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Singen und Trommeln zum Erhalt der Mutter Erde

Die norwegische Sängerin MARI BOINE stammt aus dem Stamm der Samen, deren Kultur sie in ihrer Muttersprache in ihren Liedern zwischen Norwegisch und Englisch immer wieder mit einfließen läßt.

Mari Boine

Ihr Stil verbindet in Anklängen den Joik-Gesang mit Folk, Jazz, aber auch Rock. Dabei entsteht eine weltmusikalische Mischung, in der im Gegensatz zu den Samen das Trommelspiel zu einer zentralen Bedeutung wird. Dessen Rhythmik erinnert dabei an die Musik der Native Americans in Nordamerika.

In ihren Texten knüpft sie dabei meist an das Motiv von „Mutter Erde“ an. Als Botschafterin ihres Volkes macht sie sich dabei deren Themen zu eigen. Bei ihren Gesangsdarbietungen, mit meist selbstgeschriebenen Texten reflektiert sie die spirituelle Welt der Samen und setzt deren schamanistische Gesangskunst kreativ um. So entstehen Lieder mit sphärisch-mystische Stimmung, denen man sich, so Fernwehpark Initiator Klaus Beer, kaum entziehen kann. Beer: „Jedes ihrer Lieder geht unter die Haut, dringt bis ins Innerste des Gemüts vor. Wer bei ihren Konzerten nicht automatisch mitwippt oder der Melodie entsprechend den Kopf tänzelnd mitbewegt, ist sicher nicht aus Fleisch und Blut...“

In ihrem wohl bekanntesten Stück „Gula Gula“ heißt es: „Höre, Bruder, höre Schwester, höre die Stimmen der Vormütter. Sie fragen euch, warum die Erde vergiftet und verbraucht ist. Sie erinnern euch daran, woher ihr gekommen seid. Sie wollen euch daran erinnern, dass die Erde unsere Mutter ist. Wenn wir ihr das Leben nehmen, werden wir mit ihr sterben.“ (Quelle: freie, zusammenfassende Übersetzung aus Wikipdia).

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählt ihr gesanglicher Auftritt bei der kirchlichen Hochzeit des norwegischen Kronprinzen Kaakon mit Mett-Marit im Jahre 2001. Zwei Jahre später erhielt sie den „Musikpreis des Nordischen Rates“, der wichtigsten musikalischen Auszeichnung in Nordeuropa.
2009 wurde die Mari Boine auf Grund ihrer vielseitigen künstlerischen Darbietungen zum „Ritter 1. Klasse“ des Sankt-Oklav-Orden“ geschlagen.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Hompage!

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ schon viele Konzerte erlebt. Hat vom Konzertgraben aus fotografiert. War hautnah dabei, angetan, begeistert, aber manche Darbietungen erreichten ihn auch nicht wirkklich und wurden ohne innere Emotion nur für die Homepage-Story dokumentiert. Doch dieser Abend wird ihm lange in Erinnerung bleiben. Vielleicht auch deshalb, weil er nach bislang 23 Reisen durch Nordamerika die Kultur der dort lebenden Indianer, den Native Americans, hautnah erlebte.

Klaus Beer: "Ich freue mich sehr, daß diese Ausnahmekünstlerin nun ebenfalls im Signs of Fame vertreten ist, entspricht sie doch mit ihrer Musik genau der Globalen Bedeutung des multikulturellen Projekts, das für das friedliche Zusammenleben aller Menschen der Erde unter Beibehaltung deren eigener Kultur und der Erhaltung des Blauen Planeten Erde steht.“

Mari Boine

Bei einem Auftritt im „Malzhaus“ in Plauen triftt Klaus Beer und Fernwehpark Starfotograf Ralf Standke Marie Boine, die vor dem Konzert ihr Star-Schild signiert.

Mari Boine

Mari Boine

Mari Boine

Nach der Signierung ist die Ehrung aber noch nicht abgeschlossen...

Mari Boine

... es folgen die Handabdrücke in Ton, mit denen die Stars nicht nur geehrt werden für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern dabei vorallem symbolische die Hand heben für den Frieden in der Welt. Wie Marie Boine diese Aktion meistert, kann man in unserer separaten Bilderstory HANDABDRÜCKE erfahren.

Das Konzert

MARI BOINE ist die zweite Künstlerin im „Signs of Fame“, die intensiv ihr Heimatland musikalisch repräsentiert. Wie z.B. auch der tibetische Musiker LOTEN NAMLING, der den DALAI LAMA auf seiner Deutschlandtour 2009 begleitete.

Mari Boine

Mari Boine

Klaus Beer über das Konzert: „Oft schon nach wenigen Sekunden, als Mari Boine ein Lied anstimmt, bin ich von ihre Musikalität gefangen. Glasklare Stimme, kehlige Laute, dazu die Drums. Bilder von spektakulären Landschaften und Wüstenszenerien ziehen sofort an mir vorüber, werden vor meinem geistigen Auge sichtbar: Die grandiose Schluchtenlandschaft des Grand Ganyon zum Beispiel oder natürlich die im Abendlicht rotglühenden Buttens des Monument Valley.“

Mari Boine

Mari Boine

Übrigens: Entdeckt wurde Mari Boine von keinem anderen als Peter Gabriel, der ihre CD „Gula Gula“ auf seinem Real World Label veröffentliche und sie damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Klaus Beer: „Vielleicht ist auch einmal Peter Gabriel im Signs of Fame vertreten, er gehört als Größe der Musikszene einfach mit dazu.“

Mari Boine

Mari Boine

Nach dem Kozert ist das Publikum nicht mehr zu halten und fordert in Standing Ovations mehrere Zugaben ein.

Mari Boine

Mari Boine

Fotos Ehrung: Ralf Standke,
contact:
rst-photographie@web.de

Fotos Konzert: Klaus Beer

Webmaster: Dieter Unger,
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