Im „Kopfkino“ aus dem Schnee in die Gluthitze Indiens
HORST HAHN kommt beruflich viel in der Welt herum und ist ein großer Freund des Fernwehparks. So versäumt er seit Jahren nicht, von seinen Reisen ORTSSCHILDER mitzubringen - und hat so den Fernwehpark bereits mit vielen wunderschönen EXOTISCHEN Schildergrüßen bereichert, z.B. aus dem IRAN, aus INDIEN oder aus der TÜRKEI.
BOISAR -Südindien
Horst Hahn war wieder einmal unterwegs. Diesmal in BOISAR, Südindien, wo er ganze 2 Monate verbrachte.
Und wieder hat Horst (Bild links) es nicht versäumt, ein Schild des Ortes „zu ergattern“, d.h. es wurde offiziell in Boisar angefertigt und ihm vor dem Eingang der Firma, für die er geschäftlich unterwegs war, übergeben.
Gerne stellen sich bei solchen Gelegenheiten auch einige Uniformierte mit in Pose.
Außer der Firma, die etwa abseits liegt, gibt es nicht viel zu sehen, nur ab und zu ein paar Fahrten in den nächsten kleinen Ort...
... zu Tempeln
... oder an den Strand.
So spiegeln die Bilder von der Schilderübergabe vor Ort und Aufnahmen aus der Umgebung in anschaulichster Weise wider, was der Fernwehpark in seinem Grundgedanken bezweckt: Von der Schilderübergabe vor Ort – AB IN DEN FERHWEHPARK – und von dort, beim Betrachten des angebrachten Schildes, in Gedanken wieder zurück nach INDIEN – DAS ist der Sinn des Fernwehparks in seiner Ursprungsidee.
Von INDIEN in den FERNWEHPARK – und im „Kopfkino“ dorthin zurück
Extremer könnte der Fernweh-Gedanke nicht sein. Vor wenigen Stunden noch brütete eine Sonnenglut von über 40 Grad im Schatten über Horst Hahn, heute versinkt er in Hof im Schnee.
Gerade zurück aus BOISAR, hat er Klaus Beer angerufen und gesagt: „Bin soeben aus Indien zurück – und habe wieder ein Schild dabei“. Darüber freute sich der Klaus natürlich sehr.
Beer: „Diese Schilder, die Horst Hahn mitbringt, sind genau die, die wir haben wollen: Mit Exotischen Namen und Schriftzügen, so dass man sich beim Bummel durch den Fernwehpark mit Blick darauf im „Kopfkino“ wegträumen kann in wärmere Gefilde, zu fremden Kulturen, Menschen, Sitten und Gebräuchen.
Klaus Beer weiß, wovon er spricht. Hat er doch den indischen Subkontinent von den Gebirgszügen des Himalaya bis in die Wüste Rasjastans und weiter durch ganz Indien bis hinunter nach Bombay, Madras und Kerala mit der Filmkamera bereist und unter TERRA FILM zwei abendfüllende Filme über dieses faszinierende Fernweh-Reiseland gedreht.
Dieses Schild aus BOISAR wird deshalb auch nicht irgendwo hängen, sondern an einem ganz bestimmten Pfahl. An Horst Hahns eigenem „Fernweh-Pfahl“, den er für den Fernwehpark gestiftet hat und an dem schon viele andere seiner mitgebrachten Schildergrüße prangen – natürlich mit eigener Plakette versehen.
Bombay – indischer Exotik-Traum
Fernwehpark Initiator Klaus Beer: "Die Bilder, die Horst Hahn immer mitbringt, sind oft nur einfache Schnappschüsse. ABER: Sie spiegeln das Alltagsleben in Indien hervorragend wider. Momentaufnahmen, wie sie authentischer nicht sein könnten. ICH BIN BEGEISTERT !"
Einfach die kleine Digicam durch das Autofenster gehalten, abgedrückt, und schon ist indisches Leben in voller Authentizität eingefangen, wie hier zum Beispiel auf einer Fahrt ins nahe BOMBAY.
Beer: „Ich versuche immer mit der großen Digitalkamera oder früher, analog, mit der besten Spiegelreflexkamera, fotografisch künstlerische Fotos zu machen. Alles Quatsch. Gerade solche Bilder, wie die von Horst Hahn, zeigen das wahre Leben: Augenblicke des Alltags."
Klaus Beer: „Ja, genauso ist Indien. Heilige Kühe auf den Straßen und Plätzen, überall. Marktbetrieb, bunte Läden, Marktbuden, die TucTuc, die kleinen gelbschwarzen indischen Taxis, die wie Hornissen durch das Gewusel aus Menschen, Waren und Kühen flitzen. Hupen, Geschrei, Gerüche, manchmal auch Gestank – und feuchtdampfende Hitze. DAS ist INDIEN. Das ist MEIN INDIEN.“
Der Weltenbummler weiter: „Indien kommt noch vor meinem geliebten Amerika, und das muß was heißen. Indien ist mit Worten nicht zu beschreiben, Indien muß man erleben, mit jeder Faser des Körpers und der Sinne aufnehmen: das faszinierende bunte Leben, die Gerüche, die Laute – das gelebte Leben in den kleinen, ursprünglichen Orten, die Gesänge und Tempelglocken, das Gewimmere aus den den krächzenden Lautsprechern der heiligen Stätten, die Mönche, die Gurus... FERNWEH in Vollendung.“
Fazit: Bei dem Blick auf die Schilder von Horst Hahn an seinem „Fernwehpfahl“ ist Vorsicht geboten. Denn damit kann man so leicht infiziert werden von diesem FERNWEH, das sich tief im Herzen einnistet und das wie Feuer in den Adern brennt und einem nicht eher ruhen läßt, bis man den nächsten Silbervogel bestiegen hat, der einen weit weg vom tristen Alltag bringt, wie nach INDIEN zum Beispiel...