Eine Kino- und TV-Legende in Ton
GRIT BOETTCHER zählt unbestritten zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. Seit den 50iger Jahren ist sie auf der Kinoleinwand und im Fernsehen präsent. Bekannt wurde sie durch zahlreiche Rollen im Genre des Boulevardtheaters sowie in TV-Produktionen und TV-Serien, z.B. in der ZDF-Erfolgsserie "Ein verrücktes Paar", wo sie an der Seite von Harald Juhnke die Herzen der Zuschauer eroberte.
Und sie spielte in Edgar-Wallace Filmen wie "Der Mönch mit der Peitsche", im "Stahlnetz" oder in "Die Gentlemen bitten zur Kasse", auch in "Der Kommissar", im Kinofilm "Freddy und der Millionär", ebenso in diversen Folgen der beliebten TV-Serie "Das Traumschiff". In dem 1968 gedrehten Jerry-Cotton-Film "Der Tod im roten Jaguar" brillierte sie an der Seite von George Nader. Fazit: Eine Kino- TV- und Bühnenlegende, deren Hände nun hollywoodlike in Ton verewigt werden.
Die Fernwehpark Crew ist eingeladen in ihre Privatvilla in Ismaning bei München, wo sie inmitten vieler exotischer Reisesouvenirs, besondes aus Fernost, in einem wunderschönen Haus mit viel Fernweh-Charisma lebt.
Nach der Signierung ihres Star-Schildes ist die Aktion der Handabdrücke an der Reihe.
Dazu wurde ein Raum gesucht, in dem nichts anderes von Grit Boettcher ablenkt und auch ihr signiertes Star-Schild in Hintergrund mit zu sehen ist. Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen.
"Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern kurz über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann am besten mit der linken Hand hinein in den Ton".
Grit Boettcher probiert schon mal und Klaus Beer gibt dazu noch eine kleine Korrektor.
Das ist was für Lilly (rechts) und Baby (links), die so etwas in ihrem trauten Umfeld auch nie erlebt haben. Ob das hier wohl alles mit rechten Dingen zugeht?
Jetzt wird's ernst. Die linke Hand ist in der grauen Masse versenkt. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
"Und bitte einen Blick in die Kamera". HOLLYWOOD-Feeling in Grit Boettchers Villa. Sollte die Schauspielerin das nächste Mal in L.A. über den Hollywood Boulevard bummeln und vor dem Man's Chinese Theatre die Handprints der US-Kinohelden betrachten, sieht sie diese bestimmt mit ganz anderen Augen, kann insgeheim vielleicht zu Gary Cooper, Rita Hayworth oder Silvester Stallone sagen: "Das habe ich auch schon gemacht..."
Prüfender Blick. Ist der erste Abdruck auch gut gelungen?
Klaus Beer ist zufrieden, Ingrid Boettcher auch und so kommt die zweite Hand an die Reihe.
"Ein verrücktes Paar" - ob Klaus Beer TV-Partner Harald Juhnke ersetzen kann? Auf der Mattscheibe sicher nicht, drehbuchmäßig vielleicht doch, denn wer kommt schon auf so "verrückte" Ideen, im ländlichen Ismaning einen Star seine Hände in grauen, kalten Ton drücken zu lassen?
Oh, da kriegt der Klaus auch noch ein Lob. Wie das runtergeht. Grit Boettcher freut sich, daß es eben noch so "verrückte" Kerle wie Klaus Beer auf der Welt gibt, die aussergewöhnliche Ideen haben und diese auch noch in die Tat umsetzen.
Doch was ist das? "Baby" möchte auch mitreden. Ob er wohl seine Pfote neben seinem "Frauchen" mit den Ton drücken will?
Beide Hände wurden mit Erfolg im Ton eingedrückt. Jetzt erfolgt die "berühmte" Pose.
Denn mit ihren Handabdrücken alá HOLLYWOOD werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit auch gleichzeitig die Hände für den Frieden in der Welt. Und da macht natürlich Grit Boettcher auch gerne mit.
Ein Bild, das alles vereint, STAR-Schild und Handprints, die vollkommene Aufnahme in den "Signs of Fame", mit einer verschmitzt lächelnden Grit Boettcher, der ihre Ehrung sichtlich viel Spaß bereitet.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Und hier sind sie. Die Handabdrücke in Ton von Deutschlands mit beliebtester Schauspielerin.
Nach ein paar Tage Lufttrocknen werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt - um im gegenüber des Fernwehparks geplanten FERNWEH Star-Museum ausgestellt zu werden.