Washington dürfen. Normalerweise ist das die Zeit, in der wir die Stars in den Signs of Fame aufnehmen. Doch heute stehe ich als No-Name unter Hunderten von Fans. Ein unbehagliches Gefühl im Gegensatz zu den sonst immer offiziellen, akkreditierten Startreffs.
Die "Ehrengäste" kommen zurück. Nach wenigen Minuten erscheint auch er: Denzel Washington. Sofort brüllen die weiblichen Fans wie von Sinnen, zig Digicams blitzen. Denzel lächelt kurz in ihre Richtung und wendet sich sofort den Play Bill Inhabern zu, die durch das Sperrgitter zu ihm geleitet werden. Doch ich war nicht in der Vorstellung, besitze keinen Spielplan. Wie kann ich an ihn rankommen, um ihn seine Ehrung zu erklären? Wie komme ich von der Seite der normalen Fans in die Absperrung der Play-Bill-Inhaber?
Da sehe ich den Farbigen wieder, der mich um 19.00 Uhr erklärte, ich solle die Information über Washingtons Ehrung ihm gleich persönlich mitteilen. Mir wird ausnahmsweise erlaubt, mich mit dem NYC-License Plate in die Reihe der wartenden Theaterbesucher einzureihen. Diese Hürde wäre überwunden.
Kurz vor Mitternacht. Denzel Washington hat die letzten Play Bills signiert, dann stehe ich vor ihm. Mir bleiben nur Sekunden, um anhand des Fernwehparkprosepkts seine Aufmerksamkeit zu erhalten und ihn erkennen zu lassen, dass ich kein "normaler Fan" bin, sondern etwas ganz Besonderes mit ihm vorhabe.
Als Denzel im Prospekt bekannte Gesichter wie Johnny Cash, Willie Nelson, Boris Becker oder Siegfried & Roy entdeckt, und ich ihn in knappen Sätzen von seiner Aufnahme in den Signs of Fame informiere merke ich, daß er erkennen beginnt, daß ich eine besondere Aktion und Botschaft verfolge.
Auf den ersten Blick erkannt - der "Signs of Fame" Germany ist etwas Besonderes
Jetzt, da ich seine Aufmerksamkeit habe erkläre ich ihm, daß es mir in der Kürze der Zeit nicht möglich war, so ein Star-Schild wie im Prospekt abgebildet anzufertigen. Denzel erkennt die besondere Situation und signiert das New York City Sign, das als Improvisation herhalten muß und die Grundlage für sein offizielles STAR-Schild werden soll. Ehrung eines Stars der ganz anderen Art diesmal.
Ich bin beeindruckt. Kaum zu glauben, dass ein Filmstar seines Kalibers sich so lange seinen Fans widmet, mitten in der Nacht, auf dem Times Square. Allein schon diese Erfahrung berechtigt seine Aufnahme in den "Signs of Fame". Und: Denzel Washington hat sofort erkannt, daß dieses Projekt in Germany etwas ganz Besonderes ist- und spontan seiner Aufnahme in die "Signs of Fame" zugestimmt.
Klaus Beer: "Normalerweise laufen Ehrungen dieser Art im Vorfeld über die Managements, mit offizieller Information und Einladung zu den dann ebenfalls offiziellen Treffen. Doch das war hier nicht möglich, es mußte improvisiert werden. Daß der Fernwehpark auf diese Art auch überzeugt hat, spricht für das Projekt, worüber wir uns natürlich sehr freuen."
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Stimmungen eins Gesichts. Aus der Reihe der "No Play Bills" heraus macht Klaus Beer diese Momentaufnahmen von Denzel Washington.
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Zwischenzeitlich ging ein offizielles Schreiben von Klaus Beer zur Aufnahme von Denzel Washington an sein Management nach Los Angeles. Aus dem signierten License Plate und dem Foto, das in New York aufgenommen wurde, entstand SEIN STAR-Schild, das Klaus Beer bei seinem nächsten Aufenthalt in L.A. für die offizielle Signierung mitnehmen wird.
Und so sieht das STAR-Schild für DENZEL WASHINGTON aus. We hope, he like it.