Fair Oaks und Napa City – Greetings from „Schwarzenegger County"
Alfred Eiber, Leiter der IPA-Sektion Hof, hat Kontakte in die ganze Welt. Seine Events, mit IPA-Gästen aus allen Erdteilen, zählen zu den größten des Parks.
Heute hat er wieder Besuch. Gernot und Gunter Wermig aus Kalifornien sind da. In ihrer Heimatstadt Hof. Sie haben Sehnsucht nach „Hofer Wärschtla“, wie sie sagen, und ihr erster Gang führte sie zu einem dieser Hofer Originale, wo sie sich die „Wienerla“ aus dem dampfenden Messingkessel schmecken ließen - so wie vor fünfzig Jahren.
Günter und Gernot Wermig haben 1957 zusammen mit ihren Eltern Deutschland verlassen und sind ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufgebrochen. Ihre ersten Monate verbrachten sie im Bundesstaat New York. „Da war es im Winter noch kälter wie bei uns“, schmunzelt Gunter Wermig. „Also sind wir im nächsten Frühjahr gleich 3000 Kilometer weitergezogen, ins sonnendurchflutete Kalifornien."
Dort leben die Geschwister heute noch - Gunter in San Francisco, und Gernot in Sacramento. Schwester Bruni wohnt mit ihrer Familie gegenüber der Golden Gate Bridge, in San Raffael, einem Ortsteil von San Francisco.
Alles Namen, die Fernweh bei denen verursachen, die nicht dort sind - und so galt ihr nächster Besuch natürlich gleich dem Fernwehpark.
Gunter Wermig kam natürlich nicht mit leeren Händen. Er überbrachte Fernwehpark Initiator Klaus Beer ein Schild der Stadt NAPA, dem berühmten kalifornischen Weinanbaugebiet, das nördlich von San Francisco liegt.
‚City of Napa‘, im Napa Valley, ein Muss, sich mit diesem Schild vor L.A. und HOLLYWOOD fotografieren zu lassen.
Auch Gernot Wermig hat wie sein Bruder Gunter tolle Schilder mitgebracht: Sein Heimatortschild „Fair Oaks“ und ein Straßenschild „Eucalyptus RD 4300“, übrigens die Straße, in der er auch wohnt. Extra angefertigt für den Fernwehpark. Amerikafreak Klaus Beer, der die Vereinigten Staaten seit 25 Jahren kreuz und quer mit der Kamera bereist, ist begeistert.
„Fair Oaks“ ist ein Vorort von Sacramento. „Durch Sacramento kamen wir, als wir den Film ‚That’s America – vom Atlantic zum Pazifik‘ drehten“, erzählt Klaus. „Der Highway 50 – "the lonliest Road in America“ führt durch insgesamt 12 US-Bundesstaaten und führt in Kalifornien genau durch Sacramento. Wir erinnern uns gerne an die Stadt, besonders an die wunderschöne Old Town mit der Statue des legendären Pony Express“. Es gäbe ja so viel zu erzählen...
Auch Gernot und Gunter Wermig sind begeistert und kaufen spontan einen Fernweh-Pfahl. Sie haben schon einen bestimmten im Auge: den noch leeren direkt neben dem Starschild von Hollywood von Regisseur Roland Emmerich, dem California Zeichen und dem alten City Sign von Los Angeles, das Klaus Beer bei seinem letzten Besuch in seiner Lieblingsstadt L.A. in der City Hall überreicht bekam. Klaus: „Genau diesen Pfahl habe ich für ganz besondere Schilder freigehalten. Hier hätte nicht jeder hingedurft. Aber die Schilder aus Amerika könnten besser nicht passen.“ Und Gernot und Gunter versprechen, den ganzen Pfosten mit eigenen Schildern zu bestücken. Vielleicht aus San Francisco, Lake Tahoe, Reno oder San Raffael, wo ja Schwester Bruni wohnt. Denn Bruni und ihr Mann sollen ja auch auf der Spenderplakette erwähnt werden.
Natürlich gibt es noch ein Gruppenfoto mit allen Dreien, in der Mitte natürlich Alfred Eiber, der wieder einmal diese tollen Schildergrüße ermöglichte.
(Hier fehlen noch zwei Bilder ;-)
Der Freude im Fernwehpark nicht genug. Gernot überreicht Klaus Beer als Geschenk noch zwei T-Shirts mit ganz besonderem Thema. Beide sind dem Gouverneur von Kalifornien gewidmet: ARNOLD SCHWARZENEGGER.
„Wir zeigen Schwarzenegger das Fernwehpark Prospekt“, sagt Gernot spontan, der in Sacramento, dem Sitz des Governors of California, wohnt.
Und Klaus Beer wäre nicht mit 1001 Idee gesegnet, wenn er da nicht gleich einsteigen würde: „Wir nehmen den GOVERNATOR gleich in den ‚Signs of Fame‘ auf, ich lasse dazu einen Schildergruß entwerfen...“
Gernot und Gunter Wermig nehmen nun den Star-Schild Ausdruck mit nach Amerika und werden versuchen, Arnold Schwarzenegger, den „Terminator“ und „Governator" darauf unterschreiben zu lassen. Mal sehen, ob’s klappt.