Vorsicht - Eurofighter kreuzen
Horst Schaller, Fernwehpark Vereinsmitglied und Sponsor des STAR-STERN Setzens, hat mit seinen Möglichkeiten das Projekt Fernwehpark schon oft unterstützt und ist bekannt für aussergewöhnliche Aktionen.
So sprang er z.B. bei JOCHEN SCHWEIZER vom hohen BUNGEE-TURM und brachte auch ein STAR-SCHILD von J.B.O. in den Fernwehpark. Weiter war er in China unterwegs und bereicherte den Fernwehpark mit einem wunderschönen, goldglänzenden CHINA-Sign .
Alles angebracht an seinem eigenen "Fernweh-Pfahl" versteht sich, denn man kann diese Pfähle auch spenden. Eine eigene Plakette informiert dann die Besucher über den den Anlass der Feierlichkeit wie Geburtstag, Hochzeit oder einfach über den Spender.
Diesmal nun hatte Horst Schaller vor, ein ganz besonderes Schild in den Fernwehpark zu bringen, das sonst keiner hat und auch sonst kaum jemand an dieses Schild gelangen kann: "VORSICHT - GEGENLÄUFIGER FLUGBETRIEB" Zu finden, nur auf dem Gelände des Luft- und Raumfahrtunternehmens in Manching bei München, das man nur mit ganz besonderen Connections besuchen kann.
Horst Schaller ist in der Verbindung ABSOLVIA zuhause, ebenso Helmut Engelbrecht, der uns unten eingebrache Infos lieferte. Last but not least bedankt sich der Fernwehpark herzlich bei Ernst Dinter, der eine führende Position in dem Flugzeugwerk besetzt und dem Fernwehpark dieses außergewöhnliche Schilder-Sammlerstück zukommen ließ. Dieses bekam die ABSOLVIA-Besuchergruppe überreicht, die in Manching eine Führung durch die Flugzeugwerkshallen erleben durfte.
Unser Bild zeigt den Originalstandplatz des überreichten Schildes "Vorsicht-gegenläufiger Flugbetrieb"
Dieses Schild wurde dann im Hofer Fernwehark an Initiator Klaus Beer überreicht. Im Bild von links nach rechts: Rudolf Hamele, (neuer) 1. Vorstand der ABSOLVIA Helmut Wendel, Wilhelm Heinrich, Gustav, der Hund, Edwin Schaller, Ernst Dinter , Horst Schaller, Angelika Dinter, Hildegard Heinrich, ( alter) 1. Vorstand - knieend : Klaus Beer
Klaus Beer freute sich sehr über das Schild, das eine echte Rarität in der Sammlung von Orts-Straßen-Gebots-/Verbotsschilder darstellt. Abschließend noch einige Informationen rund um den Absolvenausflug zur EADS nach Manching am 5. Mai 2006 mit Schilderüberreichung und Besuch der Flugzeughallen.
EADS- was verbirgt sich dahinter?
Schaut man in der Internetenzyklopedie "Wikipedia" nach, wird man schnell informiert. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die European Aeronautic Defence and Space Company, ein europäischer Konzern mit über 110.000 Beschäftigten und mehr als 70 Produktionsstandorten in Europa.
Die EADS ist, nach Boeing, das zweitgrößte Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt. Einer der Produktionsstandorte ist in Manching, wo die verschiedenen in europäischen Ländern gefertigten Komponenten des Eurofighters zusammengebaut werden und zu einem fertigen, voll einsatzfähigen Kampfflugzeug gemacht werden.
Helmut Engelbrecht: "Dank unseres BB Ernst Dinter, der alles arrangiert und eingefädelt hat, war es möglich, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Fertigung dieses z. Zt. modernsten Kampfflugzeuges der Welt zu werfen".
Nach der persönlichen Begrüßung durch den für Europa zuständigen Direktor, Herrn Obermeier, erhielten die Besucher eine sachkundigen Führung durch Herrn Credet, dem Pressechef. Sie bekamen dabei nicht nur das Messerschmidtmuseeum, (Zitat Obermeier: "Flugzeugausstellungen gibt es viele, nur u n s e r e Maschinen sind alle flugfähig") zu sehen, sondern auch Teile der Fertigungshallen des Eurofighters- und natürlich auch der Reparaturwerften. Hier werden gerade die AWACS- Flugzeuge "ausgeschlachtet", um sie später wieder zu hochmodernen Fluggeräten aufzubauen.
Führung durch die Fertigungshalle des Eurofighters "Typhoon"
Diese Aufnahme zeigt einen Teil der Gruppe beim Einstieg in einen AWACS Fernaufklärer, der gerade im Hangar auf den neuesten technischen Stand gebracht wird.
Engelbrecht: "Sogar eine alte, voll restaurierte ME 262, sollte für uns starten. Leider gab es Probleme mit den Bremsen und so mußte die Maschine somit "gegroundet" bleiben - aber Sicherheit geht eben vor."
Übrigens: Die ABSOLVIA Hof v. 1869 ist die älteste Hofer Schülerverbindung. Weitere Infos siehe: www.absolvia-hof.de