Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Weltweit einmalig - Ein LEBEN in SCHILDERN

Das gab's bislang noch nie im Fernwehpark - ein LEBEN in SCHILDERN: Geburt, Schulzeit, Ausbildung, Beruf und Ruhestand.

Es war bei einem Filmvortrag in Regensburg. Klaus Beer präsentierte seinen 16-mm Film "Alaska-Yukon-Kanada" und kam in der Pause mit einem Herrn ins Gespräch, der von dem im Film zu sehenden kanadischen Sign Post Forest und seinem Äquivalent in Deutschland, dem Hofer Fernweh-Park so begeistert war, dass er noch an diesem Abend versprach, viele Schilder für das noch jungfräuliche Projekt beizusteuern. Dieser Mann war WILHELM HEMME.

Wenige Tage später erfolgte ein Anruf: "Herr Beer, ich bringe Ihnen alle Ortseingangstafeln von Städten und Orten, zu denen ich in meinem Leben eine besondere Beziehung aufgebaut, das heißt, einen Teil meines Lebens verbracht habe."

Und Wilhelm Hemme hielt Wort. Er begann mit 77 Jahren zu sammeln, schrieb unermüdlich Bürgermeister an, telefonierte, mailte durch ganz Deutschland und dem Ausland, kämpfte sich durch die Bürokratie so mancher Rathäuser und es gelang ihm das schier Unglaubliche: Wilhelm Hemme stellte sein Leben in Schildern dar.

Im Jahre 2003 überbrachte Wilhelm Hemme den bis dahin angesammelten SCHILDERBERG, sozusagen auch als PR-Aufhänger für Printmedien und TV, die das erste Mal über diese außergewöhnliche Geschichte berichteten. Doch zum Anbringen reichte es noch nicht. Es fehlten noch einige Orte aus dem Ausland, wichtige Schilder, wichtige Stationen im Leben von Wilhelm Hemme und vorallem wichtige BUNTE Schilder für das optische Erscheinungsbild.

Fast fünf Jahre lang sammelt Wilhelm Hemme nun schon Schilder. Immer mal kam er persönlich zum Fernwehpark, um diese und jene Schilder vorbeizubringen und um zu planen. Diesmal brachte er eine Grußtafel aus ORLY mit, für dessen Erhalt er extra nach Frankreich reiste. Unser Bild zeigt die offizielle Schilderübergabe im Rathaus von Orly.

August 2006. Wilhelm Hemme ist wieder nach Hof gekommen und es erfolgt die Schilderübergabe an Klaus Beer. Bei der Gelegenheit nimmt Hemme die anderen, bislang angesammelten Tafeln nocheinmal mit nach Hause, um dort extra dafür angefertigte Aufkleber anzubringen, die nun bei jedem Schild den genauen Einsatzort aufzeigen. Beer: "Ein unermüdlicher Mann, bewundernswert. Wäre Wilhelm Hemme Johannes Heesters, wer weiß, vielleicht sammelt er mit 102 Jahren immer noch Schilder für den Fernwehpark..." Zuzutrauen wär's ihm, sehr zur Freude von Klaus Beer natürlich.

Dieser jedenfalls ist begeistert und hat Wilhelm Hemme eine ganze Pfostenstraße für seine "LEBENSSTATIONEN" zur Verfügung gestellt.

So soll diese Story nur ein Zwischenbericht sein. Sobald die "Schilderstraße" eröffnet ist - geplant ist nach fünf Jahren der Herbst 2006 - berichtet die Redaktion des Hofer Fernwehparks natürlich ausführlich über dieses aussergewöhnliche Projekt, das es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt.

Ein Leben in Schildern - ein Lebenstraum wird endlich wahr

Am Samstag, den 19. Juli 2008, war es endlich soweit. Nach mehreren Jahren des Schildersammelns für sein Lebensprojekt "Ein Leben in Schildern", wurden die ersten Schilder der Lebensstationen von Wilhelm Hemme in der dafür vorgesehenen Schilderstraße des Hofer Fernwehparks angebracht. Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat Wilhelm Hemme dazu insgesamt 9 Pfosten zur Verfügung gestellt, die in Schildern die Orte bezeugen, in denen Wilhelm Hemme einmal im Laufe seines Lebens gelebt hat. Um die Lücken in der Schilderstaße zu schließen, will nun Hemme so schnell als möglich die noch fehlenden Ortsschilder beschaffen und hofft, dass die dafür zuständigen Rathäuser in den verschiedenen Städten und Gemeinden durch diesen Bericht die Dringlichkeit der Aktion erkennen, mit ihrer Schilderhilfe dieses einmalige Projekt " Ein Leben in Schildern" zu vervollständigen. Sehen Sie hier einige Bilder des denkwürdigen Augenblicks beim Behängen der Schilderstaße.

Der letzte Pfosten zeigt Schilder, die den Namen des Betreibers "Ein Leben in Schildern", selbst zum Inhalt haben.

zurück