Die Fernweh-Frage
WAS VERBINDEN SIE MIT DEM BEGRIFF "FERNWEH"?
IRIS BERBEN (Schauspielerin)
Im Rahmen der Aufnahme von IRIS BERBEN in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ - mit Signierung ihres STAR-Schildes und ihren „HANDABDRÜCKEN in Ton“ - stellte ihr Fernwehpark Intitiator Klaus Beer auch die berühmte „FERNWEH-FRAGE“: Was verbinden Sie mit dem Begriff ‚FERNWEH‘?. In welches Land oder Stadt würden Sie gerne am liebsten reisen? Oder was wäre Ihr absoluter „Fernweh-Traum?“
Hotel „Elephant“ Weimar. In der Bibliothek des Hotels prasselt ein Kaminfeuer. Dezent erklingt Musik. Iris Berben und die Fernwehpark Crew haben nach der Durchführung der Ehrung nocheinmal in den weichen, roten Ledersesseln Platz genommen und unterhalten sich nicht nur über den Fernwehpark, sondern vorallem auch über das persönliches Engagement der Schauspielerin in Sachen Umwelt, über ihr Buch, über elementare Dinge des Lebens, über das Zusammenleben der Menschen auf unserer Erde.
Schon bei der Begrüßung hat es sich ergeben, daß bei der Vorstellung des Fernwehparks auch gleich das Thema „Fernweh“ angesprochen wurde. Bereits da gebrauchte die Schauspielerin das Wort „Saudade“, das, wie sie sagt, aus dem portugiesischen kommt und soviel wie „Sehnsucht“ bedeutet. Eine immerwährende, nicht fassbare Sehnsucht.
Damit ist man, das Wort nocheinmal aufgreifend, gleich beim Thema. Bei der „Fernweh-Frage“. Iris Berben überlegt nicht lange und sagt, sehr zur Verwunderung von Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Ich würde gerne mal die Antarktis kennenlernen...“
Klaus hakt da natürlich gleich nach, denn das wäre absolut nicht seine Vorstellung von Fernweh. „Warum ausgerechnet dorthin?“ fragt er. Die Schauspielerin lächelt und antwortet: „Ich habe schon viel von der Welt gesehen, aber ich möchte das Eismeer einmal sehen.“
Klaus Beer, der absolute Hitze- und Sonnenfan kann es sich nicht verkneifen, nach seiner Lieblingsstadt in seinem geliebten Kalifornien zu fragen, nach L.A. Iris Berben winkt da aber gleich ab. „Ich mag diese Rote Teppich Mentalität nicht, mag keine Komfortzonen. Ich bin zwar Schauspielerin, aber ich bin schon immer aus jeder Schublade, in die man mich hineinstecken wollte, wieder rausgesprungen. Und ich mag keine Superlativen, eher das Interessante am Rande.“
Doch welche Stadt mag sie denn doch vielleicht am liebsten? „New York, ja New York, das ist meine Stadt“ sagt sie. „New York ist peng, peng.“ Dabei stößt sie ihre Arme wie ein Boxer von sich. „Die Stadt ist wie ich. Dauert was los, dauernd am Rennen. Ich habe ja mal da gelebt und bin laufend immer wieder mal dort.“
„Ich finde New York auch faszinierend“, erwidert Klaus Beer, „Ich habe die Stadt einmal mehrere Wochen kreuz und quer mit der Kamera durchforstet, war in jedem Stadtteil, in Brooklyn, in der Bronx, in Harlem, habe einen Bildband darüber gemacht. Den schicke ich Ihnen mal.“
Iris Berben nennt dann aber gleich noch eine weitere Stadt, die ihr sehr am Herzen liegt: „Natürlich JERUSALEM. Das ist meine Stadt. Der Staat Israel bedeutet mir sehr viel“, sagt sie, kämpft sie doch seit Jahren für das Existenzrechts des Staates Israel und wurde dafür bereits mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet.
Das freut Klaus Beer, hat er doch, wie in der Schilderstory schon erwähnt, ISRAEL einen eigenen Fernweh-Pfahl gewidmet – und hofft, daß die Menschen dort endlich in Frieden miteinander leben können.