Eine “Starke Stimme” setzt Friedenszeichen
Dr. Auma Obama, Soziologin, Journalistin und Autorin setzt sich auf internationaler Ebene für die Jugendlichen dieser Welt ein. Sie ist Initiatorin der Stiftung „Sauti Kuu“ (auf Deutsch: „Starke Stimmen“), die sich unter anderem zum Ziel setzt, dem Trend der Abwanderung junger Menschen in die Slums der Großstädte entgegenzuwirken. Das Pilotprojekt der Stiftung will den jungen Menschen in den ländlichen Regionen im Westen Kenias ein selbstbestimmtes Leben – jenseits der Armut – ermöglichen, im Einklang mit der Natur.
Fasziniert von deutschen Autoren wie Böll und Borchert begann Auma Obama 1980 ein Studium der Germanistik und Soziologie in Deutschland. In Berlin studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. 1996 promovierte Auma Obama in Bayreuth. Neben ihrer Stiftungsarbeit schreibt sie Drehbücher und hat sich als Filmemacherin einen Namen gemacht.
2010 veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Das Leben kommt immer dazwischen. Stationen einer Reise“, erschienen im Verlag Lübbe.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit aus deren eigenen Homepage.
Das Projekt „Sauti Kuu“
Dr. Auma Obama gründete die gemeinnützige Organisation „Sauti Kuu“, das auf Kiswahili soviel wie „starke Stimmen” bedeutet. Sie verfügt über langjährige internationale Projekterfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen und macht sich weltweit dafür stark, die Persönlichkeit von benachteiligten Jugendlichen zu stärken und die jungen Menschen nachhaltig aus dem Kreislauf der Armut zu befreien. Dabei begegnet sie mit ihrer Stiftungsarbeit derzeit tagtäglich einem der größten Probleme Afrikas: Viele junge Menschen, die in den ländlichen Regionen Afrikas leben, wandern mit großen Hoffnungen in die Städte ab, um vor der Armut auf dem Land zu fliehen. Doch dort landen sie, in vergeblicher Zuversicht auf Arbeit, meist in den Slums. Gegen diesen Trend will Sauti Kuu ein Zeichen setzen.
Sauti Kuu fördert benachteiligte Jugendliche mit Förderprogrammen im Bereich Bildung und Sport. Denn wenn, wie Auma Obama sagt, die Jugendlichen merken, dass sie etwas erreichen können, „dann sind die Menschen motiviert und arbeiten hart“. Es geht Frau Dr. Obama in ihrem Projekt konkret um die Entwicklung der Persönlichkeit der Jugendlichen.
So werden deutsche Unternehmen involviert, um z.B. mit dem Bau von Brunnen und Bewässerungssystemen der ländlichen Bevölkerung bei ihrem Weg in die finanzielle Selbstständigkeit zu helfen. Also einen Anreiz zu bieten – durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ – das Leben auch in ländlichen Gebieten mit Erfolg zu meistern und auf eigenen Füßen zu stehen.
Mit der Firma REHAU hat Dr. Auma Obama einen starken Partner gefunden. Das Unternehmen unterstützt die Initiative nicht nur finanziell, sondern entsendet zudem Experten nach Kenia, engagiert sich also direkt vor Ort. In Siaya, im Westen Kenias, unterstützt REHAU beispielsweise junge Bauern mit Know-how, Projekterfahrung. U.a. beim Aufbau von Be- und Entwässerungsanlagen.
Fernwehpark-Initiator Klaus Beer ist begeistert, entspricht doch das Wirken von Frau Dr. Auma Obama auch der Ideologie seines eigenen Projekts, Frieden unter allen Völkern zu schaffen, fremde Kulturen und deren Sitten und Gebräuche zu respektieren, die Lebensräume der Menschen auf der Erde zu erhalten und den Menschen ein lebenswürdiges Dasein zu schaffen.
Was der Fernwehpark dazu tun kann? Klaus Beer: “Das für Frau Dr. Obama angefertigte Grußschild wird an optisch bester Stelle präsentiert und ich werde bei Führungen speziell auf Ihr Projekt „Sauti Kuu“ eingehen. Auch lade ich sie zu der Eröffnung unseres Fernweh-DINER Star-Museums/Cafés ein und gebe ihr auf unserer Bühne die Möglichkeit, über ihr Herzensprojekt zu sprechen. Und auf unserer Homepage, also HIER, habe ich ihr Projekt schon mal vorgestellt, damit alle Besucher unserer Seite davon erfahren. Denn das ist genau das, was der Fernwehpark möchte: Nicht nur eine Ansammlung von Blech auf Holz, wie von manchen Hofern leider noch zu hören ist, sondern die Verbreitung einer Botschaft und gezielte Aktionen zum Wohle unseres Planeten Erde und der darauf lebenden Menschen.”
Eine Aktion für den Weltfrieden
Fernwehpark-Initiator Klaus Beer war schon immer von der karitativen Arbeit von Auma Obama begeistert und wollte sie schon vor einigen Jahren mit dieser Ehrung bedenken. Doch das Anschreiben an den Veranstalter, bei dem sie damals auftrat, blieb ohne Reaktion. Möglich machte diese Begegnung nun die Firma REHAU, Kooperationspartner und Sponsor des Fernwehparks und des sich gerade im Bau befindlichen "Fernweh-DINER Star-Museums/Cafés" (bald mehr zum DINER unter www.fernweh-diner.com). Auma Obama weilte am 26. Juni 2012 zur Einweihung des neu gestalteten Rheniumhauses in Rehau und gehörte zu den Gratulanten der Einweihungsfeier.
Die Handprint-Aktion
Kurz nach 11 Uhr trifft die Fernwehpark-Crew am vereinbarten Ort im neuen Rhemiumhaus ein. Das Treffen ist herzlich. Frau Dr. Obama sitzt mit der Geschäftsleitung am Tisch, hat vor sich einen Laptop.
Als Frau Dr. Obama den Fernwehpark-Initiator begrüßt, sagt sie: „Sie sehen ja genauso aus wie im Internet!“ Schon dieser Begrüßungssatz, ihr herzliches Lachen und ihr ganzes Auftreten und Erscheinungsbild während der Aktion unterstreichen ihr Charisma: Frau Dr. Obama ist eine starke, hochintelligente Persönlichkeit mit „Starker Stimme“ für all ihre Unternehmungen und Projekte. “Sauti Kuu – Starke Stimmen“ eben.
Als Klaus Beer in wenigen Minuten Frau Dr. Auma Obama von dem mittlerweile international anerkannten Hofer Projekt und seiner Bedeutung für Frieden und gegen Rassismus berichtetet und natürlich auch auf KARLHEINZ BÖHM hingewiesen hat, der ebenfalls schon wegen seines Einsatzes für das Äthiopien-Hilfsprojekt „Menschen für Menschen“ in die „Signs of Fame“ aufgenommen und zudem mit einem STAR-STERN ausgezeichnet wurde, ist Frau Dr. Obama sofort begeistert.
Da die Ehrung recht kurzfristig zustande kommt war diesmal leider keine Zeit, eine Grußtafel anzufertigen. Diese soll mit einem Bild von der Handprint-Aktion nachträgllich angefertigt werden.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer erklärt kurz das Prozedere zur Durchführung der Handabdrücke.
Frau Dr. Auma Obama legt für ein Pressefoto beide Hände auf den Ton.
Der Ton ist ein Spezialgemisch, das der Hofer Töpferladen nach Geheimrezept speziell für die Star-Handabdrücke entwickelt hat.
Klaus Beer: „Früher verwendeten wir richtigen Beton wie in Hollywood. Doch das war Nervenkrieg pur. Kam der Star, vielleicht aufgehalten durch einen Pressetermin, nach dem Anmischen auch nur ein paar Minuten später, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass man Schwierigkeiten hatte, überhaupt noch einen Handabdruck zu erhalten. War dagegen das Gemisch zu locker, konnte es passieren, dass sich die Prints durch die Rüttelei im Auto auf der Heimfahrt wieder auflösten.“
Frau Dr. Auma Obama drückt ihre Finger in den Ton.
Die linke Hand von Auma Obama zeichnet sich im Ton ab. Sie hebt dazu schon mal eine Hand für den Frieden der Welt.
Dann ist die rechte Hand an der Reihe.
Ein öffentliches Zeichen für Frieden in der Welt
Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings: das Friedenszeichen.
Denn mit den Handabdrücken werden die prominenten Persönlichkeiten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne, Sport oder soziales Engagement geehrt, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Sie helfen mit, die Friedensbotschaft des Fernwehparks in die Welt zu tragen.
Zwei Projekte – zwei Herzensangelegenheiten
Für Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer ist der Fernwehpark – wie auch das Projekt „Sauti Kuu“ für Frau Dr. Auma Obama – eine echte Herzensangelegenheit. Beer: "Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahre Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Planet und wie dumm dagegen der Mensch ist, der durch Krieg, Terrorismus und religiösen Fanatismus so viel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen, eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. So steht der Fernwehpark, bewusst errichtet am magischen Datum 9.11.1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung.“
„Und wenn viele Prominente mithelfen, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns darüber und bedanken uns sehr herzlich dafür. Vielen Dank an Frau Dr. Auma Obama, die mitgeholfen hat, eine der wohl schönsten und erstrebenswertesten Sachen der Welt, das friedliche Zusammenleben aller Völker, Rassen und Kulturen, zu unterstützen.
Jetzt müssen die Prints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Frau Dr. Auma Obama ihren Namenszug in den Ton.
Der Abschied ist noch einmal herzlich. Klaus Beer erzählt von dem sich gerade im Bau befindlichen „Fernweh DINER Star-Museum/Cafe“, das die Firma REHAU mit unterstützt und lädt Frau Dr. Obama herzlich zur Eröffnung ein. „Dann können Sie auch sehen, wie wir Ihre Handabdrücke präsentieren und Ihr Grußschild im Fernwehpark besichtigen.“ Klaus Beer verspricht: „Auch ich werde mithelfen, Ihr tolles Projekt mit den Möglichkeiten des Fernwehparks weiter bekannt zu machen.“
Einladung zur Fernweh-DINER Eröffnung
Händeschütteln mit einer faszinierenden, hochintelligenten Frau, der Klaus Beer größten Respekt für ihr Engagement in Kenia zollt.
Jetzt müssen die Handprints nur noch ein paar Tage lufttrocknen. Dann werden sie, ebenfalls vom Hofer Töpferladen, gebrannt und demnächst, mit entsprechender Beleuchtung, im geplanten FERNWEH Star-Museum präsentiert. Hinter Glas und mit entsprechender Beleuchtung. Denn die Licht-/Schattenwirkung lässt die Konturen noch besser zum Vorschein kommen.
Und so sieht das STAR-SCHILD aus, das Frau Dr. Obama mit einem Foto der heutigen Aktion nachträglich angefertigt erhielt und mit dem sie ab sofort im „Signs of Fame“ des Hofer Fernwehparks vertreten ist. Wie versprochen wird Klaus Beer bei ihrem Schild bei Führungen auch auf ihr tolles Projekt „Sauti Kuu“ aufmerksam machen.
Fotos: Ralf Standke