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Sportstammtisch Lobenstein: Vom Fernwehpark in das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth

Der Sportstammtisch Lobenstein aus dem Bayerischen Wald ist nun auch im Fernwehpark vertreten.

Der sehr aktive Sportstammtisch Lobenstein aus dem Markt Röhrnbach macht jedes Jahr einen besonderen Ausflug und dieses Jahr ging es in die Region Hof. Johann Nickl aus Feilitzsch bei Hof, der aus dem Bayerischen Wald stammt, hat den Macher des Stammtisches Max Fuchs zu diesem besonderen Ausflug an die ehemalige DDR-Grenze animiert. Alfred Eiber, ein guter Freund vom Johann Nickl und Insider für diese ehemalige Grenze, machte für den Stammtisch eine „Zeitreise durch die jüngste Deutsche Geschichte“ und führte sie natürlich auch zum Hofer Fernwehpark und durch das Felsenlabyrinth bei Wunsiedel.

Sportstammtisch Lobenstein

Natürlich kamen die Sportstammtischler nicht mit leeren Händen. Sie hatten ein Grußschild anfertigen lassen, das sie an Fernwehpark Initator Klaus Beer übergaben. Unser Foto zeigt von links: Erst Ilg, Johann Blöchl, Karl Bachl, Josef Irlesberger, Max Fuchs, Johann Hackinger, Mathias Geis, Franz Bauer und Gerhard Kurz und kniend Klaus Beer mit Alfred Eiber.

Zu sehen sind auch die STAR-STERNE des „Boulevard der Humanität“, die ähnlich des „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD in den Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen sind.

Sportstammtisch Lobenstein

Der Markt Röhrnbach trägt ein Herz in seinem Wappen und nennt sich deshalb der „Markt mit Herz“. Bürgermeister Josef Gutsmiedl hat dem Sportstammtisch Lobenstein ausdrücklich die Verwendung des Wappens für ihr Schild erlaubt, das sie dem Hofer Fernwehpark übergeben wollten.

Der Markt Röhrnbach ist die viertgrößte Gemeinde des Landkreises Freyung-Grafenau im Unteren Bayerischen Wald mit ca. 4600 Einwohnern. Er hat eine gut strukturierte Wirtschaft, drei Schulen, eine Veranstaltungshalle, ein Hallenbad und vieles mehr. Seit 2001 ist Josef Gutsmiedl Bürgermeister des aufstrebendes Marktes, in dem jedes Jahr Ende August tausende Besucher zu einem besonderen „Flohmarkt“ strömen. Der Erlös des Festes, an dem sich fast alle Röhrnbacher beteiligen, kommt den örtlichen Vereinen und Organisationen zugute.

Röhrnbach liegt an einem der sogenannten „Goldenen Steige“, das waren im Mittelalter bedeutende Handelswege aus dem Voralpenland, auf dem Salz über Passau in die böhmischen Gebiete transportiert wurde.

Friedensprojekt „Fernwehpark“ und „Deutsch-Deutsches Museum“

Sportstammtisch Lobenstein

Nach dem Fernwehpark führte Reiseleiter Alfred Eiber die Gäste auch in das „Deutsch-Deutsche Museum“ nach Mödlareuth. Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Diese beiden Sehenswürdigkeiten,“Fernwehpark“ und „Deutsch-Deutsches Museum“ passen als Ergänzung wunderbar zusammen. Das multikulturelle Friedensprojekt wurde unter anderem auch als Mahnmal für den Bau der Mauer, einer Ausgeburt menschlichen Wahnsinns, gegründet. So wurde der Fernwehpark bewusst an einem magischen Datum errichtet, am 9. November 1999 - genau 10 Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen GRENZENLOSER FREIHEIT und VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.

So sollte der Besuch des Fernwehparks und des „Deutsch-Deutschen Museums“ eigentlich immer zusammen gehören. Denn das ist Anschauungsunterricht im besten Sinn. Wenn man die Gedanken und Statuten des Hofer Friedensprojekts, manifestiert in seiner Erklärung zur globalen Bedeutung, weltweit ausleben würde, hätte es die Mauer nie gegeben !!!“

Text: Sportstammtisch Alfred Eiber

Text Fernwehpark: Klaus Beer

Foto Fernwehpark: Klaus Beer

Foto Mödlareuth: Alfred Eiber

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