Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Ein "handgemalter" Schildergruß aus Langenlois

Es war die früheste Schilderübergabe des Fernweh-Parks. Bereits um 8.30 Uhr rollte der Touristenbus aus Österreich an.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenlois verließen ihre schöne Heimat, um einmal woanders Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Ihr Reiseziel führte sie dabei nach Franken, wo sie bereits das Fichtelgebirge, den Frankenwald und die Erimitage in Bayreuth besuchten. Übernachtet wurde dabei immer in der "Fernweh-Stadt" Hof. Doch bevor es nun in die Porzellanstadt Selb weiterging, wurde natürlich dem Hofer Fernweh-Park ein Besuch abgestattet.

die Reisegruppe aus Langenlois

Doch bevor die Reisegruppe für die Schilderübergabe vor der Kulisse postierte, hieß Fernweh-Park Initiator Klaus Beer die Gäste im Bus erstmal herzlich willkommen, ergriff in erprobter Reiseleiter-Manier das Mikrofon und informierte schon mal über die Idee und Entstehung des Fernweh-Parks. Dabei konnten die Reisenden von den Fenstern aus die Schilderkulisse Revue passieren lassen und erfuhren dabei so manche Geschichten und Andekdoten, die sich um die Schilder ranken und mit den Erlebnissen der Stars bei deren Aufnahme in den "Signs of Fame" verbunden sind.

"Bitte wenden Sie ihren Blick einmal nach rechts. Hier sehen Sie die Ortstafel von München. Die "exotischen" Namen daneben wie Kiew, Bordeaux oder Cincinnati hängen nicht nur zufällig da, nein, es sind die Partnerstadtschilder der Landeshauptstadt, wobei das riesengroße Schild aus Sapporo/Japan extra aus Japan eingeflogen wurde... Drei Pfähle weiter links sehen Sie "Rosenheim" und "Nordenham". Diese Schilder sind die Heimatstädte von "Siegrfried & Roy" aus Las Vegas... Und gleich darunter sehen Sie "Lake Charles". Wußten Sie, dass in diesem Ort in Louisiana jedes Jahr am 15. Mai, also am Tag der Schilderübergabe an die amerikanischen Gäste Reiseziel Hof, ein "Hofer Fernweh-Park-Day" gefeiert wird? ... Und wenn sie jetzt nach links schauen, sehen Sie ...

Klaus Beer fühlt sich wie in Amerika. On tour - als Reiseleiter einer Gruppe zu den Original-Locations seiner Filme und den schönsten Fotoblicken der Bildbände.

das Shake-Hands

Nach diesen ersten Informationen ging die Führung im "Schilderwald" weiter, der nun durch ein weiteres bereichert wurde. Durch ein ganz Besonderes, denn das Grußschild aus der Weinstadt Langenlois ist handgemalt!

Der Fernweh-Park Initiator führt von Schild zu Schild, von Geschichte zu Geschichte. Mit Enthusiasmus und eigener Begeisterung, wie die Gäste bemerkten. Ein Reisender: "Man merkt ihr Engagement bei diesem Projekt, nur so kann so etwas entstehen." Klaus Beer: "Während der offizielle Hofer Stadtführer bezahlt wird, bin ich heute nur wegen Ihnen hier, aus Idealismus, wie Sie richtigerweise sagen, und auch nur darum, weil SIE ja die Zielgruppe des Fernweh-Parks sind: Gäste aus der ganzen Welt, in Ihrem Fall aus Langenlois."

Zum Schluß gab's noch einen kräftigen Händedruck von Hauptbrandinspektor Günther Weichselbaum von der Freiwilligen Feuerwehr Langenlois, der auf dieser Fahrt nach Passieren der Stadtgrenze von Hof wieder die "Reisezügel" in die Hand nahm.

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