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ALGUND in Südtirol - von Bergen umrahmt

Der gebürtige Algunder Johann Tappeiner lernte vor gut 30 Jahren seine jetzige Frau Karla in Algund kennen, lebt aber seit 1978 in Hof und zwei Jahre später im nur wenige Kilometer von der "Fernweh"-Stadt entfernten Rehau.

Zum Besuch seiner Eltern und Freunde fährt Familie Tappeiner regelmäßig in seinen südtiroler Geburtsort, von wo er diesmal einen Schildergruß für den Hofer Fernwehpark - und noch viel mehr, mitbrachte.

Der Bürgermeister selbst war mitgekommen und überreichte ein funkelnagelneues Grußschild aus ALGUND, einer Gemeinde in Südtirol, die nahe bei Meran liegt, an Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Unser Bild zeigt von links Alois Schweigl aus Algund, Karla Dappeiner, den Algunder Bürgermeister Anton Schrrötter und Johann Tappeiner bei der Schilderübergabe an Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Fotoshooting vor der medienerprobten Schilderkulisse zwischen "New York" und "Los Angeles". Im Bild zu sehen die ersten beiden STAR-Sterne auf dem "Walk of Fame" des Hofer Fernwehparks "Signs of Fame", die an Pop Queen SARAH CONNOR und der weltbekannten Musik-Legende JAMES LAST vergeben wurde.

Nach einem weiteren Foto vor dem Willkommensschild des Hofer Fernwehparks schloß der Besuch mit einer Führung durch die Schilderreihen ab, bei der Klaus Beer so manche Anekdote und Geschichte über Schilder, Stars und Sternchen zu erzählen wußte.

FERNWEH nach: ALGUND

ALGUND ist eine Gemeinde in Südtirol und liegt in unmittelbarer Nähe von Meran.

Ein sehr bekannter Ortsteil der Gemeinde ist die Ortschaft "Forst", in der sich die gleichnamige Bierbrauerei befindet, die zu einer der größten Italiens zählt.

Schon zur Römerzeit verlief die "Via Claudia Augusta" durch Algund. Heute ist Algund durch die Schnellstraße Meran-Bozen oder über die Landstraßen von Meran, Marling oder von der Töll gut erreichbar.

Sehenswürdigkeiten

Algunder Pfarrkirche

Im Osten, an der Grenze zu Gratsch liegt die Fraktion Dorf auf dem Schuttkegel des Grabbaches. Hier erhebt sich die alte Algunder Pfarrkirche zu den Heiligen Hippolyt und Erhard, die um 1200 erstmals erwähnt wird. Aus dieser Zeit stammen die zwei romanischen Fabelwesen an der südlichen Außenwand der Kirche.

Landart Projekt "Steinzeit"

Die Aussicht von Vellau bietet auch den besten Blick auf ein Kunstwerk der allerjüngsten Vergangenheit. An der Algunder Ausfahrt der Schnellstraße MeBo gestaltete der Münchner Künstler Heinrich Bunzel im Jahr 2001 aus 80 Steinfindlingen das Landart-Projekt "Steinzeit" in Form einer Stein-Sonne, deren Umrisse erst aus der Höhe erkennbar sind.

Fernfahrradweg

In unmittelbarer Nachbarschaft des Brückenkopfes zieht der Fernfahrradweg vorbei. Im September 2004 wurde das Teilstück Meran/Untermais bis Algund/Freibad eröffnet. Dieser Abschnitt bietet den Radfahrern neben dem Fahrvergnügen ein einmaliges Naturerlebnis, denn der Weg verläuft auf seiner gesamten Länge entlang dem Ufer der Etsch.

Der Waalweg

Um Algund kennenzulernen bietet sich ein gemütlicher Gang über den Algunder Waalweg an.1333 wird der Algunder Waal (Waal = Bewässerungskanal) erstmals erwähnt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der fast ebene Steig entlang des Waales ein beliebter Spazierweg, der durch Mischwald und durch die charakteristischen Weinleiten am Hang führt und wegen seiner sonnige Lage im Sommer wie im Winter rege besucht wird. Vom Algunder Waalweg genießt man einen weiten Blick auf das darunter liegende Dorf ALGUND.

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