Einweihung des BEATLES PLATZES in Hamburg –
Paul McCartney und Ringo Starr bald im „Signs of Fame“?
Am 11. September 2008, 13.00 Uhr, eröffnete Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust den weltweit ersten BEATLES-PLATZ im Beisein unzähliger Pressevertreter und VIP Gäste. Mit dabei, Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Fernwehpark Star-Fotograf Ralf Standtke sowie Achim Schultz mit Gattin Angie. Achim Schultz, Musikproduzent aus München, hat den Song „Give peace a chance 2008“ komponiert und diesen dem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernwehpark“ zur Präsentation auf dessen Startseite zur Verfügung gestellt.
Über 200 Stars und Prominente sind bislang im „Signs of Fame“ des Hofer Friedensprojekt verewigt und wurden mit signierten Star-Schildern und Handabdrücken alá Hollywood nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit auch symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Neben den Großen der Welt dürfen da natürlich die BEATLES nicht fehlen, zumal 2009/10 auch die ROLLING STONES im Rahmen ihrer Worldtournee in den „Signs of Fame“ aufgenommen werden sollen.
Aus diesem Grunde reiste Klaus Beer nach Hamburg, um mit Verantwortlichen des Beatles-Platzes und alten Freunden der Liverpooler Band diese Ehrung zu besprechen.
Ein legendärer Platz auf der Reeperbahn, auf dem alles begann. Im STAR-CLUB wurde Rockgeschichte geschrieben, begannen viele der großen Rockbands ihre Weltkarriere.
Am 13. April 1962 war es soweit: Der Rock´n Roll hat endgültig eine Heimat in St. Pauli gefunden: den legendären STAR-CLUB auf der Großen Freiheit Nr. 39.
Zwar hatte es vorher schon ein paar Clubs mit Live-Musik gegeben, so z.B. den ebenfalls legendären „Kaiserkeller“, das „Top10“ oder das „Indra“, in dem die Beatles ihren ersten Auftritt in Hamburg absolvierten. Doch keiner sollte so berühmt werden wie der STAR-CLUB.
Die Idee zum Star-Club hatte der ehemalige Boxprofi Horst Fascher, der vorher schon maßgeblich am Top 10 beteiligt war. Er überzeugte den gebürtigen Dortmunder Manfred Weissleder, das alte Stern-Kino zum Musik-Club umzubauen. Da die Rockmusik war 1962 noch als anarchischer Sound einer radikalen Minderheit bezeichnet wurde, glich die Entstehung des Star- Clubs einer mittleren Kultur-Revolution.
Manfred Weissleder hatte das geschäftliche Gespür und Horst Fascher eine glückliche Hand beim Booking der Top-Acts - und so wurde der Star-Club schnell zum Mekka für Rock´n´Roll begeisterten Jugend, weit über die Grenzen Hamburgs hinaus.
Neben den BEATLES sind all DIESE BANDS im legendären Star-Club aufgetreten. Eine Gedenktafel erinnert an sie.
Heute, am 11. September 2008, weist eine weitere Plakette, auf dem BEATLES-PLATZ in den Boden eingelassen, auf ein neues Denkmal für eine Band, die hier an diesem Platz auf der Reeperbahn Musikgeschichte schrieb.
Der Entwurf für den Beatles-Platz stammt von dem Hamburger Architekten Carsten Dohse und Franzis Stich. Der Platz in der Form eines Schallplattentellers aus dunklem Granit hat einen Durchmesser von 29 Metern. In den Rillen zwischen den Granitplatten sind Edelstahlbänder mit rund 70 eingravierten Songtiteln, wie im Bild zu sehen, der „Fab Four“ eingelassen. Am Rand des Tellers erzeugen im Boden versenkte quadratische Lampen, die abwechselnd leuchten, den Eindruck eines routierenden Plattentellers. Blickfang auf dem Platz sind Skulpturen der berühmten Musiker, die als Schattenrisse aus Edelstahl aufgestellt sind. Besucher des Platzes können sich in die Skulpturen hineinstellen und so selbst zum „Beatle“ werden.
Niemand hat mit soviel Publikum und auch Medieninteresse gerechnet. Vom Beatles Platz selbst sieht man im Moment nichts. Menschenmassen und Pressevertreter bedecken ihn dicht gedrängt.
Heiß brennt die Sonne vom Hamburger Spätsommerhimmel. Wohl kaum kann eine Einweihung schöner umrahmt werden. Während die Schaulustigen hinter den Absperrungen auf den offiziellen Einlass warten, drängen sich die Pressevertreter und VIP’s bereits auf dem großen Plattenteller.
Von überall her sind Fanclubs angereist, um bei der Einweihung der weltweit einmaligen Homage an die größte Band aller Zeiten dabeizusein.
Ein Fan mit einer Jacke aus „Stg. Peppers Loneley Hearts Club Band“.
Begegnung mit einer Legende: KUNO
Klaus Beer hat im Laufe von 9 Jahren Fernwehpark über 200 Stars und Prominente kennengelernt, IHN aber bis jetzt noch nicht, natürllich jedoch gleich erkannt: KUNO, vom OLDIE TV-Sender, Sitz in Hamburg.
KUNO DREYSSE (Jahrgang '45) zählt zum Urgestein der Hamburger Musikszene, die in den 60er Jahren rund um den legendären Star-Club entstand.
Mit seiner Band „THE RIVETS“ trat KUNO seinerzeit als Vorgruppe der Rolling Stones auf (1965), spielte gemeinsam mit Achim Reichels „THE RATTLES“ vor einer kreischenden Beat-Generation der Golden Sixties und zog mit den frühen Beatles über die Reeperbahn.
1969 führte DREYSSE den legendären Star Club als Geschäftsführer. Anfang der 70er auch die weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Disco Madhouse.
1995 wagte der sonst eher aus dem Hintergrund agierenden DREYSSE den Schritt vor die Fernsehkamera. Und das mit einschlagendem Erfolg. Seine Sendung „KUNO’s“ wird seit 1995 wöchentlich, und derzeit von 26 Metropol-und Ballungssendern im ganzen Bundesgebiet ausgestrahlt.
KUNO'S verfügt über ein technisches Reichweitenpotential von 14,58 Millionen Personen und wird inklusive aller Wiederholungen wöchentlich mehr als 156 Mal ausgestrahlt. So wird „KUNO'S“ in einer Woche von mehr als 1,59 Millionen Zuschauern gesehen.
KUNO's Erfahrung, seine Kontakte, vor allem aber seine Authentizität in Sachen Musikszene machen ihn zum perfekten Moderator für dieses TV-Musikformat.
KUNO sucht - und findet - stets das persönliche Gespräch mit den Stars, die ihn wie einen Kollegen, oft sogar wie einen langjährigen Freund aufnehmen - der er in der Tat auch ist. So verbinden Kuno und Klaus Beer eine Gemeinsamkeit. Sie sind mit den Stars auf Du und Du und treffen heute das erste Mal aufeinander. Klaus: „Vielleicht der Start für eine tolle gemeinsame Zusammenarbeit, denn es gibt noch viele Stars, die im Signs of Fame mit Startafeln, Handabdrücken und Star-Sternen für ihre Erfolge ausgezeichnet werden können. Möglichkeiten en masse. Von Kunos Sendung vielleicht dann auch auf den Roten Teppich zur Verleihung eines Star-Sternes in den Hofer Fernwehpark...“
Als einer der Ersten interviewt KUNO Frank Otto von Ferryhouse productions, einer der Hauptsponsoren des Projekts.
Das Denkmal für die berühmteste Band der Welt, für John, Paul, George und Ringo, entstand auf der Reeperbahn, Einmündung „Große Freiheit“. Für die drei Initiatoren, Stephan Heller von Hamburgs Gute-Laune-Radio Oldie 95 und die Hamburger Unternehmer Uriz von Oerzen und Frank Otto (Bild), geht damit nach mehr als sieben Jahren Planung ein Lebenstraum in Erfüllung.
Möglich wurde die Verwirklichung des Projektes durch Spenden der Hamburger und vieler Beatles-Fans aus aller Welt sowie durch Großspenden privater Förderer. Ferner beteiligten sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, das Bezirksamt Hamburg-Mitte und die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zusammen zur Hälfte an den Gesamtkosten in Höhe von rund 550.000 Euro. Weitere Spenden flossen vor allem in die Instandhaltung und weitere Austattung wie zum Beispiel Infotafeln oder eine Webcam.
Plötzlich stürzen sich die Medien auf einen Mann: LEE CURTIS, einer der ersten und letzten großen Rockmusiker im Hamburger Star-Club.
Shake Hands mit Klaus Beer. Wird Lee Curtis auch bald im „Signs of Fame“ vertreten sein?
Sicher ein Muß, denn ein Abend mit LEE CURTIS, das ist Rock'n'Roll vom Feinsten. Man sagt über ihn: „Eine großartige Stimme und ein beeindruckender Entertainer, der mit seinem liebenswerten Kauderwelsch aus deutsch und englisch sofort Zugang zu den Herzen seines Publikums findet.“
Die frühen 60er Jahre markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der Rockmusik, ja schrieben Rockgeschichte. Ausgangspunkt war u.a. Hamburg. Inspiriert von den Rock'n'Roll-Giganten Chuck Berry, Bill Haley, Fats Domino und natürlich Elvis Presley finden sich in den Kellern und Kneipen von Liverpool blutjunge Musiker zu Bands zusammen und spielen Rhythm' & Blues.
Auf der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten kamen sie bald nach Hamburg und somit in den legendären STAR-CLUB. Für Wochen und Monate engagierte der damaligen Star-Club-Geschäftsführer Horst Fascher die englischen Bands. Die jungen Beatles, Tony Sheridan, The Searchers, Gerry & the Pacemakers u.a. schrieben in dieser Zeit ein Stück Rock'n'Roll-Geschichte.
Unter diesen Musikern war auch ein junger Mann, der mit seiner Band "All Stars" einen besonders starken Eindruck bei den Hamburger Fans hinterließ: LEE CURTIS. Er kam 1962 für ein einwöchiges Gastspiel nach Hamburg - daraus wurden schließlich 6 Jahre (!!!) Auftritte in Deutschland, Tourneen und 7000 (!) Auftritte im Star-Club. Bis 1969 gehörten er und seine "All Stars" (mit dabei war zeitweise auch der ehemalige Drummer der Beatles und Vorgänger von Ringo Starr, Pete Best) zum ständigen Inventar des Star Clubs. Lee Curtis - zusammen mit den German Bonds, garantiert auch heute noch einen unvergesslicher Abend voll mit gutem Rock'n'Roll.
KUNO filmt was das Zeug hält. Nichts entgeht dem Auge seiner Kamera.
Klaus Beer juckt es in diesem Augenblick wie so oft in seinem Kamera-Auslöserfinger. Wie gerne hätte er als Filmemacher jetzt eine Filmkamera in der Hand, um wie Kuno das Geschehen rund um die Einweihung des Beatles-Platzes in Szene zu setzen. Klaus Beer sieht alle Bilder vor seinem geistigen Filmerauge vorüberziehen und sehnt sich sehnlichst hinter das Objektiv einer Filmkamera.
Da sich Beer vor zwei Jahren vom guten alten 16-mm Chemiefilm verabschiedet hat, und im Umbruch auf digital HDV steht, würde er zugerne Kunos Filmkamera in die Hand nehmen und mit purer Filmerlust Bilder des Geschehens einfangen. Da der technische Umstieg jedoch noch nicht vollzogen ist, bleibt den passionierten Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor von Terra Film im Moment nur die digitale Fotokamera.
Ausgestattet mit einer offiziellen Presseakkreditierung fangen Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Star-Fotograf Ralf Standtke vom Fernwehpark wie auch KUNO mit seiner Filmkamera Eindrücke und Stimmung des historischen Ereignisses ein.
Die Einweihung
13.00 Uhr: Hamburgs Erster Bürgermeister, Ole von Beust, eröffnet den BEATLES PLATZ. Er freue sich, dass es endlich soweit ist, zwar nach über vierzig Jahren etwas spät, doch “besser spät als nie”, betont Von Beust.
Im Hintergrund ist ein Logo zu sehen, das der Designer und Beatlesexperte Uwe Blaschke entworfen hat. Blaschke unterhält eine der größten Sammlungen von Erinnerungstücken der berühmtesten Band der Welt. Diese werden in einer Ausstellung präsentiert , die in dieser Art einmalig ist. Über Autogramme und schriftliche Dokumente , bis hin zum Original des ersten Plattenvertrages dieser einzigartigen Band ist darin alles zu bestaunen.
Stefan Heller, von Hamburgs Gute-Laune-Radio Oldie 95 freut sich sehr, daß sein Traum heute endlich Wirklichkeit geworden ist. Und Tausende Fans in aller Welt freuen sich mit ihm.
Kuno in Action. Hoch über die Köpfe der Zuschauer filmt er die Publikumsmassen für seine Sendung.
Dann gibt es an einer Stelle des Platzes kein Durchkommen mehr. Dicht an Dicht lagern sich die Pressevertreter. Von Beus, Stephan Heller und Frank Otto präsentieren das Beatles-Straßenschild, das Klaus Beer natürlich auch gerne im Fernwehpark haben möchte. Dazu ist er mit Frank Otto schon in Kontakt getreten. Denn es gibt wohl keinen besseren Ort in Deutschland, als im medienverwöhnten Fernwehpark, wo sich die Welt ein Stelldichein gibt, um dort auch auf den Beatles Platz in Hamburg aufmerksam zu machen. Eine PR-Plattform, wie sie besser nicht sein kann. Und dort soll der „Beatles Platz“ zwischen „Wall-Street“ und anderen berühmten Straßennamen auch auf das Hamburger Projekt hinweisen und die Besucher animieren, sich das Denkmal der vier Liverpooler Pilzköpfe einmal vor Ort anzusehen.
Kameras, so weit das Auge blickt. TV-Teams und Pressefotografen wetteifern, ja kämpfen um die besten Bilder, die am anderen Tag in der Presse erscheinen werden.
Dann ist es soweit: Beatle für Beatle erblickt als Edelstahlfigur „das Licht der Welt”. Statt den vier bekannten Pilzköpfen sind es fünf Figuren, denn neben den vier weltbekannten Namen wird auch der tragisch verstorbene Stuart Sutcliffe geehrt, der während der Anfangsjahre in Hamburg fester Bestandteil der Band war. Zudem soll die Schlagzeugerfigur nicht nur Ringo Starr symbolisieren, der erst später zur Truppe gestoßen war, sondern auch den anfänglichen Drummer Pete Best.
Die Stahlskulpturen sind enthüllt. Gruppenfoto mit Initiatoren, Sponsoren und dem Ersten Bürgermeister.
Fotoobjektive en masse. Nicht nur von der Seite, auch von oben und unten wird auch Lee Curtis zusammen mit dem Beatles-Wegweiser-Schild abgelichtet. „Fast so wie bei einer STAR-STERN Verleihung auf dem Signs of Fame im Hofer Fernwehpark“, meint Klaus Beer schmunzelnd.
Achim Schultz, Musiker und Produzent des Songs „Give peace a chance 2008“ und Freund des multikulturellen Friedensprojekts „Fernwehpark“, hat sich für den großen Tag wiedereinmal tüchtig in Schale geworfen.
Kuno hat derweilen Frank Otto für ein Foto in eine Beatles Skulptur „gesteckt“.
Und interviewt natürlich auch Lee Curtis für seine Sendung.
In den Menschenmassen tummeln sich Girls von „Susis Showband“ im Beatles Kostüm.
„Und bitte einmal alle nach oben schauen“, rufen die Fotografen vom Dach des roten CityLiners Lee Curtis und den Machern des Beatles-Platzes zu.
Natürlich wollen auch die unten stehen Reporter ihr Recht und fordern lauthals ihre Bilder ein. Ein Pressespektakel, das seinesgleichen sucht.
Mit Sektflasche und der Star-Club-Tasche, die von Lee Curtis getragen wird – diese Bilder will natürlich jeder Pressemann haben...
Dicht an Dicht drängen sich die Zuschauer, VIP’s und Medien auf dem Beatles Platz und beginnen sich nun, immer enger um die Bühne zu scharen. Denn dort tritt jetzt eine Kultband der damaligen Zeit auf: Die RATTLES. Klaus Beer schießt vom Dach des CityLiners hinab in die Menschenmassen seine Bilder.
STAR-Überraschungsgast: OTTO
Star-Überraschungsgast bei der Einweihung des Beatles Platzes ist kein geringerer als OTTO Waalkes, der nicht nur begnadet blödeln kann, sondern sich auch als excellenter Musiker präsentiert.
Zusammen mit den RATTLES rockt OTTO um die Wette.
OTTO spielt auf einem wertvollen Stück, einer Original John Lennon Gitarrre, die nach seinem Auftritt sofort wieder sorgsam verstaut wird.
Da treffen sich zwei gute Bekannte. OTTO begrüßt Klaus Beer herzlich, wurde er doch von diesem bei den Dreharbeiten zu seinem Film „7 Zwerge“ in den „Signs of Fame“ des Hofer Fernwehparks aufgenommen. Seitdem haben sich die beiden nicht mehr gesehen und Klaus zeigt OTTO sein Konterfei im Fernwehpark Prospekt.
Dann wird OTTO von Fans und Presse fast erdrückt. Auf die Frage, was sein absoluter Lieblingssong der Pilzköpfe sei, sagt er: “Mein Lieblingssong ist eigentlich ‚TWIST AND SHOUT‘, da kann man so schön schreien. Und sonst ‚LOVE ME DO‘ oder ‚A HARD DAY’S NIGHT‘.“
Derweil gibt es einige Bilder mit den RATTLES, die demnächst auch in den „Signs of Fame“ aufgenommen werden sollen. So ist dieses Foto mit Manfred „Manne“ Kraski (Mitte) und Eggert Johannsen (rechts) sozusagen das offizielle Kennenlern-Bild des Fernwehpark Initiators Klaus Beer mit der Kultband aus den Sechzigern.
Denn was die BEATLES für Liverpool, das sind die RATTLES für Hamburg.
Sie übten in den 60igern mit den damals noch unbekannten Beatles auf St. Pauli und kamen über die ersten Konzerte in England zum großen Durchbruch. Sie standen mit den Everly Brothers. Little Richard, den Rolling Stones, The Who, Dbo Diddley und natürlich den Beatles auf der Bühne. Zu der 63er Besetzung zählte damals auch Achim Reichel.
Schlagzeilen wie „Pilzköpfe von St. Pauli ratteln für Deutschland“ und Songs wie „La La La“ (1965), „Come on and Sing“ (1966), und „Cauliflower“ (1967) machten sie überregional bekannt. 1970 landete die Band mit dem Song „The Witch“ eine Welthit, der sie vor fünfundvierzig Jahren zu der bekanntesten Beat-Band Deutschlands machte.
Shake Hands mit Beatles Freunden
Sie alle kennen die Beatles persönlich und sind mit der damals noch recht unbekannten Gruppe im legendären Star-Club aufgetreten. Im Bild zum Beispiel ein Mitglied der Band „THE BATS“
Auch KINGSIZE TAYLOR ist unter den damaligen Insidern rund um die jungen Liverpooler mit dabei. Edward 'Ted' Taylor, aufgrund seiner imposanten Erscheinung „King Size“ genannt, und seine Band (KING SIZE TAYLOR & THE DOMINOES) waren bereits Veteranen der ersten Liverpooler Musikergeneration, als sie 1962 zum ersten Mal nach Hamburg kamen. Man sagt, daß die „Die Dominoes“ eine der allerersten Rockgruppen ihrer Heimatstadt gewesen sind.
Ein ganz Netter ist auch HEPPO STEEL, der heute noch singt. Auch er trat im Star-Club auf und garantiert eine garantiert tolle Rock’n Roll Show.
Aug in Aug mit dem Erfinder des STAR-CLUBS
Und ER ist einer der ganz Großen der Hamburger Rockmusik-Szene. HORST FASCHER, der damalige Geschäftsführer des STAR-CLUB, der die vier jungen Liverpooler für Auftritte engagierte und die weltberühmten „Pilzköpfe“ aus den Anfangszeiten kennt.
Auf Anhieb stimmt die Chemie zwischen Klaus und Horst. Vielleicht ist es möglich, mit ihm zusammen Paul McCartney und Ringo Starr einen STAR-STERN auf dem „Signs of Fame“ des multikulturellen Friedensprojekts „Fernwehpark“ zu verleihen. Denn wer sonst, als die BEATLES, hätten diesen verdient.
Horst Fascher ist der geistige Vater der Firma "Horst Fascher Entertainment" und STAR-CLUB Erfinder. Er holte die Stars des Rock'n Roll nach Hamburg in den Star-Club; Chuck Berry, Jerry Lee Lewis, Bill Haley, Little Richard, Ray Charles und natürlich die vier Liverpooler Pilzköpfe.
Die Superstars der damaligen Rockszene gaben sich auf St. Pauli die Klinke in die Hand. Mit der Eröffnung des STAR-CLUB hat der ehemalige deutsche Meister im Federgewicht ein wichtiges Kapitel der Rockgeschichte entscheidend mitgeschrieben.
Und so wird Horst Fascher sich sicher freuen, daß auch Boxstars wie Axel Schulz, Vitali und Wladimir Klitschko, Arthur Abraham und Henry Maske im „Signs of Fame“ des Fernwehparks vertreten sind. Denn Klaus Beer ist auch bekennender Boxfsportfan.
HORST FASCHER wurde wurde am 05.02.1936 in Hamburg geboren und wuchs mit seinen drei Brüdern auf. Seine Mutter war Hausfrau und sein Vater Seemann. Nach der Schule wollte Horst Fascher wie sein Vater zur See fahren. Dieser jedoch bestand darauf, daß Horst eine Lehre absolvierte und so trat er eine Lehre als Schiffszimmerer und Bootsbauer an.
Zur See sollte er in seinem Leben jedoch nicht mehr fahren, denn schon bald entdeckte er eine andere Leidenschaft, den Rock´n´Roll.
Die amerikanischen und englischen Soldatensender und ein Konzert von Bill Haley am 1958 trugen dazu bei, daß Horst Fascher entgültig sein Herz an den Rock´n´Roll verlor.
Von 1953 bis 1959 machte Horst Fascher aber eine andere Karriere, als Boxer. Er wurde Hamburger Meister im Federgewicht , doch kurz vor dem Durchbruch zur Weltklasse wurde seine Karriere durch besondere Umstände jäh beendet: Sein Kampf gegen den amtierenden Olympiasieger wird wegen eines laufenden Verfahrens seines Gegners vor Beginn abgeblasen.
Auf einer Sportreise nach England lernte Horst Fascher dann Tony Sheridan kennen, holte diesen nach Hamburg und wurde sein Manager. Anfang der 60er war Horst Fascher zum Geschäftsführer des TOP TEN geworden, bis im Jahr 1962 die Idee zum legendären STAR-CLUB geboren wurde.
Am anderen Tag erinnert nichts mehr an den Trubel und Presserummel des Einweihungstages. Der BEATLES-PLATZ präsentiert sich jetzt so, wie er für Besucher aus der ganzen Welt vorgesehen ist. Als erkennbare Schallplatte mit den Silhouetten der Beatles, übrigens fünf an der Zahl, denn soviele waren es einmal in den Anfangszeiten. Der 5. Beatle, der die Gruppe aber wieder verließ, steht deshalb etwas abseits.
Es ist nun sicher nur eine Frage der Zeit, wenn auch im 517 Kilometer von Hamburg entfernten Hof ein Hinweisschild auf den BEATLES PLATZ die Besucher grüßt – und vielleicht auch Paul McCartney und Ringo im „Signs of Fame“ vertreten sind...
Fotos: Klaus Beer