Hollywoodfeeling: Die große Dame des deutschen Films in Ton verewigt.
VERONICA Ferres zählt zu einer der ganz großen deutschen Schauspielerinnen des Kinos und des Fernsehens.
Sie wurde 1996 mit dem Kinofilm „Das Superweib“ bekannt, danach folgten Filme wie „Rossini“,„Schtonk“ oder aufwendig inszenierte TV-Produktionen wie „Die Manns“, „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, „Das Wunder von Berlin“, „Neger, Neger, Schornstinfeger“ oder „Das Geheimnis der Wale.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Fernwehpark Star-Fotografin Christine Ströhlein treffen die große Schauspielerin im Hotel „Concorde“ in Berlin, wo Ferres eine Pressekonferenz anläßlich der Premiere ihres neuen Films „Das Leben ist zu lang“ gibt.
Nach der Signierung ihres STAR-SCHILDES erfolgt die Aktion der Handabdrücke alá Hollywood.
Wie bei jeder Star-Handprint Aktion erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen – und demonstriert es schon mal andeutungsweise in anschaulicher Weise: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten – denn die Unterschrift muß dazwischen auch noch Platz finden.“
Und dann am besten mit linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse, und jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, animiert Klaus Beer weiter, da man oft zuerst das Gefühl hat, daß der Ton zu fest ist und es mühsam erscheint, überhaupt Spuren zu hinterlassen. Doch dem ist nicht so. Es ist ein Spezialgemisch des Hofer Töperladens, der die Masse nach Geheimrezept speziell für die Star-Handprints entwickelt hat.
Klaus Beer: „In den Anfangszeiten des Fernwehparks verwendeten wir noch echten Beton, wie in Hollywood. Doch wurde z.B. einmal ein Star durch ein Fernsehteam aufgehalten und kam auch nur etwas später, hatte der Zement schon so stark angezogen, daß man nur noch sehr schwer in die Masse eindringen konnte. War das Gemisch dagegen zu locker konnte es passieren, daß die Pritns auf der Rückfahrt im Auto wieder zerrüttelten... Alles in allem war das Nervenkrieg pur und für die Stars eine nicht ganz saubere Angelegenheit. Konkret: Die Hände der Stars wurden bei der Aktion sehr schmutzig, was nicht gut war, kurz vor einem Auftritt und schon im Bühnengarderobe. Mit diesem Spezialton jedoch, der kaum Rückstände an den Händen hinterläßt, sind wir auf der sicheren Seite. Das Gemisch ist, bei entsprechender Lagerung natürlich, mehrere Tage verformbar.“
Veronica Ferres scheint die Aktion Spaß zu machen – Hollywood Feeling im Hotel „Concorde“ in Berlin. Klaus Beer: „Wenn das die 40 Journalisten, die für das Interview zur Filmpremiere auf Veronica Ferres warteten gesehen hätten, die wären für diese actionreichen Bilder sicher in helle Begeisterung ausgebrochen...“ Doch so hat man die sehr sympathische und sehr natürliche Schauspielerin ganz privat, ein Privileg, das nur wenigen zuteil wird.
Und dann das Ganze natürlich auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Pose für Pose wird im Shooting für die „Signs of Fame“-Bilderstory abgearbeitet. Obwohl im Anschluß Presse und Fernsehen auf Veronica Ferres warten, nimmt sie sich für das Friedensprojekt „Fernwehpark“ viel Zeit.
Was folgt, ist das wohl wichtigste Bild der Aktion. Das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Und da macht die populäre Protagonistin der Kinoleinwand und des Bildschirms gerne mit.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden. Dazu ritzt Veronica Ferres ihre Unterschrift in den Ton.
Und so sehen die Handprints der großen deutschen Filmschauspielerin letztendlich aus. Zu sehen sein sollen sie einmal im „Fernweh Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch die die Reliefs durch die Licht-/Schattenwirkung noch deutlicher zum Ausdruck kommen. Denn wie die Star-Schilder kann man die zerbrechlichen Tontafeln natürlich nicht im Freien präsentieren und Wind und Wetter aussetzen.
Fotos: Christine Ströhlein
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