Die Freiheitsparty
Dort, wo das „FERNWEH-DINER Star-Museum“ einmal stehen soll, wurde am 31.12.2008 schon mal tüchtig abgefeiert. Im Stil und mit der Musik der good old Sixties. Mit dem Thema „Flower-Power-Zeit“.
Es ist angerichtet. Mit viel Route 66 Ambiente ludt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zum Buffett. Mit Blick zum gegenüberliegenden Fernwehpark natürlich. Denn so sollen es dann einmal die Gäste aus nah und fern erleben. Heute schon gab es einen kleinen Vorgeschmack. Der Grund: Die „FREIHEITSPARTY“. Klaus Beer feierte seinen Eintritt in die Freizeitphase des Altersruhestands dort, wo man einmal eintauchen soll in die Zeit von Elvis, Rock’n Roll und dem Feeling von HOLLYWOOD.
Ein halber US-Oldtimer, ein Impala, hängt schon an der Wand, drei weitere, als Sitzgruppen umgebaut, werden folgen. Umgeben von den Handabdrücken der Stars, signierten Star-Utensilien wie in den Hard-Rock-Cafes und einer Showbühne zum Auftritt der Künstler, die vielleicht einmal nach ihrer Aufnahme in den „Signs of Fame“ des Fernwehparks im gegenüberliegenden „Fernweh-Star-Museum“ ein paar Songs, unplugged, zum Besten geben...
Die Tische sind dementsprechend schon mal ganz im Stil von HOLLYWOOD dekoriert.
Und einige spiegeln „Amerika“ wider.
Ganz im Outfit der Flower-Power-Zeit sind auch die Gäste angezogen.
„Metamorphose“ – Die Show
40 Jahre im Berufs- und Freizeitstress. Das ist Klaus Beer. Um emotional im Alltag „überleben“ zu können, brauchte Klaus, wie er immer offen betont, ein Ziel, das für ihn „Leben“ bedeutet: Reisen, die Wunder der Welt erleben, diese im Film dokumentieren, auf Vorträgen an sein Publikum weitergeben, Bücher schreiben, die schönsten Fotos der Welt in Bildbänden veröffentlichen, das Projekt „Fernwehpark“ als Zeichen für den Frieden in der Welt ins Leben rufen... Einfach tun, machen, anpacken, durchziehen. Spuren hinterlassen. Ein Urlaub am Strand? Undenkbar für Klaus Beer.
Doch das alles erfordert Zeit. Alle seine Aktivitäten waren eben nicht „Holzhacken“, zu dem man nach dem Dienst das Gehirn ausschalten kann. Nach der Arbeit in der Bank ging es immer erst richtig los. Kreativität war die Grundlage zu allem Tun von Klaus Beer: Filmschnitt, Texte schreiben, Musikauswahl, Synchronisation. Zu allem müsste man frisch und ausgeruht sein. Klar, daß die spärliche Freizeit für Klaus hinten und vorne nie reichte. So schnitt er sich sozusagen jede freie Minute aus den Rippen, hechelte jeder Freizeit wie ein Ertrinkender hinterher. Über 40 Jahre lang... Mal ein Buch nur so zur Entspannung lesen, Musik hören? Unmöglich. Klaus: „Ich habe zuhause Musik-CD’s, von denen ich gar nicht weiß, daß sie überhaupt mir gehören. Wenn denn.“ So bestimmte der Gedanke, ENDLICH in die FREIHEIT des LEBENS entlassen zu werden, sein Denken und Handeln, täglich. Und HEUTE ist dieser Tag gekommen !!!
„IF ONLY HAD TIME“ erklingt aus dem Lautsprecher. Die Pantomimie dazu zeigt es: STRESS pur. Hektisches Telefonieren, Mails, Aktenkoffer voller Unterlagen. Ein Hetzen von Termin zu Termin... Beers Alptraum: „Wenn die Kasse in der Bank nicht stimmt, eine Differenz nach Schalterschluß zu suchen ist. Dann, wenn man eigentlich nur noch RAUS will. Und nicht kann. Fürchterlich. „Ich muß doch am neuen Film weiterarbeiten... ich muß doch am Buch weiterschreiben... ich muß doch.heute noch auf Vortragstournee nach Regensburg, Nürnberg... Die ganze Stadt ist plakatiert, das Puplikum wartet.. „ Und dann die lieben Kollegen und Möchtegernchefs: „Der Beer ist ja heute schon wieder in der Zeitung, wir müssen ihn beobachten, was er tagsüber so treibt...“ Nervenkrieg pur.
Doch dann. Der TAG der FREIHEIT ist da. Klaus Beer wirft das Jackett und die Krawatte weit von sich, reißt sich das Hemd auf. Darunter kommt ein T-Shirt zum Vorschein. Es trägt den Namen seiner Lieblingstadt: L.A. Dort ist Klaus Beer in Gedanken immer: Täglich, stündlich. 40 lange Jahre lang... Das HOLLYWOOD Sign auf dem Berg über der Stadt, der „Walk of Fame“, der Beach von Venice... California Feeling, und AMERIKA überhaupt. All das nur ließ Klaus Beer „überleben“.
Dann steigt er auch aus der dunklen Anzughose. Darunter trägt er bereits eine Jeans... Der Song von Udo Jürgens, der noch nie „in zerrissenen Jeans in San Francisco unterwegs war“, trifft für Weltenbummler Klaus Beer bestimmt nicht zu.
An seinem Gürtel blitzt ein Name, der für ihn der Innbegriff des Lebens, allen Denkens und Handelns ist: FERNWEH !!!
Die OLDIE-HITPARADE oder: „Als Musik noch Musik war“
GESCHAFFT !!! Aus dem Banker Klaus (im Bild mit Ehefrau Erika, die heute nochmal dasselbe türkisfarbene Kleidchen trägt, als beide sich in der Flower-Power-Zeit kennenlernten) ist ein „Hippie“ geworden. Optisch. Denn Klaus sagt: „In meiner Seele war ich immer einer der Sechziger-Generation. Die Musik der Stones, der „Tremelous“, der „Kinks“, der „Sweet“, der Rock von Uriah Heep, Deep Purple, das Blumenkinder-Lied von Scott Mc Kenzie („San Fanzicso“) oder „L.A. International Airport“, die Surf-Songs der „Mamas & Papas“ – das war halt noch Musik. Wenn ich da an den heutigen Bauschuttlärm, den abgehackten Sprechgesang ohne jegliche Melodie denke, für mich einfach nur fürchterlich.“
Bevor das Buffett eröffnet wird, legt Klaus ganz offiziell seine 6 Lieblingssongs auf, zu denen er eine ganz besondere Beziehung hat:
1: „UNTER FREMDEN STERNEN“ von Freddy Quinn. Denn dieser legte mit seinen Liedern schon in Jugendjahren, so mit 12 oder 13, das sprichwörtliche „Fernweh“ in ihn.
2: „BLUE BAYOU“, von Paola. „Einmal aussteigen, irgendwo neu anfangen, vielleicht am „Blue Bayou“, war so ein Rettungsanker zwischen Kassendiffernz und Schalterstress.
3: „DU ENTSCHULDIGE I KENN DI“, bist du net die Kleine, die ich scho al Bu gernghabt hab... ich konnt nächtelang net schlaf’n, nur weil Du im Schulhof, amol mit die Augn zwinkert hast... von Peter Cornelus. Denn Klaus erste große, unerwiederte Liebe hieß Ingrid, und die Blücherstraße in Hof wurde unter seinen Füßen zu Pudding, denn dort wohne sie...
4: „L.A. INTERNATIONAL AIRPORT“ von Susan Rye ist DAS LIED, das Klaus im Autoradio bestimmt schon 200 mal gespielt hat – denn dort ist er in Gedanken IMMER!!!
5: „SAN FRANCISCO“ von Scott McKenzie ist für Klaus DER FREIHEITSSONG schlechthin. Gänsehaut und feuchte Augen jedesmal, wenn dieses Lied erklingt. Auch für Sissi, mit der er dazu den Tanz eröffnet.
6: „COUNTRY ROADS“ von John Denver. DER SONG, mit dem Klaus Beer bei Sonnenaufgang immer so gern losfährt, irgendwo in seinem heißgeliebten Amerika... durch Ghosttown und Wüstennester entlang der Route 66 zum Beispiel. Oder quer durch Amerika, coast to coast...
Und dann folgen noch viele viele Kracher aus der Zeit, als für Klaus „Musik noch Musik war“: „In Zaire“, zum Beispiel, „House of a rising sun“, „Everlasting Love“, „Only one woman“, „Nights in White satin“, oder „Lady in Black“und „Can the Can“ von Suzie Quadro...
Passend zum Hofer Fernwehpark hat Klaus Beer auch einen „Wärschlamo“ engagiert, der die Spezialtät von Hof, „haaßa Wärschla“, kredenzt ...
Passt zwar nicht wirklich zur Route 66, aber ein Bogen zum HOFER Fernwehpark muß schon sein.
Klaus Beer hat ein T-Shirt geschenkt bekommen, auf dem alles steht, was sein wird: „Keine Zeit, voll im Stress, Termine bitte vier Wochen im voraus vereinbaren.“ Denn Klaus ist keiner, der sich auch nur eine einzige Stunde auf die faule Haut legen kann. „Action around the world“ – das ist sein Leben.
Weltenbummlerin und Mulitvisiionsshow Referentin Sissi, ihres Zeichens Bildkünstlerin (Mitte), ist sichtlich überrascht, wenn sie mal ein Objektiv auf sich selbst gerichet sieht – denn normalerweise steht sie immer hinter der Kamera.
Natürlich ist auf der Party auch das „Herz“ der Fernwehpark-Homepage vertreten, Administrator Stefan mit Gattin Daniela, die extra aus Giengen angreist sind und Webmaster Hartmut mit Ehefrau Marion (Bild unten).
Kurz vor der Filmshow um 22.00 Uhr erleben die Partygäste eine Überraschung. Cocktails, so bunt wie die Zeit der Blumenkinder...
Hausherr Rainer und Sohnemann Konstantin servieren „Flower-Power-Cocktails“, die köstlich schmecken. Sogar für Klaus, der Alkohol nur mit der Beißzange anfasst, ist da etwas dabei.
Kurz vor Mitternacht dann eine weitere Showeinlage. „Der sterbende Schwan“ – eine Ballett Persiflage, getanzt von Maya aus Russland.
Zwei, die sich seit vielen Jahren gut verstehen. Verbindet sie doch dieselbe Musikrichtung: COUNTRY. Doc (Siegfried) Schulze, Moderator der Countrysendung „“I’s Countrytime“ von Radio Euroherz ist heute natürlich auch mit dabei. Das T-Shirt „Rentner“ stammt übrigens von ihm...
23.55 Uhr. Der Sekt wird eingeschenkt. Das Lied „ „Conquest of Paradise“ leitet zum Neuen Jahr über.
Dann klingen die Sektgläser. Aus den Lautsprechern ist „Oh happy Day“ zu hören. Das Jahr 2009 ist da. Das Jahr, in dem die FREIHEIT im Leben des Weltenbummlers, Filmemachers, Buchautors und Fernwehpark Initiators Klaus Beer beginnt.
„Und wenn nichts mehr klappt hier in Germany, auf mich warten schon meine Freunde in Santa Monica, am Endpunkt der Route 66, am grünen Rasen, mit Blick zum Ocean Drive, Richtung Venice. Vielleicht verdiene ich mir dann dort ein paar Dollar, wenn ich meinen Traumjob antrete, die STERNE putzen, auf meinem geliebten „Walk of Fame“ am Hollywood Boulevard in L.A“, sagt Klaus augenzwinkernd.
Bleibt zu hoffen, daß eben bald das geplanten „FERNWEH DINER Star-Museum“ steht und der Fernwehpark weiter wächst – damit Klaus nicht in sein geliebtes Los Angeles auswandern muß...