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Der in den Ton stanzt

Kevin Costner

ER tanzte mit dem Wolf und mit Whitney Houston oder machte Jagt auf den Mörder von JFK. Er kämpfte in "Waterworld" in einer futuristischen Zeit, sorgte als Robin Hood für Gerechtigkeit und war der "Postman". Auch fischte er eine Flaschenpost aus dem Wasser... Leinwandthemen, die die Traumfabrik auf Zelluloid packte und ihn zum HOLLYWOOD-Star werden ließen.

Kevin Costner

Der US-amerikanische Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur ist aber auch ein toller Musiker. Er hatte schon vor Jahrzehnten in einer Band gespielt. Wegen seiner Hollywood-Karriere aber stand die Musik dann aber zurück. Mit seiner Band „Modern West“ ist er nun auf großer Europa-Tournee, wo er von Fernwehpark Inititator Klaus Beer backstage seines Konzerts in München in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark aufgenommen wird.

Kulturfabrik, Tonhalle München.

Nach seinem ausverkauften Konzert, daß bis zum letzten Besucher begeisterte, empfängt der Hollywood Star Klaus Beer und seine Crew backstage, wo er ein für ihn angefertigtes Star-Schild signiert. Sehen Sie dazu die ausführliche BILDERSTORY.

Danach steht die Aktion der Handabdrücke an, bei der ein Hauch von HOLLYWOOD durch den Raum weht.

Kevin Costner

Wie immer erklärte Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen: „Zuerst beiden Hände knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse...“

Kevin Costner

“Und dann mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken.“

Kevin Costner

Kevin hat sofort verstanden und legt, ohne lange zu überlegen, sofort los. Ob er das schon mal in Hollywood gemacht hat?, fragt Klaus Beer? Und weiß es selbst natürlich genau. Denn schon oft stand der Weltenbummler und Filmemacher aus Passion selbst vor seinem liebsten Ort auf der Welt. Auf dem Hollywood Boulevard, auf dem weltberühmten „Walk of Fame“, vor dem „Mann`s Chinese Theatre“, wo die berühmtesten Filmstars mit ihren Händen, und auch manchmal Schuhen, im Beton verewigt sind. Doch Klaus will es einmal persönlich aus seinem Munde hören, von ihm, den Filmstar aus Hollywood. „Yes“ sagt Kevin Costner, natürlich hat er das in Hollywood schon getan.

Kevin Costner

So hat er also Übung darin, wie man sieht. Denn. Kachel an Kachel mit John Wayne, Marilyn Monroe, Sylvester Stallone oder Arnold Schwarzenegger hat er in Los Angeles seine Handabdrücke in Zement verewigt. Diesen aber verwendet Klaus Beer schon lange nicht mehr.

Beer: „Das war immer eine sehr schmutzige Angelegenheit und Nervenkrieg dazu: Ton anmischen und dann schauen, daß der Star auch pünktlich an der Schale ist. Denn kam er zu spät, wurde z.B. vom Fernsehen aufgehalten, hatte der Beton schon so stark angezogen, daß er kaum mehr hinein kam. Nahmen wir dagegen eine leichtere Tonmischung konnte es passieren, daß die Handprints auf der Rückfahrt im Auto wieder zerrüttelten. Mit dieser Lösung, Ton zu verwenden, sind wir jetzt auf der sicheren Seite.

Es ist ein Spezialton, den der Hofer Töperladen speziell für Star-Prints nach Geheimrezept entwickelt hat und der auch, entsprechend gelagert, einen Tag später noch verformbar ist. Und der kaum Rückstände an den Händen hinterläßt, im Gegensatz zu dem Gematsche mit dem Beton. Wenn dann oft die Promis schon im Bühnenoutfit kamen und wir mit Ihnen diese Aktion durchführten, schwitzte ich immer Blut und Wasser, daß damit nicht, wie es schon manchmal vorkam, ihr Smoking in Mitleidenschaft gezogen wurde. Doch mit dieser Mischung, kein Problem.“.

Kevin Costner

Da Costner in aller Ruhe seine Hände in den Ton stanzt, und das hochprofessionell tut, braucht Klaus nichts mehr zu erklären. Und tut nur das, was Kevin am liebsten zu sein scheint. In aller Ruhe die Aktion verfolgen.

Hochmotiviert und konzentriert arbeitet sich der Leinwandstar durch den Ton, läßt sich durch nichts ablenken, auch nicht von der Bitte der Fotografen, während der Aktion doch auch einmal in die Kamera zu blicken. Das Schauspieler das sowieso nicht dürfen, bleibt auch bei Costner der Kopf gesenkt.

Kevin Costner

Kevin Costner

Der große Augenblick ist gekommen. Costner wird in wenigen Sekunden seine Hand aus der Tonmasse heben und dann wird man sehen, wie der Print geworden ist.

Kevin Costner

Keine Frage, er ist super ausgefallen. Kein Wunder bei der Power, mit der der Westernheld und Teufelsreiter aus „Silverado“, in dessen Film er mit seinen Reitkünsten begeisterte, auch hier zu Werke geht.

Kevin Costner

Kevin Costner

Da Costner nicht zu bewegen ist, während der Arbeit einen Blick in die Linse zu riskieren, muß der Fotograf einen Trick anwenden und fotografiert einfach mal von unten nach oben. Sehr zum Leidwesen von Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der alle eingesetzten Fotografen vorher immer brieft, ausschließlich mit Einblick auf das Geschehen in der Tonform auf den Auslöser zu drücken, denn man will ja schließlich sehen, was darin passiert, wie Handabdrücke aussehen. Doch in diesem Fall ist die einzige Chance, seine Gesichtszüge auf den Chip zu bannen, eben diese Perspektive.

Kevin Costner

Kevin Costner

Kevin Costner

Dann blickt der Filmstar einmal kurz auf. Sternstunde für den Fernwehpark Fotografen.

Kevin Costner

Kevin Costner

Es ist geschafft. Beide Hände sind im Ton verwigt. Costner steht auf. Doch Halt. Die Handprints müssen noch signiert werden. „Now, I’m tired“, sagt Kevin. Schmunzelnd.

Kevin Costner

Und geht dann doch nochmal, natürlich, in die Hocke, um seinen Namenszug in den Ton zu ritzen.

Kevin Costner

Kevin Costner

Kevin Costner

Kevin Costner ist Perfektionist. Einmal zugesagt, zieht er alles, wie in seinen Filmproduktionen, konsequent durch. Wie er bei dem Eindrücken seiner Hände voll bei der Sache war und die Aktion zu keiner Sekunde als Nebensächlichkeit abtat, legt er auch jetzt großen Wert darauf, daß seine Unterschrift in optimalster Form zwischen seinen Handprints plaziert wird.

Kevin Costner

Und so sehen die Handabdrücke des großen Hollywood-Stars aus. Wunderschön zeichnen sie sich in der grauen Masse ab. Unbezahlbar, was sich da in der Tonschale befindet.

Wenn dann gleich draußen Hunderte von Fans kreischen, um einen Blick auf den berühmten Filmstar zu erhaschen, kann man erahnen, welchen ideellen Wert diese Handabdrücke wohl haben...

Kevin Costner

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die wertvolle Tafel dann vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt.

Zu sehen sein werden die Handprints des großen Filmstars dann einmal im FERNWEH Star-Museum, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Eingerahmt und unter Glas, werden dann mit entsprechender Beleuchtung die Konturen der Hände durch die Licht/Schattenwirkung noch deutlicher zum Vorschein kommen.

Fotos: Ralf Standke,
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