"COLOMBIA ES PASION": Der Schildergruß und seine Botschaft
ANA JAHREIS (rechts), Vorsitzende des Vereins „KulturMosaik“, im Bild mit Clarita Reiß, übergab dieses wunderschöne Grußschild aus Kolumbien, dem südamerikanischen Land, aus dem auch sie stammt, an Klaus Beer, Vorsitzender des Hofer Fernwehparks „Signs of Fame“.
Dabei handelt sich um mehr als eine Werbe-Kampagne für Kolumbien, es ist eine neue Einstellung aller Kolumbianer für das Leben/Freiheit/ Lebensfreude!
ANA JAHREIS: „Auf dem Schild steht u.a. die Entfernung zwischen Hof und Bogotá (Hauptstadt Kolumbiens)
nämlich 9.287 km. Zusätzlich sind auf dem Schild abgebildet ein SOMBRERO (Symbol der Freiheit und Schlichtheit der
Kolumbianer) und dazu ein MINI-PROBELLER mit der deutschen Flagge als Banner, der die Entstehung der nationalen
Airline Kolumbiens " Avianca" symbolisiert. Diese wurde am 5. Dezember 1919 als Sociedad Colombo Alemana de Transporte
Aéreo (wörtlich: Kolumbianisch-Deutsche Gesellschaft für Lufttransporte) gegründet.
Auf ihrem ersten Flug am 19. Oktober 1920 – mit dem deutschen Piloten Helmuth von Krohn - beförderte die
SCADTA Post von Barranquilla nach Puerto Colombia ( die damaligen wichtigsten Häfen). Die Maschine war ein Junker 9 F 13
mit Schwimmkufen ausgestattet. Kurz darauf gelang es, eine Konzession der kolumbianischen Regierung für den Transport
von Luftpost zu erhalten. Im Jahr 2009 feiert man das 90. Jubiläum der Firma Avianca ( Staralliance LH).
Zu der Schilderübergabe fanden sich der enge Kreis der Vereinsmitglieder zusammen, darunter der Vater
(dritter von links) eines der Mitglieder, der nach den Fotoaufnahmen wieder zurück nach Kiew fuhr.
Wenn der Verein „KulturMosaik“ etwas macht, dann hat es Hand und Fuß. So erschien Ana Jahreis nicht nur im
Sombrero und Poncho, nein, die Mitglieder brachten neben einem Banner des KulturMosik auch eine kolumbianische
Flagge mit, deren Farben sich auch auf dem Grußschild wiederfinden.
Natürlich dürfen Fotos vor dem Willkommenschild des Fernwehparks nicht fehlen.
Angebracht soll es werden an diesem, eigens für den „KulturMosaik“ reservierten „Fernweh-Pfahl“, an dem ganz oben
bereits ein Schild von SUDAK prangt, das Vereinsmitglied Natsha Plajok aus der Ukraine mitgebracht hat, nachzulesen in
unserer Geschichte in der Rubrik „Das Besondere Schild“ mit der Überschrift:
„Dort wo der Krimsekt wächst...“.
Dieser Pfahl soll im Laufe der Zeit von „exotischen“ Schildergrüßen der Mitglieder des gemeinnützigen Vereins
bestückt werden, der eng mit dem ebenfalls gemeinnützigen Verein „Fernwehpark Signs of Fame“ zusammenarbeitet.
Siehe unsere Geschichte zu einer „ Zusammenarbeit mit Kultur Mosaik
Hochfranken e.V." gemeinsamen Arbeit.
Denn beide Vereine verfolgen die gleiche Ideologie, nämlich das freundschaftliche und friedliche Miteinander von
fremden Rassen und Kulturen, mit Wahrung deren Selbständigkeit und Anerkennung der dort üblichen Sitten und Gebräuchen.
Doch dieser bunte Schildergruß aus Bogota / Colombia beeinhaltet mehr, als nur eine wunderschöne bunte
Gestaltung, eine Augenweide für die Besucher des Hofer Fernwehparks.
Der weite Weg in den Fernwehpark
KulturMosaik Vorsitzende ANA JAHREIS über den Erhalt des Schildes und dessen spezielle Botschaft:
Rosalbitas Lara ( Mutter & Tochter) , die zwei Kolumbiannerinenn lebend in USA und auf Europa-Tour, haben
Erika und Klaus Beer während des ersten KMH-Grillfestes im Juli 2008 kennengelernt. Sie waren so beeindruckt von den
Informationen über das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt „Fernwehpark“, die Klaus Beer an diesem
Nachmittag gab, so daß unsere beiden Gäste aus Kolumien gleich am nächsten Tag das Friedensprojekt an der
Michaelisbrücke besuchten. Und sieh da! Unsere Besucherinnen wollten nicht mehr weg, denn nämlich an jeder Ecke
fanden sie Schilder von Orten dieser Erde, wo sie selber einmal, ja schon mehrmals gewesen waren. Aus den ursprünglichen
geplanten 15 Minuten des Besuches wurden es tatsächlich 1,5 Stunden.
Wegen eines dann starken Showers (= Regenguss, Anm. des Webmasters) mussten wir unseren Besuch unfreiwillig
abbrechen - aber eines ist sicher: Im Herzen unserer zwei Weltbürgerinnen blieb der Wunsch " Sie wollen diesen schönen
Park mit einem kreativen Beitrag aus Kolumbien bereichen".
Aus verschiedenen Gründen wurde unser gemeinsames Projekt etwas verhindert (Umzug , starker tropischer Sturm
im Herbst in Florida , Finanzkrise USA, etc). Die Ideen waren reichlich da, aber man konnte einfach nicht alle Vorstellungen in
die Tat umsetzen. ABER Kolumbianer/ Innen sind bekannt, daß sie nicht so schnell aufgeben....
Rosalbitas und Clarita Reiß, KMH-Vorstandsmitglied und Kolumbianerin lebend in Hof, haben nie ihre Ideen und
Vorstellungen aufgegeben und in einem gemeinsamen Einsatz Ihres Frauen.-Powers haben ihr ganzes Netzwerk
(USA, DEU, Kolumbien) in Bewegung gesetzt und Ihre Ideen gemeinsam für den Frieden verwirklicht. Mit verschiedenen
Spendenaktionen haben Sie für die professionelle Gestaltung, Design, Materialien ( winterfest) und den Transport " Tür an Tür"
von Kolumbien bis nach Hof verwirklicht.
Denn wer nicht besser als das kolumbianische Volk weiß, wie wichtig Frieden und Freiheit für ein Land sind.
In Kolumbien herrschte mehr als 60 Jahren inoffizieller Bürgerkrieg. Dort haben die Menschen gelernt aus eigener Kraft zu
stehen und für Frieden und Glückseligkeit ein Oase der Ruhe und Liebe zu finden. In jedem Individuum steckt einen
Gottesfunk und einem starkem Wille nach Frieden, um gemeinsam vieles zu gestalten. Wer innerlich wahren Glück
empfindet, strahlt es einfach aus und steckt anderer Menschen mit Lebensfreude und Inspiration an.
KMH bedankt sich ganz herzlich für den unermüdlichen Einsatz dieser wunderbaren Frauen, die mit ihrem eigenen
Beitrag unserer Welt schöner mitgestalten. MUCHAS GRACIAS Y PAZ POR COLOMBIA!
Der „Fernwehpark“ schließt sich natürlich auch an. Initiator Klaus Beer: „Muchas Gracias für diesen
wunderschönen Schildergruß, der ein weiterer, leuchtender Mosaikstein ist, die Welt im Fernwehpark auf einem Punkt zu
projizieren.“
So freuen wir uns auf weitere, wunderschöne Schildergrüße aus der ganzen Welt, die KulturMosaik
Vereinsmitglieder über Ihre Freunde und Verwanden in vielen, für uns exotischen Ländern der Erde einbringen werden,
so dass schon bald der gesamte Pfahl die Zusammengehörigkeit aller Völker und Nationen symbolisiert – die Arbeit des
Vereins KULTURMOSAIK.