"Pelzig goes to Hollywood"
Besser bekannt ist er dem breiten Publikum unter dem Namen der Kunstfigur "ERWIN PELZIG", dessen TV-Sendereihe "Pelzig unterhält sich" bereits Kultstatus erreichte.
Ab Dezember 2007 ist FRANK-MARKUS BARWASSER in der Rolle als "Erwin Pelzig" erstmals auch auf der Kinoleinwand zu sehen. Im Rahmen des bundesweiten Starts seines Spielfilms "Vorne ist verdammt weit weg" tourt der Kabarettist von Kino zu Kino, um im Rahmen einer Promotiontour seinen neuen Film vorzustellen. Dabei macht er auch Station in der "Fernweh-Stadt" Hof, wo er vor der Vorstellung in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks aufgenommen wird.
Nach der Signierung seines Star-Schildes folgt die Aktion der Handabdrücke alá Hollywood, worüber sich der Comedystar sichtlich freut. "Pelzig goes to Hollywood".
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen: "Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann am besten mit der linken Hand einfach hinein in die graue Masse..."
Um richtig Kraft ausüben zu können, werden schon mal die Ärmel hochgekrempelt.
Dann werden beide Hände wie empfohlen auf der Tonoberfläche angepasst.
"Und nun am besten mit der rechten Hand jeden einzelnen Finger langsam und kräftig eindrücken."
"Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst in die Masse", animiert Klaus, wenn am Anfang die Prozedur doch etwas mühsam erscheint. Doch viel besser als Beton auf jeden Fall, der zu Beginn der esten Handprints doch immer eine recht schmutzige, wie auch nervenaufreibende Geschichte war. Denn wurden die Promis z.B. durch Fernsehen aufgehalten, kamen sie nicht mehr rein in den schon angezogenen Beton, war dagegen die Mischung zu locker konnte es passieren, daß die Handabdrücke auf der Rückfahrt wieder zerrüttelten. Durch den vom Hofer Töpferladen speziell für die Star-Abdrücke entwickelten Spezialton aber ist alles kein Problem mehr. Die Masse bleibt für gut zwei Tage verformbar und die prominente Person braucht sich danach nicht mal die Hände zu waschen.
Konzentriert arbeitet Frank-Markus Barwasser an seinen Handprints. Es ist unmöglich, ihn in seiner privaten Erscheinung als Erwin Pelzig zu betiteln, zu unterschiedlich ist doch er als Mensch und Kunstfigur.
Das Fotoshooting mit gleich zwei Kameras ist in vollem Gang. "Und einen Blick in die Kamera bitte."
Und jetzt volle "Action". Denn auch der Handballen soll einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Und das Ganze dann umgekehrt mit der anderen Hand.
Na, wie sind sie geworden? Interessiert begutachtet der Kabarettist und nun auch Leinwandstar seine Abdrücke.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden. "Das geht am besten, wenn man den Namenszug langsam in den Ton ritzt", erklärt Klaus.
Jetzt kommt das Wichtigste. Das Friedenszeichen. Wie das aussehen soll, wird am ehesten durch Bildbeispiele im Fernwehpark Prospekt verständlich. Klaus weist dabei auf Barbara Schöneberger, Yvonne Catterfeld und Hollywood Regissieur Roland Emmerich, da man das bei denen am schönsten sieht.
Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit gleichzeitig symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Und da macht natürlich auch Frank-Markus Barwasser gerne mit.
Und so sehen die Handabdrücke aus.
Nach ein paar Tagen des Luftgrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein sollen sie dann einmal im "Fernweh Star-Museum", das gegenüber des Fernwehparks geplant ist.