"En-Gedi" - Acht Schildergrüße aus Israel
Sigrid Lang aus Hof führt in Hof den Israelladen "En-Gedi" und hat zudem einen eigenen "Israel-Pfahl" gestiftet, bestückt mit Schildern, die sie alle aus dem Heiligen Land mitgebracht hat. Nun kam ein neues dazu. Das Ortsschild von "En-Gedi", wie auch der Name ihres Geschäftes lautet.
Mit Freude präsentiert Sigrid Lang ihre neuen Schilder von "En-Gedi" vor ihrem Pfahl.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist begeistert. Frau Lang hat es fertiggebracht, gleich acht Schilder aus dem Heiligen Land in den 'Park des Friedens' zu bringen. Darüber freuen wir uns sehr. Zur Erinnerung deshalb noch einmal der Reihe nach:
"Jerusalem - 2816 km" prangt schon seit der Eröffnung des Fernwehparks ganz oben am Pfeiler der weltweiten Städte-Wegweisers. Nach und nach kamen authentische Schilder aus dem Heiligen Land dazu, die nicht verstreut zwischen den Schildergrüsßen aus aller Welt, sondern konzentriert an einem eigenen Pfahl angebracht wurden.
Den Anfang machte eine blaue Tafel, entworfen von der israelischen Botschaft in Berlin, auf dem in drei Sprachen, hebräisch, arabisch und englisch, "Frieden" zu lesen ist. Außerdem wurde der Pfahl mit einem Straßenschild der "Herzl Street" in Jerusalem bestückt. Herzl, ein Mann der schon im vorletzten Jahrhundert die Vision eines Staates für das jüdische Volk hatte. Und auch ein Star-Schild der Abteilung "Signs of Fame" fand dort seinen Platz, nämlich das des weltbekannten Klarinettisten Giora Feidman. Auch Feidmann hat seinen Wunsch nach Frieden darauf geäußert: "Shalom" schrieb er neben sein Autogramm - und versah es mit drei Ausrufungszeichen.
Oberbürgermeister Dieter Döhla, Dr. Nedjatollah Khasani, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in Hof, Sigrid Lang und viele jüdische Freunde trafen sich im Jahre 2002, um in einer kleinen Feier mit zu Herzen gehenden Worten die Israelschilder an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer zu übergeben. Klaus Beer in seiner damaligen Rede: "Im Hofer Fernweh-Park dürfen und sollen sich Menschen aller Rasse, Religion, Hautfarbe und noch so politisch unterschiedlicher Weltanschauung die Hände reichen - Amerikaner und Iraker, Israeliten und Palästinenser. Krieg ist Satan pur. Friede, das Herz Gottes. Der Fernweh-Park soll als multikultureller und kosmopolitisch neutraler Ort ein Zeichen setzen für Völkerverständigung und Frieden in der Welt."
Dann brachte Familie Lang Schilder weitere Schilder ausTiberias mit.
Mit den Ortsschildern "En-Gedi" wurde nun die optische Brücke zur Arbeit von Familie Lang geschlagen. Der Fernwehpark wünscht dem Team des Israelladens "En-Gedi" in ihren neuen Räumlichkeiten in der Klosterstraße 14 in Hof weiterhin viel Erfolg, Freude und Kraft, auf ihre Weise etwas zur Völkerverständigung beizutragen.