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Auf nach CRANBROOK - CANADA.

Im Kopfkino in die Rockies...

CRANBROOK liegt in Britisch Columbia und dort mitten in den kanadischen Rockies, nicht weit von den US-Staaten Montana, Idaho und Washington entfernt. Von Cranbrook fährt man auch nur etwas über zwei Stunden nach Banff am Icefield Parkway. Sozusagen Fernweh pur, wenn man sich beim Anblick des Schildes die entsprechenden Bilder aus dem Kopf abruft und damit im "Kopfkino" aufmacht zur großen Reise nach Kanada. Sinn und Zweck des Fernwehparks.

Susan Laugin brachte diesen schönen Schildergruß aus ihrer Heimatstadt mit, der bei herrlichen Maiwetter an Fernwehpark Initiator Klaus Beer (rechts) übergeben wurde. Unser Bild zeigt von links Herbert und Doris Knörnschild, Susan Laugin mit ihren Freunden aus Amerika, Judy und Byron Lang.

Die Gäste aus Kanada und Amerika sind begeistert. "Eine tolle Idee", sagt Susan und probiert gleich mal IHR eigenes Kopfkino aus. "Ich sehe jetzt hier das Schild von München, dazu das Straßenschild der Maximlianstraße und sehe sofort die Bilder von dort, denn erst gestern waren wir bei Freunden in München gewesen... Das gleiche passiert bei Sydney und Los Angeles natürlich auch" sagt sie begeistert. Klaus Beer freut sich. Die auswärtigen Gäste haben sofort verstanden, worum es hier geht - im Gegensatz zu manchen Einheimischen, die leider nach fast 10 Jahren immer noch nicht so recht verstanden haben, was den Sinn des Fernwehparks überhaupt ausmacht.

Nicht weit vom Willkommenschild des Fernwehparks zeigt Klaus Beer auf einen Pfahl, an dem neben dem Schild von Washington DC auch Schildergrüsse aus arabischen Ländern zu sehen sind. "So schön und friedvoll könnte die Welt sein", sagt Klaus Beer, "wenn nicht manche Menschen in ihrer Verblendung Terror und Krieg führen müssten..." Der Fernwehpark steht als Mahnmal dafür.

Natürlich darf beim Bummel durch die Schilderreihen ein Besuch beim "LUCKENBACH"-Schild nicht fehlen, das die USA Fans Doris und Herbert Knörnschild vor einiger Zeit mitgebracht haben. Die Familie Knörnschild aus Oberkotzau hat es geschafft, den Ort noch so vorzufinden, wie er seit vielen Jahren die Besucher begeistert: alt und kaputt, einsam und einfach wunderschön. Typisch amerikanisch eben, wie tausend andere kleinere Orte an der Old Route 66, aber immer noch eine Spur uriger, einsamer mit dem Inbegriff von Country und Cowboyfeeling.

Doris und Herbert Knörnschild machten auch ihren Besuch auf den Fernwehpark aufmerksam, der nun genauso begeistert ist und versprach, beim nächten Mal wieder einen Schildergruß mitzuringen, und so ein Stück ihrer Heimat hier in Deutschland zu hinterlassen.

Zum Schluß gibt es noch einiges zu lachen. Die Gäste aus Kanada und den USA bummeln durch den Themenpark der Kuriosen Ortsnamen. Hier darf ein Bild von AMERIKA und TEXAS natürlich nicht fehlen.

Der Abschied ist herzlich. "Grüßen Sie Kanada und mein geliebtes Amerika", sagt Klaus. Über Kanada hat Klaus Beer auch einen Film gedreht, der eigentlich sein Leben veränderte. Denn er filmte dort in Watson Lake den "Sign Post Forest", die Inspiration, das deutsche Pendant hier in Hof / Oberfranken zu errichten und ihn "Fernwehpark" zu nennen.

"Bitte informieren Sie all Ihre Freunde in Kanada und in Amerika über dieses Projekt", bittet Klaus und animieren sie diese, Schilder von ihren Heimatorten zu senden. Denn nur so kann der Fernwehpark wachsen...

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